Ein Seil über einem Abgrund
Vom „Gott ist tot“ zum „Werde, der du bist“: die Krise, der Mensch als Übergang, die Gefahr des Blicks in den Abgrund und die Disziplin, Gott nicht durch neue Überzeugungen zu ersetzen.
Tag 1 von 7
„Wäre es möglich! Dieser alte Heilige im Walde hat noch nichts davon gehört, dass GOTT TOT IST!“
— Nietzsche, Thus Spake Zarathustra: A Book for All and None
Tag 2 von 7
„Das ewige Schweigen dieser unendlichen Räume erschreckt mich.“
— Pascal, Pensées
Tag 3 von 7
„Der Mensch ist ein Seil, geknüpft zwischen Tier und Übermensch – ein Seil über einem Abgrund.“
— Nietzsche, Thus Spake Zarathustra: A Book for All and None
Tag 4 von 7
„Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.“
— Nietzsche, Beyond Good and Evil
Tag 5 von 7
„Wenn Gott wirklich existierte, wäre es notwendig, ihn abzuschaffen.“
— Michail Bakunin, God and the State
Tag 6 von 7
„Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen.“
— Nietzsche, Human, All-Too-Human A Book for Free Spirits, Part 1
Tag 7 von 7
„Du sollst der werden, der du bist.“
— Nietzsche, The Joyful Wisdom (La Gaya Scienza)