SigPhi · Immanuel Kant

Allgemeine Naturgeschichte und Theorie des Himmels

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vertreiben, ſind wie die Sonnenblicke, wenn dicke Wolken ihre 15 Heiterkeit unablaͤſſig unterbrechen und verdunkeln. ee Dieſe Grobheit des Stoffs und des Gewebes in dem Baue der menſchlichen Natur iſt die Urſache derjenigen Traͤgheit, welche die Faͤhigkeiten der Seele in einer beſtaͤndigen Mattigkeit und Kraft⸗ loſigkeit erhaͤlt. Die Handlung des Nachdenkens, und der durch die Vernunft aufgeklaͤrten Vorſtellungen iſt ein muͤhſamer Zuſtand, darein die Seele ſich nicht ohne Widerſtand ſetzen kann, und aus welchem ſie, durch einen natuͤrlichen Hang der koͤrperlichen Ma⸗ ſchine, alsbald in den leidenden Zuſtand zuruͤckfaͤllt, da die ſaͤmmtlichen Reitzungen alle ihre Handlungen beſtimmen und re⸗ gieren.. Dieſe Traͤgheit ſeiner Benküngekt „ welche eine Folge der Ab⸗ haͤngigkeit von einer groben und ungelenkſamen Materie iſt, iſt nicht allein die Quelle des Laſters, ſondern auch des Irrthums. Durch die Schwierigkeit, welche mit der Bemuͤhung verbunden iſt, den Nebel der verwirrten Begriffe zu zerſtreuen, und das durch ver⸗ glichene Ideen entſpringende allgemeine Erkenntniß von den ſinnli⸗ chen Eindruͤcken abzuſondern, abgehalten, giebt ſie lieber einem übereilten Beyfalle Platz, und beruhigt ſich in dem Beſitze einer Einſicht, welche ihr die Traͤgheit ihrer Natur und der Widerſtand der Materie kaum von der Seite erblicken laſſen. | In dieſer Abhaͤngigkeit ſchwinden die geiſtigen Faͤhigkeiten zus gleich mit der Lebhaftigkeit des Leibes; wenn das hohe Alter durch den geſchwaͤchten Umlauf der Saͤfte nur dicke Saͤfte in dem Koͤr⸗ per kocht, wenn die Biegſamkeit der Faſern und die Behendigkeit in allen Bewegungen abnimmt, fo erflarren die Kräfte des Geiſtes in einer gleichen Ermattung. Die Hurtigkeit der Gedanken, die Klarheit der Vorſtellung, die Lebhaftigkeit des Witzes und das Erinnerungsvermögen werden kraftlos und erkalten. Die durch lange Erfahrung eingepfropften Begriffe erſetzen noch einigermaſ⸗ ſen den Abgang dieſer Kraͤfte, und der Verſtand wuͤrde ſein Un⸗ vermoͤgen noch deutlicher verrathen, wenn die Heftigkeit der Lei⸗ denſchaften, die deſſen Zuͤgel noͤthig haben, nicht zugleich, und noch eher als er, ſich verminderte. g Es erhellt allſo hieraus deutlich, daß die Kräfte der menfche lichen Seele von den n einer groben Materie, „ an die Sr 2 — # ſte innigſt verbunden werden, eingeſchraͤnkt und gehemmt werden; aber es iſt etwas noch Merkwürdigers, daß dieſe fpecififche Des ſchaffenheit des Stoffs eine weſentliche Beziehung zu dem Grade des Einfluſſes hat, womit die Sonne nach dem Maaße ihres Ab⸗ ſtands ſie belebt, und zu den Verrichtungen der animaliſchen Oe⸗ konomie tuͤchtig macht. a) Dieſe nothwendige Beziehung zu dem Feuer y welches ſich aus dem Mittelpunkte des Weltſyſtems ver⸗ breitet, um die Materie in der noͤthigen Regung zu erhalten, iſt der Grund einer Analogie, die eben hieraus, zwiſchen den ver⸗ ſchiednen Bewohnern der Planeten, feſtgeſetzt wird: und eine jede Klaſſe derſelben iſt, vermoͤge dieſes Verhaͤltniſſes, an den Ort durch die Nothwendigkeit ihrer Natur gebunden, der ihr in dem U ni⸗ verſum angewieſen worden iſt. En | | Die Einwohner der Erde und der Venus können ohne ihr bei⸗ derſeitiges Verderben ihre Wohnplaͤtze gegeneinander nicht ver⸗ tauſchen. b) Der erſtere, deſſen Bildungsſtoff für den Grad der Waͤrme ſeines Abſtands proportionirt, und daher fuͤr einen noch größern zu leicht und fluͤchtig iſt, wuͤrde in einer erhitztern Sphaͤ⸗ ’ re gewaltfame Bewegungen und eine Zerruͤttung feiner Natur er⸗ leiden, die von der Zerſtreuung und Austrocknung der Saͤfte und einer gewaltſamen Spannung ſeiner elaſtiſchen Faſern entſtehen wuͤrde; der letztre, deſſen groͤbrer Bau und Trägheit der Elemen⸗ te ſeiner Bildung, eines großen Einfluſſes der Sonne bedarf, wuͤrde in einer kuͤhlern Himmelsgegend erſtarren und in einer Leb⸗ loſigkeit verderben. Eben fo müflen es weit leichtere und fluchti⸗ gere Materien ſeyn, daraus der Koͤrper des Jupiters Bewohners beſteht, damit die geringe Regung, womit die Sonne in dieſem a) Man vergleiche z. B. die Geiſteskraͤfte eines Europaͤers oder an⸗ drer Menſchen aus der gemaäßigſten Zone der Erdkugel mit des nen eines Folarlaͤnders, Suͤdindianers oder andrer Bewohner der kalten und heißen Zonen. | 0 Diefe und die folgenden Bemerkungen gruͤnden ſſch auf die Vor⸗ ausſetzung, daß die Hitze auf den Planeten, nach Verhaͤltniß ihres Abſtands von der Sonne, ſtaͤrker in den naͤhern, ſchwaͤcher in den entferntern fey. Glaubt man aber, (nach Boden, oben pag. 97 not. a.) daß die Staͤrke der Warme auf einen Planeten krſt an feiner Oberfläche durch die Sonnſtrahlenbrechung bewirkt werde, fo wird fie ſich in ihren Graden nach der Dichtigkeit der Oberflache richten muͤſſen. Letzterer Gedanke vereinigt gleichſam beyde Meinungen, und wird auch unten pag. 138. beruͤhrt. Man vergleiche auch pag. 137. VEIT IE „ ss, | Abſtande wirken kann, dieſe Maſchinen eben ſo kraͤftig bewegen koͤnne, als ſie es in den untern Gegenden verrichtet, und damit alles in einem allgemeinen Begriffe zuſammenpaſſe. Der Stoff, woraus die Einwohner verſchiedner Planeten, ja ſo gar die Thiere und Gewächſe auf denſelben, gebil⸗ det ind, mußuͤberhaupt um deſto leichtrer und fei⸗ nerer Art, und die Elaftieität der Fa ſern ſammt der vortheilhaften Anlage ihres Baus, um deſto voll⸗ kommner ſeyn, nach dem Maaße als fie weiter von der Sonne abſtehen.

Dieſes Verhaͤltniß iſt ſo natürlich und wohl gegründet, daß nicht allein die Bewegungsgründe des Entzwecks darauf führen, welche in der Naturlehre gemeiniglich nur als ſchwache Gruͤnde ‚angefehen werden, ſondern zugleich die Proportion der ſpeciſiſchen Beſchaffenheit der Materien, woraus die Planeten heſtehen, weis che ſowohl durch die Rechnungen des Newton, als durch die Gruͤnde der Kosmogonie ausgemacht ſind, dieſelbe beſtaͤtigen, nach welchen der Stoff, woraus die Himmelskoͤrper gebildet ſind, 5 bey den entferntern allemal leichterer Art, als bey den nahen iſt, N welches nothwendig an denen Geſchoͤpfen, die ſich auf ihnen er⸗ zeugen und unterhalten, ein gleiches Verhaͤltniß nach ſich e muß.

Wir haben eine Vergleichung zwiſchen der Beschaffenheit 10 " Materie, damit die vernünftigen Geſchoͤpfe auf den planeten weſentlich vereinigt find, ausgemacht; und es laͤßt ſich auch nach der Einleitung dieſer Betrachtung leicht erachten, daß dieſe Ver⸗ haͤltniße eine Folge „ auch in Anſehung ihrer geiſtigen Faͤhig⸗ keit, nach ſich ziehen werden. Wenn demnach dieſe geiſtigen Faͤ⸗ higkeiten eine nothwendige Abhängigkeit von dem Stoffe der Mas ſchine haben, welche fie bewohnen; fo werden wir mit mehr als wahrſcheinlicher Vermuthung ſchließen koͤnnen: daß die Tref⸗ lichkeit der denkenden Naturen, die Hurtigkeit in ihren Vorſtellungen, die Deutlichkeit und Lebhaf⸗ tigkeit der Begriffe, die ſie durch aͤußerlichen Eine druck bekommen, ſammt dem Vermoͤgen fie zuſam⸗ | men zu ſet zen, endlich auch die Behendigkeit in die r wirklichen e kurz, der * ganze umfang ih⸗ — rer Vollkommenheit unter einer en Regel ſtehen, nach welcher dieſelben, nach dem Verhaͤlt⸗ niſſe des Abſtands ihrer Wohnplaͤtze von der Son⸗ ne immer treflicher und volkommener werden.

Da dieſes Verhaͤltniß einen Grad der Glaubwürdigkeit hat, der nicht weit von einer ausgemachten Gewisheit entfernt iſt, ſo finden wir ein offenes Feld zu angenehmen Muthmaßungen, die aus der Vergleichung der Eigenſchaften dieſer verſchiedenen Be⸗ wohner entſpringen. Die menſchliche Natur, welche in der Lei⸗ ter der Weſen gleichſam die mittelſte Sproſſe inne hat, ſieht ſich zwiſchen den zwey aͤußerſten Grenzen der Vollkommenheit mitten inne, von deren beyden Enden ſie gleich weit entfernt iſt. Wenn die Vorſtellung der erhabenſten Klaſſen vernuͤnftiger Kreaturen, die den Jupiter a) oder den Saturn bewohnen, ihre Eiferſucht reitzt und fie durch die Erkenntniß ihrer eignen Niedrigkeit demüs thigt; fo kann der Anblick der niedrigen Stufen fie wieder zufrie⸗ den ſtellen und beruhigen, die in den Planeten Venus und Mer⸗ kur weit unter der Vollkommenheit der menſchlichen Natur ernie⸗ deigt find. Welch ein verwundrungswuͤrdiger Anblick! Von der einen Seite ſehen wir denkende Geſchoͤpfe, bey denen ein Groͤn⸗ laͤnder oder Hottentotte ein Newton ſeyn wuͤrde; und auf der andern Seite andere, die dieſen als einen Affen bewundern.

Die hoͤhern Weſen, als fie ſahn i Juͤngſt einen ſterblichen Mann das ganze Natürgeſetz enthuͤllen, wunderten 2 So hoher Weisheit ſich in lerdiſcher e Geſtalt, ſich Newron weiſend etwa [9 Wie wir den Affen.

Pope.

40 See ſich hier welche aufhalten Finnen; da nach dem oben 4 pas. Angeführten Jupiter noch in ziemlicher Zerruͤt⸗ Bun 7 Oberflaͤche begkiffen A) und ſich erſt feiner ordentli⸗ chen Ausbildung nähert? — Ich wuͤrde alſo hier lieber den ſchon ausgebildeten Mars allein ſetzen, da auch vom Saturn jenes gilt, was vom Jupiter eſagt iſt/ zu Beben Glauben uns nicht nur die e ſeiner Streifen ey Flecke, ſondern auch ſeine weitere Entfernung von der Sonne berechti⸗ en kann. Vom Uran wollen wir 15 ſchweigen; aber zugleich bemerken, daß Eben dieſer Gedanke auf das Daſeyn eines Pas neten zwiſchen Jupiter und Mars fuͤhrt, welcher alſo nach feis nem Stande ausgebildeter als Jupiter, aber roher als W ſeyn muͤſte. (S. auch unten pag. 141. 142.); Zu welch einem ie in der Ertenntniß „ wird die Eine ſicht jener gluͤckſeligen Weſen der obern Himmelsſphären nicht gelangen! Welche ſchoͤne Folgen, wird dieſe Erleuchtung der Einſichten nicht in ihre ſittliche Beſchaffenheit haben! Die Ein⸗ ö ſichten des Verſtands, wenn ſie die gehoͤrigen Grade der Voll⸗ ſtaͤndigkeit und Deutlichkeit beſitzen, haben weit lebhaftre Rei⸗ gungen als die ſinnlichen Anlockungen an ſich, und find vermoͤ⸗ gend, dieſe ſiegreich zu beherrſchen, und unter den Fuß zu tre⸗ g ten. Wie herrlich wird ſich die Gottheit ſelbſt, die ſich in allen Geſchoͤpfen mahlt, in dieſen denkenden Naturen nicht abbilden, welche als ein von den Stuͤrmen der Leidenſchaften unbewegtes Meer ihr Bild ruhig aufnehmen, und zuruͤckſtrahlen! Wir wol len dieſe Muthmaßungen nicht uͤber die, einer phyſiſchen Abhand⸗ lung vorgezeichnete Grenzen erſtrecken, wir bemerken nur noch⸗ ' mals die oben angeführte Analogie: daß die Vollkommen⸗ heit der Geiſterwelt ſowohl, als der materialiſchen in den Planeten, von dem Merkur an bis zum Ura⸗ nus, oder vielleicht noch uber ihm (wofern noch an⸗ dre Planeten ſind,) in einer richtigen Gradenfolge, nach der Proportion ihrer Entfernungen von der Sonne, wachſe und fortſchreite.

Indeſſen, daß dieſes aus den Folgen der phnfifchen Beſiebung ihrer Wohnpläge zu dem Mittelpunkte der Welt zum Theil na» tuͤrlich herfließt, zum Theil geziemend veranlaßt wird: fo beftäs tigt andrer Seits der wirkliche Anblick der vortreflichſten, und ſich für die vorzuͤgliche Vollkommenheit der Naturen in den obern Gen genden anſchickenden Anſtalten, dieſe Regel ſo deutlich, daß ſie beynahe einen Anſpruch auf eine voͤllige Ueberzeugung machen darf? Die Hurtigkeit der Handlungen, die mit den Vorzuͤgen einer erhabenen Natur verbunden iſt, ſchickt ſich beſſer zu den ſchnell abwechſelnden Zeitperioden jener Sphaͤren, als die e ſamkeit träger und unvollkommner Geſchoͤpfe.

Die Sehroͤhre lehren uns, daß die Abwechſelung des Tages und der Nacht im Jupiter in 9 Stunden 56 Minuten geſchehe. Was würde der Bewohner der Erde, wenn er in dieſen Planeten geſetzt würde, bey dieſer Eintheilung wohl anfangen? Die Zeit von beinahe zo Stunden würde kaum zu derjenigen Ruhe zureie * — 1 a „ die diefe grobe Maſchine zu ihrer Erholung 12 6 den Schlaf gebraucht. Was würde die Vorbereitung zu den Vers richtungen des Wachens, das Kleiden, die Zeit, die zum Eſſen angewandt wird, nicht fuͤr einen Antheil an der folgenden Zeit abfordern, und wie wuͤrde eine Kreatur, deren Handlungen mit ſolcher Langſamkeit geſchehen, nicht zerſtreut, und zu etwas kuͤch⸗ tigen unvermoͤgend gemacht werden, deren 5 Stunden Geſchaͤfte ploͤtzlich durch die Dazwiſchenkunft einer eben ſo langen Finſter⸗ niß unterbrochen wurden? Dagegen, wenn Jupiter von vollkomm⸗ nern Kreaturen bewohnt ift „die mit einer feinern Bildung mehr claſtiſche Kräfte, und eine groͤßre Behendigkeit in der Ausübung verbinden, ſo kann man glauben, daß dieſe 5 Stunden ihnen eben daſſelbe und mehr ſind, als was die 12 Stunden des Tags für die niedrigere Klaſſe der Menſchen betragen. Wir wiſſen, daß das Beduͤrfniß der Zeit etwas relatives iſt, welches nicht anders als aus der Groͤße desjenigen, was verrichtet werden foll „ mit der Geſchwindigkeit der Ausübung verglichen, kann erkannt und verſtanden werden. Daher eben dieſelbe Zeit, die für eine Art der Geſchoͤpfe gleichſam nur ein Augenblick iſt, fuͤr eine andere ei⸗ ne lange Periode ſeyn kann, in der ſich eine große Folge der Ver⸗ andrungen durch eine ſchnelle Wirkſamkeit entwickelt. Saturn hat nach der wahrſcheinlichen Berechnung ſeiner Umwaͤlzung, die wir oben [dargelegt haben, eine noch weit kuͤrzere Abtheilung des Tages und der be. 2) Br ‚tape daher an der Natur Endlich ſtimmt alles übteeln das angeführte Geſeg zu igen Die Natur hat ihren Vorrath augenſcheinlich auf der entlegnen Seite der Welt am reichlichſten ausgebreitet. Die Monde, die den geſchaͤftigen Weſen dieſer gluͤckſeligen Gegenden, durch eine hin⸗ längliche Erſetzung die Entziehung des Tageslichts verguͤten, find.

in größter Menge daſelbſt angebracht, und die Natur ſcheint ſorgfaͤltig geweſen zu ſeyn, ihrer Wirkſamkeit alle Beyhuͤlfe zu leiſten, damit ihnen faſt keine Zeit hinderlich ſey, ſolche anzuwen⸗ den. Jupiter hat in Anſehung der Monde einen augenſcheinli⸗ chen Vorzug vor allen untern Planeten, und Saturn wiederum ) Siehe ohen pag. 61. und die! not.“, pag. 70. not 3, pag. SI. Nos. da 5 Wa vor ihm, deſſen Anſtalten an dem ſchoͤnen und nuͤtzlichen Ringe, der ihn umgiebt, noch groͤßere Vorzuͤge von ſeiner Beſchaffenheit wahrſcheinlich machen; da hingegen die untern Planeten, bey denen dieſer Vorrath unnuͤtzlich würde verſchwendet ſeyn, deren Klaſſe weit näher an die Unvernunft graͤnzt, ſolcher Vortheile ent⸗ weder gar nicht, oder doch ſehr wenig theilhaftig geworden find, Wan kann aber, (damit ich einem Einwurfe zuvorkomme, der alle dieſe angefuͤhrte Uebereinſtimmung vereiteln koͤnnte,) den groͤßern Abſtand von der Sonne, dieſer Quelle des Lichts und des Lebens, nicht als ein Uebel anſehen, wogegen die Weitläuf⸗ tigkeit ſolcher Anſtalten bey den entferntern Planeten nur vor⸗ gekehrt worden, um ihm einigermaßen abzuhelfen, und daß in der That die obern Planeten eine weniger vortheilhafte Lage im Weltgebaͤude und eine Stellung haͤtten, die der Vollkommenheit ihrer Anſtalten nachtheilig waͤre, weil ſie von der Sonne einen ſchwaͤchern Einfluß erhalten. Denn wir wiſſen, daß die Wir⸗ kung des Lichts und der Waͤrme nicht durch deren abſolute In⸗ tenſitaͤt, ſondern durch die Faͤhigkeit der Materie, womit ſie ſolche annimmt, und ihrem Antriebe weniger oder mehr wider⸗ ſteht, beſtimmt werde, und daß daher eben derſelbe Abſtand, der für einer Art grober Materie ein gemaͤßigtes Clima kann genannt werden, fubtilere Fluͤßigkeiten zerſtreuen, und für fie‘ von ſchaͤdlicher Heftigkeit ſeyn wuͤrde; mithin nur ein feinrer und aus beweglichern Elementen beſtehender Stoff dazu gehoͤrt, um die Entfernungen des Jupiters oder Saturns von der Sonne beyden zu einer gluͤcklichen Stellung zu machen, Endlich ſcheint noch die Treflichkeit der Raturen in dieſen obern Himmelsgegenden, durch einen phyſiſchen Zuſammenhang mit ei⸗ ner Dauerhaftigkeit, deren fie würdig iſt, verbunden zu ſeyn. Das Verderben und der Toy koͤnnen dieſen treflichen Gefchöpfen nicht ſo viel als uns niedrigen Naturen anhaben. Eben dieſelbe Traͤgheit der Materie und Grobheit des Stoffs, die bey den untern Stufen das ſpeciſiſche Principium ihrer Erniedrigung iſt, iſt auch die Urſache desjenigen Hangs, den ſie zum Verderben ha⸗ ben. Wenn die Saͤfte, die das Thier oder den Menſchen naͤh⸗ — ren und wachſen machen, indem ‚fie ſich zwiſchen feine Faͤſerchen einverleiben und an um Maſſe anſetzen, nicht mehr zug leich deſ⸗ F EN: I g fen Gefäße und Canaͤle in der Raumsausdehnung vergrößern können, wenn das Wachsthum ſchon vollendet iſt; ſo muͤſſen dieſe ſich anſetzenden Nahrungsſaͤfte durch eben den mechaniſchen Trieb, der das Thier zu naͤhren angewandt wird, die Hoͤhle ſeiner Gefaͤße verengen und verſtopfen, und den Bau der ganzen Ma⸗ ſchine, in einer nach und nach zunehmenden Erſtarrung, zu Grun⸗ de richten. Es iſt zu glauben, daß obgleich die Vergaͤnglichkeit auch an den vollkommenſten Naturen nagt, dennoch der Vorzug in der Feinheit des Stoffs, in der Elaſticitaͤt der Gefaͤße, und der Leichtigkeit und Wirkſamkeit der Saͤfte, woraus jene voll⸗ kommnere Weſen, welche in den entfernten Planeten wohnen, ges bildet ſind, dieſe Hinfaͤlligkeit, welche eine Folge aus der Traͤg⸗ heit einer groben Materie iſt, weit laͤnger aufhalten, und dieſen Kreaturen eine Dauer, deren Länge ihrer Vollkommenheit pro⸗ portionirt iſt, verſchaffen werde, ſo wie die Hinfaͤlligkeit des Le⸗ bens der Menſchen ein richtiges Verhältniß in ihrer Vergaͤnglich⸗ keit und Schwaͤche hat a).

Ich kann dieſe Betrachtung nicht verlaſſen, ohne einem Zwei⸗ fel zuvor zu kommen, welcher natuͤrlicher Weiſe aus der Ver⸗ gleichung dieſer Meinungen mit unſern vorigen Saͤtzen entſprin⸗ gen koͤnnte. Wir haben in den Anſtalten des Weltbaus an der Menge der Trabanten, welche die Planeten der entfernteſten Kreiſe erleuchten, an der Schnelligkeit der Achſendrehungen, und dem gegen die Sonnenwirkung proportionirten Stoffe ihres Zuſammenſatzes, die Weisheit Gottes erkannt, welche alles dem Vortheile der vernuͤnftigen Weſen, die ſie bewohnen, ſo zutraͤglich angeordnet hat. Aber wie wollte man jetzt mit der Lehrverfaſſung der Abſichten einen mechaniſchen Lehrbegriff zuſammen reimen, fo daß, was die hoͤchſte Weisheit ſelbſt ent⸗ warf, der rohen Materie, und das Regiment der Vorſehung, der ſich ſelbſt uͤberlaſſenen Natur zur Ausfuͤhrung aufgetragen worden? Iſt das sa nicht vielmehr ein Srttönnuiß y daß die a) So würde ein Bewohner des, wenn er auch ſchon als ein Kind von 1 Juptters⸗Jahre geſtorben wäre, der Zeit nach eben fo alt ſeyn/ als ein Erdenſohn von 11 Jahren, 314 Tagen; jener haͤtte dabei 103, 908 Jupiterstage, vieler abet 129 Tage der em gelebt.

SE: 5 Anordnung des Weltbaus nicht durch die allgemeinen.. der letztern ra e K ER Man wird diefe Zweifel bald gerſtrenen „wenn man auf das⸗ jenige nur zurück denkt, was in gleicher Abſicht in dem vorigen angefuͤhrt-worden. Muß nicht die Mechanik aller natuͤrlichen Bewegungen einen weſentlichen Hang zu lauter ſolchen Folgen haben, die mit dem Projekte der hoͤchſten Vernunft in dem ganzen Umfange der Verbindungen wohl zuſammenſtimmt? Wie kann ſie abirrende Beſtrebungen, und eine ungebundene Zerſtreuung in ihren Beginnen haben, da alle ihre Eigenſchaften, aus wel⸗ chen ſich dieſe Folgen entwickeln, ſelbſt ihre Beſtimmung aus der ewigen Idee des goͤttlichen Verſtandes haben, in welchem ſich alles nothwendig auf einander beziehen, und zuſammen ſchicken muß? Wenn man ſich recht beſinnt, wie kann man die Art zu urtheilen rechtfertigen, daß man die Natur als ein widerwaͤrti⸗ ges Subjekt anſteht, welches nur durch eine Art von Zwange, der ihrem freien Betragen Schranken ſetzt, in dem Gleiſe der Ordnung und der gemeinſchaftlichen Harmonie kann erhalten werden, wofern man nicht etwa dafuͤr haͤlt, daß fie ein ſich ſelbſt gnugſames Principium ſey, deſſen Eigenſchaften keine Urſache er⸗ kennen, und welche Gott, ſo gut als es ſich thun laͤßt, in den Plan ſeiner Abſichten zu zwingen trachtet. Je naͤher man die Natur wird kennen lernen, deſto mehr wird man einſehen, daß die allgemeinen Beſchaffenheiten der Dinge einander nicht fremd und getrennt find. Man wird hinlaͤnglich überführt werden, daß ſie weſentliche Verwandtſchaften haben, durch die ſie ſich von ſelber anſchicken, einander in Errichtung vollkommner Verfaſſun⸗ gen zu unterſtuͤtzen, die Wechſelwirkung der Elemente zur Schoͤn⸗ heit der materialiſchen und doch auch zugleich zu den Vortheilen der Geiſterwelt, und daß uͤberhaupt die einzelnen Naturen der Dinge in dem Felde der ewigen Wahrheiten ſchon unter einander, ſo zu ſagen, ein Syſtem ausmachen, in welchem eine auf die andere beziehend iſt: man wird auch alsbald inne werden, daß die Verwandtſchaft ihnen von der Gemeinſchaft des Urſprungs eigen iſt, aus dem ſie insgeſammt ihre weſentlichen Beſtimmungen ge⸗ ſchoͤpft haben. | 4 Und um daher dieſe wiederholte Betrachtung zu dem vorhan⸗ denen Zwecke anzuwenden: Eben diefelbe allgemeine Bewegungs⸗ geſetze, die den oberſten Planten einen entfernten Platz von dem Mittelpunkte der Anziehung und der Traͤgheit in dem Weltenſy⸗ ſteme angewieſen haben, haben ſie dadurch zugleich in die vortheil⸗ hafteſte Verfaſſung geſetzt, ihre Bildungen am weiteſten von dem Beziehungspunkte der groben Materie, und zwar mit groͤßrer Freiheit anzuſtellen; ſie haben ſie aber auch zugleich i in ein regel⸗ maͤßiges Verhaͤltniß zu dem Einfluſſe der Wärme verſetzt, welche ſich, nach gleichem Geſetze, aus eben dem Mittelpunkte ausbrei⸗ tet. Da nun eben dieſe Beſtimmungen es ſind „welche die Bil⸗ dung der Weltkoͤrper in dieſen entfernten Gegenden ungehinder⸗ ter, die Erzeugung der davon abhaͤngenden Bewegungen ſchnel⸗ ler und, kurz zu fagen, das Syſtem wohlanſtaͤndiger gemacht 5 haben, da endlich die geiſtigen Weſen eine nothwendige Abhaͤn⸗ gigkeit von der Materie haben, an die ſie perſoͤnlich verbunden ſind; ſo iſt kein Wunder, daß die Vollkommenheit der Natur von beiderlei Orten in einem einzigen Zuſammenhange der Ur⸗ ſachen, und aus gleichen Gründen bewirkt worden. Dieſe Ueber⸗ einſtimmung iſt alſo bey genauer Erwaͤgung nichts Plögliches oder Unerwartetes, und weil die letztern Weſen durch ein gleich⸗ ches Principium in die allgemeine Verfaſſung der materialiſchen Natur eingeflochten worden; ſo wird die Geiſterwelt aus eben den Urſachen in den entfernten Sphaͤren vollkommner ſeyn, wes⸗ wegen es die koͤrperliche iſt.

So haͤngt denn alles in dem ganzen Umfange der Natur in einer ununterbrochenen Stufenfolge zuſammen, durch die ewige Harmonie, die alle Glieder auf einander beziehend macht. Die Kolltommenheiten Gottes haben ſich in unſern Stufen deutlich offenbart, und ſind nicht weniger herrlich in den niedrigſten Klafe Ion, 8 in den erhabnern. O aller Weſen ungeheure Kette! Aus Gottes Hand reichſt unabſehbar du, Aetheriſche Naturen, menſchliche, ö Und Engel ſelbſt und Menſchen, Thier und Fiſch . Und Vogel und Inſekt. be Was noch kein Auge ſah, kein Fernrohr noch Erreicht! Von dem Unendlichen zu dir, Von dir zum Unding. — a Pope.

x x „ Wir haben die bisherigen Muthmaßungen treulich an dem Leitfaden der phyſiſchen Verhaͤltniſſe fortgeführt, welcher fie auf dem Pfade einer vernuͤnftigen Glaubwuͤrdigkeit erhalten hat.

Wollen wir uns noch eine Ausſchweifung aus dieſem Gleiſe in das Feld der Phantaſie erlauben? Wer zeiget uns die Graͤnze, wo die gegruͤndete Wahrſcheinlichkeit aufhoͤrt, und die willkuͤhr⸗ lichen Erdichtungen anheben? Wer iſt ſo kuͤhn „ eine Beant⸗ wortung der Frage zu wagen: ob die Suͤnde ihre Herrſchaft auch in andern Kugeln des Weltbaus ausübe, oder ob die Wagen allein ihr Regiment daſelbſt aufgeſchlagen.

Die Sterne ſind vielleicht ein Sitz verklaͤrter Geiſter, Wie hier das Nes herrſcht, it dort die Tugend Heiler i v. Hal 1 e r.

Gehoͤrt nicht ein gewiſſer Miireifann zwiſchen der Weis heit und Unvernunft zu der ungluͤcklichen Faͤhigkeit, ſuͤndigen zu koͤn⸗ nen? Wer weiß; find alſo die Bewohner jener entfernten Welt⸗ | koͤrper nicht zu erhaben und zu weiſe, um ſich bis zu der Thor⸗ heit, die in der Suͤnde ſteckt, herab zu laſſen, diejenigen aber, die in den untern Planeten wohnen, zu feſt an die Materie gehef⸗ tet und mit gar zu geringen Faͤhigkeiten des Geiſtes verſehen, um die Verantwortung ihrer Handlungen vor den Richterſtuhl der Gerechtigkeit tragen zu duͤrfen? Auf dieſe Weiſe waͤre die Erde, und vielleicht noch der Mars, damit der Elende Troſt uns ja nicht genommen werde, Gefaͤhrten des Unglücks zu haben ) allein in der gefaͤhrlichen Mittelſtraße, wo die Verſuchung der ſinnlichen Reitzungen gegen die Oberherrſchaft des Geiſtes ein ſtarkes Vermoͤgen zur Verleitung haben, dieſer aber dennoch die⸗ jenige Faͤhigkeit nicht verleugnen kann, wodurch er im Stande iſt, ihren Widerſtand zu leiſten, wenn es ſeiner Traͤgheit nicht viel⸗ mehr geſiele, ſich durch dieſelbe hinreißen zu laſſen, wo alſo der gefaͤhrliche Zwiſchenpunkt zwiſchen der Schwachheit und dem Vermoͤgen iſt, da eben dieſelben Vorzüge, die ihn über die nie⸗ dern Klaſſen erheben, ihn auf eine Höhe ſtellen, von welcher er wieder unendlich tiefer unter dieſe herab ſinken kann. In der That ſind die beyden Planeten, die Erde und der Mars, die mittelſten Glieder des planetiſchen Syſtems „und es laͤßt ſich von ihren N. Male RU nicht mit ungazeſchennüchlei ein mittlerer 4 — 4 a A A Stand der phyſiſchen ſowohl, als moraliſchen Beſchaffenheit 8 zwiſchen den zwey Endpunkten vermuthen; allein ich will lieber die Betrachtung denjenigen uͤberlaſſen, die mehr Beruhigung bey ei⸗ nem unerweißlichen Erkenntniſſe, und mehr Neigung, deſſen Ver⸗ ee zu übernehmen, bey ſich finden.

y — en ee 4 La ef ch leu ß.

\ E iſt uns nicht einmal recht bekannt, was der Menſch jetzt wirklich iſt, ob uns gleich das Bewußtſeyn und die Sinne hier⸗ von belehren ſollten; wie viel weniger werden wir errathen koͤn⸗ nen, was er dereinſt werden ſoll. Dennoch ſchnappt die Wißbe⸗ gierde der menſchlichen Seele ſehr begierig nach dieſem von ihr ſo entfernten Gegenſtande, und ſtrebt, in ſolchem dunkeln Er⸗ kenntniſſe, einiges Licht zu bekommen. Sollte die unſterbliche Seele wohl in der en Unendlichtel | ihrer fünftigen Dauer, die das Grab ſelbſt nicht unterbricht, ſon⸗ dern nur verändert, an dieſen Punkt des Weltraums, an unſre Erde jederzeit geheftet bleiben? Sollte ſie niemals von den uͤbri⸗ gen Wundern der Schöpfung eines nähern Anſchauens theilhaf⸗ tig werden? Wer weiß, iſt es ihr nicht zugedacht, daß ſie der⸗ einſt jene entfernte Kugeln des Weltgebaͤudes, und die Treflich⸗ keit ihrer Anſtalten, die ſchon von weitem ihre Neugierde ſo rei⸗ zen, von nahem ſoll kennen lernen? Vielleicht bilden ſich darum noch einige Kugeln des Planetenſyſtems aus, um nach vollende⸗ tem Ablaufe der Zeit, die unſerm Aufenthalte allhier vorgeſchrie⸗ ben iſt, uns in andern Himmeln neue Wohnplaͤtze zu zubereiten. a) Wer weiß, laufen nicht jene Trabanten um den Jupiter, um uns dereinſt zu leuchten? Es iſt erlaubt, es iſt anſtaͤndig, fi 0 mit dergleichen Vorſtel⸗ keen u vergnügen; allein niemand wird die Hoffnung des kuͤnf⸗ Künftigen a unſichern Bildern der Einbildungskraft gründen. Nachdem die Eitelkeit ihren Antheil an der menſchlichen Natur wird abgefordert haben: ſo wird der unſterbliche Geiſt, mit ei⸗ nem ſchnellen Schwunge, ſich uͤber alles „was endlich iſt, empor ſchwingen, und in einem neuen Verhaͤltniſſe gegen die ganze Na⸗ tur, welche aus einer naͤhern Verbindung mit dem hoͤchſten We⸗ fen entſpringt, fein Daſeyn fortſetzen. Forthin wird die erhoͤhete Natur, welche die Quelle der Glüͤckſeligkeit in ſich ſelbſt hat, ſich nicht mehr unter den aͤußern Gegenſtaͤnden zerſtreuen, um eine Beruhigung bey ihnen zu ſuchen. Der geſammte Jubegriff der Geſchoͤpfe, welcher eine nothwendige Uebereinſtimmung zum Wohl⸗ gefallen des hoͤchſten Urweſens hat, muß auch ſie zu dem ſeinigen | haben, und wird ſie nicht anders 1 mit e e u. friedenheit ruͤhren. 6 5 vun In der That, wenn man mit ſolchen Wertächtingen) und mit den vorhergehenden, ſein Gemuͤth erfüllt hat; ſo giebt der An blick eines beſtirnten Himmels bey einer heitern Nacht, eine Art des Vergnuͤgens, welches nur edle Seelen empfinden. 65 Bey der allgemeinen Stille der Natur und der Ruhe der Sinne / res det das verborgene Erkenntnißvermoͤgen des unſterblichen Geiſtes eine unnennbare Sprache, und giebt unausgewickelte Begriffe, die ſich wohl empfinden, aber nicht beſchreiben laſſen. Wenn es unter den denkenden Geſchoͤpfen dieſes Planeten niederträchtige Weſen giebt, die, ungeachtet aller Reitzungen, womit ein ſo 'grofa ‚fer Gegenſtand ſie anlocken kann, dennoch im Stande fi find, fi ſich feſt | an die Dienſtbarkeit der Eitelkeit zu heften: wie ungluͤcklich iſt dies ſe Kugel, daß ſie ſo elende Geſchoͤpfe hat erziehen koͤnnen? Wie glücklich aber iſt fie andrer Seits, da ihr unter den aller anneh⸗ mungswuͤrdigſten Bedingungen ein Weg eroͤfnet iſt, zu einer Gluͤck⸗ ſeligkeit und Hoheit zu gelangen, welche unendlich weit uͤber die Vorzuͤge erhaben iſt, die die allervortheilhafteſte ELSE der Natur in allen Weltkoͤrpern 8 kann?

0 David 1 B. im sten Palm, T — 9 Verzeichniß empfehlungswürdiger ee zu haben ben Wilhelm Weser ie in 3a e Adermann y 9. K. uͤber 8 and Vapeurs; Briefe, bv. pochondriſchen und hyſteriſchen Perſonen gewidmet g. 8 gr. Derſelbe, uͤber das Medicinalweſen in Teutſchland. 6 gr. leurs älterer. und neuerer Propheten und {yore Hoppe hungen. Fide, led cui vide! g. 10 gr. Beschreibung der Sitten und Gebraͤuche 8 Religion und Regie, rungsart, Künfte und Wiſſenſchaften, Handlung und Manu⸗ fakturen der minder und nicht kultivirten Volker. Nebſt einem Auszuge aus der Naturgeſchichte, 3 Theile, 8. 1 Kthlr. 8 gr.

Bibliothek, Polygraphiſche der Teutſchen, welche Originalauf⸗ fäge, Recenſionen und Nachrichten enthält. Eine Zeitſchrift, welche fuͤr Schriftſteller, Verleger und andre Menſchen ganz unentbehrlich iſt, aſtes Baͤndchen, 8. 12 hr.

Freuden geſelliger Zirkel. Geſellſch aftsſpiele und Sefänge, 8. 5 gr.

Geſpraͤche über, Unſterblichkeit, 2 gr. g „Handbuch, medieiniſches, fuͤr den Bürger und bende eine Anweiſung, wie er ſich vor Krankheiten ſchuͤtzen, und in den⸗ ſelben verhalten muͤſſe. 2 Baͤnde 8. 1 Kthlr. 8 gr.

‚King Lear by Sheakeſpeare, BR e explanations 15 C. B. Küchler, 8. gr.

Leu für. junge Eheleute; zur Belehrung über: ein vent, ges Verhalten in der Schwangerſchaft und in den Wochen, wie auch von der phnfifchen Erziehung der Kinder und ihren Krankheiten. 8. 2 Bde. 1 Rthlr. 1g gr.

Pflug, Iulii, Oratio funebris in mortem Petri Mofellani, | iterum excufa cura C. G. Mülleri, g. 3 gr.

Rindvieharzt, neuer, oder deutliche Anweiſung, wie der Land⸗ mann die Krankheiten feines Rindviehes ſelbſt heilen kann, * 1 . 7 15 „ F var 8 2 Mr EN. uns ER RR N N 2 ERSTEN