Ecce homo. Come si diventa ciò che si è
- Lingua:
- tedesco
- Stato:
- Opera completa
- Autorialità:
- Scritta dall'autore
- Stato del testo:
- Nessun rumore di scansione rilevato (misura automatica su tutto il testo, non verificata a mano)
- Estensione:
- ~47.600 parole · 226 passi
Cita quest'opera
- APANietzsche. (n.d.). Ecce homo [Ecce homo. Come si diventa ciò che si è]. Digital reproduction: SigPhi. https://sigphiai.com/it/works/nietzsche/ecce-homo-german
- MLANietzsche. Ecce homo [Ecce homo. Come si diventa ciò che si è]. Digital reproduction, SigPhi, https://sigphiai.com/it/works/nietzsche/ecce-homo-german.
- ChicagoNietzsche. Ecce homo [Ecce homo. Come si diventa ciò che si è]. Digital reproduction, SigPhi. https://sigphiai.com/it/works/nietzsche/ecce-homo-german.
Riferimento dell'edizione che SigPhi riproduce: SigPhi ne è la riproduzione digitale, non l'editore. L'anno dell'edizione non figura nei metadati (da qui «n.d.») e il traduttore compare solo quando è noto.
Di che cosa tratta
Ecce homo (1888): l'autobiografia, con capitoli intitolati «Perché sono così saggio» e «Perché scrivo libri così buoni».
Contesto e storia
I titoli sembrano megalomania e in parte lo sono — lo scrisse poco prima del crollo — ma il libro è anche la migliore guida alla sua opera che esista: passa in rassegna ogni libro e dice che cosa voleva farci. Che sia lucido e sconvolto insieme è ciò che lo rende indimenticabile. Testo nell'originale tedesco, nella trascrizione del Projekt Gutenberg-DE. Sostituisce una traduzione inglese che non è ancora di pubblico dominio.
Contesto editoriale, non una fonte citabile: a differenza dei passi dell'opera, questi dati non si possono verificare sul corpus.
für nuances, jene Psychologie des "Um-die-Ecke-sehns" und was sonst mir eignet, ward damals erst erlernt, ist das eigentliche Geschenk jener Zeit, in der Alles sich bei mir verfeinerte, die Beobachtung selbst wie alle Organe der Beobachtung. Von der Kranken-Optik aus nach gesünderen Begriffen und Werthen, und wiederum umgekehrt aus der Fülle und Selbstgewissheit des reichen Lebens hinuntersehn in die heimliche Arbeit des Décadence-Instinkts - das war meine längste Übung, meine eigentliche Erfahrung, wenn irgend worin wurde ich darin Meister. Ich habe es jetzt in der Hand, ich habe die Hand dafür, Perspektiven umzustellen: erster Grund, weshalb für mich allein vielleicht eine "Umwerthung der Werthe" überhaupt möglich ist. Abgerechnet nämlich, dass ich ein décadent bin, bin ich auch dessen Gegensatz. Mein Beweis dafür ist, unter Anderem, dass ich instinktiv gegen die schlimmen Zustände immer die rechten Mittel wählte: während der décadent an sich immer die ihm nachtheiligen Mittel wählt. Als summa summarum war ich gesund, als Winkel, als Specialität war ich décadent. Jene Energie zur absoluten Vereinsamung und Herauslösung aus gewohnten Verhältnissen, der Zwang gegen mich, mich nicht mehr besorgen, bedienen, beärzteln zu lassen - das verräth die unbedingte Instinkt-Gewissheit darüber, was damals vor Allem noth that. Ich nahm mich selbst in die Hand, ich machte mich selbst wieder gesund: die Bedingung dazu - jeder Physiologe wird das zugeben - ist, dass man im Grunde gesund ist. Ein typisch morbides Wesen kann nicht gesund werden, noch weniger sich selbst gesund machen; für einen typisch Gesunden kann umgekehrt Kranksein sogar ein energisches Stimulans zum Leben, zum Mehr-leben sein.…