SigPhi · Friedrich Engels

Der Briefwechsel zwischen Friedrich Engels und Karl Marx 1844 bis 1883, Erster B

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dieser Staatsmänner auf den Strumpf zu bringen. Ulmer wird der Redner sein, und da Schramm usw. nichts von dieser Auslandssendung wissen, wird der Skandal erbaulich werden von allen Seiten.

Du darfst erst einen – später aber notwendigen – Brief an Kinkel schreiben, sobald ich Dir über die Freitagsitzung berichtet. Was Du aber gleich tun mußt, ist, an _Fischer_ nach New Orleans zu schreiben, ihm den ganzen Dreck klarzumachen und ihn wissen zu lassen, daß er nur noch unter der Firma „Freiligrath“, die ganz populär ist, Geld sammelt.

Unsere Partei braucht es notwendig. Sie ist die einzig aktive, die einzig direkt mit Bundestag und Gott und Teufel im Kampfe stehende, und es fehlt uns alles Geld zur Agitation. Andererseits muß Geld geschaffen werden für unsere Eingekerkerten, die zum großen Teil durchaus ohne Mittel sind. Diese zwei Gesichtspunkte scheinen mir leicht dem Mann klar zu machen. Wenn er kann, soll er übrigens die Sammlung geheim machen, du unsere Wirksamkeit nur gestört wird durch jeden Zeitungsklatsch.

Bemerken muß ich noch, daß der orthodoxe Stier Schapper durchaus nicht mit „Ungläubigen“ sich einläßt, vielmehr Willich erklärt hat, sie könnten ihm eher den Kopf einreißen, als daß er zu „den Hunden“ gehe.

Wenn manchmal jetzt meine Briefe um ein paar Tage ausbleiben, geschieht es, um vollständiger zu berichten.

---------- [1] Voran meinen Dank für Deinen Artikel.

[2] Das gemischte [gewöhnliche] Volk.

[3] Das ist mal eine gute [Idee].

[4] Unerläßliche Bedingung.

[5] Die Empörung macht den Dichter.

[6] Und das ist wahr.

[7] Lebe wohl und bleibe mir gut.

Lieber Engels!

Du liest zuerst wohl den Proudhon, da ich den zurück haben muß. Den Dureau habe ich ausgezogen, soweit ich ihn brauche. – Apropos. _Schreibe doch endlich an den Fischer in New Orleans._ (Liebknecht ist jetzt sein stehender Korrespondent.) Es ist dies um so wichtiger, als gerade aus New Orleans die Kinkels, Ruges usw. Subsidien zu ziehen gedenken. Vergiß also nicht an den Mann zu schreiben, der sich in einem Brief an Liebknecht über Dein Schweigen beklagt.

Dein K. M.

107 [Undatiert. Ersichtlich vom 26. oder 27. August 1851.]

Lieber Marx!

Die homerischen Kämpfe der großen Männer im Streben nach Einheit haben mich wunderlich erheitert. Welche Iliade!

An Fischer ist geschrieben. Es ist aber doch positiv, daß ich in dem Brief an Kinkel mit genannt bin, damit ich mich bei Fischer nicht blamiere? Die Idee mit Freiligrath ist famos, das hat gewiß Deine Frau erfunden. Den F[ischer] aufzufordern, direkt für _unsere_ Parteizwecke Geld aufzutreiben, geht durchaus nicht; kommt aber noch etwas – was ich nach diesen Erfahrungen der Amerikaner bezweifle –, so denke ich, wird mein Brief hinreichen, es in Freiligraths Hände zu spielen, _et cela suffit_.[1] Über Proudhon morgen oder übermorgen. Weerths Anwesenheit und dann diese Schmiere, verbunden mit Kontorlasten, haben mich verhindert, das Ding ernsthaft anzufassen. Jedenfalls ist die Scharlatanerie großartig drin.

Der zweite Teil, von der Liquidation an, ist bewundernswert durch die Verschmelzung der Girardinschen Reklame und der Stirnerschen Renommage.

Dazu ist manches grammatisch und logisch reiner Gallimathias, von dem er selbst weiß, daß es absolut keinen Sinn hat. Dieser zweite Teil ist wirklich gar nicht ernsthaft zu behandeln, man kann’s beim besten Willen nicht.

Für die Tribune habe ich natürlich auch nichts machen können – nächste Woche Fortsetzung. Eiligst Dein F. E.

---------- [1] Und das genügt.

108 Lieber Engels!

Man verrechnet sich immer, wenn man auf entscheidende Krisen unter den demokratischen Herren rechnet. Ein Skandal, wie der vor vierzehn Tagen, erheischt mehrwöchentliche Erholung für diese _performers_.[1] Und so kam es denn gestern, Freitag den 29., zu nichts Bedeutendem.

_D’abord_.[2] Am Montag, den 25. August, wie ich Dir schon mitgeteilt, drohten Willich und Schapper mit ihrem Abtritt aus dem Flüchtlingskomitee der Great Windmill. Am folgenden Dienstag traten sie wirklich in offizieller Sitzung ab und löste sich das Komitee überhaupt in Wohlgefallen auf. Bei dieser Gelegenheit kam es zu bitteren Worten.

Willich moralisierte und sittenpredigte, worauf ihm seine Laster entgegengehalten wurden. Der Hauptanklagepunkt gegen ihn aber war der, daß diesmal, wie schon bei einer früheren Gelegenheit, wo Rechenschaft abgelegt werden sollte über die Zwanzige von Pfunden, die in die Bürstenmacherei gesteckt sind, dafür gesorgt worden, daß Herr Lüssel (?), verantwortlicher Garant derselben, durchgebrannt war.

Freitag hatte sich General Sigel in der allgemeinen Sitzung der Vereinbarungslustigen eingefunden. Er hatte auf das Erscheinen der „niedrigen Emigration“ gerechnet, für die er einige gewaltige Lanzen mit Willich brach, der seiner Entrüstung über die sittenlose, früher von ihm uns gegenüber apotheosierte Lumpenherde freien Lauf ließ. Wer aber nicht erschien, war das Lumpenproletariat. Diejenigen, die sich vor den Türen des Areopag eingefunden, waren zu wenig zahlreich, um auf Erfolg rechnen zu können, und zogen sich deshalb zurück. Du weißt, daß es feige Patrone sind.

Lupus, der, aus alter Freundschaft zur Gräfin Reichenbach und ihrem ebenfalls hier anwesenden Bruder, von Zeit zu Zeit das Haus des Reichenbach frequentiert, fand gestern daselbst Herrn Techow, den er von der Schweiz her kannte. Kurz nachher erschien Willich in eigener Person und in Gesellschaft des tiefsinnigen Eduard Meyen. Lupus ging fort, als diese Größen Platz griffen.

_Voilà tout ce que j’ai à rapporter pour le moment._[3] Mit den 160 amerikanischen Pfunden hat Kinkel teils direkt, teils durch seine Anhänger den „Respektablen“ und den „_hommes d’état_“[4] eine gewaltige Meinung von seiner Macht und seinen Verbindungen beizubringen gewußt.

Der edle Willich aber hat durch Auflösung des Windmillkomitees das solideste Band zerrissen, das ihn mit der „Canaille“ verklitterte.

_Maintenant_,[5] was Dich anbetrifft, so ist es positiv, daß _Fischer_ Dich ausdrücklich genannt unter den Paten der 160 Pfund. General Sigel und Goegg teilten das angeblich _au secret_[6] ihrem Freund Schabelitz mit, in der Tat aber, wie ich glaube, um es Dir zukommen zu lassen. Nach meiner Ansicht hast Du nichts zu tun, als Herrn Kinkel zu schreiben, Du habest aus New Orleans die Nachricht über die Geldsendung und Deine Mitzurateziehung bei Verwendung desselben erhalten. Du fragtest ihn simplement, was mit dem Gelde geschehen oder beabsichtigt sei. Die Adresse Kinkels ist: Dr. phil. (so schreibt er sich auf seinen Visitenkarten) Kinkel, 1 Henstridge Villas, St. Johns Wood. Ich werde Dir zum Spaß einmal eine solche Visitenkarte zuschicken, die ganz Inhalt und Form einer Londoner Reklame für Heilung von Krähenaugen _and so forth_[7] hat.

Damit ich das große Ereignis nicht vergesse. In der Nummer vom 13.

August kündet der unglückliche Heinzen an, daß Otto seine Kapitalien zurückgezogen und so er allein mit seinem geistigen Kapital zurückgeblieben, womit in dem industriellen Amerika ein Blatt nicht erscheinen könne. Er schreibt also eine Elegie über den Fall Hektors vor der Zeit. Und in derselben Nummer fordern Hoff und Kapp zu Aktienzeichnungen für eine neue Zeitung auf, die an die Stelle der Schnellpost treten solle. Und wie das Schicksal wunderliche Nücken hat, macht gleichzeitig die Staatszeitung dem edlen Heinzen – unter Enthüllung vieler seiner Geldgemeinheiten – einen Prozeß wegen Verleumdung, der ihn, wie er vorhersieht, in ein „Sittenverbesserungshaus“ bringen wird. _Le pauvre_ Heinzen! Auch ist dieser große Mann jetzt moralisch entrüstet über Amerika und die „gemütsarmen Yankees“ und die „Deutsch-Amerikaner“, die ihnen nachschlagen, statt an der „Humanisierung der Gesellschaft“ zu arbeiten und für die großen politisch-sozialen Enthüllungen Arnold Ruges sich zu begeistern...Du hast sicher schon längst aus den Journalen ersehen, daß Girardin sich mit Ledru-Rollin liiert. Der glaubte auch schon der künftige französische Großmogul zu sein. Nun hat sich aber ein Gegenkomitee Lammenais-Michel (de Bourges)-Schölcher gebildet, das die „Vereinigten Staaten von Europa“ durch die _romanischen Völker_ – Franzosen, Spanier, Italiener – bewirken will, woran sich dann die Deutschen usw.

anzukristallisieren haben. – Also, die Spanier (!) sollen uns zivilisieren! _Mon Dieu_, das übertrifft nach den Karl Heinzen, der die Feuerbach und Arnold Ruge unter die Yankee zur „Humanisierung“ einführen will. Der „Proscrit“ von Ledru-Rollin attackierte bitter das rivalisierende Komitee. Sie antworteten ihm mit gleicher Münze. Was aber noch bitterer für den Großmogul _in partibus_[8] ist: In Paris fand ein Konklave der ganzen Presse statt. Der Proscrit war auch durch einen Deputierten vertreten. Zweck: Einigung über einen gemeinschaftlichen Präsidenten. Der Proscrit fiel mit seinen Anträgen durch, und es wurde rein herausgesagt, die Herren in London hätten gut schwatzen, aus Frankreich selbst müsse das Erforderliche für Frankreich geschehen, Ledru-Rollin schneide sich sehr, wenn er sich für „die wichtige Person“ halte, wofür ihn Mazzini ausgibt.

Übrigens trennte sich der Konklave unter Skandal und ohne Resultat. Die einheitssüchtige Demokratie gleicht sich überall wie ein Ei dem anderen.

Addio!

Dein K. M.

[2] Erstens.

[3] Das ist alles, was ich im Augenblick zu berichten habe.

[4] Staatsmänner.

[5] Jetzt.

[6] Vertraulich.

[7] Und so weiter.

[8] In den Landesteilen [der Ungläubigen], das heißt ohne tatsächliche Macht.

Lieber Marx!

Du mußt mich abermals entschuldigen.

Erstens habe ich mit dem Proudhon noch weiter nichts anfangen können, weil ich seit vier Tagen mit den scheußlichsten Zahnschmerzen geplagt gewesen bin, die mich total unfähig machten, irgend etwas zu tun. Dazu kommt nun noch heute abend mein Bruder (den Du kennst) von London und wird mich, ich weiß nicht wie lange, am Arbeiten verhindern. _Que le diable emporte l’exposition!_[1] Zweitens kann ich Dir die für heute versprochenen 5 Pfund erst morgen schicken, da absolut kein Geld in der Geschäftskasse ist und ich sie also erst morgen bekommen kann.

Der Triumphartikel der Lithographierten Korrespondenz über die endlich erreichte Einheit der honetten Emigration ist ja bereits durch ein neues Lamento und Ausfälle der „Preußen“ gegen die „Süddeutschen“ und den „Pommer“ Ruge in derselben Lithographierten Korrespondenz widerrufen.

_Sic transit gloria_ – die Freude hat nicht lange gedauert. Es ist gut, daß wir in jedem der neuen zwei Vereine so viel Freunde haben, daß keiner von beiden uns behelligen wird.

Die Failliten haben in Liverpool und London ja schon angefangen, und der Economist trotz seiner Beweise, daß der Trade des Landes äußerst gesund, das heißt, daß das meiste Surpluskapital in der soliden Produktion angelegt ist, muß doch gestehen, daß Ostindien wieder überführt ist und im ostindischen Handel die alten Konsignations- und Vorschußgeschichten mit unveränderlicher Regelmäßigkeit wieder eingerissen sind. Nächste Woche will er uns lehren, wie man das Konsignationsgeschäft auf soliden Grundlagen betreiben kann – ich bin begierig darauf. Inzwischen verdienen die Spinner und Weber hier enorm – die meisten sind bis Neujahr engagiert, und auf dem Lande wird allgemein wenigstens bis 8 Uhr abends, also 12 bis 12-1/2 Stunden, gearbeitet, oft länger. Aus Baumwolle zu 3-3/4 bis 4-1/2 Pence pro Pfund spinnen sie Garn zu 7 bis 8 Pence das Pfund; die Spinnkosten bei diesen groben Nummern kaum 1-1/2 bis 2 Pence das Pfund, also bei einer wöchentlichen Produktion von 12 Millionen Pfund (bei 600 000 000 Pfund Einfuhr roher Baumwolle) verdient die Gesamtmasse der Spinner, wenn die groben Nummern als Norm gelten, in England wöchentlich 75 000 Pfund Sterling, jährlich 3-3/4 Millionen Pfund netto. Dasselbe ist richtig, wenn statt Nr. 6 bis 12 die Durchschnittsnummern des Garnes, 18 bis 24, angenommen werden, und manche, die bei guten Maschinen schlechtere Baumwolle anwenden können, verdienen am Pfund Garn nicht 1-1/2 Pence, sondern 2-1/2 Pence. Alles das datiert vom April und Mai, vom Fall der Baumwollpreise, und wer verhältnismäßig am meisten Twist kauft, sind die Deutschen. Wenn der Tanz losbricht – und dieser Trade dauert gewiß nicht länger als bis in den März – und zu gleicher Zeit in Frankreich ein Ulk losgeht, so werden die Deutschen es schön fühlen mit all dem unverkäuflichen Garn auf dem Hals, und das Land wird auch so gut präpariert werden.

Weihen wir eine stille Träne den Manen Brüggemanns! Unverdienteres Unglück hat wohl nie einen Biedermann getroffen – _sit illi terra levis_.[2] Dein F. E.

---------- [1] Der Teufel hole die Ausstellung!

[2] Möge ihm die Erde leicht sein.

Lieber Marx!

Morgen geht mein Bruder fort, und ich werde dann endlich wieder zur Ruhe kommen. Ich bin die ganze Zeit über keinen Augenblick allein gewesen, und es war mir rein unmöglich, Dir die Banknote früher zu schicken als Samstag, und zwar beide Stücke mit derselben Post, da Sonntags nur eine _delivery_[1] ist. Da hierbei Gefahr der Entwendung ist, so gebe ich Dir _particulars_[2] der Note – sie war numeriert _E_ 01780, und datiert Leeds, 15. Juli 1850. Sollte sie Dir also nicht zugekommen sein, so gehe gleich auf die Bank und _stop payment_,[3] was noch frühzeitig genug sein wird. Es war eine Fünfpfundnote.

Freitag abend erhalte ich plötzlich einen Brief von meinem Alten, worin er mir erklärt, ich verbrauche viel zu viel Geld und müsse mit 150 Pfund auskommen. Ich werde mir diese lächerliche Zumutung natürlich nicht gefallen lassen, um so weniger, als sie mit der Drohung begleitet ist, nötigenfalls die Ermens anzuweisen, mir nicht mehr als diese Summe auszuzahlen.

Ich denke mit Hilfe meines Bruders und meiner Alten die Sache in Ordnung zu bringen, werde mich aber doch zunächst etwas einschränken müssen, da ich Summa Summarum hier schon 230 Pfund vermöbelt habe und bis zum November, wo ich ein Jahr hier bin, diese Summe nicht zu sehr steigern darf. Jedenfalls ist dieser neue Trick wieder sehr unangenehm und ärgert mich bedeutend, namentlich die unnoble Manier, die mein Alter dabei anschlägt. Es ist richtig, er verdient hier dies Jahr lange nicht so viel wie das vorige, aber das liegt einzig in dem schlechten Management seiner Associés, über die ich keine Kontrolle habe.

Was ist das für ein neuer Tuck in Paris? Diesmal scheint die Clique Hippopotamus ins Pech geraten zu sein; was ich von den deutschen verhafteten Namen kenne, sind lauter alte Weitlingianer aus der Epoche von 1847 und früher. Es scheinen da mehrere Mogeleien durcheinander zu laufen. Der schwäbische Heiland scheint sich auch unter den Glücklichen zu befinden. _Tant mieux pour lui._[4] Was Du erfährst, teile mir mit.

Wie deutsche Blätter melden, sollen die Kölner nicht vor die nächsten – Oktober – Assisen kommen.

Morgen oder übermorgen mehr.

Dein F. E.

[2] Einzelheiten.

[3] Verhindere die Auszahlung.

[4] Um so besser für ihn.

Lieber Marx!

Ich hatte gehofft, Dir heute einen Artikel für Amerika fertig machen zu können. Da fehlen mir noch zirka drei bis vier Seiten daran. Ich muß also auf die morgige Post verzichten, wenn ich aber nicht irre, geht Mittwoch ein Collins Steamer, und damit kann der Artikel gehen und dann Freitag der dritte nachfolgen. Ich werde mich danach erkundigen. Ich halte _in the present moment_[1] dies amerikanische Geschäft, das ja positiv Geld einbringt, für pressanter als den Proudhon, von dem ich nicht weiß, ob er es ebenso sicher und rasch einbringt, daher habe ich dies zuerst vorgenommen. Solltest Du anderer Meinung sein, so schreibe.

Meinen Brief von Montag wirst Du erhalten haben.

---------- [1] Im gegenwärtigen Augenblick.

[2] Deinen Nachrichten entgegensehend.

112 28 Deanstreet, Soho, Samstag, 13. September 1851.

Lieber Engels!

Du hast doch meinen Brief während der Anwesenheit Deines Bruders erhalten? Ich frage, da Du ihn nicht erwähnst, nicht wegen seines Inhaltes. Er enthielt nur Klatsch, obgleich es gut ist, daß auch dieser archiviert wird. Aber in fremde Hände möchte ich ihn doch nicht geraten wissen.

Deine verschiedenen Briefe, eingeschlossen der fünfpfundige, sind hier richtig angekommen.

Kinkel macht jetzt seine Rundreise durch Nordengland. War er noch nicht in Manchester?

Nach dem in meinem letzten Schreiben Erwähnten hat sich wenig hier zugetragen. Gestern (Freitag) vor acht Tagen erklärte Graf Reichenbach seinen Austritt aus dem allgemeinen Flüchtlingsverband. Auch Du, Brutus?

Sigel usw., die noch nicht definitiv ausgetreten waren, sind es jetzt.

Willich aber macht einen Feldzug gegen das „Lumpenproletariat“ unter den Flüchtlingen. Über die gestern abend gehaltene Sitzung habe ich noch keinen Bericht erhalten.

Auch das italienische Komitee hat sich gespalten. Eine bedeutende Minorität ist ausgetreten. Mazzini erzählt mit Kummer dies Ereignis in der Voix du Peuple. Hauptanlässe sollen sein: _D’Abord Dio. Ils ne veulent pas du dieu. Ensuite, et c’est plus grave, ils reprochent à Maître Mazzini de travailler dans l’intérêt autrichien en prêchant l’insurrection_, das heißt _en la précipitant. Enfin: Insistent sur un appel direct aux intérêts matériels des paysans italiens, ce qui ne peut se faire sans attaquer de l’autre côté les intérêts matériels des bourgeois et de la noblesse libérale, qui forme la grande phalange mazzinienne._[1] Diese letztere Sache ist durchaus wichtig. Wenn Mazzini oder wer sonst an die Spitze der italienischen Agitation sich stellt, diesmal nicht _franchement_ und _immédiatement_ die Bauern aus _métayers_[2] in freie Grundeigentümer verwandelt – die Lage der italienischen Bauern ist scheußlich, ich habe die Schandwirtschaft jetzt gründlich durchgeochst –, so wird die österreichische Regierung im Falle der Revolution zu galizischen Mitteln ihre Zuflucht nehmen. Schon hat sie im Lloyd gedroht mit „gänzlicher Umwandlung des Besitzstandes“ und „Vernichtung des unruhigen Adels“. Wenn dem Mazzini noch nicht die Augen aufgehen, so ist er ein Rind. Allerdings kommen die Agitationsinteressen hinein. Wo die 10 Millionen Franken hernehmen, wenn er die Bourgeois vor den Kopf stößt? Wie den Adel in seinen Diensten behalten, wenn ihm ankündigen, daß es sich zunächst um seine Expropriation handelt? Das sind Schwierigkeiten für solchen Demagogen aus der alten Schule.

Unter den Verhafteten in Paris befindet sich leider auch Schramm.

Vorgestern kam ein Brief von dem Schlingel an Liebknecht, und wir haben die erfreuliche Aussicht, dies fahrige Subjekt wieder unter uns zu sehen. Er soll sich aber wundern, _ce Monsieur là_![3] Du wirst mich sehr verpflichten, wenn Du mir bis _Dienstag morgen den Aufsatz für Dana schickst_. Anbei Brief von Dronke. Übrigens, wenn man ihm schreibt, muß es unter seiner direkten Adresse geschehen. Die von Schuster ist durchaus unsicher. Ich schicke Dir in ein paar Tagen ein Billett für ihn und dann schreibst Du auch noch einiges hinzu und expedierst die Sache an den Knirps.

[Ohne Unterschrift.]

---------- [1] Erstens Gott. Sie wollen nichts von Gott wissen. Dann, und das ist wichtiger, werfen sie Meister Mazzini vor, er arbeite dadurch im Interesse Österreichs, daß er den Aufstand predigt, das heißt dadurch, daß er ihn überstürzt. Schließlich bestehen sie auf direkten Appell an die materiellen Interessen der italienischen Bauern, was nicht möglich ist, ohne auf der anderen Seite die materiellen Interessen der Bourgeois und des liberalen Adels anzugreifen, aus denen die große mazzinistische Phalanx besteht.

[2] Rundheraus und sofort die Bauern aus Halbpächtern...[3] Dieser Herr.

Lieber Marx!

Ich wurde gestern in der höchsten Eile noch mit dem Artikel fertig – _tel quel_,[1] oft unterbrochen, seit drei Wochen, und zuletzt in der Eile noch den Rest zusammengeschmiert. _Tu en feras ce que tu pourras._[2] In jedem Falle wirst Du ihn heute mit der ersten Post erhalten haben.

Der einzige Brief, der seit der Ankunft meines Bruders hier ankam, war Deiner vom 31. August, den ich am 2. September erhielt, worin Du die Heinzenschen Stellen mitteiltest (aus der Schnellpost über Veredlung des Yankeetums).

Meine Faulheit erklärt sich: 1. aus einer Geschäftsreise nach Bradford, 2. aus der Abreise unseres Kommis nach London, von wo er erst Montag zurückkommt, 3. aus der plötzlichen Entlassung unseres Warehouseman[3] und Gehilfen, so daß ich jetzt alle Hände voll zu tun habe.

Morgen oder Montag gebe ich mich an den dritten amerikanischen Artikel, der positiv zum nächsten Steamer in Deinen Händen ist – wenn Mittwoch einer geht, bis Dienstag, sonst bis Freitag. Morgen mehr, das Kontor wird zugeschlossen und Gas haben wir noch keines, so daß ich dies fast im Dunkeln schreibe.

Dein F. E.

Das Dokument Willich in den Débats ist wunderschön!

---------- [1] So wie er gerade ist.

[2] Du wirst daraus machen, was Du willst.

[3] Lagerverwalter.

Lieber Marx!

Endlich denke ich wieder so weit zu sein, daß ich nach allen fatalen Störungen wieder regelmäßig ans Arbeiten komme. Der Artikel Nr. 3 für Amerika wird heute abend fertig gemacht und Dir gleich zugeschickt, und dann werde ich den Proudhon direkt vornehmen.

Von Kinkels Rundreise habe ich weiter noch nichts vernommen. Die Spaltung unter den Italienern ist wunderschön. Es ist vortrefflich, daß dem geriebenen Schwärmer Mazzini endlich die materiellen Interessen auch einmal in die Quere kommen, und das in seinem eigenen Lande. Dazu ist die italienische Revolution gut gewesen, daß sie die entschlossensten Klassen auch dort in die Bewegung gerissen hat, und daß sich jetzt der altmazzinistischen Emigration gegenüber eine neue radikalere Partei bildet und Herrn Mazzini allmählich verdrängt. Auch nach Zeitungsberichten scheint _il Mazzinismo_ selbst bei Leuten, die weder konstitutionell noch reaktionär sind, in Verruf zu kommen, und die Reste piemontesischer Preßfreiheit von diesen zu Angriffen gegen Mazzini, deren _portée_[1] die Regierung nicht begreift, benutzt zu werden. Im übrigen überragt sonst die italienische Revolution die deutsche bei weitem an Ideenarmut und Phrasenreichtum. Es ist ein Glück, daß das Land, wo es statt Proletariern fast nur Lazzaroni gibt, wenigstens _métayers_[2] besitzt. Auch die anderen Gründe der italienischen Dissidenten sind erfreulich, und schließlich ist es sehr schön, daß die einzige bisher wenigstens ungespaltene Emigration jetzt auch sich in den Haaren liegt.

Der Bericht des Kleinen [Dronke] hat mir viel Spaß gemacht.

Wichtigtuender Klatsch, ein Duell, ein in Hamburg einzukassierendes Stück Geld, piemontesische Pläne – _dodge, dodge_ und aber _dodge_! Man begreift bei dem Männchen nie zweierlei Dinge, erstens was er treibt, und zweitens wovon er lebt. Inliegend erfolgt der Brief zurück, schicke mir die Antwort und ich werde sie ihm portofrei befördern. Seine direkte Adresse ist notiert – die von Schuster wäre sehr schön, seit er gehaussucht worden! – – Die australische Goldsuppe wird hoffentlich die Handelskrise nicht aufhalten. Jedenfalls kreiert sie momentan einen neuen, großenteils fiktiven Markt und treibt die Wolle in die Höhe, da die Schafherden vernachlässigt werden. Sonst ist die Geschichte famos. Der Steam um die Welt wird in sechs Monaten in vollem Gange sein, und unsere Prophezeiungen über die Suprematie des Stillen Ozeans realisieren sich noch rascher, als wir erwarten konnten. Bei dieser Gelegenheit werden auch die Engländer herausfliegen und die Vereinigten Staaten der deportierten Mörder, Hausbrecher, Notzüchter und Taschendiebe der Welt ein erstaunliches Exempel geben von dem, was ein Staat von unverhohlenen Schuften für Wunder verrichten kann. _They will beat California hollow._[3] Während in Kalifornien doch noch die Schufte gelyncht werden, wird man in Australien die _honnêtes gens_[4] lynchen, und Carlyle wird seine _aristocracy of rogues_[5] in voller Glorie etabliert sehen.

Die vielen Beteuerungen der Blätter bei Gelegenheit der letzten Failliten und der unter anderem in Liverpool herrschenden Depression, daß trotzdem der Trade des Landes niemals gesunder gewesen sei, sind sehr verdächtig. Positiv ist, daß Ostindien _overstocked_[6] ist und seit Monaten dort mit Verlust verkauft wird. Wohin die Massen Zeug gehen, die jetzt hier in Manchester und Gegend fabriziert werden, ist mir nicht klar; es muß viel, sehr viel Spekulation dabei sein, da, sobald die Baumwolle im Juli den niedrigsten Punkt erreicht hatte und die Spinner sich mit rohem Material zu versehen anfingen, sofort alle Spinner und Weber auf lange Zeit in Kontrakt genommen wurden von hiesigen Kommissionshäusern, die lange nicht auf alle die Ware Bestellung hatten, die sie beim Fabrikanten bestellten. Bei den ostindischen Häusern ist offenbar das alte Vorschußsystem wieder in vollem Zuge, bei ein paar ist es schon ans Tageslicht gekommen, bei anderen wird’s früher oder später einen heiteren Crash geben. Da die Fabrikanten hier auf Mord und Brand arbeiten, und seit 1847 die hiesige Produktionskraft, besonders 5 bis 20 Meilen um Manchester, sich wenigstens um 30 Prozent vermehrt hat (sie war 1842 30 000, 1845 40 000, jetzt gewiß 50 000 bis 60 000 Pferdekraft für Lancashire), so braucht dies flotte Arbeiten nur noch bis März oder April fortzugehen, und wir haben eine Überproduktion, die Dir Freude machen wird...Die Russen beziehen in diesem Moment fast kein Pfund Twist mehr von England, sehr wenig fertige Baumwollwaren, sehr viel rohe Baumwolle – 2000 bis 3000 Ballen pro Woche, und trotzdem daß der Zoll von 7^0 auf 5^0 pro Pfund für Garn herabgesetzt ist, entstehen noch täglich neue Spinnereien. Nikolas scheint endlich Angst vor dieser Industrie zu bekommen und will den Zoll noch mehr heruntersetzen. Da aber all sein reicher Adel und alle Bourgeois in diesem Geschäft interessiert sind, so kann diese Geschichte ernstlich werden, wenn er darauf besteht.

Dein F. E.

[2] Halbpächter.

[3] Sie werden Kalifornien gründlich schlagen.

[4] Anständigen Leute.

[5] Aristokratie der Gauner.

[6] Überladen.

115 Lieber Engels!

Mit dem Pariser Dokument, das ist sehr dumm. Die Deutsche Zeitung, Kölnische und Augsburger, schieben’s uns, wie sich von diesen kritiklosen Hunden erwarten läßt, in den Hals. Andererseits verbreitet der elende Willich _et Co._, wir hätten das Zeug in Paris durch Bekannte von uns denunzieren lassen. _Qu’en dis-tu?_[1] K. Schramm ist auch eingesteckt. _Habeat sibi._[2] Das nächste Mal – nach Einziehung noch einiger Nachrichten – schreibe ich Dir weiter über den hiesigen Sumpf. Für heute wirst Du regaliert mit folgendem Resümee eines mehrspaltigen Manifestes des Bürgers Techow in der New Yorker Staatszeitung, benamset: „_Umrisse des kommenden Krieges. London, 3.

August._“ (Schlecht, doktrinär geschrieben, allerlei Reminiszenzen aus unserer Revue und scheinbar verständig entwickelt, aber Inhalt platt, keine Bewegung in der Form, nichts Schlagendes.) Ich schenke Dir, was Techow zunächst über die Revolution von 1849 rezitiert. Er zieht sich daraus zunächst folgende allgemeine Nutzanwendungen: 1. Gegen die Gewalt gibt es keinen anderen Widerstand als die Gewalt.

2. Die Revolution kann nur dann siegen, wenn sie allgemein wird, das heißt wenn sie in den großen Zentren der Bewegung zündet ([unlesbar] Pfalz, Baden) und wenn sie ferner nicht der Ausdruck einer _einzelnen Oppositionsfraktion_ ist. (Beispiel: Juni-Insurrektion von 1848.)

3. Die Nationalkämpfe können zu keiner Entscheidung führen, weil sie vereinzeln.

4. Die Barrikadenkämpfe haben keine andere Bedeutung, als den Widerstand einer Bevölkerung zu signalisieren, diesem Widerstand gegenüber die Gewalt der Regierungen, das heißt die Gesinnungen der Truppen auf die Probe zu stellen. Wie diese Probe auch ausfallen möge, Organisation für den Krieg, Aufstellung disziplinierter Armeen bleibt immer die erste und wichtigste Maßregel der Revolution. Denn nur durch diese ist die Offensive möglich, und nur in der Offensive liegt der Sieg.

5. Konstituierende Landesversammlungen sind nicht imstande, für den Krieg zu organisieren. _Sie verlieren ihre Zeit stets an Fragen der inneren Politik_, für deren _Lösung die Zeit_ erst _nach dem Siege_ gekommen ist.

6. Um für den Krieg organisieren zu können, muß die Revolution Raum und Zeit gewinnen. Sie muß daher politisch angreifen, das heißt soviel wie möglich Länderstrecken in ihren Bereich ziehen, weil sie militärisch im Anfang stets auf die Defensive beschränkt ist.

7. Die Organisation für den Krieg kann in dem republikanischen Lager so gut wie in dem royalistischen nur basiert sein auf Zwang. Mit politischer Begeisterung und mit phantastisch aufgeputzten Freischaren ist gegen Disziplin und gut geführte Soldaten noch nie eine offene Feldschlacht gewonnen worden. Die militärische Begeisterung stellt sich erst nach einer Reihe von Erfolgen ein. – Für diese Erfolge gibt es im Anfang keine bessere Grundlage als eiserne Strenge der Disziplin. Mehr noch als in der inneren Organisation des Landes können demokratische Grundsätze in den Armeen erst nach dem Siege der Revolution zur Anwendung kommen.

8. Der kommende Krieg ist seiner Natur nach ein Vernichtungskrieg – Völker oder Fürsten. Folgt daraus die Anerkennung der politischen und militärischen Solidarität aller Völker, das heißt der Intervention.

9. Das Gebiet der kommenden Revolution liegt räumlich in denselben Grenzen wie das der besiegten: Frankreich, Deutschland, Italien, Ungarn, Polen.

Folgt aus allem: Die Frage der kommenden Revolution ist gleichbedeutend mit der eines europäischen Krieges. Gegenstand des Krieges: Ob Europa kosakisch oder republikanisch. Schauplatz des Krieges – die alten: Oberitalien und Deutschland. Herr Techow zählt nun auf: 1. Die Streitkräfte der Konterrevolution; 2. die Streitkräfte der Revolution.

1. _Rußland._ Gesetzt, es könne seine Streitkraft auf 300 000 bringen, das wäre sehr viel. In welcher Zeit und wie stark kann es dann am Rhein und in Italien erscheinen? Im besten Falle in zwei Monaten. Mindestens ein Drittel Abgang für Kranke und Besatzung der Etappenstraßen. Bleiben 200 000 Mann, die in zwei Monaten nach Ausbruch der Bewegung auf den entscheidenden Punkten des Kriegsschauplatzes erscheinen.

2. _Österreich._ Berechnet den Stand seiner Armee auf 600 000 Mann.

Brauchte 1848 und 49 in Italien 150 000 Mann. Diese Zahl verlangt Radetzky auch jetzt in Friedenszeiten. In Ungarn braucht es jetzt im Frieden 200 000 Mann. Im letzten Kriege reichten 200 000 Mann nicht aus.

Ein Drittel dieser Armee besteht aus Ungarn und Italienern, die abfallen werden. Im besten Falle, wenn der Aufstand in Ungarn und Italien nicht gleichzeitig ausbricht, kann es – durch allerlei Barrikadenkämpfe aufgehalten – in 6 Wochen mit 50 000 Mann am Rhein erscheinen.

3. _Preußen._ Zählt 500 000 Mann, inklusive der Ersatzbataillone und der Landwehr des ersten Aufgebots, die nicht mit ins Feld rücken. Für die Operation im Felde 300 000 Mann: Halb Linie, halb Landwehr.

Mobilisierung: 14 Tage bis 3 Wochen. Das Offizierkorps in der preußischen Armee aristokratisch, die Unteroffiziere bureaukratisch, die Masse „durchaus demokratisch“. Fernere Chance hat die Revolution in der Mobilisierung der Landwehr. Desorganisation des preußischen Heeres durch die Revolution, deren der König nur unter Schutz der russischen Armee so weit Herr wird, um mit den Russen die Trümmer seines Heeres gegen die Rebellen zu führen. Rheinprovinz, Westfalen, Sachsen für ihn verloren, so die wichtigsten Festungslinien und mindestens ein Drittel seiner Armee. Ein Drittel braucht er gegen die Aufstände in Berlin, Breslau, Provinz Posen und Westpreußen. Bleiben höchstens 100 000, die nicht früher als die Russen selbst auf dem Kampfplatz erscheinen können.

4. _Die deutsche Bundesarmee._ Das badische, schleswig-holsteinsche, das kurhessische und die pfälzischen Regimenter gehören der Revolution. Nur Trümmer der deutschen Bundesarmee werden, dem Flehen der Fürsten folgend, die Heere der Reaktion verstärken. Ohne militärische Bedeutung.

5. _Italien._ Die einzige militärische Macht von Italien, das sardinische Heer, gehört der Revolution.

Also Summa Summarum: Kriegsschauplatz in 150 000 Russen Deutschland: 100 000 Preußen Kriegsschauplatz in Italien: 150 000 Österreicher ------------- Fazit: 500 000 Mann II. _Streitkräfte der Revolution._ 1. _Frankreich._ 500 000 Mann schon in dem ersten Moment der Revolution zur Verfügung. Davon 200 000 am Rhein, 100 000 in Italien (Ober-) sichern der Revolution in Italien und Deutschland Raum und Zeit zu ihrer Organisation.

2. _Preußen._ 50 000 } nämlich die Hälfte der abgefallenen } Armee organisiert.

4. Kleine deutsche Armee: 100 000.

Macht dann folgende Rechnung: ------------- 650 000 Mann Also: Revolution führt 650 000 Mann gegen 500 000 Mann des Absolutismus.

Er schließt damit: