Das Ich und das Es / Jenseits des Lustprinzips / Massenpsychologie (GW XIII)
- Sprache:
- Deutsch
- Status:
- Vollständiges Werk
- Autorschaft:
- Vom Autor verfasst
- Zustand des Textes:
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- Umfang:
- ~170.000 Wörter · 800 Passagen
Dieses Werk zitieren
- APASigmund Freud. (n.d.). Das Ich und das Es / Jenseits des Lustprinzips / Massenpsychologie (GW XIII). Digital reproduction: SigPhi. https://sigphiai.com/de/works/sigmund-freud/das-ich-und-das-es-jenseits-des-lustprinzips-massenpsychologie-gw-xiii
- MLASigmund Freud. Das Ich und das Es / Jenseits des Lustprinzips / Massenpsychologie (GW XIII). Digital reproduction, SigPhi, https://sigphiai.com/de/works/sigmund-freud/das-ich-und-das-es-jenseits-des-lustprinzips-massenpsychologie-gw-xiii.
- ChicagoSigmund Freud. Das Ich und das Es / Jenseits des Lustprinzips / Massenpsychologie (GW XIII). Digital reproduction, SigPhi. https://sigphiai.com/de/works/sigmund-freud/das-ich-und-das-es-jenseits-des-lustprinzips-massenpsychologie-gw-xiii.
Nachweis der wiedergegebenen Ausgabe. SigPhi ist die digitale Reproduktion. Jahr, Verlag und Übersetzer werden angegeben, soweit bekannt; „n.d.“ bedeutet unbekanntes Jahr.
Wovon es handelt
Drei Werke Freuds im deutschen Original: Jenseits des Lustprinzips, Massenpsychologie und Ich-Analyse sowie Das Ich und das Es.
Kontext und Geschichte
Alle drei stammen aus den Jahren 1920-1923 und bezeichnen Freuds späte Wende: Hier gibt er das frühere Modell auf und führt den Todestrieb ein, danach Ich, Es und Über-Ich — jenes Schema, das die Nachwelt behalten hat. Man liest sie besser in dieser Folge als einzeln, denn jede setzt die vorige voraus. Die Massenpsychologie wird am wenigsten zitiert und ist seither am meisten benutzt worden, um zu denken, wie eine Menge sich mit einem Führer identifiziert.
Redaktioneller Kontext, keine zitierfähige Quelle: anders als die Passagen des Werks lassen sich diese Angaben nicht am Korpus überprüfen.
zueinander bringen. Vieles am Ich ist sicherlich selbst unbewußt, gerade das, was man den Kern des Ichs nennen darf; nur einen geringen Teil davon decken wir mit dem Namen des Vorbewußten. Nach dieser Ersetzung einer bloß deskriptiven Ausdrucksweise durch eine systematische oder dynamische können wir sagen, der Widerstand der Analysierten gehe von ihrem Ich aus, und dann erfassen wir sofort, der Wiederholungszwang ist dem unbewußten Verdrängten zuzuschreiben. Er konnte sich wahrscheinlich nicht eher äußern, als bis die entgegenkommende Arbeit der Kur die Verdrängung gelockert hatte.’ Es ist kein Zweifel, daß der Widerstand des bewußten und vorbewußten Ichs im Dienste des Lustprinzips steht, er will ja die Unlust ersparen, die durch das Freiwerden des Verdrängten erregt würde, und unsere Bemühung geht dahin, solcher Unlust unter Berufung auf das Realitätsprinzip Zulassung zu erwirken. In welcher Beziehung zum Lustprinzip steht aber der Wiederholungszwang, die Kraftäußerung des Verdrängten? Es ist klar, daß das meiste, was der Wiederholungszwang wiedererleben läßt, dem Ich Unlust bringen muß, denn er fördert ja Leistungen verdrängter Triebregunge« zutage, aber das ist Unlust, die wir schon gewürdigt haben, die dem Lustprinzip nicht widerspricht, Unlust für das eine System und gleichzeitig Befriedigung für das andere. Die neue und merkwürdige Tatsache aber, die wir jetzt zu beschreiben haben, ist, daß der Wiederholungszwang auch solche Erlebnisse der Vergangenheit wiederbringt, die keine Lustmöglichkeit enthalten, die auch damals selbst nicht von seither verdrän können. nicht Befriedigungen, gten Triebregungen, gewesen sein a 2) Ich setze an anderer Stelle ause r ıst, welche hier dem Wiederholu unbewußten Elternkomplex begründet inander, daß es die „Suggestionswirkung“ der ngszwang zu Hilfe kommt, also die tief im e Gefügigkeit gegen den Arzt.