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Massenstreik, Partei und Gewerkschaften

Rosa Luxemburg

Lingua:
tedesco
Stato:
Opera completa
Autorialità:
Scritta dall'autore
Stato del testo:
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Estensione:
~34.700 parole · 165 passi
Cita quest'opera
  • APARosa Luxemburg. (n.d.). Massenstreik, Partei und Gewerkschaften. Digital reproduction: SigPhi. https://sigphiai.com/it/works/rosa-luxemburg/massenstreik-partei-und-gewerkschaften-german
  • MLARosa Luxemburg. Massenstreik, Partei und Gewerkschaften. Digital reproduction, SigPhi, https://sigphiai.com/it/works/rosa-luxemburg/massenstreik-partei-und-gewerkschaften-german.
  • ChicagoRosa Luxemburg. Massenstreik, Partei und Gewerkschaften. Digital reproduction, SigPhi. https://sigphiai.com/it/works/rosa-luxemburg/massenstreik-partei-und-gewerkschaften-german.

Riferimento all’edizione riprodotta. SigPhi è la riproduzione digitale. Anno, editore e traduttore compaiono quando noti; «n.d.» indica un anno sconosciuto.

Di che cosa tratta

Sciopero di massa, partito e sindacati (1906): dove Luxemburg trae le conclusioni della rivoluzione russa del 1905.

Contesto e storia

La sua opera teorica più influente dopo L'accumulazione del capitale. La tesi: uno sciopero di massa non lo decreta nessun comitato, nasce dal conflitto stesso, ed è insieme politico ed economico. Un emendamento frontale alla socialdemocrazia tedesca, che lo voleva programmato e diretto dall'alto. Testo in TEDESCO: l'originale. È la lingua in cui Luxemburg pensava e pubblicava, ed è quella da citare.

Contesto editoriale, non una fonte citabile: a differenza dei passi dell'opera, questi dati non si possono verificare sul corpus.

Estratto dell’edizione disponibile
die Spekulation direkt auf den »großen Kladderadatsch«, auf die soziale Revolution nur ein äußeres und unwesentliches Merkmal. Wesentlich ist dabei die ganze abstrakte, unhistorische Betrachtung des Massenstreiks, wie überhaupt aller Bedingungen des proletarischen Kampfes. Für den Anarchisten existieren als stoffliche Voraussetzungen seiner »revolutionären« Spekulationen lediglich zwei Dinge: zunächst die blaue Luft und dann der gute Wille und der Mut, die Menschheit aus dem heutigen kapitalistischen Jammertal zu erretten. In der blauen Luft ergab sich aus dem Raisonnement schon vor 60 Jahren, dass der Massenstreik das kürzeste, sicherste und leichteste Mittel ist, um den Sprung ins bessere soziale Jenseits auszuführen. In derselben blauen Luft ergibt sich neuerdings aus der Spekulation, dass der gewerkschaftliche Kampf die einzige wirkliche »direkte Aktion der Massen« und also der einzige revolutionäre Kampf ist -- dies bekanntlich die neueste Schrulle der französischen und italienischen »Syndikalisten«. Das Fatale für den Anarchismus war dabei stets, daß die in der blauen Luft improvisierten Kampfmethoden nicht bloß eine Rechnung ohne den Wirt, das heißt reine Utopien waren, sondern daß sie, weil sie eben mit der verachteten, schlechten Wirklichkeit gar nicht rechneten, in dieser schlechten Wirklichkeit meistens aus revolutionären Spekulationen unversehens zu praktischen Helferdiensten für die Reaktion wurden. uf demselben Boden der abstrakten, unhistorischen Betrachtungsweise stehen aber heute diejenigen, die den Massenstreik nächstens in Deutschland auf dem Wege eines Vorstandsbeschlusses auf einen bestimmten Kalendertag ansetzen möchten, wie auch diejenigen, die, wie die Teilnehmer des Kölner Gewerkschaftskongresses, durch ein Verbot des »Propagierens« das Problem des Massenstreiks aus der Welt schaffen wollen.…

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