Critica della ragion pura (de)
- Lingua:
- tedesco
- Stato:
- Opera completa
- Autorialità:
- Scritta dall'autore
- Stato del testo:
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- Estensione:
- ~230.000 parole · 1091 passi
Cita quest'opera
- APAImmanuel Kant. (n.d.). Kritik der reinen Vernunft [Critica della ragion pura (de)]. Digital reproduction: SigPhi. https://sigphiai.com/it/works/immanuel-kant/kritik-der-reinen-vernunft-german
- MLAImmanuel Kant. Kritik der reinen Vernunft [Critica della ragion pura (de)]. Digital reproduction, SigPhi, https://sigphiai.com/it/works/immanuel-kant/kritik-der-reinen-vernunft-german.
- ChicagoImmanuel Kant. Kritik der reinen Vernunft [Critica della ragion pura (de)]. Digital reproduction, SigPhi. https://sigphiai.com/it/works/immanuel-kant/kritik-der-reinen-vernunft-german.
Riferimento all’edizione riprodotta. SigPhi è la riproduzione digitale. Anno, editore e traduttore compaiono quando noti; «n.d.» indica un anno sconosciuto.
Di che cosa tratta
Che cosa può conoscere la ragione, e che cosa no: la conoscenza non copia il mondo ma lo conforma con le proprie forme — spazio, tempo, categorie — e per questo la metafisica tradizionale è impossibile e la scienza, sicura.
Contesto e storia
Pubblicata a Riga nel 1781, dopo un decennio di silenzio che sconcertò gli amici di Kant — il «decennio silenzioso» — e in parte riscritta nel 1787. Kant la chiamò una «rivoluzione copernicana»: come Copernico mise in moto l'osservatore, lui fa ruotare la conoscenza attorno al soggetto. La prima accoglienza fu l'incomprensione; dieci anni dopo tutta la filosofia tedesca ne era un commento, e lo è ancora: la partizione tra ciò che possiamo sapere e ciò che possiamo solo pensare resta la frontiera dove lavora la filosofia.
Contesto editoriale, non una fonte citabile: a differenza dei passi dell'opera, questi dati non si possono verificare sul corpus.
Dieser Versuch gelingt nach Wunsch, und verspricht der Metaphysik in ihrem ersten Teile, da sie sich nämlich mit Begriffen a priori beschäftigt, davon die korrespondierenden Gegenstände in der Erfahrung jenen angemessen gegeben werden können, den sicheren Gang einer Wissenschaft. Denn man kann nach dieser Veränderung der Denkart die Möglichkeit einer Erkenntnis a priori ganz wohl erklären, und, was noch mehr ist, die Gesetze, welche a priori der Natur, als dem Inbegriffe der Gegenstände der Erfahrung, zum Grunde liegen, mit ihren genugtuenden Beweisen versehen, welches beides nach der bisherigen Verfahrungsart unmöglich war. Aber es ergibt sich aus dieser Deduktion unseres Vermögens a priori zu erkennen, im ersten Teile der Metaphysik ein befremdliches und dem ganzen Zwecke derselben, der den zweiten Teil beschäftigt, dem Anscheine nach sehr nachteiliges Resultat, nämlich daß wir mit ihm nie über die Grenze möglicher Erfahrung hinauskommen können, welches doch gerade die wesentlichste Angelegenheit dieser Wissenschaft ist. Aber hierin liegt eben das Experiment einer Gegenprobe der Wahrheit des Resultats jener ersten Würdigung unserer Vernunfterkenntnis a priori, daß sie nämlich nur auf Erscheinungen gehe, die Sache an sich selbst dagegen zwar als für sich wirklich, aber von uns unerkannt, liegen lasse. Denn das, was uns notwendig über die Grenze der Erfahrung und aller Erscheinungen hinaus zu gehen treibt, ist das Unbedingte, welches die Vernunft in den Dingen an sich selbst notwendig und mit allem Recht zu allem Bedingten, und dadurch die Reihe der Bedingungen als vollendet verlangt.…