zur Vorſtellung der Welt und zur Gegenwirkung in dieſelbe be⸗ ſtimmt. Die Traͤgheit und der Widerſtand der Materie ſchraͤnkt die Freyheit des geiſtigen Weſens zum Wirken und die Deutlich⸗ keit ihrer Empfindung von aͤußern Dingen gar zu ſehr ein, ſie macht ihre Faͤhigkeiten ſtumpf, indem ſie deren Bewegungen nicht mit gehöriger Leichtigkeit gehorcht. Daher wenn man, wie es wahrſcheinlich iſt, nahe zum Mittelpunkte der Natur die dich⸗ a) Wer weiß, ſagt auch Herr Bode, ſtralt nicht in dieſem Mitte! punkte eine mehr als irdiſche Sonne, und iſt nicht daſelbſt ein näherer Thron der Macht Gottes, von woher ſie alle Welten lenkt, alle Naturgeſetze vorſchreibt, und die erſten Triebfedern de' Bewegung in Wicekſamkeit ſetzt? — S. Kenntniß des ge⸗ ſtünten Himmels, pag. 6or. 8 | a a) teſten und ſchwerſten Sorten der Moterie, und dagegen in der größern Entfernung, die zunehmenden Grade der Feinheit und Leichtigkeit derſelben, der Analogie gemäß, die in unfern Welt⸗ bau herrſcht, annimmt; fo iſt die Folge begreiflich. Die ver⸗ nuͤnftigen Weſen, deren Erzeugungsplatz und Aufenthalt naͤher zu dem Mittelpunkte der Schoͤpfung ſich befindet, ſind in eine ſteife und unbewegliche Materie verſenkt, die ihre Kraͤfte in einer unüberwindlichen Traͤgheit verſchloſſen enthalt, und auch even ſo unfaͤhig iſt, die Eindruͤcke des Univerſums, mit der noͤthi⸗ gen Deutlichkeit und Leichtigkeit „ zu übertragen und mitzuthei⸗ len. Man wird dieſe denkenden Weſen alſo in die niedrige Klaſſe zu zaͤhlen haben; dagegen wird, mit den Entfernungen vom all⸗ gemeinen Centro, dieſe Vollkommenheit der Geiſterwelt, welche auf der gewechſelten Abhangigkeit derſelben von der Materie ber ruht, wie eine beſtaͤndige Leiter wachſen, a) In der tiefſten Er⸗ niedrigung zu dieſem Senkungspunkte hat man dieſem zufolge die ſchlechteſten und unvollkommenſten Gattungen denkender Na⸗ turen zu ſetzen, und hiewaͤrtshin iſt, wo dieſe Treflichkeit der Weſen ſich, mit allen Schattirungen der Verminderung, endlich in den gaͤnzlichen Mangel der Ueberlegung und des Denkens ver⸗ liert. In der That, wenn man erwaͤgt, daß der Mittelpunkt der Natur zugleich der Anfang ihrer Bildung aus dem rohen Zeuge, und ihre Graͤnze mit dem Chaos, ausmacht; wenn man dazu ſetzt, daß die Vollkommenheit geiſtiger Weſen, welche wohl eine aͤußerſte Graͤnze ihres Anfanges hat, wo ihre Faͤhigkeiten mit der Unvernunft zuſammenſtoßen, aber keine Graͤnzen der Fortſetzung, über welche fie nicht koͤnnte erhoben werden, ſon⸗ dern nach der Seite hin, eine voͤllige Unendlichkeit vor ſich findet; ſo wird man, wenn ja ein Geſetz ſtatt finden ſoll, nach welchem der vernuͤnftigen Kreaturen Wohnplaͤtze, nach der Ordnung ihrer Beziehung zum gemeinſchaftlichen Mittelpunkte, pertheilt ſeyn, die niedrigſte und unvollkommenſte Gattung, die gleichſam den Anfang des Geſchlechts der Geiſterwelt ausmacht, an demjenigen Orte zu ſetzen haben, der der Anfang des geſammten Uni ver, ſums zu nennen iſt, um zugleich mit dieſem in gleicher Forts a) Hiervon handelt der dritte Theil heſonders.
ſchreitung alle Unendlichkeit der Zeit und der Raume, mit ins Unendliche wachſenden Graden der Vollkommenheit des Den⸗ kungsvermoͤgens, zu erfuͤllen, und ſich, gleichſam nach und nach, dem Ziele der höchften Treflichkeit, nämlich der Gottheit zu nd, been, ohne es doch jemals erreichen zu koͤnnen. a Pr n eat 7 eee Wen Wr es * Achtes Hauptſtück.
a Allgemeiner Beweis von der Richtigkeit einer mechaniſchen Lehrverfaſ⸗ ſung der Einrichtung des Weltbaus überhaupt, beſonders von der Dan der gegenwärtigen.
Mean kann dag Weltgebäde nicht a ohne die treflichſte Anordnung in ihrer Einrichtung, und die ſicherſten Merkmale der Hand Gottes, in der Vollkommenheit ihrer Beziehungen, zu erkennen. Die Vernunft, nachdem ſie ſo viel Schoͤnheit, ſo viel Treflichkeit erwogen und bewundert hat, entruͤſtet ſich mit Recht uͤber die kuͤhne Thorheit, welche ſich unterſtehen darf, alles dieſes dem Zufalle, und einem gluͤcklichen Ohngefaͤhr zuzuſchreiben. Es muß die hoͤchſte Weisheit den Entwurf gemacht, und eine unendliche Macht ihn ausgeführt haben, ſonſt wäre es unmoͤg⸗ lich, ‚fo viele in einem Zwecke zuſammen kommende Abſichten, in der Verfaſſung des Weltgebaͤudes, anzutreffen. Es kommt nur noch darauf an, zu entſcheiden, ob der Entwurf der Einrichtung des Univerſums von dem hoͤchſten Verſtande ſchon in die we⸗ ſentlichen Beſtimmungen der ewigen Naturen gelegt, und in die allgemeinen Bewegungsgeſetze gepflanzt ſey, um ſich aus ihnen, auf eine der vollkommenſten Ordnung anſtaͤndige Art, ungezwun⸗ gen zu entwickeln; oder ob die allgemeinen Eigenſchaften der Beſtandtheile der Welt die völlige Unfaͤhigkeit zur Uebereinſtim⸗ mung, und nicht die geringſte Beziehung zur Verbindung, haben, und durchaus einer fremden Hand bebüfften, um diejenige Ein⸗ a) Wenn nun aber aus dem allgemeinen Centro alle Materien ausgeſtoßen und in die weiten Weltenraͤume zur Bildung der Syſteme zerſtreut worden iſt; ſo wird ſich in dem Centro gar nichts materielles mehr befinden, und hier der Okt der hoͤchſten geiſtigen Weſen ſeyn können.
— ſchraͤnkung ia Zuſammenfügung zu 0 welche Voll⸗ kommenheit und Schönheit an ſich blicken laßt. Ein faſt allge⸗ meines Vorurtheil hat die meiſten Welt weiſen, gegen die Faͤhig— kein der Nacur, etwas ordentliches durch ihre aliaenieinen Geſetze her vorzubringe „eingenommen, gleich als wenn es Gott die Re⸗ gierung der Welt ſtreitig machen hieße, wenn man die urſprung⸗ lichen Bildungen in den Naturkraften ſucht, und als wenn dieſe ein von der Gottheit unabhaͤngiges Principium, und ein ewiges blindes Schickſal ware. Wenn men aber erwägt, daß die Natur und die ewigen Ger ſetze, welche den Subſtanzen zu ihrer Wechſelwirkung vorgeſch rie⸗ ben ſind, kein ſelbſtſtandiges, und ohne Gott nothwendiges Prin⸗ cipium in; daß eben dadurch, well ſie fo viel Ueberein immung und Ordnung in demjenigen zeigt, was fie durch algemeine Ge⸗ ſetze hervorbringt, zu erſehen iſt, daß die Weſen aller Dinge, in einem gewiſſen Grundweſen, ihren gemeinſchaftlichen Urſprung haben muͤſſen, und daß ſie darum lauter wechſelſeitige Beziehun⸗ gen und lau er Harmonie zeigen, weil ihre Eigenſchaften in eis nen einzigen hochſten Verſtande ihre Quelle haben, deſſen weiſe Jdee fie in durchgaͤngigen Beziehungen entworfen, und ih⸗ nen diejenige Fahigkeit eingepflanzt hat, wodurch fie lauter Schöns heit, la ter Ordnung, in dem ihnen ſelbſt gelaffenen Zuſtande ih⸗ rer Wirtſamkeit, hervorbringen: wenn man, ſage ich, dieſes er= waͤgt, ſo wird die Natur uns wuͤrdiger, als ſie gemeiniglich an⸗ geſehen wird, erſcheinen, und man wird von ihren Auswickelun⸗ gen nichts, als Uebereinſtimmung, nichts als Ordnung erwarten. Wenn man hingegen einem ungegruͤndeten Vorurtheile Platz laͤßt, daß die allgemeinen Naturgeſetze, an und für ſich ſelbſt, nichts als Unordnang zuwege bringen, und aller Uebereinſtimmung zum Mutzen, welche bey der Verfaſſung der Natur hervor leuchtet, die unmittelbare Hand Gottes anzeigt; fo wird man genothigt, die ganze Na ur in Wunder zu verkehren. Man wird den fihönen: farbigen Bogen, der in den Regentropfen erſcheint, wenn dieſel⸗ ben die Farben des Sonnenlichts abfondern, wegen feiner Schon⸗ heit, den Regen, wegen feines Nutzens, die Winde, wegen der unentbehr lite Vortheile, die fie in unendlichen Arten der menſch⸗ lichen Bedurfniſſe leiſten; kurz, alle Veränderungen der Welt, welche Wohlanſtaͤndigkeit und Ordnung mit ſich führen, nicht aus den eingepflanzten Kraͤften der Materie herleiten duͤrfen. Das Beginnen der Naturforſcher, die ſich mit einer ſolchen Welt⸗ weisheit abgegeben haben, wird, vor dem Richterſtuhle der Re⸗ ligion, eine feyerliche Abbitte thun muͤſſen. Es wird in der That alsdenn keine Natur mehr ſeyn; es wird nur ein aus Noth hel⸗ fender Maſchinen-Gott die Veraͤnderungen der Welt hervorbrin⸗ gen. Aber, was wird denn dieſes ſeltſame Mittel, die Gewiß⸗ heit des hoͤchſten Weſens aus der weſentlichen Unfaͤhigkeit der Nas tur zu beweiſen, fuͤr eine Wirkung zur Ueberfuͤhrung des Epiku⸗ rers thun? Wenn die Naturen der Dinge, durch die ewigen Geſetze ihrer Weſen, nichts als Unordnung und Ungereimtheit hervorbringen; ſo werden ſie eben dadurch den Charakter ihrer Unabhaͤngigkeit von Gott beweiſen: und was fuͤr einen Begriff wird man ſich von einer Gottheit machen koͤnnen, welcher die all⸗ gemeinen Naturgeſetze nur durch eine Art von Zwange gehorchen, und an und fuͤr ſich ihren weiſeſten Entwuͤrfen widerſtreiten? Wird der Feind der Vorſehung nicht eben ſo viel Siege uͤber dieſe falſchen Grundſaͤtze davon tragen, als er Uebereinſtimmungen aufweiſen kann, welche die allgemeinen Wirkungsgeſetze der Nas tur, ohne alle beſondere Einſchraͤnkungen, hervorbringen? und wird es ihm wohl an ſolchen Beyſpielen fehlen koͤnnen? Da⸗ gegen laſſet uns mit groͤßter Anſtaͤndigkeit und Richtigkeit alfo ſchließen: Die Natur, ihren allgemeinen Eigenſchaften überfafe fen, iſt an lauter fchönen und vollkommnen Früchten fruchtbar, welche nicht allein an ſich Uebereinſtimmung und Treflichkeit zei⸗ gen, ſondern auch mit dem ganzen Umfange ihrer Weſen, mit dem Nutzen der Menſchen, und der Verherrlichung der goͤttlichen Eigenſchaften, wohl harmoniren. Hieraus folgt, daß ihre we⸗ ſentlichen Eigenſchaften keine unabhaͤngige Nothwendigkeit haben koͤnnen; ſondern, daß ſie ihren Urſprung in einem einzigen Ver⸗ ſtande, als dem Grunde und der Quelle aller Weſen, haben muͤſ⸗ ſen, in welchem ſie, unter gemeinſchaftlichen Beziehungen, ent⸗ worfen ſind. Alles, was ſich auf einander, zu einer wechſelſeiti⸗ gen Harmonie, bezieht, muß in einem einzigen Weſen, von wel⸗ chem es insgeſammt abhaͤngt, unter einander verbunden werden. Alſo iſt ein Weſen aller Weſen „ ein unendlicher Verſtand und an eine ſelbſtſtaͤndige Weisheit vorhanden, woraus die Natur, auch ſogar ihrer Möglichkeit nach, in dem ganzen Inbegriffe der Ber ſtimmungen, ihren Urſprung nimmt. Nunmehr darf man die Faͤhigkeit der Natur, als dem Daſeyn eines hoͤchſten Weſens nach⸗ theilig, nicht beſtreiten; je vollkommner fie in ihren Entwickelun⸗ gen iſt; je beſſer ihre allgemeinen Geſetze zur Ordnung und Ueber⸗ einſtimmung führen; ein deſto ſicherer Beweis der Gottheit iſt ſie, von welcher ſie dieſe Verhaͤltniſſe entlehnt. Ihre Hervorbringun⸗ gen ſind nicht mehr Wirkungen des Ohngefaͤhrs, und Folgen des Zufalls; es fließt alles nach unwandelbaren Geſetzen von ihr ab, welche darum lauter Schickliches darſtellen muſſen, weil fie lauter Zuͤge aus dem aller weiſeſten Entwurfe find, aus dem die Unord⸗ nung verbannet iſt. Nicht der obngefahre Zuſammenlauf der Atomen des Lucrez hat die Welt gebildet; eingepflanzte Kraͤfte und Geſetze, die den weiſeſten Verſtand zur Quelle haben, ſind ein unwandelbarer Urſprung derjenigen Ordnung geweſen, die aus ihnen nicht von ohngefahr, ſondern nothwendig fließen mußte. Wenn man ſich alſo von einem alten ungegrundeten Vorur⸗ theile, und der faulen Weltweisheit, losreißen kann, die unter einer andaͤchtigen Miene, eine traͤge Unwiſſenheit zu verbergen trachtet; ſo hoffe ich, auf unwiderſprechliche Gruͤnde, eine ſichere Ueberzeugung zu gründen; daß die Welt eine mechani⸗ ſche Entwicklung, aus den allgemeinen Naturge⸗ ſetzen, zum Urſprunge ihrer Berfaffung, erkenne; und daß zweitens die Art der mechaniſchen Erzeu⸗ guug, die wir vorgetragen haben, die wahre ſey. Wenn man beurtheilen will, ob die Natur genugſame Fahigkeiten habe, durch eine mechanifche Folge ihrer Bewegungsgeſetze, die Anordnung des Welbaues zuwege zu bringen; ſo muß man vor⸗ her erwug:n, wie einfach die Bewegungen ſind, welche die Welt⸗ korper beobachten, und daß fie nichts an fig) haben, was eine genauere Beſeimmung erforderte, als es die allgemeinen Regeln der Naturkraͤfte mit ſich führen. Die Umlaufsbewegungen beſte⸗ hen aus der Verbindung der ſinkenden Kraft, die eine gewiſſe Folge aus den Cigenſchaften der Materie iſt, und aus der ſchieſ⸗ ſenden Bewegung, die, als die Wirkung der erſtern, als eine, durch das Herabſinten, erlangte Geſchwindigkeit, kann angejenen werden, in der nut eine gewiſſe Urſache nöthig geweſen, den ſenk ⸗ rechten Fall ſeitwarts abzubeugen. Nach einmal erlangter Be⸗ ſtimmung dieſer Bewegungen iſt nichts ferner nothig, fie auf im⸗ mer zu erhalten. Sie beſtehen in dem leeren Raume, durch die Verbindung der einmal eingedruckten ſchießenden Kraft, mit der aus den weſentlichen Naturkraften fließenden Attraction, und leiden weiter keine Veränderung. Allein die Analogien, in der Uebereinſtimmung dieſer Bewegungen, bezeigen die Wirklichkeit eines mechaniſchen Urſprunges ſo deutlich, daß man daran kenn nen Zweifel tragen kann. N 1. Haben dieſe Bewegungen eine durchgehende überein mende Richtung, daß von 7 Haupeplaneten, von 14 Trabauten, ſowohl in ihrer fortruͤckenden Bewegung, als in ihren Umdre⸗ hungen um die Achſe, nicht ein ein iger iſt, der nach einer andern Seite, als von Abend gegen Morgen, ſich bewegt. Dieſe Rich⸗ tungen find uͤberdem fo genau zuſammentreffend, daß ſie nur wenig von einer gemeinſchaftlichen Flache abweichen, und dieſe Flaͤche, auf welche ſich alles bezieht, iſt die Aequatorsflaͤche des Koͤrpers, der, in dem Mittelpunkte des ganzen Syſtems, ſich nach eben derſelben Gegend um die Achſe dreht, und der, durch ſeine vor⸗ zuͤgliche Attraction, der Beziehungspuner aller Bewegungen ges worden, und folglich an denenſelben ſo genau, als moglich, hat Theil nehmen muſſen. Ein Beweis, daß die geſammten Bewe⸗ wegungen auf eine, den allgemeinen Naturgeſetzen gemäße, me⸗ chaniſche Art entiianden und beſtimmt worden, und daß die Ur⸗ ſache, welche entweder die Seitenbewegungen eindruckte oder rich⸗ tete, den ganzen Raum des Planetengebaͤudes beherrſcht hat, und darin den Geſetzen gehorcht, welche die, in einem gemeinſchaftlich bewegten Raume befindliche Materie beobachtet, daß alle ver⸗ ſchiedene Bewegungen zuletzt eine einzige Richtung annehmen, und ſich insgeſammt ſo genau als moglich, auf eine en Flache beziehen.
2. Sind die Geſchwindigkeiten fo befchaffen, als fie es in ei⸗ nem Raume ſeyn muͤſſen, wo die bewegende Kraft in dem Mit: telpunkte iſt, namlich, fie nehmen in beſtaͤndigen Graden mit den Entfernungen von dieſem ab, und verlieren ſich, in der große— ſten Weite, in eine gaͤnzliche Maltigkeit der Bewegung, welche . Dre 5 den ſenkrechten Fall nur dee wel ſeitwärts biegt. Vom Merkur an, welcher die groͤßte Schwungskraft hat, ſiehet man dieſe ſtufenweiſe ſich vermindern, und ſie wird in dem aͤußerſten Kometen ſo gering ſeyn, als ſie kann, um nicht gerade in die Sonne zu fallen. Man kann nicht einwenden, daß die Regeln der Centralbewegungen „ in Cirkelkreiſen, es fo erheiſchen, daß, je näher zum Mittelpunkte der allgemeinen Senkung, deſto groſ⸗ fer die Umſchwungsgeſchwindigkeit ſeyn muͤſſe; denn woher müfs fen eben die, dieſem Centro nahen Himmelskörper, cirkelfoͤrmige Kreiſe haben? woher ſind nicht die naͤchſten ſehr eccentriſch, und die entferntern in Cirkein umlaufend? oder vielmehr, da ſie alle von dieſer abgemeſſenen geometriſchen Genauheit abweichen; mas rum nimmt dieſe Abweichung mit den Entfernungen zu? Be⸗ zeichnen dieſe Verhaͤltniſſe nicht den Punkt, zu dem alle Bewe⸗ gung urſpruͤnglich ſich gedraͤngt, und, nach dem Maaße der Naͤhe, auch groͤßere Grade erlangt hat, andere Beſtimmungen ihre Rich⸗ tungen in die gegenwaͤrtige veraͤndert haben?
Will man nun aber die Verfaſſung des Weltbaus, und den Urſprung der Bewegungen, von den allgemeinen Naturgeſetzen ausnehmen, um ſie der mittelbaren Hand Gottes zuzuſchreiben; ſo wird man alsbald inne, daß die angefuͤhrten Analogien einen ſolchen Begriff offenbar widerlegen. Denn was erſtlich die durchgaͤngige Uebereinſtimmung in der Richtung betrift, ſo iſt offenbar, daß hier kein Grund ſey, woher die Weltkoͤrper, gerade nach einer einzigen Gegend, ihre Umlaͤufe anſtellen müßten, wenn der Mechanismus ihrer Erzeugung ſie nicht dahin beſtimmt hätte. Denn der Raum, in dem ſie laufen, iſt unendlich we⸗ nig widerſtehend, und ſchraͤnkt ihre Bewegungen ſo wenig nach der einen Seite, als nach der andern, ein; alſo wuͤrde die Wahl Gottes, ohne den geringſten Bewegungsgrund, a) ſich nicht an eine einzige Beſtimmung binden, ſondern ſich mit mehrerer Frey: heit in allerlei Abwechſelungen und Verſchiedenheit zeigen. Noch mehr: warum ſind die Kreiſe der Planeten ſo genau auf eine e e Flaͤche beziehend, naͤmlich auf die Aequators⸗ 40 Und. kann wohl die größte Weisheit ohne alle Bewegungs⸗ gründe, bloß nach Willkuͤhr und Eigenfinn, 1 b | * fläche. desjenigen großen Körpers, der i in dem Mittelpunkte aller Bewegung ihre Umlaufe regiert? Dieſe Analogie, anſtatt einen Bewegungsgrund der Anſtaͤndigkeit an ſich zu zeigen, iſt viel⸗ mehr die Urſache einer gewiſſen Verwirrung, welche durch eine freie Abweichung der Planetenkreiſe würde gehoben werden; denn die Anziehungen der Planeten ſtoͤren jetzt gewiſſermaaßen die Gleichförmigkeit ihrer Bewegungen, und würden einander gar nicht hinderlich ſeyn, wenn ſie ſich nicht ſo genau auf ‚eine ge⸗ meinſchaftliche Flaͤche bezoͤgen. ' Noch mehr, als alle dieſe Analogien, zeigt fich das deutlich Merkmal von der Hand der Natur, an dem Mangel der genaue⸗ ſten Beſtimmung, in denjenigen Verhaͤltniſſen, die ſie zu errei⸗ chen beſtrebt geweſen. Wenn es am beſten waͤre, daß die Pla⸗ netenkreiſe beynahe auf eine gemeinſchaftliche Flaͤche gestellt waͤ⸗ ren, warum ſind ſie es nicht ganz genau? und warum iſt ein Theil derjenigen Abweichung übrig geblieben, welche hat vermies den werden ſollen? Wenn darum die der Laufbahn der Sonne nahen Planeten, die der Attraktion das Gleichgewicht haltende Groͤße der Schwungskraft empfangen haben, warum fehlt noch etwas an dieſer voͤlligen Gleichheit? und woher f ind ihre Umlaͤufe nicht vollkommen cirkelrund, wenn bloß die weiſeſte Abſicht, durch das groͤßte Vermogen unterſtuͤtzt, dieſe Beſtimmung her⸗ vorzubringen, getrachtet hat? Iſt es nicht klar ein zuſehen, daß diejenige Urſache, welche die Laufbahnen der Himmelskoͤrper geſtellt hat, indem ſie ſelbige auf eine gemeinſchaftliche Flaͤche zu bringen beſtrebt geweſen, es nicht völlig hat ausrichten koͤnnen; ingleichen, daß die Kraft, welche den Himmelsraum beherrſchte, als alle Materie, die nunmehro in Kugeln gebildet iſt, ihre Um⸗ ſchwungsgeſchwindigkeiten erhielt, fie zwar nahe beym Mittel⸗ punkte in ein Gleichgewicht mit der ſenkenden Gewalt zu brin⸗ gen getrachtet hat; aber die völlige Genauheit nicht hat errei⸗ chen koͤnnen. Iſt nicht das gewöhnliche Verfahren der Natur hieran zu erkennen, welches, durch die Dazwiſchenkunft der ver⸗ ſchiedenen Mitwirkungen, allemal von der ganz abgemeſſenen Bes ſtimmung abweichend gemacht wird? und wird man wohl ledig⸗ lich in den Endzwecken, des unmittelbar fo gebietenden hochſten Willens, die Grunde dieſer Beſchafſenheit finden? Man kann, ohne eine Hartnaͤckigkeit zu bezeigen, nicht in Abrede ſeyn, daß die geprieſene Erklaͤrungsart von den Natureigenſchaften, durch Anführung ihres Nutzens, Grund anzugeben, hier nicht die ver⸗ hofte Probe halte. Es war gewiß, in Anſehung des Nutzens, der Welt ganz gleichguͤltig, ob die Planetenkreiſe vollig cirtel⸗ rund, oder ob fie ein wenig eccentriſch waren; ob fie mit der Flaͤche ihrer allgemeinen Beziehung völig zuſammen treffen, oder noch etwas davon abweichen ſollten; vielmehr, wenn es ja noͤ⸗ thig war, in dieſer Art von Uebereinſtimmungen beſchraͤnkt zu ſeyn, ſo war es am beſten, ſie voͤllig an ſich zu haben. Wenn es wahr ir, was der Philoſoph ſagte: daß Gott beſtändig die Geometrie ausuͤbt; wenn dieſes auch in den Wegen der allgemeinen Naturgeſetze hervor leuchtet, fo. würde gewiß diefe Regel, bey den unmittelbaren Werken des allmaͤchtigen Worts, vollkommen zu fpüren ſeyn, und dieſe würden ale Vollkommenheit der geometriſchen Genauheit an ſich zeigen. Die Kometen gehoͤ⸗ ren mit unter dieſe Maͤngel der Natur. Man kann nicht laug⸗ nen, daß in Anſehung ihres Laufs und der Veraͤnderungen, die ſie dadurch erleiden, ſie als unvollkommene Glieder der Schöpfung anzufehen find, welche weder dienen koͤnnen, vernuͤuftigen Weſen bequeme Wohnplaͤtze abzugeben, noch dem Beſten des ganzen Sy» ſtems dadurch nuͤtzlich zu werden, daß fie, wie man vermuthet hat, der Sonne dereinſt zur Nahrung dienten; denn es iſt gewiß, daß die meiſten derſelben dieſen Zweck nicht eher, als bey dem Umſturze des ganzen planetiſchen Gebäudes, erreichen würden. In dem Lehrbegriffe, von der unmittelbaren hoͤchſten Anordnung der Welt, ohne eine natuͤrliche Entwickelung aus allgemeinen Naturgeſetzen, wuͤrde eine ſolche Anmerkung anſtoͤßig ſeyn, ob ſie gleich gewiß iſt. Allein in einer mechanifchen Ertlarungsart verherrlicht ſich dadurch die Schönheit der Welt, und die Offeu⸗ barung der Allmacht, nicht wenig. Die Natur, indem fie alle mögliche Stufen der Mannigfaltigkeit in ſich faßt, eriiredt ihren Umfang uͤber alle Gattungen von der Vollkommenheit bis zum Nichts, und die Maͤngel ſelber ſind ein Zeichen des Ueberfluſſes, an welchem ihr Inbegriff unerſchoͤpft iſt. | Es iſt zu glauben, daß die angefuͤhrten Analogien ſo viel über das Vnrurtheil vermoͤgen wuͤrden den mechaniſchen Urſprung des 4 SEN N des Weltgebäudes annebihungsmärbig zu machen, wenn nicht noch gewiſſe Gruͤnde, die aus der Natur der Sache ſelbſt herge⸗ nommen ſind, dieſer Lehrverfaſſung gänzlich. zu widerſprechen ſchie⸗ nen. Der Himmelsraum iſt, wie ſchon mehrmals gefagt leer, oder wenigſtens mit unendlich duͤnner Materie angefuͤllt, welche folglich kein Mittel hat abgeben ‚können, den Himmelskoͤrpern ges meinſchaftliche Bewegungen einzudruͤcken. Dieſe Schwierigkeit | iſt fo bedeutend und guͤltig, daß Newton „ welcher Urſachen hatte den Einſichten ſeiner Weltweisheit, ſo viel als irgend ein Sterblicher zu vertrauen, ſich genoͤthigt ſahe 4 bier. die Hofnung i aufzugeben, die Eindruͤckungen der den Planeten beywohnenden Schwungskraͤfte, ungeachtet aller Uebereinstimmung, welche auf 4 einen mechaniſchen Urſprung zeigte, durch die und die Kraͤfte der Materie aufzulöfen. Ob es gleich für. einen Philoſophen eine betruͤbte Entſchließung iſt, bey einer zuſammen⸗ geſetzten, und noch weit von den einfachen Grundgeſetzen entfern⸗ ten Beſchaffenheit, die Bemuͤhung der Unterſuchung aufzugeben, und ſich mit der Anfuͤhrung des unmittelbaren Willens Gottes zu begnuͤgen; ſo erkannte doch Newton hier die Gränzſcheidung, ö welche die Natur und den Finger Gottes, den Lauf der einge⸗ fuͤhrten Geſetze der erſtern, und den Wink des letztern 7 von ein⸗ ander ſcheidet. Nach eines ſo großen Weltweiſen Verzweiflung ſcheint es eine Vermeſſenheit zu ſeyn, noch einen gluͤcklichen Fort⸗ gang in einer Sache von ſolcher Schwierigkeit zu hoffen. Allein eben dieſelbe Schwierigkeit, welche dem Newton die Hofnung benahm, die den Himmelskoͤrpern ertheilten Schwungs⸗ kraͤfte, deren Richtung und Beſtimmungen das Syſtematiſche des Weltbaus ausmacht, aus den Kraͤften der Natur zu begreifen, iſt die Quelle des Lehrgebaͤudes geweſen, das wir in den vorigen Hauptſtuͤcken vorgetragen haben. Es gruͤndet einen mechaniſchen Lehrbegriff: aber einen ſolchen, der weit von demſelben entfernt iſt, welchen Newton unzulaͤnglich befand, und um deſſen wil⸗ len er alle Unterurſachen verwarf, weil er (wenn ich es mir un⸗ terſtehen darf, zu ſagen,) darin irrte, daß er ihn für den einzi⸗ gen, unter allen moͤglichen ſeiner Art, hielt. Es iſt ganz leicht und natuͤrlich, ſelbſt vermittelſt der Schwierigkeit des Newton, durch eine kurze und gründliche Schlußfolge auf die Gewißheit 5 derjenigen mechaniſchen Erklaͤrungsart ju kommen, die wir in dieſer Abhandlung entworfen haben. Wenn man vorausſetzt, (wie man denn nicht umhin kann, es zu bekennen,) daß die obi⸗ gen Analogien 0 mit größter Gewißheit feſtſetzen, daß die hat monirenden, un d ſich auf einander ordentlich beziehenden Bewe⸗ gungen und Kreiſe der Himmelskoͤrper „eine natuͤrliche Urſache, als ihren Urſprung anzeigen; ſo kann dieſe doch nicht dieſelbe Materie ſeyn, welche jetzt den Himmelsraum erfuͤllt. Alſo muß diejenige „ welche ehedem dieſe Räume erfüllte, und deren Bewe⸗ gung der Grund von den gegenwartigen Umlaͤufen der Himmels⸗ korper geweſen ift, nachdem fie fih auf dieſe Kugeln verſamm⸗ let, und dadurch die Räume gereinigt hat, die man jetzt leer fi eht, oder, welches unmittelbar hieraus herfließt, die Materie ſelbſt, woraus die planeten „ die Kometen, ja die Sonne, beſtehn, muͤſſen anfaͤnglich in dem Raume des planetiſchen Syſtems aus⸗ gebreitet geweſen ſeyn, und in dieſem Zuſtande ſich in Bewegun⸗ gen verſetzt haben, welche ſie behalten haben, als ſie ſich in be⸗ ſondere Klumpen vereinigten, und die Himmelskoͤrper bildeten, welche alle den ehemals zerſtreuten Stoff der Weltmaterie in ſich faſſen. Man iſt hierbey nicht lange in Verlegenheit, das Trieb⸗ werk zu entdecken, welches dieſen Stoff der ſich bildenden Natur in Bewegung geſetzt haben moͤge. Der Antrieb ſelbſt, der die Vereinigung der Maſſen hervorbrachte, die Kraft der Anziehung, welche der Materie weſentlich beywohnt, und ſich daher, bey der erſten Regung der Natur, zur erſten Urſache der Bewegung ſo gut ſchickt, war die Quelle derſelben. Die Richtung, welche bey dieſer Kraft immer grade zum Mittelpunkt hinzielt, macht allhier kein Bedenken; denn es iſt gewiß, daß der feine Stoff zerſtreueter Elemente in der ſenkrechten Bewegung, ſowohl durch die Mannigfaltigkeit der Attraktionspunkte, als durch die Hin⸗ derniß, die einander ihre durchkreuzenden Richtungslinien leisten, hat in verſchiedne Seitenbewegungen ausſchlagen muſſen, bey denen das gewiſſe Naturgeſetz, (welches macht, daß alle einan⸗ der, durch wechſelſeitige Wirkung einſchraͤnkende Materie, | ch zuletzt auf einen ſolchen Zuſtand bringt, wo eine der andern fo wenig Veränderung, als moͤglich, mehr zuzieht, ſowohl die 3 der Richtung, als auch die gehörigen Grade der \ “N Geſchwündigteiten, hervorgebracht hat, die in jedem Abfande nach der Centralkraft abgewogen find, und durch deren Verbin dung weder über noch unter ſich auszuſchweifen trachten: daß alle Elemente alſo nicht allein nach einer Seite, ſondern auch bey⸗ nahe in parallelen und freien Cirkeln, um den gemeinſchaftlichen f Senkungspunkt, in dem duͤnnen Himmelsraume umlaufend ge⸗ macht worden. Dieſe Bewegungen der Theile mußten hernach fortdauern, als ſich plauetiſche Kugeln daraus gebildet hatten, 5 und beſtehen jetzt durch die Verbindung des einmal eingepflanze ten Schwunges mit der Centralkraft, in unbeſchraͤnkte kuͤnftige 1 Zeiten. Auf dieſem ſo begreiflichen Grunde beruhen die Ein · foͤrmigkeit der Richtungen in den Planetenkreiſen, die genaue Be⸗ ziehung auf eine gemeinſchaftliche Flache, die Maͤßigung der Schwungskraͤfte nach der Attraction des Orts, die mit den Entfernungen abnehmende Genauigkeit dieſer Analogien „ und die freie Abweichung der aͤußerſten Himmelskoͤrper nach beiden Seiten ſowohl, als nach entgegen geſetzter Richtung. Wenn dieſe Zeichen der wechſelſeitigen Abhaͤngigkeit in den Beſtimmungen der Erzeugung auf eine, durch den ganzen Raum verbreitete ur⸗ ſpruͤnglich bewegte Materie, mit offenbarer Gewißheit zeigen; ſo beweiſt der gaͤnzliche Mangel aller Materien in dieſem nun⸗ mehr leeren Himmelsraume, außer derjenigen, woraus die Kör⸗ per der Planeten, der Sonne und der Kometen zuſammgeſetzt ſind, daß dieſe ſelbſt im, Anfange i in dieſem Zuſtande der Ausbrei⸗ tung muͤſſe geweſen ſeyn. Die Leichtigkeit und Richtigkeit, mit welcher aus dieſem angenommenen Grundfage, alle, Exſcheinun⸗ gen des Weltbaues in den vorigen Hauptſtücken hergeleitet. wor⸗ den, iſt eine Vollendung ſolcher Muthmaßung, und giebt ihr ei nen Werth, der niche mehr willkuͤhrlich iſt. 0 0 Die Gewißheit einer mechaniſchen kehrwerfaſung ve von dem, ‚Ute ſprunge des Weltgebaͤudes, vornehmlich des unſrigen, wird ‚auf den hoͤchſten Gipfel der Ueberzeugung erhoben, wenn man, die Bildung der Himmelskoͤrper ſelbſt, die Wichtigkeit und Größe ihrer Maſſen nach den Verhaͤltniſſen erwaͤg „ die fie, in Anſe⸗ hung ihres Abſtands von dem Mittelpunkte der Gravitation, haben. Denn erſtlich iſt die Dichtigkeit ihres Stoffs, wenn man fie im Ganzen ihres Klumpens bedenkt / in beſtändigen Graden Sr: Yo. Der mit den Entfernungen von der Sonne abnehmend: eine Beſtim⸗ mung, die ſo deutlich auf die mechaniſche Beſtimmungen der er⸗ ſten Bildung zielt, daß man nichts mehr verlangen kann. Sie ſind aus ſolchen Materien zuſammen geſetzt, deren die von ſchwe⸗ rerer Art einen tiefern Ort zu dem gemeinſchaftlichen Senkungs⸗ punkte; die von leichtrer Art aber, einen entferntern Abſtand be⸗ kommen haben: welche Bedingung, in aller Art der natürlichen Erzeugung, nothwendig ift. a) Aber bey einer unmittelbar aus dem gottlichen Willen fließenden Errichtung, iſt nicht der mindeſte Grund zu gedacht em Verhaͤltniſſe anzutreffen. Den ob es gleich ſcheinen mochte, daß die entferntern Kugeln aus leich⸗ term € toffe beſtehen müßten, damit fie von der geringern Kraft Der Sonnenſtrahlen die noͤthige Wirkung verſpuren koͤnnten, ſo iſt dieſes doch uur ein Zweck, der auf die Beſchaffenheit der auf der Oberflaͤche befindlichen Materien, und nicht auf die tiefern Sorten ſeines inwendigen Klumpens zielt, als in welchem die Son⸗ nenwaͤrme niemals einige Wirkung thut, b) welche auch nur die⸗ nen, die Attraktion des Planeten, welche die ihn umgebenden Korper zu ihm ſinkend machen ſoll, zu bewirken, und daher nicht die mindeſte Beziehung auf die Staͤrke oder Schwaͤche der Son⸗ nenſttalen haben duͤrfen. Wenn man daher fragt, woher die aus den richtigen Rechnungen des Newton gezogene Dichtig⸗ reiten der Erde, des Jupiters, des Saturns ſich gegen