I due metodi della politica sindacale
- Lingua:
- tedesco
- Stato:
- Opera completa
- Autorialità:
- Scritta dall'autore
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- Estensione:
- ~2950 parole · 14 passi
Cita quest'opera
- APARosa Luxemburg. (n.d.). Die zwei Methoden der Gewerkschaftspolitik [I due metodi della politica sindacale]. Digital reproduction: SigPhi. https://sigphiai.com/it/works/rosa-luxemburg/die-zwei-methoden-der-gewerkschaftspolitik
- MLARosa Luxemburg. Die zwei Methoden der Gewerkschaftspolitik [I due metodi della politica sindacale]. Digital reproduction, SigPhi, https://sigphiai.com/it/works/rosa-luxemburg/die-zwei-methoden-der-gewerkschaftspolitik.
- ChicagoRosa Luxemburg. Die zwei Methoden der Gewerkschaftspolitik [I due metodi della politica sindacale]. Digital reproduction, SigPhi. https://sigphiai.com/it/works/rosa-luxemburg/die-zwei-methoden-der-gewerkschaftspolitik.
Riferimento all’edizione riprodotta. SigPhi è la riproduzione digitale. Anno, editore e traduttore compaiono quando noti; «n.d.» indica un anno sconosciuto.
Di che cosa tratta
I due metodi della politica sindacale: trattare o mobilitare, e che cosa succede a un sindacato che fa sempre e solo la prima cosa.
Contesto e storia
Il complemento pratico dello Sciopero di massa. La critica alla burocrazia sindacale non fa sconti, e le costò cara dentro il suo stesso partito. Testo in TEDESCO: l'originale. È la lingua in cui Luxemburg pensava e pubblicava, ed è quella da citare. Questo è un articolo o un discorso di congresso, non un libro: la sua lunghezza nel catalogo è la lunghezza vera del testo.
Contesto editoriale, non una fonte citabile: a differenza dei passi dell'opera, questi dati non si possono verificare sul corpus.
lange, bis sich die Früchte einer solchen Politik auch für das blödeste Auge sinnenfällig gezeigt haben. Jahrzehntelang schienen der glänzende Kassenstand, die gesicherten Existenzbedingungen, die verhältnismäßig günstigen Arbeitsbedingungen sowie die lang dauernde Ruhe im Gewerbe der Methode der Buchdrucker das beste Zeugnis zu geben. Heute erscheint, in der neuen Tarifvereinbarung, mit einem Male die ganze Herrlichkeit zertrümmert. Statt außerordentliche wirtschaftliche Erfolge zu erreichen, haben sich die Buchdrucker bei all ihrer Zähigkeit, Ausdauer, Besonnenheit, Mäßigung, bei all dem glänzenden Stande der Organisation und der Kassen schließlich so unwürdige Bedingungen vom Kapital diktieren lassen, daß ein allgemeiner Entrüstungssturm durch die Reihen der sonst so kaltblütigen Gesellenschaft geht. Will man aber das Fiasko der, sagen wir, englischen Methode der Gewerkschafispolitik in seiner wirklichen Tragweite richtig einschätzen, so muß man die neueste Tarifvereinbarung der deutschen Buchdrucker mit den jüngsten Errungenschaften der – russischen Buchdrucker vergleichen, die Früchte der jahrzehntelangen friedlichen Organisationsarbeit mit den Ergebnissen eines einzigen Jahres des Revolutionssturmes. Die Gewerkschhaft der Buchdrucker in Rußland ist ebenso jungen Datums wie die meisten russischen Gewerkschaften. Die denkwürdige Erhebung des Petersburger Proletariats am 22. Januar 1905 und die darauffolgende Serie gewaltiger Massenstreiks, die sämtliche Industriestädte und in jeder Stadt sämtliche Gewerbe ergriffen hatten, gab den Anstoß zu einem fieberhaften gewerkschaftlichen Kampfe auf allen Gebieten und im Zusammenhang damit auch zum gewerkschaftlichen Zusammenschluß, zur Gründung und zum Ausbau der Gewerkschaften.…