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نقد العقل العملي (V de)

إيمانويل كانط

اللغة:
الألمانية
الحالة:
عمل كامل
التأليف:
كتبه المؤلف بنفسه
حالة النص:
لم يُرصد تشويش في المسح الضوئي (قياس آلي على النص كله، لم يُراجَع يدويًا)
الحجم:
~87,200 كلمة · 414 مقطعًا
استشهد بهذا العمل
  • APAإيمانويل كانط. (n.d.). Kant's gesammelte Schriften. Band V. Kritik der praktischen Vernunft. [نقد العقل العملي (V de)]. Digital reproduction: SigPhi. https://sigphiai.com/ar/works/immanuel-kant/kant-s-gesammelte-schriften-band-v-kritik-der-praktischen-vernunft-german
  • MLAإيمانويل كانط. Kant's gesammelte Schriften. Band V. Kritik der praktischen Vernunft. [نقد العقل العملي (V de)]. Digital reproduction, SigPhi, https://sigphiai.com/ar/works/immanuel-kant/kant-s-gesammelte-schriften-band-v-kritik-der-praktischen-vernunft-german.
  • Chicagoإيمانويل كانط. Kant's gesammelte Schriften. Band V. Kritik der praktischen Vernunft. [نقد العقل العملي (V de)]. Digital reproduction, SigPhi. https://sigphiai.com/ar/works/immanuel-kant/kant-s-gesammelte-schriften-band-v-kritik-der-praktischen-vernunft-german.

مرجع الطبعة المعاد إنتاجها. SigPhi هو النسخة الرقمية. يُذكر العام والناشر والمترجم عند توفرها؛ وتشير «n.d.» إلى أن العام غير معروف.

عمّ يتحدث

«نقد العقل العملي» بالألمانية، بنصّ طبعة أكاديمية برلين.

السياق والتاريخ

الطبعة المرجعية: ترقيم صفحات هذا المجلد الخامس هو ما يستعمله كل استشهاد جادّ بكانط («KpV, AA V, …»). فإن لزمك أن تستشهد بـ«النقد» الثاني، فاستشهد من هنا. هذه النسخة الألمانية: الأصل. وفي الفهرس أيضاً ترجمة إنجليزية قديمة للعمل نفسه؛ وكلتاهما هنا للقراءة، أما الاستشهاد فبهذه.

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مقتطف من الطبعة المتاحة
objectiven #25# und daraus folgenden allgemeinen Gültigkeit dadurch abhelfen wollen, daß man doch keinen Grund sähe, andern vernünftigen Wesen eine |12.30| andere Vorstellungsart beizulegen, wenn das einen gültigen Schluß abgäbe, so würde uns unsere Unwissenheit mehr Dienste zu Erweiterung unserer Erkenntniß leisten, als alles Nachdenken. Denn blos deswegen, weil wir andere vernünftige Wesen außer dem Menschen nicht kennen, würden wir ein Recht haben, sie als so beschaffen anzunehmen, wie wir |12.35| uns erkennen, d. i. wir würden sie wirklich kennen. Ich erwähne hier nicht einmal, daß nicht die Allgemeinheit des Fürwahrhaltens die objective Gültigkeit eines Urtheils (d. i. die Gültigkeit desselben als Erkenntnisses) beweise, sondern, wenn jene auch zufälliger Weise zuträfe, dieses doch noch nicht einen Beweis der Übereinstimmung mit dem Object abgeben könne; vielmehr die objective Gültigkeit allein den Grund einer nothwendigen allgemeinen Einstimmung ausmache. |13.5| =Hume= würde sich bei diesem System des =allgemeinen Empirisms= #26# in Grundsätzen auch sehr wohl befinden; denn er verlangte, wie bekannt, nichts mehr, als daß statt aller objectiven Bedeutung der Nothwendigkeit im Begriffe der Ursache eine blos subjective, nämlich Gewohnheit, angenommen werde, um der Vernunft alles Urtheil über Gott, Freiheit |13.10| und Unsterblichkeit abzusprechen; und er verstand sich gewiß sehr gut darauf, um, wenn man ihm nur die Principien zugestand, Schlüsse mit aller logischen Bündigkeit daraus zu folgern. Aber so allgemein hat selbst Hume den Empirism nicht gemacht, um auch die Mathematik darin einzuschließen. Er hielt ihre Sätze für analytisch, und wenn das seine Richtigkeit |13.…

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