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Sämmtliche Werke 8 Vermischte Schriften und Aufsätze

Johann Gottlieb Fichte

Lingua:
tedesco
Stato:
Opera completa
Autorialità:
Scritta dall'autore
Stato del testo:
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Estensione:
~180.000 parole · 859 passi
Cita quest'opera
  • APAJohann Gottlieb Fichte. (n.d.). Sämmtliche Werke 8 Vermischte Schriften und Aufsätze. Digital reproduction: SigPhi. https://sigphiai.com/it/works/johann-fichte/sammtliche-werke-8-vermischte-schriften-und-aufsatze-german
  • MLAJohann Gottlieb Fichte. Sämmtliche Werke 8 Vermischte Schriften und Aufsätze. Digital reproduction, SigPhi, https://sigphiai.com/it/works/johann-fichte/sammtliche-werke-8-vermischte-schriften-und-aufsatze-german.
  • ChicagoJohann Gottlieb Fichte. Sämmtliche Werke 8 Vermischte Schriften und Aufsätze. Digital reproduction, SigPhi. https://sigphiai.com/it/works/johann-fichte/sammtliche-werke-8-vermischte-schriften-und-aufsatze-german.

Riferimento dell'edizione che SigPhi riproduce: SigPhi ne è la riproduzione digitale, non l'editore. L'anno dell'edizione non figura nei metadati (da qui «n.d.») e il traduttore compare solo quando è noto.

Di che cosa tratta

Volume 8 delle opere complete: scritti vari e saggi.

Contesto e storia

I volumi di miscellanea sono quelli in cui finiscono i testi brevi — articoli di rivista, polemiche, discorsi d'occasione — le cose che non hanno mai fatto un libro. Spesso è qui che un autore dice in chiaro quel che nei trattati dice annodato. Testo in TEDESCO: l'originale, ed è la versione da citare.

Contesto editoriale, non una fonte citabile: a differenza dei passi dell'opera, questi dati non si possono verificare sul corpus.

Come comincia
entgegengesetzter Parteien voraus. Zuvörderst den Tadel derjenigen, welche über Kunst und Wissenschaft im Wesentlichen mit mir gleich denken. Ihnen ist, so viel ich habe bemerken können, Nicolai ein so unbedeutender und verächtlicher Gegenstand, dass man in ihren Augen nur sich selbst herabsetzt, wenn man ihn einer Erwähnung und Beachtung würdigt. Sie haben vollkommen recht, und ich bin ganz ihrer Meinung, wenn von Nicolai als von einer Person geredet werden sollte. Als Object aber, als vollendete Darstellung einer absoluten Geistesverkehrtheit ist er, meines Erachtens, dem Literarhistoriker und Pädagogen wichtig, und so interessant, als dem Psychologen ein origineller Narr, oder dem Physiologen eine seltene Misgeburt nur immer seyn kann. Ich bekenne, dass es meine Schuld seyn würde, wenn ich dieses Interesse für meinen Gegenstand nicht zu erregen vermöchte. Sodann habe ich mich auf den Tadel der gutmüthigen Mittelmässigkeit gefasst zu halten, welche, seit die Urtheile der grössten deutschen Männer, eines Kant, Goethe, Schiller, über jenen Gegenstand in das Publicum gekommen, aus mehrern Winkeln der Literatur uns erinnern, denn doch auch die bedeutenden Verdienste des Mannes nicht zu vergessen. Ich werde tiefer unten meine Ueberzeugung, dass Nicolai für seine Person sein ganzes Leben hindurch nie etwas Kluges, sondern eitel Verkehrtes und Thörichtes angefangen habe, und dass auf ihm nicht das mindeste Verdienst, sondern eitel Schuld ruhe, weder verläugnen, noch sie zu begründen vergessen. Dass jene Stimmführer der Mittelmässigkeit wirklich zu wissen wähnen, was sie von jenen Verdiensten sagen, will ich glauben. Nicolai und sein Anhang haben es ja über ein Vierteljahrhundert lang genugsam wiederholt, dass Nicolai Verdienste habe, so dass endlich in dem Gedächtnisse jener wohl hangengeblieben seyn mag, dass so etwas gesagt worden.…

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