Wissenschaft als Beruf
- Sprache:
- Deutsch
- Status:
- Vollständiges Werk
- Autorschaft:
- Vom Autor verfasst
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- Umfang:
- ~18.100 Wörter · 86 Passagen
Dieses Werk zitieren
- APAMax Weber. (n.d.). Wissenschaft als Beruf (Science as a Vocation) [Wissenschaft als Beruf]. Digital reproduction: SigPhi. https://sigphiai.com/de/works/max-weber/wissenschaft-als-beruf-science-as-a-vocation
- MLAMax Weber. Wissenschaft als Beruf (Science as a Vocation) [Wissenschaft als Beruf]. Digital reproduction, SigPhi, https://sigphiai.com/de/works/max-weber/wissenschaft-als-beruf-science-as-a-vocation.
- ChicagoMax Weber. Wissenschaft als Beruf (Science as a Vocation) [Wissenschaft als Beruf]. Digital reproduction, SigPhi. https://sigphiai.com/de/works/max-weber/wissenschaft-als-beruf-science-as-a-vocation.
Nachweis der wiedergegebenen Ausgabe. SigPhi ist die digitale Reproduktion. Jahr, Verlag und Übersetzer werden angegeben, soweit bekannt; „n.d.“ bedeutet unbekanntes Jahr.
Wovon es handelt
Wissenschaft als Beruf (1917), auf DEUTSCH.
Kontext und Geschichte
Der andere Vortrag des Paares. Weber spricht von der «Entzauberung der Welt»: die Wissenschaft erklärt immer mehr und sagt nicht, wie man leben soll, und wer Sinn sucht, findet ihn nicht in einem Laboratorium. Eine der meistzitierten Diagnosen des 20. Jahrhunderts.
Redaktioneller Kontext, keine zitierfähige Quelle: anders als die Passagen des Werks lassen sich diese Angaben nicht am Korpus überprüfen.
tieren ober ob man auf ben „Cehrbebarf" 'üRüdfuht nehmen, alfo ben einmal »orhanbenen ©ojenfen ein ‘SCRonopot beS Cehreng geben fotle, iff ein peinliches ©ilemma, welches mit bem halb ju erwähnenben ©oppelgcjtchf beS afabemifdhen ‘Be¬ rufes jufammenhängt. '3!JJeiff entfiheibef man fid) für baS jweite. ©aS bebeutef aber eine 6 feigerung ber ©efahr, bah ber betreffenbe ‘5ö<^orbinariuS, bei fubjelfio gröhfer ©ewiffenhaftigfeit, bod» f^we eigenen G^üler beoorjugf. ‘p>erfönlich habe id) — um baS 5 U fagen — ben ©runbfah befolgt: bah ein bei mir promobierfer ©elehrfer fich bei einem anbern als mir unb anberSwo legitimieren unb müffe. 9Zun fönnen mir bei unö mit ©euftiebteif bcobm^ten: ba§ bie neueffc ©ntmidtung be§ ynincrfitätämefen^ auf breiten ©ebieten ber 'Jöiffenfdjoff in ber 9Rid)tung beö omeritonifiben »erläuft ©ic gro§en 3nftifute mebisinifeber ober nofur* miffcnfdbaftlidjer Qtrt finb „ffaatöfopitoliftifcbe" ilnfernebmungen. 6ie tßnnen nicht uermottet merben ohne ^Sefricbämitfel größten ilmfongö. Unb cö triff bo ber gleiche Umftonb ein mie überoK, mo ber fat)ifatiffifd)c ^öefrieb ein* fettt: bie „Trennung bcö 2Irbeiterd »on ben 'iprobutfionS* mitfeln". ©er Qlrbeifer, ber 'ilffiffenf aifo, iff ongemiefen ouf bie Qlrbeifömittel, bie »om Gtoot jur 93erfügung geffellt merben; er iff infolgebeffen »ont SnffifufSbireffor cbenfo obböngig mie ein ‘üingeffetiter in einer S^abrit: — benn ber Snffifufgbireffor ffellt fub gonj gufgtöubig »or, bofi bie« 3n* ffifut „fein" Snftitut fei unb fcbaltet borin, — unb er ffebf häufig äbnlid) preför mie jebe „prolctoroibe" ©Eiftenj unb mie bet assistant ber amerifanifct)en Unioerfifät Unfer beuffiheS Unioerfifäfdteben omerifonifierf fich, mie unfer ßeben überhaupt, in fehr mid)tigcn 'ipunffen, unb biefe ©ntrcicflung, ba« bin ich überjeugf, mirb mciter übergreifen
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