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Politik als Beruf

Max Weber

Sprache:
Deutsch
Status:
Vollständiges Werk
Autorschaft:
Vom Autor verfasst
Zustand des Textes:
Kein Scanrauschen festgestellt (automatische Messung über den ganzen Text, nicht von Hand geprüft)
Umfang:
~36.400 Wörter · 173 Passagen
Dieses Werk zitieren
  • APAMax Weber. (n.d.). Politik als Beruf (Politics as a Vocation) [Politik als Beruf]. Digital reproduction: SigPhi. https://sigphiai.com/de/works/max-weber/politik-als-beruf-politics-as-a-vocation
  • MLAMax Weber. Politik als Beruf (Politics as a Vocation) [Politik als Beruf]. Digital reproduction, SigPhi, https://sigphiai.com/de/works/max-weber/politik-als-beruf-politics-as-a-vocation.
  • ChicagoMax Weber. Politik als Beruf (Politics as a Vocation) [Politik als Beruf]. Digital reproduction, SigPhi. https://sigphiai.com/de/works/max-weber/politik-als-beruf-politics-as-a-vocation.

Nachweis der wiedergegebenen Ausgabe. SigPhi ist die digitale Reproduktion. Jahr, Verlag und Übersetzer werden angegeben, soweit bekannt; „n.d.“ bedeutet unbekanntes Jahr.

Wovon es handelt

Politik als Beruf (1919), auf DEUTSCH.

Kontext und Geschichte

Ein Vortrag in München, mit der Revolution auf den Straßen. Er enthält die Bestimmung des Staates als Monopol der legitimen Gewalt und die Unterscheidung zwischen Gesinnungsethik und Verantwortungsethik: wer Politik macht, haftet für Folgen und nicht nur für Absichten. Weber starb ein Jahr darauf.

Redaktioneller Kontext, keine zitierfähige Quelle: anders als die Passagen des Werks lassen sich diese Angaben nicht am Korpus überprüfen.

Auszug aus der verfügbaren Ausgabe
Der Staat ist, ebenso wie die ihm geschichtlich vorausgehenden )olitischen Verbände, ein auf das Mittel der legitimen (das heißt: Is legitim angesehenen) Gewaltsamkeit gestütztes Herrschafts-'erhältnis von Menschen über Menschen. Damit er bestehe, müssen ich also die beherrschten Menschen der beanspruchten Autorität ler jeweils herrschenden fügen. Wann und warum tun sie das? ^uf welche inneren Rechtfertigungsgründe und auf welche äußeren Mittel stüt2;t sich diese Herrschaft? Es gibt der inneren Rechtfertigungen, also: der Legitimitäts-:ründe einer Herrschaft — um mit ihnen zu beginnen — im Prinzip irei. Einmal die Autorität des „ewig Gestrigen**: der durch unordenkliche Geltung und gewohnheitsmäßige Einstellung auf ihre nnehaltung geheiligten Sitte: „traditionale** Herrschaft, wie sie ler Patriarch und der Patrimonialfürst alten Schlages übten. Dann : lie Autorität der außeralltäglichen persönlichen Gnadengabe Charisma), die ganz persönliche Hingabe und das persönliche /"ertrauen zu Offenbarungen, Heldentum oder anderen Führerigenschaften eines Einzelnen: „charismatische** Herrschaft, wie sie ler Prophet oder — auf dem Gebiet des Politischen — der gekorene Criegsfürst oder der plebiszitäre Herrscher, der große Demagoge ind politische Parteiführer ausüben. Endlich: Herrschaft kraft Legalität**, kraft des Glaubens an die Geltung legaler Satzung md der durch rational geschaffene Regeln begründeten sachlichen .Kompetenz**, also: der Einstellung auf Gehorsam in der Erfüllung atzungsmäßiger Pflichten: eine Herrschaft, wie sie der moderne .Staatsdiener** und alle jene Träger von Macht ausüben, die ihm ti dieser Hinsicht ähneln.…

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