Osservazioni sul sentimento del bello e del sublime
- Lingua:
- tedesco
- Stato:
- Opera completa
- Autorialità:
- Scritta dall'autore
- Stato del testo:
- Nessun rumore di scansione rilevato (misura automatica su tutto il testo, non verificata a mano)
- Estensione:
- ~22.500 parole · 107 passi
Cita quest'opera
- APAImmanuel Kant. (n.d.). Beobachtungen über das Gefühl des Schönen und Erhabenen [Osservazioni sul sentimento del bello e del sublime]. Digital reproduction: SigPhi. https://sigphiai.com/it/works/immanuel-kant/beobachtungen-uber-das-gefuhl-des-schonen-und-erhabenen-german
- MLAImmanuel Kant. Beobachtungen über das Gefühl des Schönen und Erhabenen [Osservazioni sul sentimento del bello e del sublime]. Digital reproduction, SigPhi, https://sigphiai.com/it/works/immanuel-kant/beobachtungen-uber-das-gefuhl-des-schonen-und-erhabenen-german.
- ChicagoImmanuel Kant. Beobachtungen über das Gefühl des Schönen und Erhabenen [Osservazioni sul sentimento del bello e del sublime]. Digital reproduction, SigPhi. https://sigphiai.com/it/works/immanuel-kant/beobachtungen-uber-das-gefuhl-des-schonen-und-erhabenen-german.
Riferimento all’edizione riprodotta. SigPhi è la riproduzione digitale. Anno, editore e traduttore compaiono quando noti; «n.d.» indica un anno sconosciuto.
Di che cosa tratta
Il giovane Kant che scrive del bello e del sublime quasi da saggista, con osservazioni sui temperamenti e sulle nazioni.
Contesto e storia
Del 1764, molto prima della Critica del Giudizio, e in un registro che sorprende chi conosce solo il Kant maturo: qui è leggibile e perfino spiritoso. Contiene anche giudizi sui popoli e sulle donne che oggi si leggono male, ed è meglio leggerli sapendolo. Questa è la versione TEDESCA: l'originale. Il catalogo ha anche una vecchia traduzione inglese della stessa opera; ci sono tutte e due per essere lette, ma le citazioni vanno fatte su questa.
Contesto editoriale, non una fonte citabile: a differenza dei passi dell'opera, questi dati non si possono verificare sul corpus.
Überdrusse ist _edel_. Der alten Eremiten einsiedlerische Andacht war _abenteuerlich_. Klöster und dergleichen Gräber, um lebendige Heilige einzusperren, sind _Fratzen_. Bezwingung seiner Leidenschaften durch Grundsätze ist _erhaben_. Kasteiungen, Gelübde und andere Mönchstugenden mehr sind _Fratzen_. Heilige Knochen, heiliges Holz und aller dergleichen Plunder, den heiligen Stuhlgang des großen Lama von Tibet nicht ausgeschlossen, sind _Fratzen_. Von den Werken des Witzes und des feinen Gefühls fallen die epischen Gedichte des Virgils und Klopstocks ins _Edle_, Homers und Miltons ins _Abenteuerliche_. Die Verwandelungen des Ovids sind _Fratzen_, die Feenmärchen des französischen Aberwitzes sind die elendesten Fratzen, die jemals ausgeheckt worden. Anakreontische Gedichte sind gemeiniglich sehr nahe beim _Läppischen_. Die Werke des Verstandes und der Scharfsinnigkeit, insofern ihre Gegenstände auch etwas für das Gefühl enthalten, nehmen gleichfalls einigen Anteil an den gedachten Verschiedenheiten. Die mathematische Vorstellung von der unermeßlichen Größe des Weltbaues, die Betrachtungen der Metaphysik von der Ewigkeit, der Vorsehung, der Unsterblichkeit unserer Seele enthalten eine gewisse Erhabenheit und Würde. Hingegen wird die Weltweisheit auch durch viel leere Spitzfindigkeiten entstellt, und der Anschein der Gründlichkeit hindert nicht, daß die vier syllogistischen Figuren nicht zu Schulfratzen gezählt zu werden verdienten. In moralischen Eigenschaften ist wahre Tugend allein erhaben. Es gibt gleichwohl gute sittliche Qualitäten, die liebenswürdig und schön sind und, insofern sie mit der Tugend harmonieren, auch als edel angesehen werden, ob sie gleich eigentlich nicht zur tugendhaften Gesinnung gezählt werden können. Das Urteil hierüber ist fein und verwickelt.…