Träume eines Geistersehers, erläutert durch Träume der Metaphysik
- Idioma:
- alemán
- Estado:
- Obra completa
- Autoría:
- Escrita por el autor
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- Extensión:
- ~27.200 palabras · 129 pasajes
Cita esta obra
- APAImmanuel Kant. (n.d.). Träume eines Geistersehers, erläutert durch Träume der Metaphysik. Digital reproduction: SigPhi. https://sigphiai.com/es/works/immanuel-kant/traume-eines-geistersehers-erlautert-durch-traume-der-metaphysik-german
- MLAImmanuel Kant. Träume eines Geistersehers, erläutert durch Träume der Metaphysik. Digital reproduction, SigPhi, https://sigphiai.com/es/works/immanuel-kant/traume-eines-geistersehers-erlautert-durch-traume-der-metaphysik-german.
- ChicagoImmanuel Kant. Träume eines Geistersehers, erläutert durch Träume der Metaphysik. Digital reproduction, SigPhi. https://sigphiai.com/es/works/immanuel-kant/traume-eines-geistersehers-erlautert-durch-traume-der-metaphysik-german.
Referencia de la edición reproducida. SigPhi es la reproducción digital. Se incluyen año, editorial y traductor cuando constan; «n.d.» indica que no consta el año.
De qué trata
Kant contra Swedenborg y sus visiones de espíritus — y, del mismo golpe, contra la metafísica que dice saber de ellos.
Contexto e historia
Lo más divertido que escribió, y de lo más decisivo para entenderlo: la ironía dirigida al visionario se vuelve contra los metafísicos, que hacen lo mismo con más aparato. La pregunta de qué puede conocer la razón ya está aquí en germen, diez años antes de la primera Crítica. Esta es la versión ALEMANA: el original. En el catálogo hay también una traducción inglesa antigua de la misma obra; las dos están aquí para leerse, pero al citar conviene seguir esta.
Contexto editorial, no una fuente citable: a diferencia de los pasajes de la obra, estos datos no se pueden comprobar contra el corpus.
Nun aber wird von Geistern geredet, selbst alsdenn, wenn man zweifelt, ob es gar dergleichen Wesen gebe. Also kann der Begriff von der geistigen Natur nicht als ein von der Erfahrung abstrahierter behandelt werden. Fragt ihr aber: Wie ist man denn zu diesem Begriff überhaupt gekommen, wenn es nicht durch Abstraktion geschehen ist? Ich antworte: Viele Begriffe entspringen durch geheime und dunkele Schlüsse bei Gelegenheit der Erfahrungen und pflanzen sich nachher auf andere fort ohne Bewußtsein der Erfahrung selbst oder des Schlusses, welcher den Begriff über dieselbe errichtet hat. Solche Begriffe kann man =erschlichene= nennen. Dergleichen sind viele, die zum Teil nichts als ein Wahn der Einbildung, zum Teil auch wahr sind, indem auch dunkele Schlüsse nicht immer irren. Der Redegebrauch und die Verbindung eines Ausdrucks mit verschiedenen Erzählungen, in denen jederzeit einerlei Hauptmerkmal anzutreffen ist, geben ihm eine bestimmte Bedeutung, welche folglich nur dadurch kann entfaltet werden, daß man diesen versteckten Sinn durch eine Vergleichung mit allerlei Fällen der Anwendung, die mit ihm einstimmig sind oder ihm widerstreiten, aus seiner Dunkelheit hervorzieht. Nehmet etwa einen Raum von einem Kubikfuß und setzet, es sei etwas, das diesen Raum erfüllt, d. i. dem Eindringen jedes andern Dinges widerstehet, so wird niemand das Wesen, was auf solche Weise im Raum ist, =geistig= nennen. Es würde offenbar =materiell= heißen, weil es ausgedehnt, undurchdringlich und wie alles Körperliche der Teilbarkeit und den Gesetzen des Stoßes unterworfen ist. Bis dahin sind wir noch auf dem gebähnten Gleise anderer Philosophen. Allein denket euch ein einfaches Wesen und gebet ihm zugleich Vernunft; wird dies alsdenn die Bedeutung des Wortes =Geist= gerade ausfüllen?…