197. Thoren richten sich nach den erhofften Gewinnen des Glückes, die Kenner solcher Gewinne dagegen nach denen der Philosophie.
198. (Um wieviel weiser als der Mensch ist das Tier), das in seinem Bedürfnisse weiss, wieviel eg bedarf! Der Mensck dagegen sieht das nicht ein, wenn er ein Bedürfnis hat.
199. Thoren, denen das Leben verleidet ist, wollen troisdem leben aus Angst vor dem Hades, 200. Thoren leben ohne Freude am Leben.
10 15 B. ECHTE FR. 192—200 (STOBAEDS). 443 21 [AN] — — 75 dvonruovss Önvandıyros Öesyor- var ob vegndmayoı dnvardsyrı.
222 [60 N] — — 76 dvonmovss röv dnsöyrwv Öe&yor- var, vd Öd napedyra xak(nse TÜr) napwıynudrav x5P- 207 [(4N) — 5,22 A—ov. Ndoryy oü näoey, dAkd ıyV eEni rör xalüı algsiadeaı gesay. Vgl. S. 364, 12.
O5 [L yoivıd) oöüdemors ylysraı. 291. Thoren wünschen sich langes Leben, ohne doch dessen froh zu werden.
2302. Thoren haschen nach dem Abwesenden, das Gegenwärtige da- gegen, wenn es auch vorteilhafter ist als das ihnen Entgangene, lassen sie umkommen.
208. Die Menschen, die vor dem Tode fliehen, laufen ihm doch nach.
204. Thoren erfreuen Niemanden(?) in ihrem ganzen Leben.
295. Thoren wünschen sich das Leben, da sie den Tod fürchten statt des Alters..
206. Thoren wünschen sich das Alter aus Furcht vor dem Tode.
%7. Nicht jede Lust soll man erstreben, sondern nur die mit Edlem verknüpfte.
208. Vaters Selbstzucht ist für die Kinder die wirksamste Er- mahnung.
200. Für einen genügsamen Magen giebt es niemals eine schmale Ration.
10 1 or 20 444 5b. DEMOKRITOS 210 [65 N.] Srop. III 5, 26 4—ov. rednslar molvrsläa nby rüyn nagaridncıy, abragxda dd awgpgoavdvn.
aı [566 N] — — 27 I—o. owpeoassn rd 21 E37 dessı nal ndonnv Enınslbova [Erı u.) worei.
212 [128 N.] — 6,27 4—ov. Nuseroroı önvoı ahuaroc öxhnoıy D puxhe dönuoodyny hd doyinv N dnardsvalny onualvovcı.
218 [127 N] — 7,21.9—ov. dvdgel, räcg drac uıxoac Sodeı.
214 [63.169 N.] — — 25 /—ov. avdesiocovüy ÖrTüvno- Aeulwy udvov, dlAa xal d Töv Kdoyöv xo&oowy. Evıoı ö2 nollwv udv deondbovaı, yuvvarfi dd dovAsdovgenr.
210. Das Glück beschert einen reichen Tisch, die Mässigkeit einen ausreichenden.
211. Mässigkeit mehrt das Erfreuliche und macht das Vergnügen noch grösser.
212. Schlaf bei Tage verrät eine Störung des Körpers oder Nieder- geschlagenheit, Erschlaffung oder Unbildung der Seele.
218. Tapferkeit verringert die Schicksalsschläge.
214. Tapfer ist nicht nur der Besieger der Feinde, sondern auch der Besieger seiner Lüste.e Manche aber herrschen über Städte und dienen Weibern.
215. Der Segen der Gerechtigkeit ist zuversichtliches und unver- blüffbares Urteil, das Ende der Ungerechtigkeit aber ist Angst vor kommendem Unheil.
216. Weisheit, die sich nicht verblüffen lässt, ist alles wert; denn sie verdient die höchsten Ehren.
217. Nur wem das Freveln verhasst ist, den haben die Götter lieb.
219 [70 N] — 10, 43 700 adrod. yonudrwv Ögskıg, Ar un Ögllnraı xdpgwı, neving Eayaıns molldv yaksııw- teon' ueloveg ydg doe&fsıc uelovag Evdslac moısdoıy.
ovvaywyı nodpaals Eorı pıklapyvolns rodno» Ldıov <yxovaa.
223 [19 N] — — 65 Tod adrod. Öv To oxjvog xerıleı, 7Ä0L nÄAgEgoTıv eduag&wg drsg uöyFov xal ralaınw- eins’ öxöca ÖL udxdov xal raklaınweling zerıleı xal Plov dAyivsı, rovrwy odx luelperaı rd oxjvog, Gil’ ) TS Young xaxoyıyln.
= [59N.| — — 68 J—ov. jroöünmAbovogs Enıdvuln ro rageöy Andiivoı vüı Alownelnıxvvi ixnein yırouvn.
218. Reichtum, der aus schlimmem Handeln erwächst, besitzt einen um so offenkundigeren Makel.
219. Wenn die Gier nach Geld nicht im Genughaben ihre Grenze findet, ist sie noch viel schlimmer als die drückendste Armut. Denn grössere Begehrlichkeit erweckt grössere Bedürfnisse.
220. Schlimmer Gewinn bringt Verlust der Ehre, 221. Hoffnung auf schlimmen Gewinn ist der Anfang des Verlustes.
222. Allzustarkes Geldanhäufen für die Kinder ist nur ein Vorwand, durch die sich der eigentliche Charakter der Habgier verrät.
223. Wessen der Leib bedarf, das steht allen leicht sonder Mühe und Not zu Gebote. Aber alles, was Mühe und Not erfordert und das Leben betrübt, danach trägt nicht der Leib Verlangen, sondern die Ziellosigkeit des Urteils.
224. Die Gier nach Mehr verliert, was sie hat, und gleicht darin dem Hunde bei Äsop.
225. Es ist Pflicht, die Wahrheit zu sagen, was ja auch viel vor- teilhafter ist.
= 1 an Kr a 1 2) 446 55. DEMOKRITOS 223 [202N] — — 18 700 adrod. ol Tür ysıdwlör wai- bes duadEss yırdusvor W@onse ol Öexnoral ol &g dc pnaxalgag Ögovovyregs, hy Eyög Movvov u TUXWCL xara- psodusvoı, Eyda bel voög nddag dpelcaı, andlkvuvras zalenöv Öd ruyeiv Evdc' Tö yap Iyvıoy uoüvov Allsı- nraı röv nodßv" oörw dd xal oüroı Tv dudgerwoı Toü rargıxodö ruünov Tod &nıuekllog xalpeıdwiod, pıldovaı dıap3elgsodaı.
29 [SıN] — — 19 Tod adrod. gPEeıdo vor xal Auög xonorh' Eyxargüıdaxaldanayn' yıraaxsıy dd dyadoV. 230 [229 N.| — — 22 4—ov. Blog dvederaorog naxey) dödc anmuavödxnevroc.
2381 [61 N] — 17,25 A—ov. süyyauwv Ö un Aumsdue- vos &p' oloıv odx Exeı, dAld yalowy Ep’ olaıy Eysı.
226. Freimut ist das Kennzeichen freier Gesinnung, aber die Ge- fahr liegt dabei in der Abmessung des richtigen Zeitpunktes.
227. Die Geizigen teilen das Loos der Biene: sie arbeiten, als ob sie ewig leben würden.
228. Den Kindern von Geizigen, wenn sie in Unwissenheit heran- wachsen, geht es wie den Tänzern, die über Schwerter Räder schlagen. Wenn sie beim Niederkommen nur ein einziges Mal den Fleck nicht treffen, wo sie die Füsse hinsetzen müssen, sind sie verloren. Es ist aber schwierig den Fleck auch nur einmal zu treffen. Denn nur das Plätzchen für die Fusssohlen ist frei. So geht es auch jenen. Wenn sie das väterliche Vorbild von Peinlichkeit und Kargheit verfehlen, pflegen sie zu Grunde zu gehen.
229. Geiz und Hungerleiden ist zwar eine nützliche Eigenschaft, zu Zeiten aber auch die Verschwendung. Die richtige Entscheidung zu treffen ist Sache eines tüchtigen Mannes.
230. Ein Leben ohne Feste ist ein langer Weg ohne Wirtshäuser.
281. Wohlverständig ist, wer sich nicht grämt um das, was er nicht hat, sich vielmehr freut über das, was er hat.
u 10 15 B. ECHTE FR. 226—236 [STOBAEUS). 443 Balkoı rö uErgLoy, Ta Enıregnägrara drepnegrare Ay ylvoıro.
234 [21N.| — 18,30 4—ov. üyıelmv sögjıaı nagd Per alteoyraı dvdgwroı, ıY9 bb Tadıng Öbuvayıy &v dav- toig Exoyrsg oüx Taacıv' daxgpaoinı dd rävayıla neY)c- oovreg adrol neoddraı räüc Öyelngs rüraıy dnıdvulnı- oıy ylyoyraz.
235 53N.] — — 55 [vgl. III 6,65) 7—ov. 5o0ı dnd ya- oroös rag adovag noıdoyraı ünepgßeßinxörss Toy xaı- odv Ent Bowosoıw N nöcscıy h dpgodıcloıaıy, roioı zaoıy al u&v doval Boayxsial re xal du’ ÖAlyov ylvor- var, Öxdoov Ay yodvoy EoILlwoıv % nlvwaıy, al di Aü- rar nohkal (xal uaxgal). voßro |rovros Dyroffl] adv ya v0 Enı$vuelv dei Töy auröyrnageoatı xal öxdray yeryn- raı dxolwv dnıdvudovgoı, did vaykog venaTNadoyn magol- zeraı, xal odddr &9 adroicı xgonordvy dorıy dAN N TEp- wıc Boaysia, xal aüdısz röv adrav det.
236 [88 N.}] — 20, 56 [vgl. Heraklit fr. 85] +—ov. Jvußı nd- eodaı ubv yakenöv' avögöcdädrdxpuaräsıv süloylororv.
232. Von Vergnügungen erfreut am meisten, was am seltensten kommt.
233. Überschreitet man das richtige Mass, so kann das Angenehmste zum Unangenehmsten werden.
234. Gesundbeit fordern die Menschen in ihren Gebeten von dem Göttern. Sie wissen aber nicht, dass sie selbst Macht darüber haben. Indem sie ihr durch ihre Unmässigkeit entgegenarbeiten, werden sie selbst in Folge ihrer Gelüste zu Verrätern an ihrer Gesundheit.
285. Allen, die den Lüsten des Bauches fröhnen und in Speise, Trank oder Liebe das Mass überschreiten, dauern diese Genüsse nur kurs und nur während des Augenblicke, solange sie eben essen und trinken; die Leiden aber danach sind zahlreich (und langwierig). Diese Begierde stellt sich eben stets wieder nach denselben Dingen ein, und sobald ihnen wird, was sie begehren, ist der Genuss rasch verflogen und es ist nichts weiter Brauchbares darin als eine kurse Freude, und dann stellt sich wieder dasselbe Bedürfnis ein.
236. Es ist schwer mit seinem Herzen zu kämpfen; aber der Sieg verrät den überlegenden Mann.
oo 10 15 448 55. DEMOKRITOS 287 [221 N] 8r02.1II 20,62 4—ov. yılovıxin näca dävön- Tos' To yap xarda zoß Övoueväoc BkAaßegdvFEewgpsüca ro rd1ov ovugp&oov od Blensı.
238 [145 N] — 22,42 4—ov. relsvräar yag Es xaxodo- Sinv Ixevodoßinv Buecheler] xaxny d nagsxrsırdusvoc sOL xo£00onvı.
289 [162 N.]| — 28,13 4—ov. dpxoug oüc noLdovyraı Er dyayxnıcıy Eöyrecs oÜ ıng&ovgıy ol Pladgoı, Enyy dıa- püywaıy.
növyoı Kölovss, dray Öv slvsxev mov&ovoı tTvyydaywoı» N sidEwoı xUgoovres. &y Öl Exaoını anorvyinı rölno- veiv) nävy Öduolwg dvıngdv xal ralalrııwgor.
A (42 N] — 31,7 J—ov. patkoy, xävyudvosdıs, uf- ve Akönıs unv doyaonı udye db nold uälkoy ray dl- Awv asavröy aloyüvsodaı. Vgl. fr. 84. 264.
237. Jede Rechthaberei ist unvernünftig;: denn im Hinstarren auf den Schaden des Feindes sieht sie den eigenen Vorteil nicht.
238. Denn wer sich nach dem Mächtigeren reckt, endet mit schlimmer Aufgeblasenbeit.
239. Die Schurken halten die Eide, die sie in der Not schwören, nicht, sobald sie durchgekommen sind.
%40. Freiwillige Mühen gestalten das Ertragen unfreiwilliger ‚leichter.
%1. Fortgesetzte Arbeit macht sie leichter durch die Gewöhnung.
242. Mehr Leute werden durch Übung tüchtig als durch Anlage.
43. Alle Mühen sind angenehmer als die Ruhe, wenn man das Ziel der Mühen erreicht oder weiss, dass man es erreichen wird. Bei jedem Misslingen aber ist alle Mühe in gleicher Weise lästig und peinvoll.
244. Auch wenn du allein bist, sprich und thu nichts Schlechtes. Lerne dich aber weit mehr vor dir selber schämen als vor den andern.
>, 10 15 B. ECHTE FR. 237—250 (STOBAEUS). 449 Cny Exaorov xar Lölnv ESovalnv, el un) Ersgoc Ersgpov &ivualvero. YHLdvog ydp OracLog doxNv anspydleraı. 247 [66 N] — 40,6 4—ov. Esvırsin Blov adragpxsıay dıdaoxsı' uäla yae xal orıßas Aıuot xel xdmov yAv- xUrara lauara. *[168N.] — — 7 00 adrod. avdel vopäaL näca yi; Barı) Yoxis yag dyadig nrarels 6 Suunag xdanos.
248 [139 N.] Sros. IV (flor.) tit. 43, 33 Meineke. A—ov. ö v6- nos Bovkeraı uby süseyersiv Bloyaydoornwy' düvaraı 68, öravy adrol BouvkAwyrar nacaysıy sd‘ Toicı ydg wer- Fou£vorcı vhy iölnv dosrnv Eydelxyvraı.
249 [138 N.] — — 34 1706 adroß. oracıg dupvhırog ds Exdarspa xaxdvy' xal yag vırdovoı xaljaawulvoıs öuoln pIoE1.
0 [136 N] — —40 J—ov. and Ööuovoins ra ueyala Eoya xal vaig möhecı vodg moAduovg Övvaröyxarspya- Ceosaı, dllwc Ö ot.
245. Man muss entweder gut sein oder ihm nachahmen.
246. Wenn Niemand den andern schädigte, würden die Gesetze nichts dagegen haben, dass jeder nach eigenem Belieben lebte. Denn die Scheelsucht ist die Quelle der Zwietracht.
2%47. Das Leben in der Fremde lehrt Genügsamkeit. Ein Stück Brot und eine Streu sind hochwillkommene Mittel gegen Hunger und Ermattung.
248. Das Gesetz will das Leben der Menschen wohl gestalten. Das ist ihm aber nur möglich, wenn sie selbst den Wunsch haben wohl behandelt zu werden. Denn denen, die ihm folgen, erweist es seine eigene Trefflichkeit.
249. Bürgerzwist ist für beide Parteien ein Unglück. Denn er ge- reicht den Siegern wie den Besiegten in gleicher Weise zum Verderben.
20. Nur mit Eintracht lassen sich grosse Dinge, wie die Kämpfe der Staaten, vollführen, anders nicht.
Diels, Fragm. d. Vorsokr. 29 nn 1 o 15 460 55. DEMOKRITOS 31 [147N.] SroB.IV43,42 4—ov. N &v önuoxgarinı wevin Tjg nagd Toic Övydaornıocı xalsoufyng südaıuoving ro- ooördy Eorı algstwreon, dxdcoy Elsvdeoln dovkeing.
2352 [134N.) — — 43 rd xard 99 ndlıy gpedv Tör Aoınöy ueyıora yyelodaı, Ixwc dberaı sd, ujre pılo- yıxrdovra naga ro Enısıxdc uhre loydv Eavıdı wegıri- HEusvov nagd rd gonoröv ro voü Evvoo. ndlıs yag ed dyousyn usyloın do9wols &orı, al Ey Todrwı nayra Eyı, xal vodrov awıLousvyov ndayra obılsrar xal Tov- vov diaydHeıgoutvov a navıa dbıiayFelgsrai.
358 [165 N] — — 44 roic yeonoroicıy od Ovup&gov dusil£oyrag röy Ewvrßyv dlka noY0csıy va ydo Ldıa xaxöc (Av) Layer. si db} duskdoı rıc röv Önuoclwy, xa- xÖg axodsıy ylyveraı, xal dv unddy uhre xAönını ufte ddıxjı. Enel xal (un) dusAdovrı N ddındovrı xlvövvoc xaxöcdxovsıy xaldöyxalnadeiv rı' dvayın ddduagrd- vEeiy, OvyyıraoxseoYdaı ÖL Todcs avFeWwmovg obx sünerE£g.
254 [15E1N.)| — — 45 ol xaxol lövyrec dc rdc Tıudc öxdowı äv uälklov dyvakıoı Ldyres ITwoL, ToOovTwe 251. Die Armut in einer Demokratie ist dem gepriesenen Glücke bei den Despoten gerade so sehr vorzuziehen wie die Freiheit der Knechtschaft.
252. Die Staatsinteressen soll man unter allen am höchsten stellen, damit sie gut verwaltet werden. Man darf dabei nicht durch Streiterei die Billigkeit verletzen oder sich wider das allgemeine Beste irgend eine Gewalt anmassen. Denn eine wohlverwaltete Stadt ist der grösste Hort. Alles ist darin beschlossen: wenn dies Wesen gesund ist, dann ist alles gesund, und wenn es zu Grunde geht, denn geht alles zu Grunde.
258. Den wackern Bürgern ist es nicht zuträglich ihr Eigentum zu vernachlässigen, um fremde Dinge zu treiben. Denn dann würden die eigenen schlecht bestellt sein. Wenn man aber die öffentlichen vernachlässigen wollte, wird sich ein übler Ruf bilden, auch wenn man nichts stiehlt oder sonst begeht. Droht doch selbst dem, der nichts vernachlässigt oder begeht, die Gefahr in üblen Ruf, ja sogar in Un- gelegenheiten zu geraten. Es ist ja auch unvermeidlich, Fehler zu be- gehen, während es nicht leicht ist, die Menschen nachsichtig zu, stimmen.
254. Je unwürdiger die schlechten Bürger, die Ehrenämter antreten, 1 1 on 0 a B. ECHTE FR. 251—259 [STOBAEUS), 451 nuäklo» Gvannddsc ylyvoyrar xal dpgEooUyng xal Iod- 0806 wrhnekarvon 255 [146 N] — — 46 örav ol dvvdneror rois un &xovoı al ngorsisiv roludwoı xalümovgyeivxalyaelisodaı, &r rovrwı Yin nal To olxrigeıy Eveorı xal (rd) un dpı- uovs elvaı xal rd Eralgovg ylveodaı, xal ro duvvsır dAlnkoıcı xal vodg molıhrac duovdovs slvaı xal dlka “yada, K0oa ovdelc Ay ÖUvaıro xaraktkaı.
256 [156 N] — — 15 roü adrod. Ölxn uEv korıv Eodsıv Ta xoN Edyra, adıxzin dd un Epdeıy ra yon ddvra, dAAd rapargäneodal.
257 [158N.] — — 16 roß adrod. xara dd Iaıwv dorıv öy Döyov xal un) Pdvov öde Eyeı' rd ddırdoyra xal F- koyra ddıneiv aIBLoc Ö xrelvwv, xal wo0dG EbEeoroüy Toüro Eodeıy uälkovy fi un. Vgl. fr. 140.
238 [160 N] — — 17 xrsiveuvgot ra nnualvoyra nagd Ölxnv nayra nspl nayröc' xal raüra dnoıöv süyrvuing xal dixns xal Fagasog xal xrioswc &y navyrl xdouwı vellw uoigav vedEsn.
29 [159 N] — — 18 dxwonege nepl xıyadEwv re xal Eenrsr6öwv (vyduoı) yeypdyparaı röv nolsulwv, oürwxal dazu sind, um so nachlässiger werden sie und um so mehr zeigen sie sich von Thorheit und Frechheit geschwollen.
255. Wenn die Vermögenden es über sich gewinnen den Unver- mögenden vorzustrecken und beizuspringen und wohl zu thun, so liegt bereits hierin das Mitleid und das Nichtalleinsein und die Verbrüderung und die gegenseitige Hilfe und die Eintracht der Bürger und andere gute Dinge, die Niemand alle aufzählen könnte.
256. Gerechtigkeit heisst: seine Pflichten erfüllen, Ungerechtigkeit: seine Pflichten nicht erfüllen, sondern bei Seite schieben.
257. Mit dem Töten und Nichttöten gewisser Tiere steht es so: wer schadenbringende und schadenwollende tötet, bleibt straflos; und es trägt zum allgemeinen Besten mehr aus, dies zu thun als es zu unterlassen.
258. Alles, was widerrechtlich Schaden bringt, muss man um jeden Preis töten. Wer dies thut, wird in jeder Verfassung mehr Ruhe und Recht und Vertrauen und Besitz beanspruchen dürfen.
250. Wie Gesetze erlassen sind gegen feindliches Getier und Gear 10 15 452 55. DEMOKRITOS xarda dydourwv doxsi uoı xeswy sivar moısiv xard vöuovg vodg warglovg xrelysıy nokAburovy Ev nayrıl xö- ouwı, 89 ös un vduosdneloysı' vöunos|p6rort) dd anste- ysı isga Exdacroıcı Enıyagıa xal onovdal xal Ögexoı.
1 [155 N] — 46,43 I—ov. ddızsou&voıcı TıuwpsirY xard Ödvauıy yon xal un nwaglevaı' rd uby yde ToLoü- toy Ölxarov xal dyad6y, ro dd un Toroürov ddıxoy xal xaxdy.
262 [157 N] — — 44 /—ov. xal ol puyüc ddıa Epdov- ow % dsoußv, fh FJwıhg dSıoı, xaraynyıordoy xel mi; droAdsıy öc d Ay napd v6uov dnokinı xegdsı dellwr n Hdoyäı adıxel, nal ol soüro &yxagdıovy dyayın slyaı.
38 [148 N] — — 45 Tot adrod. dlxng xal desrüg us- ylorny usreysı uolgav d [reuag] dlag rag usylorac rd- uvwv (tolg dEıwradrors).
264 [43 N] — — 46 zodü adroü. undev rı nälkov Toöüc (dlAovo)dvdeunovg aildsioadaı &wvrodü und& rı uälkoy würm, eo, mein’ ich, sollte man es auch gegen Menschen machen. Nach den hergebrachten Gesetzen sollte man einen Staatafeind in jeder Ver- fassung töten dürfen, in der es ein Gesetz nicht verbietet. Mord (?) verbieten aber einzelne Landesheiligtümer, Verträge und Vereidigungen.
260. Jeden Strassen- und Seeräuber zu töten, sollte jedem straflos gestattet sein, mag dies mit eigner Hand oder durch Anstiftung eines andern oder durch Gerichtsbeschluss geschehen.
261. Unrecht Leidenden muss man nach Kräften beispringen und es nicht geschehen lassen. Denn solches Verhalten ist gerecht und brav, das Gegenteil aber ungerecht und feig.
262. Zu verurteilen und nicht freizusprechen sind auch die, welche Verbrechen begehen, die Verbannung und Einkerkerung verdienen oder die Busse zahlen müssen. Wer dagegen widergesetzlich freispricht nach Gewinn oder nach Belieben urteilend, ist ein Verbrecher, und das muss ihm am Herzen nagen.
268. Den grössten Anspruch auf Gerechtigkeit und Tüchtigkeit hat der, welcher die grössten Belohnungen an die würdigsten verteilt.
264. Man soll sich vor den andern Menschen nicht mehr schämen dEspyalsodaı waxdv, el uöiksı undels eldyosıy A ei ol säysss dayIgwroı' AAN’ Ewvröy udlıora aldsiodaı, xal Tobrov v6nov Ta Wuvyfe xayesordayaı, Worsund&» moLsiv Gyenırhdeıov.
265 [166 N] — — 47 ob adrod. TÖy Nuaernutvwv dr- Jowroı ueuvdarar udlAovy fd Toy sd nenoınulvwv. xal yao dlxasov oörwg' Öonse (yde TOYV) rag napgaxara- Inxag dnodıddyra od yon) dmauveiodaı, voy dd un dno- dıddyra xaxdg dxovsıy xal naoysıy, oürw xal röy de- 101 goyra. od yde En! rovrwı HıgdEdn @g xaxlg nolowv, 15 GA” öc el.
266 [167 N] — — 48 roü adroü. oddenla ungary röı vöv xaFyeorörı dvFußı un odx ddızeiv Todc dexovyrasc, iv xal nayv dyayol Zwcıy. oddevlydp dAlwı Koıxev 9 &wvroı vd adröy Öp' Er£goıcı ad yiyvsadaı der dE xwc oüTw xal saüraxooundüvar, Öxwg dunddv adırdwy, hy xal navyv Eralnı voög ddıxdoyrag, un Un’ &xelvoıc ysyjosras, dAld vıs d Feouög fl) AAko rı duvvei röL rd Ölxara moıLsöyrı.
als vor sich selber und um nichts mehr etwas Böses thun, ob es nie- mand erfahren wird oder ob alle Leute. Vielmehr soll man sich vor sich selbst am allermeisten schämen, und das sollte sich jeder als Ge- setz in seine Seele schreiben, nichts Unnützes zu thun.
265. Die Menschen erinnern sich mehr an das Verfehlte als an das Gelungene. Und das ist ja auch so ganz in der Ordnung, wie ja auch nicht der Lob verdient, der anvertrautes Gut zurückgiebt, wohl aber der, der es nicht thut, üblen Ruf und Strafe, so steht’s auch mit dem Beamten. Denn er ist ja nicht dazu gewählt worden, seine Sache schlecht zu machen, sondern gut.
266. Nach der jetzt bestehendan Verfassungsform giebt es kein Mittel für die Beamten, selbst wenn sie sehr tüchtig sind, zu verhüten, dass diese ihnen Unrecht thue. Denn es ist mit nichts als mit sich selber zu vergleichen [d. A. eine einzig dastehende Einrichtung], dass er [d. h. der Beamte] selbst wieder in die Gewalt anderer geraten muss. Aber es muss doch auch dieser Misssiand irgendwie und zwar so geordnet werden, dass der Beamte, der sich nichts zu schulden kommen lässt, wenn er die Schuldigen auch noch so scharf anfasst, nicht in jener Ge- walt geraten könne, sondern dass irgend ein Gesetz oder eine sonstige Einrichtung den Mann, der der Gerechtigkeit waltet, schütze.
2:2 [ON] — 70,18 4. &Epn, og ö yaußeoü udyv önırv- av sügev vidv, 6 dd dnoruyav dnakescde xal ISvyaräga. Zweifelhaft, da Apophthegmenform.
275 [182 N] — 76, 13 J—ov. Texvorgopin ogpalsgo6dv' nv udv yao Enıruyinv dyßvog usorYyv xal poovrldog xexınrar, any dbddnorvyinvayvnneodsroy Erlpnı ddürgı.
267. Das Herrschen ist dem bessern Mann von Natur eigen.
268. Einschüchterung bewirkt Liebedienerei, Zuneigung aber bringt sie nicht.
269. Mut ist der That Anfang, doch das Glück entscheidet über das Ende.
270. Verwende deine Diener wie deine Leibesglieder, den einen zu diesem, den andern zu jenem Dienste.
271. Ihr Liebesschmollen giebt die Frau auf, wenn man sie zärt- lich behandelt (?). " 272. D. sagte: Wer Glück hat mit seinem Eidam, findet einen Sohn, wer mit ihm Unglück hat, verliert die Tochter obendrein.
273. Das Weib ist viel rascher bei der Hand Ränke zu spinnen als der Mann.
274. Wenig Reden ist ein Schmuck des Weibes; schön ist auch ihre Einfachheit im Schmuck.
275. Kindererziehung ist eine unsichere Sache. Wenn’s glückt, so ist es eitel Kampf und Sorge gewesen; wenn’s aber missglückt, ist der Kummer darüber mit keinem andern zu vergleichen.
a 10 15 B. ECHTE FR. 267—278 (STOBAEUS). 455 226 [180 N] — — 15 4—ov. oÜ doxsi noı gejvaı nai- dag xräodaı Evog& yag Er naldwv xıı)ası noAloög uby xal usydiovg xıyduvovg, moAkag dd Aunag, dilya dd vd edInAEovra [so die Hdss.] xal ratra Asnrarsxaldogsvsa.
277 [181 N] — — 16 vo0 adzod. drewı yoyun red [xer- uara die Hdss.] dorı naida moıjoaodaı, Ex röv pliwy red nor boxel dusıvoy elvaı. xal röL udv naic Eoraı toLodrog, olov Av Bovinmraı' FEorı ydo Exkefaodaı oloy Hehsı' xal ös @v doxnjı Enırhdsuog elvaı, x&y udlıora xara pÜcıy Emoıro. xal voüro vocodroydıapEgesı, 600» Eyraüda udv Forı vdv nalda Aaßelv xaraduuıov &x roAlöv, olov äv Öenı. Tv de rıcs noLjraı dnd Ewvroi, wohhol Evsıoı xivdvvoı' dyayın yap, Ög &y yernras, ToürTwı gejo»aı.
278 [178 N] — — 17 100 adrod. dydgmmoıoı röv dvay- xalwy boxel elvaı naldas xıNoacodaı dnd PicLog xal xaraoracıdcs rıvog dexalns. djAov dd xal roic dAkoıc LoLoıc' nayra ydg Exyoya xräraı xard picıy dnwgpe- Asing yes oddsuıäag elvexa' dAl Örav yöynraı, takaı- rwgsi xal vgkpeı Exacrov og ddvaraı xal ümsed£doıxe, 276. Meines Bedünkens sollte man auf Nachkommenschaft ver- zichten. Denn ich erblicke im Kinderbesitz viel schwere Gefahren und viel Trübsal, dagegen wenig Begen und auch dies nur in geringem und schwachem Masse.
277. Wer irgend eine Nötigung hat, sich Nachkommenschaft zu sichern, thut dies meines Bedünkens besser durch Adoption von Freundes- kindern. Dann wird er auf diesem Wege einen Knaben bekommen wie er ihn wünscht. Denn er kann sich einen auswählen, wie er ihn will; und wer dazu tauglich zu sein scheint, wird ihm wohl auch in Folge seiner Naturanlage am meisten folgen. Und hierbei ergiebt sich folgen- der Unterschied: hier kann man den Knaben nach Herzenswunsch aus einer Menge, so wie man ihn braucht, auswählen: zeugt man ihn aber sich selbst, so sind viele Gefahren dabei: denn man muss doch mit dem, der einem gerade geboren wird, vorlieb nehmen.
278. Die Menschen glauben, es gehöre von Natur wie nach alt- ehrwürdigem Herkommen zu den notwenigen Pflichten, für Nachkommen- schaft zu sorgen; ebenso steht es offenbar auch bei den übrigen Lebe- wesen. Denn alle bringen Junge zur Welt der Natur gehorchend ohne jeden eignen Nutzen. Im Gegenteil, wenn sie geboren sind, müht sich jedes u 10 15 456 55. DEMOKRITOS pExgı onıxgd ji, al Av rı nadnı, dyıörar. N udv pi- cıg ToLadın nayrwy Lori doaa Yyuyyv dyeı vo da dy dyYoanwy voullov Aön Il. Ldinı wenolnraı, Bore xal Enavdgpsoly rıra ylvsaodaı dnd Toü äxybyor.
279 [203 N] — 83,25 A—ov. voic naıol udlıora xo‘ Toy dyvoröy barsiodaı rd yoluara, xal dun dmmıukis- oda adröy, un rı dingöv noıEwoaı dia xeıgdg dyoyrec' dua udv yag noAldy yeıßdrsgoı ylyvovraı dc rd yor- para xal neosvudrsgoı xräcodaı xal dywyllovyraı dl- Ankosoı. &9 ydoe röı Evvöı za veilsüueva odx dyıas Öonse lölnı oöd süFvusi ra önıxzrausva, dAld noAldı 250 [184N] — — 26 700 adrot. EEsorıy od noAldrörv opsreowy dvakboayrag naıdstoeal Te rodc naldacg xal tTeigös ve xal owrnoinvy negıßalsodaı voig re goruaoı xal roic O@uacdıy aüröv.
31 [72N] — 92,14 J—ov. @oneg Ey uby roic Eixeoı pyaytdaıya xdxıarov vdonua, oürwcg 89 roig xenuacı zo un [L alel?] ngooapudoaı xal [l.xara] Td ovveyec. ab und zieht sie auf, so gut es geht, und ängstigt sich um sie ab, so lange sie noch klein sind, und härmt sich, falls ihnen etwas zustösst, So ist der natürliche Instinkt bei allen Wesen, die eine Seele besitzen. Bei den Menschen dagegen hat sich offenbar die Anschauung in eigen- tümlicher Weise ausgebildet, dass man auch einen gewissen Vorteil von seinem Sprössling erwartet.
279. So weit es sich nur immer ausführen lässt, soll man sein Ver- mögen unter die Kinder verteilen und zugleich die Hand darüber halten, dass sie mit dem, was sie in Händen haben, keine Tollheit begehen. Denn einmal werden sie viel sparsamer mit dem Gelde wirtschaften lernen und eifriger im Erwerbe sein, und es entsteht ein Wetteifer unter einander. Denn in einer gemeinsamen Wirtschaft schmerzen die Aus- gaben nicht so wie im getrennten Haushalte, und die Einnahmen er- freuen nicht ebenso, sondern viel weniger.
280. Es ist möglich, ohne viel vom Eigenen aufzuwenden, die Kinder zu erziehen und um ihr Vermögen und ihr Leben eine rettende Mauer zu ziehen.
281. Wie bei den Geschwüren der Krebs die schlimmste Krankheit ist, so beim Vermögen das stete Angliedern angrenzenden Besitzes.
wo 1 = 1 a 20 B. ECHTE FR. 278—288 [STOBAEUS). 457 282 [79 N.| — 94, 24 4J—ov. xenudrwv xejoıs Für vdwmı udv ygonoıuov eis vo Elsvdegsovy elvar xal Önuwgelde, 50» avolnı dd goonyln Evvn (dbiveroc?).
288 [68 N.| — 97,23 A—ov. sevin nAobrog Öyduera Eydeing xal xödgov' oüre ody nAovcoroc (d) Erdtwv oüre zevng ö un &vdswn.
234 [69 N] — — 24.25 zoß adrod. Avun nolißv Enı$v- uenıs, va Öklya vor moAla Ödseı: ouıxod yde deskıc neyvinv loooJsEev&a nAovrwı molesı.
285 [84 N.] — — 65 4—ov. yırßoxsır ygsov dvdowuntiynv Bıormyy Apavony re Eoücav xal Ökıyoxodvıov, mokljıoı Ödxno0i Ovunspvguevny xal dungavinıoıy, Ööxwg dyrıc [eds Hdss.] uereing Ts xrYoLog Emıukinrar xal due- ronta[ueronraı Hdss.] Emi rois-dvayxaloıcı raklaımweognı.
286 [71 N] — 108,17 4—ov. edrvgdg 6 Erml usrolouo: xzonuaoıy sbAvusdusvog, Övarugig Ök d Enl nokloicı Övosvusduevoc.
yakernwreon' od yag bmoksinerau Einig Emıxoveling.
282. Geldausgeben mit Verstand dient dazu, sich freigebig und volks- freundlich zu erweisen, ohne Verstand aber ist es zwecklose Choregie für die Allgemeinheit (?).
288. Armut, Reichtum: Worte für Entbehrung und Überfluss. Also ist, wer noch etwas entbehrt, nicht reich, und wer nichts entbehrt, nicht arm.
284. Wenn du nicht nach vielem begehrst, wird dir das Wenige viel scheinen. Denn geringes Begehren verleiht der Armut dieselbe Stärke wie dem Reichtum.
285. Man soll einsehen, dass das menschliche Leben schwach und kurzdauernd und dass es mit zahlreichen Schäden und Schwierigkeiten verknüpft ist, auch nur mässigen Besitz zu verwalten und unmässige Mühe auf das Notdürftige zu verwenden.
286. Glücklich, wer bei geringem Vermögen wohlgemut, unglück- lich, wer bei grossem missmutig ist.
287. Gemeinsame Not ist schlimmer als die des einzelnen; denn da bleibt keine Hoffnung auf Beistand.
a 10 1 or 458 55. DEMOKRITOS 288 [176 N.] Sros. IV 104, 21 v6aog olxov xal Blov ylyvs- rar öxwonse xal Oxnveog. *— 105, 59 J—ov. odx Eorıy oörws dopalng nmAovrov ev- Aecv, öv oüx dvolysı TÜXNG xaugöc. 239 [91 N] — 108,64 4—ov. dAoyıorin un Evyywessır raiocı xara röy Bloy dyvayxazıc.
e51ı7 OWPEoYEeovrog.
298 [220N)] — 113,10 /—ov. oloıy Ndoyny Eyovoıy ai röy nehag Svugogel, ob Evvıdacı ubv Ög rd Tag Tüxne xoıwd näcıy, anog£ovoı ÖL olxsing xapäs.
294 [205 N] — 115,19 I—ov. ioyöds xal sduooginyesd- ınrogs ayasd, yhgaog dE awpgoodyn dyvFoc.
2% [204 N.]| — — 21 4—ov. dy&gwyve£og Eyßyero, 6 dt v&oc ddnkov sl Es yügas apläerar To TrEhleıov oöydya- »0v tod uelkovrog [eil xal adnkov xeE00o».
288. Es giebt Krankheit des Hauses und des Lebens wie des Leibes. 289. Unüberlegtheit ist ee, den Zwangslagen des Lebens keine Rechnung zu tragen.
290. Das unbotmässige Leid einer schmerzerstarrten Seele banne durch Vernunft.
391. Armut mit Würde zu tragen ist ein Zeichen von Selbstzucht.
292. Der Unverständigen Hoffnungen sind unsinnig.
293. Leute, denen des Nächsten Unglück Freude bereitet, sehen nicht ein, dass des Schicksals Wechsel allen gemeinsam ist; sie haben wohl auch Mangel an Freude im eigenen Hause, 294. Kraft und Schönheit sind Vorzüge der Jugend, Blüte des Alters aber ist Besonnenheit.
295. Der Greis ist einmal jung gewesen, ob der Jüngling aber das Greisenalter erreichen wird, ist noch ungewiss. So ist das abgeschlossene Gut besser als das zukünftige und unsichere.
297 [92 N.]| — 120,20 4—ov. Evioı Iynrüg PVoLog did- Avcıy oüx slödres dyvdowmoı, Ovvaerdnosı dE Tüg Ev rOL Blwı xaxongayuocüvyng, roy rüs BLorngxodvoy Ev vaga- xals xal pößoıs rakaınwegoücı, Wedvdsa negl Toü uera vv velevr)y uudoniAaortäovreg yodvov. Vgl. IV 98, 61.
298 Sum. e.v.&. Boax&wuc di xal daoswc (also d) rd driıva oc scae’ Inncoxgdrsi, naga dd Anuoxglrwı töın, rag’ Ouiewi vd davrod.
UNECHTE FRAGMENTE.
L THRASYLLS YIIOMNHMATA KAT’ IAIAN TETATMENA.
1. DEPI T@N EN BIBYAQNI IEPQN TPAMMATREN.
299. Crem. Strom. I 15, 69 p. 356. 357 P. Pythagoras, Eudoxos und Platon seien Schüler der Barbaren: A. yap tovg BaßvAwmvlovcg Aoyovg nIıxodg [l. &Amıxovs, Cobet idlovg) nenolmeı‘ Adyeraı yap nv ’Axıxzapov arnimv dp- unvevdeloav roig löloıg ovvrafaı ovyypauuacı. xaorıy Lnıonunvaodaı rap’ avrod “ade Abysı ANUOXPLTOG Yonrpovros. val un» xal nepl avroi: [näml. yoageı], 14 oruvuvousvog gyol rnov Enl nolvuasiaı' "Eya db Tor xar’ &uavröov avdpwunwv yıav nAelornv enenlavnodunv loropkwv Ta unxıora xal adpag re zul ybag nAslorag eldov xal Aoylwv av- Ypwnrwv nielorav Nxovoa xal yoauulwv avvdEcıos Hera ano- delkewg ovdelg zw we napnikasev ovd’ ol Alyunılov xaleöuevo: 296. Alter ist eine Verstümmelung bei ganzem Leibe: Alles hat es, und allem fehlt etwas.
297. Manche Leute, die von der Auflösung der menschlichen Natur nichts wissen, sich dagegen des menschlichen Elends wohl bewusst sind, mühen sich ihre Lebenszeit in Unruhen und Ängsten ab, indem sie über die Zeit nach dem Ende erlogene Fabeln erdichten.
2986. Beine eigenen.
UNECHTE FRAGMENTE.
I 1. ÜBER DIE HEILIGEN SCHRIFTEN IN BABYLON.
299. Dies sagt Demokritos...Ich bin von meinen Zeitgenossen aın meisten auf der Erde herumgekommen, wobei ich die weitgehendsten For- schungen anstellte, und habe die meisten Himmelsstriche und Länder gesehen und die meisten Gelehrten gehört; und in der Zusammensetzung der Linien mit Boweis hat mich noch keiner übertroffen, auch nicht die sogenannten Seil- 460 55. DEMOKRITOS Aonsdovanraı ou» roig d' Enlnacıy En’ Ersa oydazxovra [so die Hds. u. Sozom. h. ecel. IH 24: richtig »&vre Diopor. I 98, 3 (oben $. 239, 36)] En! Eelvnc Eyevndnv’. Ennide yap Baßviova re xal Ilepolda xal Alyv- xrov Tolg re mayoıg xal rolg lepevcı uadnrevov. Das Motiv der Stele (aus 5 Pilatos Krit. 119Cı, das seit Euhemeros in der alexandrinischen Reiseromantik beliebt wird, die Ruhmredigkeit und die Gelehrsamkeit ("4eredovanıaı) machen die Fälschung ebenso evident wie die vermutlich aus Theophrasts Dialog Axixaeoc [Diog. V 50] übernommene Figur des weisen Chaldäers Akikaros [= bab. ass. Ahf-akar “mein Bruder ist freundlich’ nach C. F. Lehmann] vgl.
109 Axigapog (Axıayapos, Axlxapog) des Buches Tobit A 1,22. Wie dieses Buch scheinen auch die Baßvlwnıoı Aoyoı in Agypten in gutalexandrinischer Zeit gefälscht zu sein. Von Bolos? Vgl. zu fr.300. Die Schrifistellerei des Hekataios von Abdera unter und für Ptolemaios I [s. c. 60) hatte den Boden für den euhemeristiischen Roman wie für den barbarisierenden Demokritismus vorbe- 15 reitet. Aus Pseudodemokrit stammt Ac}icarfus auf dem Trierer Musenmosaik. Vgl. Studemund Arch. Jahrb. V 1 ff.
I2. NEPI TQN EN MEPOMI. 9. QKEANOY NEPIHAOYZ. 4. IEPI IZTOPIH2. 2 Vgl. Sum. unter Bolos’ Schriften: lee! zwv dx ix avayvarasız tov lorogımv Eis Enloraaıy nuug ayovıo» [unten Z. 33). 5. XAAAAIKOE A0TOE. Vgl.n.1. 6. @PYTIOZE A0T02. Vgl. [Diagoras] ®euyıoı Auyoı, Fälschung d. II. J. v. Chr., zitiert 25 bei Tatian. 28. Schol. Apoll. Rh. 1558. Put. Is. et Os. 29 p. 362D. Damasc.
1. DEPI NYPETOY KAI TSQN AIO NOZOY BHZZONTLEN. 8. NOMIKA AITIA.
9. ZEPNIKA [? oder XEPNIBA (Weihkessel); Salmasius XEIPO- 50 KMHTA s. fr. 300) H DPOBAHMATA.
II. SONSTIGE FÄLSCHUNGEN.
500. BQAOY XEIPOKMHTA KAI BYZIKA AYNAMEPA (HDEPI ZYMNA®EIQN KAI ANTITAGEIRN).
1. Sum. Böiog Mevdncıog Ilvdayopzıog Ileel Twr &x Tis avayyaosuc 35 av lorogıwv el; Enlorasıv nuas ayovımv, Ilepl Savuaciov, Bvoıza dvvaueoc [vgl. Promotos’ Heilmittelsammlung Avvausp0o» Rhode Kl. Schr. I 380]* &yeı dt Ilepl ovunadeımv xal avrınadeıov, Aldwv xara Grosyelov, Ileol onuelov zwv E& nAlov xal aeinvns xal apxtov xal Avgyvov xal Toıdoc.