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Abhandlung über den Ursprung der Sprache

Johann Gottfried Herder

Sprache:
Deutsch
Status:
Vollständiges Werk
Autorschaft:
Vom Autor verfasst
Zustand des Textes:
Kein Scanrauschen festgestellt (automatische Messung über den ganzen Text, nicht von Hand geprüft)
Umfang:
~44.800 Wörter · 213 Passagen
Dieses Werk zitieren
  • APAJohann Gottfried Herder. (n.d.). Abhandlung über den Ursprung der Sprache. Digital reproduction: SigPhi. https://sigphiai.com/de/works/johann-gottfried-von-herder/abhandlung-uber-den-ursprung-der-sprache
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  • ChicagoJohann Gottfried Herder. Abhandlung über den Ursprung der Sprache. Digital reproduction, SigPhi. https://sigphiai.com/de/works/johann-gottfried-von-herder/abhandlung-uber-den-ursprung-der-sprache.

Nachweis der wiedergegebenen Ausgabe. SigPhi ist die digitale Reproduktion. Jahr, Verlag und Übersetzer werden angegeben, soweit bekannt; „n.d.“ bedeutet unbekanntes Jahr.

Wovon es handelt

Abhandlung über den Ursprung der Sprache (1772), auf DEUTSCH.

Kontext und Geschichte

Die Preisschrift für die Berliner Akademie, in der Herder antwortet, die Sprache komme weder von Gott noch aus willkürlicher Erfindung: sie entsteht aus der menschlichen Weise, in der Welt zu sein. Daher kommt der Gedanke, dass jedes Volk innerhalb seiner Sprache denkt — der Keim der Romantik und, später, der ganzen Anthropologie.

Redaktioneller Kontext, keine zitierfähige Quelle: anders als die Passagen des Werks lassen sich diese Angaben nicht am Korpus überprüfen.

Auszug aus der verfügbaren Ausgabe
# * gen, bic, gereist unb ermuntert, tuieber anbre gleich jart gebaute C'kfdjbpfc wetten, unb wie biucf) eine uuftdubaw Äette, einem entfernten Jptr* jen Junten tiiittfjcUcn fömteu, für bi:$ ungelegene ©efäjJpf git füllen — 2>iefe Beufj«, öiefe 5-öne find Bprnd?e. ifca gtebc alfo emeBpra* dje Oft fTmpfmfcurig, bie unmittelbaren IT<^ tutgeftts if#. Ijaft brr iHe.'ifcb fte uefpeutigltd) mit Öen t Rieten gemein |>abe, befugen jejt freilich mehr gereifte Siefte, als »olle Jlusbtüdie; allein aurf> biefe EHeft: fmö unroieberfpvei lid). — Unfre fiuifl id?e -Sprache mag bte @pcat(j* Der Eßatur fo »erbringet, unfre biirqerltdje Lebensart uub gefeit« fd^ftlitfje Jlrtigfelr mag bte $lutl) unb baö Sftecr ber l’elöeufihafte« fo geb&mmet, auegettofuet uttb Abgeleitet haben, nlo man will; ber tjeftigfte Äiu genbltcf ber fi mpfinbung , wo? unb wie feiten er ßd) fiube? nimmt noch immer fein Siedu rolebcr, unb tont in feiner mütterlichen Sprache un mittel« bat buref) Accente. 3) er anffahteubc »Sturm einer Üci&enfdjaft, ber plbjHcfje UeberfnU »on greube ober ^rofftttit; @d>met# unb Sommer , wenn |'ie tiefe Sur< gurd)m in bie ©tele graben; ein ubermannenbeS <5>efiH)l von SRad&e, SSerjTOeiflmig, ©d^tej efen , ©raufen u. f. w, alle tAnbigcn fid> an , unb jebe nad> ihrer 3(rt wrfd^icbm an. @o viel ®at< tungrn von giif)lbarfelt in unfrer Statur fdjlum-' mem , fo viel and? ^ottarten — — 3d) merfe *1fo an, baß ie weniger die menfcblicbe i 7 atttr mit ein« Cbierart oerwanöt ; je ungleiche* tiger fie mit ihr am CTcrsenbaue ifi. öefio* weniger ifi ihre tlauitfpracbe uns oerffänö* lieh. 9 B(t vertiefen als (Erbentljiere, bas ©:bew t£)ier bell er , als baS tEBaflc rg: fcf>6pf , unb auf bet (Erbe bas .$cerbcrt)ter beffer, als baS ! 3 >aibgefd)Spf ; unb unter ben .£ecrö edleren bie am mei|tcn , bie uns am a&chfteti fern men. fWur ba§ f teilte au* bei biefen Umgang unb ©erocijnfjdt mein ober weniger tfjut.…

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