Al di là del principio di piacere
- Lingua:
- tedesco
- Stato:
- Opera completa
- Autorialità:
- Scritta dall'autore
- Stato del testo:
- Nessun rumore di scansione rilevato (misura automatica su tutto il testo, non verificata a mano)
- Estensione:
- ~23.600 parole · 112 passi
Cita quest'opera
- APASigmund Freud. (n.d.). Jenseits des Lustprinzips [Al di là del principio di piacere]. Digital reproduction: SigPhi. https://sigphiai.com/it/works/sigmund-freud/jenseits-des-lustprinzips-german
- MLASigmund Freud. Jenseits des Lustprinzips [Al di là del principio di piacere]. Digital reproduction, SigPhi, https://sigphiai.com/it/works/sigmund-freud/jenseits-des-lustprinzips-german.
- ChicagoSigmund Freud. Jenseits des Lustprinzips [Al di là del principio di piacere]. Digital reproduction, SigPhi. https://sigphiai.com/it/works/sigmund-freud/jenseits-des-lustprinzips-german.
Riferimento dell'edizione che SigPhi riproduce: SigPhi ne è la riproduzione digitale, non l'editore. L'anno dell'edizione non figura nei metadati (da qui «n.d.») e il traduttore compare solo quando è noto.
Di che cosa tratta
Al di là del principio di piacere (1920): il testo in cui Freud postula la pulsione di morte.
Contesto e storia
La svolta più contestata di tutta la sua opera. Parte da un fatto che il suo modello non riusciva a spiegare — i traumatizzati di guerra che sognano di nuovo l'orrore — e finisce col proporre una tendenza a tornare all'inorganico. Contiene anche il gioco del *fort-da* del nipotino. Testo in TEDESCO: l'originale, e l'unica versione presente nel catalogo. Le traduzioni inglesi di Strachey e di Riviere **non sono di pubblico dominio** e perciò non ci sono.
Contesto editoriale, non una fonte citabile: a differenza dei passi dell'opera, questi dati non si possono verificare sul corpus.
Verdrängten? Es ist klar, daß das meiste, was der Wiederholungszwang wiedererleben läßt, dem Ich Unlust bringen muß, denn er fördert ja Leistungen verdrängter Triebregungen zutage, aber das ist Unlust, die wir schon gewürdigt haben, die dem Lustprinzip nicht widerspricht, Unlust für das eine System und gleichzeitig Befriedigung für das andere. Die neue und merkwürdige Tatsache aber, die wir jetzt zu beschreiben haben, ist, daß der Wiederholungszwang auch solche Erlebnisse der Vergangenheit wiederbringt, die keine Lustmöglichkeit enthalten, die auch damals nicht Befriedigungen, selbst nicht von seither verdrängten Triebregungen, gewesen sein können. Die Frühblüte des infantilen Sexuallebens war infolge der Unverträglichkeit ihrer Wünsche mit der Realität und der Unzulänglichkeit der kindlichen Entwicklungsstufe zum Untergang bestimmt. Sie ging bei den peinlichsten Anlässen unter tief schmerzlichen Empfindungen zugrunde. Der Liebesverlust und das Mißlingen hinterließen eine dauernde Beeinträchtigung des Selbstgefühls als narzißtische Narbe, nach meinen Erfahrungen wie nach den Ausführungen _Marcinowski's_[6] den stärksten Beitrag zu dem häufigen »Minderwertigkeitsgefühl« der Neurotiker. Die Sexualforschung, der durch die körperliche Entwicklung des Kindes Schranken gesetzt waren, brachte es zu keinem befriedigenden Abschluß; daher die spätere Klage: Ich kann nichts fertig bringen, mir kann nichts gelingen. Die zärtliche Bindung, meist an den gegengeschlechtlichen Elternteil, erlag der Enttäuschung, dem vergeblichen Warten auf Befriedigung, der Eifersucht bei der Geburt eines neuen Kindes, die unzweideutig die Untreue des oder der Geliebten erwies; der eigene mit tragischem Ernst unternommene Versuch, selbst ein solches Kind zu schaffen, mißlang in beschämender Weise; die Abnahme der dem Kleinen gespendeten Zärtlichkeit, der gesteigerte Anspruch der Erziehung, ernste Worte und eine gelegentliche Bestrafung hatten endlich den ganzen Umfang…