Die Macht und der Staat
Von Machiavelli bis Rousseau in sieben Passagen: ob es besser ist, gefürchtet als geliebt zu werden, der Krieg aller gegen alle und der frei geborene Mensch.
Tag 1
“Da es schwierig ist, beides in einer Person zu vereinen, ist es weitaus sicherer, gefürchtet als geliebt zu werden.”
— Machiavelli, The Prince
Tag 2
“Die Menschen sind so einfach und geben so sehr den gegenwärtigen Notwendigkeiten nach, dass derjenige, der täuschen will, immer einen anderen finden wird, der sich täuschen lässt.”
— Machiavelli, Machiavelli, Volume I
Tag 3
“Der Zustand der bloßen Natur... ist ein Zustand des Krieges eines jeden gegen jeden.”
— Thomas Hobbes, The English works of Thomas Hobbes of Malmesbury, Volume 03 (of 11)
Tag 4
“Verträge ohne das Schwert sind nur Worte und haben keine Kraft, einen Menschen überhaupt zu sichern.”
— Thomas Hobbes, Leviathan
Tag 5
“Der Mensch ist frei geboren; und überall liegt er in Ketten. Einer hält sich für den Herrn der anderen und bleibt doch ein größerer Sklave als sie.”
— Rousseau, The social contract & discourses
Tag 6
“Der Stärkste ist niemals stark genug, um immer der Herr zu sein, es sei denn, er verwandelt Stärke in Recht und Gehorsam in Pflicht.”
— Rousseau, The social contract & discourses
Tag 7
“Der erste, der ein Stück Land eingezäunt hatte und es sich in den Sinn kommen ließ zu sagen: „Dies ist mein“, und Leute fand, die einfältig genug waren, ihm zu glauben, war der wahre Begründer der bürgerlichen Gesellschaft.”
— Rousseau, The social contract & discourses