wir das Problem der Vaterübertragung, deren überragende Heilfunktion es rechtfertigt, daß sie in der analytischen Technik im Vordergrunde steht. Der Patient muß im Laufe der Analyselernen, die an der Mutter hängende Urverdrängung so weit durch „Übertragung“ zu lösen, daß er sie dann auf ein reales Ersatzobjekt übertragen kann, ohne die Ur- verdrängung mitzunehmen. Diesen Versuch, der ja in der normalen Entwicklung mit mehr oder weniger Erfolg automatisch gelingt, muß der Neurotiker in der Analyse mit Zuhilfenahme bewußter Kräfte nachı) Freuds Vergleich vom receiver (Kl. Schr. IV, 405).
ir; 206 Das Trauma der Geburt holen, wobei wir mit allen Mitteln der Bewußtmachung seiner un- bewußten Regressionstendenzen an sein bewußtes Ich appellieren, um es im Kampf-gegen das übermächtige Es zu stärken.
Wir bemerken dabei, daß der Patient letzten Endes nichts anderes zu machen hat, als ein Stück versäumter oder fehlerhafter Entwicklung nachzutragen (die sog. „Nacherziehung“ Freuds). Und zwar jenes Stück der sozialen und Menschheitsentwicklung, welches durch das Geburtstrauma einerseits notwendig gemacht, anderseits so sehr er- schwert wird: nämlich die Loslösung von der Mutterfixierung durch Libidoübertragung auf den Vater (das „männliche Prinzip“ [Bach- ofens]), d. h. analytisch gesprochen die Phase vor der Entwicklung des Ödipuskomplexes. Gegen diese Nacherziehung wehrt sich das Es des Patienten mittels des Libidowiderstandes, d. h. indem es die volle mütterliche Libidobefriedigung nunmehr vom Analytiker will, — sei es in heterosexueller oder homosexueller Wiederholung der Ödipus- situation. Daß sein Ich imstande ist, durch Identifizierung mit dem Analytiker diese aktuell-libidinösen Tendenzen der Übertragung ebenso zu überwinden wie die regressiv-mütterlichen, erklärt sich daraus, daß dieses sein Ich eben schon von Anfang an zu dieser besonderen Auf- gabe aus dem Es geschaffen und entwickelt worden war. In der Analyse wird dann schließlich auch dieses normale Hilfsmittel der Entwicklung durch bewußte Veränderung verstärkt, da dem Patienten schließlich auch die Tatsache seiner Identifizierung mit dem Analytiker bewußt und er dadurch unabhängig von ihm gemacht wird.
Wenn wir dabei letzten Endes doch wieder auf das so schwache Bewußtsein und seine Hilfe zurückgreifen müssen, so dürfen wir uns mit folgenden Erwägungen trösten: Wenn das Bewußtsein auch nur eine schwache Waffe ist, so ist es doch die einzige, die uns im Kampf gegen die Neurose zugänglich ist. Die psychische Verankerung der Angstempfindung des Geburtsaktes im Bewußtsein als eines biologisch- therapeutischen Mittels gegen das Zurückstreben bewirkt, wie wir zu u a a ala a Die therapeutische Wirkung 207 zeigen versuchten, die Menschwerdung, und das Bewußtsein ist ja das menschliche Charakteristikum kat exochen. Sellte da nicht die analy- tische Aufhebung der Urverdrängung und ihre Verankerung im Be- wußtsein hinreichen, um den Neurotiker in dem geringen Maße er- wachsen zu machen, in dem der selbst noch in den Kinderschuhen steckende Kulturmensch es tatsächlich heute erst ist? Der Neurotiker ist nur noch ein bißchen früher, im Geburtstrauma, steckengeblieben und was von der Therapie verlangt werden kann, ist nur, ihn bis zu den „Kinderschuhen“ zu bringen, in denen die Menschheit im ganzen noch steckt.
Geschrieben im April 1923 Von Dr. Otto Rank erschienen früher: Der Künstler. Ansätze zu einer Sexualpsychologie. Leipzig und Der Mythus von der Geburt des Helden, Versuch einer psychologischen Mythendeutung. (Schriften zur angewandten Seelen- kunde Nr. V.) Leipzig und Wien 1909; 2. Auflage 1922.
The Myth of the Birth of the Hero. (Nervous and Mental Disease Monograph Series.) New York 1914.
- II mito della nascita degli Eroi. (Biblioteca Psicoanalitica Italiana No. 4.) Zurigo, Napoli, Vienna, Nocera Inferiore 1921.
Die Lohengrinsage. Ein Beitrag zu ihrer Motivgestaltung und Deutung. (Schriften zur angewandten Seelenkunde Nr. XIII.) Leipzig und Wien ıg11ı.
DasInzestmotivinDichtungund Sage. Grundzüge einer Psychologie des dichterischen Schaffens. Leipzig und Wien 1912.
Die Bedeutung der Psychoanalyse für die Geistes- wissenschaften. (Mit Dr. Hanns Sachs.) Wiesbaden 1913.
The significance of Psycho-Analysis for the Mental Sciences. (Nervous and Mental Disease Monograph Series.) New York 1917.
PsychoanalytischeBeiträgezurMythenforschung. Gesammelte Studien aus den Jahren 1912— 1914. (Internationale Psychoanalytische Bibliothek Nr. 4.) Leipzig, Wien, Zürich ı 919; 2. Auflage 1922.
Entwicklungsziele der Psychoanalyse. Zur Wechsel- beziehung von Theorie und Praxis. (Mit Dr. S. Ferenczi.) Neue Arbeiten zur ärztlichen Psychoanalyse, Heft ı. Leipzig, Wien, Zürich 1924.
EAWRLVER Kae ar Va il EREEN T ra e a N N dr FRE ’ = Bücher von Dr. Otto Rank u ‘Der Künstler. Ansätze zu einer Sexualpsycho- logie. (Imago-Bücher I.) 4. Tausend, Leipzig, Wien, Zürich 1922 Wohl eines der interessantesten Probleme, denen die Psycho- analyse sich zugewandt hat. (Frankfurter Zeitung) Das.Werk Ranks behandelt in lichtvoller Darstellung ent- scheidende Fragen. Der Weg ist kühn — aber kein Marsch auf der Straße. (Die Zeit) Viele sehr verdienstvolle, wenn auch harte und beinahe rück- sichtslose Meinungen. Es gehört eine große Freiheit des Geistes und eine sehr schätzbare Unbefangenheit dazu. Übrigens hat Otto Rank auf dem Wege zur Seelenschau des Künstlers eine ganze Menge psychologischer Faktoren auf ihren sexuellen Gehalt hin geprüft und mit schöner Prägnanz demonstriert. (Münchner Allgemeine Zeitung) Höchst interessant, wie die Vertiefung der Freud’schen Lehre auf Teile uralter religionspsychologischer Grundmauern stößt. Das Studium dieser geistreichen Schrift kann sehr empfohlen werden. (Zeitschrift für Religionspsychologie) As dimly glimpsed by Nietzsche, Hinton and other earlier thinkers, — the main explanation of the dynamic process by which the arts, in the widest sense, have come into beeing, is now chiefly being explored. One thinks of Freud and especially of Dr. Rank, perhaps the most brilliant and clairvoyant of the younger investigators who still stand by the master’s side. (HavelockEllis in „Thedance ofthelife“)- Der Mythus von der Geburt des Helden. Versuch einer psychologischen Mythendeutung. (Schriften zur angewandten Seelenkunde.
Nr. 5.) Zweite Auflage, Leipzig u. Wien. 1922 The Myth of the Birth of the Hero. (Nerv. and “ Ment. Disease Monogr. Series) New-York 1914 'n mito della nascita degli Eroi. (Biblioteca Psicoanalitica Italiana. Nr. 4.) Zurigo, Napoli, Vienna, Nocera Inferiore 1921 ank vollkommen gelungen., (Berliner Tageblatt) h | Es ist ein in seiner Tragweite kaum zu umfassender Gedanke: ie ‚ganze Geschichte ein ungeheurer Eh Das Buch von a i In er mer Beine zur Ken .
t al Die Verbindung mit dem Sozialen und dem Individuellen ist‘ iin hat, sein Thema klar, übersichtlich en zu gestalten, ist für den Kenner seiner Arbeiten traschung. (Zeitsch. f. Sexu alwissensch aft) 1 Mit Dr. Ss, ‚Ferenesi ns Kit che Leser werden viel Anregung. und interessantes I Ma- i diesen Aufsätzen ee (Literarisches Echo) Die Lohengrinsage. Ein Beitrag zu ihrer Motiv- gestaltung und Deutung. (Schriften zur angew. Seelenkunde. Nr. 13.) Leipzig u. Wien 1911 Der Verfasser, einer der scharfsinnigsten Schüler Freue; verfolgt die psychisch bedingten Umbildungen des Stoffes, indem er sich auf ein ungeheüres Material stützt von der altfranzö- sischen Sage vom Chevalie au cygne an bis zuWagners Musik- drama. Besonders interessant ist die Verbindung zwischen den in der Sage lebenden Vorstellingen und dem aus dem Seelenleben der Neurotiker Erschlossenen. (Wiener Klin. Rundschau) MR Das BR: in Dichtung und Se Grundzüge einer Psychologie des dichterischen Schaffens. Leipzig w., Wien 1912. [Vergriffen] Der Verfasser darf mit Recht behaupten, die „Grundzüge einer Psychologie des dichterischen Schaffens“ gegeben zu haben. s (Die Neue Generation) Völkerpsychologisch wie biologisch mit einem Schlage eineunge- ahnte Perspektive eröffnet (Münchn. Med. Wochenschr.)
“Einen Teil der neuen, Urhaftes belichtenden Seelenlehre, die wagniskräftig über die schwanken Mauern der Träume steigt, in die fahlen Gärten körperlicher Wallungen zwischen Kinder und Eltern tritt, — einen Teil dieser neuen Lehre erhärtet Rank in 24 Kapiteln...Es geht den Wissenschaftler an, wie den gliedernden (undzergliederten) Dichter. (Alfred Kerrim Pan) Von Seite zu Seite flößt die Rank’sche Gedankenarbeit dem Leser wachsende Achtung vor der strömenden Fülle stets kampfbereiter ethnologischer und literarischer Kenntnisse unter wahrhaft erstaunlicher Belesenheit ihres Schöpfers...Das Werk hat berechtigte Aussicht die kunsttheoretische Bibel der Freudianer zu werden (Literar. Zentralblatt) Das Buch huß als die erste große Leistung einer“ neuen Literaturbetrachtung begrüßt werden. (Die Zeit) Eines der bedeutensten Werke in der psychoanalytischen Literatur. (Zeitschrift f. angewandte re \ ‚Das Trauma dar Geburt und seine Be deutung für die Psychoanalyse. (Intern. |: Ps Analyt.Bibl.Bd. 14.) Leipz., Wien, Zürich 1924 | Mit Dr. Hanns Sachs Die Bedeutung der Psychoanalyse für. die | Geisteswissenschaften. Wiesbaden 1913| The significance of ‚Psycho-Analysis for | ix » the Mental Sciences. ‚(Nervous and Mental | The book forms an invaluable. ‚introduction.. 7 It is to be hoped that a careful perusal of the book by a wide eircle = Er of such readers on both sides of the Atlantic may help 5:8 \ bring about a collaboration.
v EN (The Internat. ‚Journ. of Psychoanalyais) lee Rey zur ärztlichen Bad ‚Heft a Keime: ns Zürich Brse NTERNATIONÄLER) PSYCHOX. | «= WIEN, VII ANDREASGASSE ze Im Dezember 1923 erscheinen: Neue Arbeiten zur ärztlichen Psychoanalyse, Heft I Dr. S. -Ferenczi una Dr. Otto Rank Entwicklungsziele der Psychoanalyse | Zur Wechselbeziehung von Theorie und Praxis * Heft II Dr. Karl Abraham Versuch einer Entwicklungstheorie der Libido auf Grund der Psychoanalyse seelischer Störungen * en Bd. XV Dr. S. Ferenezi R Versuch einer Genitaltheorie.
x ‘Vera Schuh Psychoanalylische Erziehung in Sowjetrußland Ben über das Moskauer, Kinderheim- Sanatorium EEE LE . E | Prof. Dr. sn Fichä N Ber 2 Zur Geschichte >. 2 der a Bewedt E: ® a len DENE: NE Tal) ie RT EREN % = r = Internationaler Psychoanalytischer Verlag Leipzig, Hospitalstrasse 10 Wien, VI. Andreasgasse 3 Der Seelensucher Ein psychoanalytischer Roman von Georg Groddeck Contra: „Neue Freie Presse“:...Unappetitliche Masse...die Psychoanalyse durch Ordinärheit zu dis- kreditieren. (Herbert Silberer) „Bücherei und Bildungspflege“:...Wegen seines Übermaßes an Zynismus in erotischen und religiösen Dingen unbrauchbar.
Pro:: „Frankfurter Zeitung“:...ein ungewöhnlich ee Kerl, der sehr amüsant zu reden weiß.
Stil erinnert etwas an die Pickwickier, wenn auch der Inhalt durchaus nicht so harmlos ist.
(Dr. Drill) „Imago“:...Der erziehliche Wert liegt darin, daß Groddeck, wie einst Swift, Rabelais, Balzac, dem en Zeitgeist die Maske vom icht reißt, (Dr. Ferenczi) „Die Wage“: Das Buch ist von einer imponieren- den Rücksichtslosigkeit.
„Wiener Freimaurer-Zeitung“: Ein Schalk, der lustig, ausgelassen und frivol ist und doch zum Denken reizt...Prüde Flachköpfe, Philister, laßt die Hände davon, aber Ihr, die Ihr lachen könnt, bis die Augen tränen, macht Euch in Eurer stillen Ecke über dieses Buch.
„Berliner Tageblatt“:. „.„ Ein Buch von eigen- tümlicher spiritueller Schärfe, die ihre Zeichen ins Hirn des Lesers ätzt. Was sonst als erzählends Prosa Humor übt, scheint Wasser nebef dieser Quintessenz. So was Freches, Ungs. niertes, raffiniert Gescheit-Verrücktes ist von Er- zählern unserer Sprache noch nicht gewagt worden. Der Held Thomas, der als Don Quixote Sigmund Freudscher Weltanschauung streitbar durch die deutschen Lande zieht, in die wunderlichsten Händel und skurrilsten Abenteuer gerät, ist ein urgemütliches Gespenst, das seine Hirnschale in Händen hält und aus dem muntren Qualm, der ihr entsteigt, die Welt deutet...Eine Figur, so voll der kost- barsten Narrheit, ist noch durch keinen deutschen Roman gewandelt...Hier lehrt einer, zum Gau- dium des Lesers, die Welt über den psychoanalytischen ee Solche lustige Abenteuerfahrt des Gedankens hat noch kein deutscher Mann gewagt. (Alfred Polgar) » EEE A RN Ah u | a nn ln 9 Re Sy% TE EN Eh DE N ER EN DR nl RER - wo ” 2 EUR i L N € ah h r d 1 Ey Fe y 2 BE Dana a 12 1 0 a a ed ne nl 1 AänZ nE m an ml ni mn ud dä u 4200 R ne” h BR. Kr 5% . ui ESTER J En heskortschnitte der psy en Br ER EI choanalytischen heorie un Praxis unterrichten fortlaufend unsere beiden. Zeitschriften: INTERNATIONALE ZEITSCHRIFT I er FÜR PSYCHOANALYSE Herausgegeben von Pr oO f. N 1 gm. Fr eu d Unter Mitwirkung von Dr. Karl Abraham Dr. & Bose Dr. Jan van Emden Prof. Dr. J. Ermakow f Berlin Kalkutta Haag Moskau Dr. H. W. Frink Dr. Ernest Jones Dr. Emil Oberholzer New York London Zürich redigiert von D:. 8. Ferenczi und Dr. Otto Rank Budapest Wien IMAGO ZEITSCHRIFT FÜR ANWENDUNG. DER PSYCHOANALYSE AUF DIE GEISTESWISSENSCHAFTEN Herausgegeben von Pr oO f. 5 ıgm. Fr eu d Im Jahre 1924 werden in den beiden Zeitschriften u. a. folgende Beiträge erscheinen: Prof.Dr. Sigm.Freud: Neurose und Psycöse. — Das ökonomische Problem des Masodhismus. Mary Chadwick (London): Zur Genese des Wissenstriebes.
Dr.A.vander Ch Ä Ss (Amsterdam): Anwendung 5 der Psychoanalyse auf die musikalische “Komposition.
Doz. Dr. Felix Deutsch (Wien): Über die x Bildung des Konversionssymptoms. Dr. $. Ferenczi (Budapest): Über forcierte Phantasien. (Beitrag zur aktiven Therapie.) Dr. H.W.Frink (N ew York): Die amerıkanische psa. Literatur 1920—1922.
Dishr Eseleg (London)! Dis Sikock des eborenwerdens und seine Nachwirkungen.
Dr. Fritz Giese (Halle a. S.): Psychoanalyse und“ Wirtschaftsleben.
— Psychologische Eignungsprüfung und Psy- &hoanal se, Prof. Dr. Heinrih Gomperz (Wien): Parmenides. Sokrates. Dr. H. v. Hattingberg (Münden): Zur Analyse der psa. Situation.
"DH: Nün Dr.I. Hermann (Budapest): Kleine Beiträge zur Begabungs- und Sublimierungstheorie. Dr. Ernest Jones (London): Das Wesen der utosuggestion. Dr. Salomea Kempner: Beitrag z. Oralerotik, Dr.F.Lowtzky (Berlin): Eine okkultistische ı Bestätigun r Psycoanalyse. te rg (Wien): Über Depersonali- sationszustände im Lichte der Libidotheorie. Beate Rank (Wien): Zur Rolle der Frau in : der Entwicklung d. menschlichen Gesellschaft. Dr. W. Reich (Wien): Über Genitalität. — Über Erythrophobie. Egenolf Roeder (Baden-Baden): Qualität und Quantität.
Dr. Raymond de Saussure (Genf): Die anzösische psa. Literatur 1920—1922. Dr. Ernst Simmel (Berlin); Eine Dekerinneru in statu nascendi. Dr. Alice Sperber (Wien): Die seelischen Ursachen des Alterns und J ugendlichkeit.
Dr. Edoardo Weib (Trieste): Psychologische Ergebnisse der N ER AR WREERTUILCHEN] fi Bee Internationale Der u Bibliothek Band XIV | “ WIEN, VII. ANDREASGASSE Im Dezember 1923 erscheinen: ‚Neue Arbeiten zur ärztlichen Psychoanalyse, Heft I Dr. S. -Ferenczi una Dr. Otto Rank Trauma der Geburt a ZRR Entwicklungsziele der Psychoanalyse j Zur Wechselbeziehung von Theorie und Praxis ; und seine Bedeutung für die Heft II £ & | Dr. Karl Abraham Psychoanalyse Ds Versuch einer e | $ r Fi e. Fr x x; r von % Entwicklungstheorie der Libido 5 N i auf Grund der Psychoanalyse seelischer Störungen Br en | m ET * I u Otto Rank Bd. XV $ # Saab En. ET ger Pa x Dr. S. Ferenczi. j N N; EN e Versuch einer Genitaltheorie | j Ne e . Vera Schniidi | sa Te 23 ee Psychoanalytische Erziehung | ee B in Sowjetrußland an, 3 Bericht über das Moskauer, Kinderheim-Sanatorium e i: 3 Prof. Dr. Siem Ereid Zur Geschichle 2 23.72 der psychoanalytischen Bewegung a ie (Erstmalige ae: Veröffentlichung der Arbeit aus der „Vierten en ae; re) einer e : ” Schriften zur Neurosenlehre“) Rd = ,' er RE:; De77 Uber 2 F ne I BRETSIEE Theorie = BR raxis uhterrichten fortlaufend unsere beiden Zeitschri ten: INTERNATIONALE ZEITSCHRIFT FÜR PSYCHOANALYSE Harsusgegeben ver: Prof, Si gm. Freu d Unter Mitwirkung von Dr. Karl Abraham Dr. & Bose Dr. Jan van Emden Prof. Dr. 3: Ermakow Berlin Kalkutta Haag Moskau Dr. H. W. Frink Dr. Ernest Jones Dr. Emil Oberholzer New York London Züric redigiert von Dr. S. Ferenczi und Dr. Otto Rank Budapest und Wien IMAGO ZEITSCHRIFT FÜR ANWENDUNG. DER PSYCHOANALYSE AUF DIE GEISTESWISSENS CHAFTEN r Hase von Prof. Si gm. F a Im J ahre ı 924 werden in den beiden Zeitschriften u.a. folgende Beiträge erscheinen:: Prof. Dr. Sigm. Freud: Neurose und Psychöse. as ökonomische Problem des Masocdismus. Mary Chadwick (London): Zur Genese des Wissenstriebes.
hal an A.vander Chijs (Amsterdam): rend i der Psychoana yse auf die musikalisch e MR opariken / Doz. Dr. Felix Deutsch (Wien): Über die; Bildung des Konversionssymptoms. D:; S. Ferenczi (Budapest): Über forcierte Phantasien. (B Dr. H. W.Frink (New York): Die amerikanische psa» Literatur 1920—1922 ar zur aktiven Therapie.)
Diosaky Garl ey (London): Der Schock des Sean un: seine Nach wir. Are a yse "De. Fritz Giese (Halle a. S.): Psychoan #Wirtschaftsleben.
_ Poyrcholsgiädie BiusnssepeohunG und Psychoanalyse.
menides. So krates. Dr. H. v. Hattingberg (Münden): Zur Analyse‘ der 'psa. Situation, 3 Prof. Dr. Hainzich Gomperz (Wien): Par- = Dr.]. Hermann (Budapest): Kleine Beiträge zur Begabungs- und Sublimierungstheorie.
Dr. Ernest Jones (London): Das Wesen der Autosuggestion.
Dr. Salomea K empner: Beitrag zZ Orslasck Dr.F.Lowtzk (Berlin): Eine okkultistische » ı Bestätigun. in E Dr. H. Nun erg (Wien): Über Devil Psycdoanal yse.
sationszustände i im Lichte der Libidotheorie.
Beate Rank (Wien): Zur Rolle der Frau i ım der En twicklung d. menschlichen Gesellschaft. Dr. W. Reich (Wien): Über Genitalität. — Uber Erythrophobie.
Egenolf‘ Roeder (Baden-Baden): Qualität und. Quantität.
Dr. Raymond de Saussure (Genf): Die ie psa, Literatur 1920—1922.
. Ernst Simmel (Berlin): Eine Dei erınneru in statu nascendi.
Dr. Alice perber (wi ien): Die seelischen 3 Ursachen des Alterns und der Ju gendli lichkeit, Dr. Edoardo Weiß (Trieste a der Psychoan yse.
„Pordolegihe 2 TO m < Analytische Situation / Llanele, Angst / Sexuelle Befriedigung / Neurotische Repro- = | duktion /Symbolische Anpassung / Heroische Kompensation / Religiöse Sublimierung / 1 Künstlerische Idea rung / Philosophische ir # x TI ERS g: DE EIER BE: Beach Bibliothe 1 R Bd. XIV E DAS TRAUMA | 5 DER GEBURT UND SEINE BEDEUTUNG FÜR DIE PSYCHOANALYSE VON OTTO RANK Bkulnan / Psychoanalytische Erkenntnis & ee Wirkung.
L) "Internationaler Prychoanehyicher Verlag are, 4 Wien # Zürich Internationaler Psychoanalytischer Verlag Leipzig, Hospitalstrasse 10 Wien, VI. Andreasgasse 3 TAGEBUCH EINES HALBWÜCHSIGEN MÄDCHENS HERAUSGEGEBEN VON DR. HERMINE HUG-HELLMUTH Dritte Auflage (6.—10. Tausend) Das Tagebuch ist ein Juwel. Noch niemals hat man in solcher Klarheit und Wahrhaftigkeit in die Seelen- regungen hineinblicken können, welche die Entwick- lung % Mädchens unserer Gesellschafts- und Kul- ‚turstufe in den Jahren der Vorpubertät kennzeichnen.
(Prof. Freud) „Literarisches Echo“: Weibliche Wesen der bür- rerlichen Welt werden sich beim Tagebuch Seite um Seite zurückversetzt fühlen in ihr Einst; männliche Wesen wird es statt dessen manche Kleinigkeit mitteilen, die sie noch nicht wußten.
(Lou Andreas-Salome) „Vossische Zeitung“: Denkt euch Wedekinds kleine Wenda, die am „Frühlings-Erwachen“ so tra- gisch zugrundegeht, habe ihre Erlebnisse aufge- zeichnet, denkt sie euch in Geheimratskreise und auf Wiener Boden versetzt. (Monty Jacobs) „Frankfurter Zeitung“: Der Londoner Zensor war sicher der Meinung, es komme ausschließlich in Wien, oder höchstens noch bei sonstigen Hunnen vor, daß das Denken und Fühlen junger Mädchen durch bevorstehende physiologische Erscheinungen lebhaft beschäftigt in: Bar Kontinentalrasse steckt die Schweinerei. Se „Neue Freie Preane®; Mir scheint dieses Buch eines der kostbarsten, ® ie Wissenschaft Hand in Hand mit dem Zufall . (S%=fan Zweig) ' „Zeitschrift für Sexualwisse=chaft“: Wir betrachten hier einmal wertvollerweise die seelischen Erkennens Wirkungen des Erwachens und geschlecht- licher Dinge und Beziehungen vom Gesichtspunkte ‘der Kinderseele aus.
‚singular She wri 4 'spection or self explanation.
34 14 to understand why any class of grown-up people Bee be warned off it. Nothing could be.more healthy minded, less indecent or morbid than Greta’s interest in sex questions. - er Internationaler Psychoanalytischer Verlag Leipzig, Hospitalstrasse 10 Wien, VI. Andreasgasse 3 Der Seelensucher Ein psychoanalytischer Roman von Georg Groddeck Contra: „Neue Freie Presse“:...Unappetitliche Masse .». die Psychoanalyse durch Ordinärheit zu dis- kreditieren. (Herbert Silberer) „Bücherei und Bildungspflege“:...Wegen seines Übermaßes an Zynismus in erotischen und religiösen Dingen unbrauchbar.
Pro: „Frankfurter Zeitung“:...ein ungewöhnlich istreicher Kerl, der sehr amüsant zu reden weiß. Stil erinnert etwas an die Pickwickier, wenn auch der Inhalt durchaus nicht so harmlos ist. £ (Dr. Drill) „Imago“:...Der erziehliche Wert liegt darin, daß Groddeck, wie einst Swift, Rabelais, Balzac, dem nieriiget ErRokritiechen Zeitgeist die Maske vom sicht reißt. (Dr. Ferenczi) „Die Wage“: Das Buch ist von einer imponieren- den Rücksichtslosigkeit.
'„Wiener Freimaurer-Zeitung“: Ein Schalk, der lustig, ausgelassen und frivol ist und doch zum Denken reizt...Prüde Flachköpfe, Philister, laßt die Hände davon, aber Ihr, die Ihr lachen könnt, bis die Augen tränen, macht Euch in Eurer stillen Ecke über dieses Buch.
„Berliner Tageblatt“:...Ein Buch von eigen- tümlicher spiritueller Schärfe, die ihre Zeichen ins Hirn des Lesers ätzt. Was sonst als erzählends Prosa Humor übt, scheint Wasser nebe? dieser Quintessenz. So was Freches, Ungs. niertes, raffiniert Gescheit-Verrücktes ist von Er- zählern unserer Sprache noch nicht gewagt worden. Der Held Thomas, der als Don Quixote Sigmund Freudscher Weltanschauung streitbar durch die. deutschen Lande zieht, in die wunderlichsten Händel und skurrilsten Abenteuer gerät, ist ein urgemüt- liches Gespenst, das seine Hirnarkale in Händen hält und aus dem muntren Qualm, der ihr entsteigt, die Welt deutet...Eine Figur, so voll der kost- barsten Narrheit, ist noch durch keinen deutschen Roman gewandelt...Hier lehrt einer, zum Gau- dium des Lesers, die Welt über den psycho- analytischen Stock springen. Solche lusti Abenteuerfahrt des Godenler hat noch kein deutscher Mann gewagt. (Alfred Polgar)