SigPhi · Georg Wilhelm Friedrich Hegel

Vorlesungen über die Philosophie der Religion

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2)a^ £id^t muf l^ter nid^t toerflanben werben aU @onne^ man tann ia%tn, Sonne ifi ba^ t)ot}äglid^fie gid^t/ aber fCe fielet brfiben aU befonberer ^ör)>er^ altf befonberen ^nbit^ibuum. 2)an ®nte/ ban Sid^t, |iat l^ngegen in fld^ bie SSSurjel ber eubjectibität/ aber nur bie äBur^el^ e^ ift a(fo ni(^t aln fo inbit)ibueU abgefd^lofen gefegt ^ unb fo alfo ift ba^ Sid^t )ur nel^men aU ®ub|ectit)ttat/ (Seele ber S)inge. b. (Srifleni biefer 9teligion.

Z)iefe Sleligion ben Sid^tn ober ben unmittelbar (Buten ifi bie 9teligion ber alten ^arfen^ t)on ^otoa^tx gefliftet. 9tod^ fe^t giebt etf einige ©emeinben^ bie biefer 9teligion an^^ ISlängen, in 93omba^ unb am fd^warjen Wlttt in ber ®egenb bon 93^fU/ too befonbern biete 9la)>l^taquel(en t^ borfUtbeU/ mi xotläftt zufälligen Socalität man en fld^ Ijiatetflären woUeU/ baf bte ^arfen tai geuer )um (Begenflanb il^rer 9Sete|irung gemad^t l^aben. 2)urd^^erobot unb anbete gried^ifc^e @d^rift^ fleller ^aben toir 9tad^rid^ten übet biefe Süetigion txf^alUn, botfy )ur na^eten ^enntnif betfelben iH man etfi in neueten gelten gefommen butd^ bie Sntbedtung bet$au)>t^ unb®tunbbü'd^et (Zend-Avesta) jenen 95olfen butd^ ben ^ ^tanjofen Snquetil btt ^etton: biefe 93fid^et flnb in bet alten genbfptad^e ge^ fdj^riebeU/ einet @d^ti)efietf)>tad^e ben @annttit. — 2)an £id^t/ toeld^en in biefer Steligion betelj^tt witb^ ifi ntd^t etwa Symbol ben ©uten, ein 93ilb/ untet toeld^em ban^^ felbe botgefiellt toate; fonbetn ebenfo gut fönnte man fageu/ ban @ute fe^ ban Symbol ben £id^tn: en ifi feinen bie 93e^ ajftan bat bie ^arfen anify ^^euetanbetet genannt: bief ifl infüfem tinttfbttg/ aU bie ^atfen i^te SSerel^tung ni^t an ba6 ^euet aU bai i^et)elSitenbe/ niatetiette »enben^ f^nbetn mir an bai gener aU Siebt, n^I^e^ aU bie äBa^rl^ett be^ Vftatt^ rietlen )ur (Srf^einnng fomntt.

Ste Sterne f!nb einzelne erfd^einenbe gtd^ter. 3^bem ba^ €rf(betnenbe ein Sefonbere^, Slatürtid^e^ ifi, fo entfielt bamit ber Unterfd^ieb ^on bem, wa^ erfd^eint, nnb t)on bem, watf an f!d^ ifi, unb ba^ ^(nffd^fe^enbe ifi bann aud^ ein 9tf fonbere^, rin ®enin^« äSte ba^ allgemeine Sid^t ^erfimi^ ficirt ifi, fo tverben e^ aud^ bie befonberen Sid^ter. ®c ftnb bie ®terne aU @enien )>erfonif{eirt, einSRal ffnb f!e (grfd^ nung, unb bann aud^ ))erfoniftcirt; ffe ffnb nid^t aber untere fcbieben in ba^ Sid^t unb in iai @nU, fonbem bie gefammte Sinbeit ifi ))erfonificirt: bie ®teme flnb ®eifier be^ £>rmtt}b, be^ aUgemetnen Std^to unb bei^ an unb für f!d^ ®uten.

gu bem @uten ober bem Sid^trei^ gel^ort %üti, wa^ geben l^at; n>a^ in allen äBefen gut iji/ ba^ ifi Otmujb: et ifi ba^ Setebenbe burd^ @ebänte, SEBort unb Xl^at. Q^ ifl infofem l^ier aud^ noc^ ^antl^ei^mu^, aU iai @nU, ba^ gi^t ~ bie @ubüan} in ntlem ifl; aUt^ @IM^ ®egen unb @etigteit fließt barin jufammen; xoa^ ejeifiirt aU liebenb, glM^ H(^/ frafttg u.f. w./ ba« ifl Otmujb: et giebt atten Sßefen gid^tfd^eiU; bem Saum toie bem ebten äTlenfd^en, bem Zi^ittt wie bem 9lmfd^abf)>an.

£)ie @onne unb bie Planeten fhtb bie etflen |^au)>tgeiflet/ (Sottet/, ein S^hnrntU^^oU, rein unb gtof / jeben befd^ü|enb, wo^ltl^uenb/ fegnenb^ unb abwed^felnb bie SSotflel^et bet %16^U weit.!S)ie ganje SBelt ifl £)tmu}b/ in allen il^ten ®tufen unb üxitn, ttnb in biefem gid^tteid^ ifl aUe^ gut.!2)em gi^t gel^ött atte^ an, aOe^ gebenbige^ aUe^ SBefen, aOe ©eifligteit, bie ZWf ^^^ äBa^^tl^um bet enblic^en £)inge, alled ifl gic^t, ifl Otmujb. @^ ifl nid^t btof ba^ f{nnli<i^e/ allgemeine geben, fonbetn e^ ifl jttaft, ®eifl, Seele, Seligteit batin. ^nbem bet < ;Die meKdiott M Outen oter M iU^...417 (£^ tann nod^ etwä^nt toetben^ baf einet untet ben @t^ Ralfen be^ jOnniit)b STlit^ta^ ifi, bet f^eakfjg, SBetmitttet^ Qi ifi eigent^ümlid^/ baf fd^on^etobot biefen 97lit^ta au^:' geid^net: bod^ fd^eint in bet 9leUgion bet ^atfen bie Sefiim« mung bet 95etmittlung^ fBetfölinuns nod^ nid^t fibettDiegenb getDefen ju fe^n. Stfi ipattt ifi bet äRitl^tübienfi attgemeinet au^gebilbet n>otben/ n>te ba^ Sebutfnif bet SSetföl^nunfl im 9}lenfd^engeifie fiattet beu>uft^ lebenbiget unb befiimmtet gc^ n>otben ifi.

^tx Sultu^ biefet Sieligion folgt unmittelbat au^ bet Sefiimmung biefet 9teligü)n. (Sx \^ai ben 3^^^/ £>tmu)b in feinet @dt)ö))fung gu t)et]|^ettlid^en unb bie SSetelj^tung be^ ®uten in 9ttem ifi Snfang unb Snbe.!Z)ie ®ebete finb einfadj^^ ein« fotmig unb ol^ne rigentl^umlidj^e 9ltiancen. 2)ie $au))tbefiim^ mung be0 ^ultu^ ifi^ baf bet a^enfd^ fid^ felbfi tein l^atten foU im Innern unb im Seufetn unb biefelbeSieinldeit ubetalt etl^alten unb i^etbteiten.!Z)a^ gange Seben be^ ^atfen folt f^iUnWU 2tC«Uf!. 27 Z)a^ i# biefe (Sinfeitigfett ber Sbfhaetion.

Die 93eflinininng be^ ^am)>fe^ nnb be^ @iege^ über bo^ Sofe ift Don un^ fo eben bettad^tet werben; biefen Üampf aU @ dornet) nnn l^aben wir aU nad^fie^ äJloment %% be^ trauten.!S)et Mampf aU ed^merj fd^eint tin oberpiäd^Hc^er Ütt^rndt SU fe^^ H liegt aber barin / baf ber ^am)^ nid^t mel^r nur anderer ®egenfat/ fonbem inOSinem Subfeet unb in beffen ®e(bfleni)>finbung ifi. Xn Mampf ifl bann bie £)biectit)irung be^ Sd^merte^. S)er Sd^mer) ifl ober ubeti^ au))t ber Sßertauf ber Snblid^teit unb fubfectib bie 3^rfnir^ fd^ung be^ @müt^i. ^itfcx aSertauf ber (SnM^feit/ be^ Sd^merje^/ Mampf ti, ®iege« ifl ein SJtoment in ber 9}atitr i$6 ®eifle^ nnb e^ tann nid^t feilten in biefer &p^att, in weld^er fid^ bie SJlad^t )u geifliger greili^eit f^beflimmt. S>n fStxlnft feiner felbfi/ ber SBiberfprud^ be« BeifEd^e^n^ mit bem SnbereU/ ber fld^ )ur unenbUd^en (Sin^eit (ti^ tann l^ter mtr. bon ber wal^r^aften Unenblid^teit bie Siebe fe|^n) aufgebt/ ba^ Sluflf^eben be^ (Segenfa^e^^ -* ba^ ffnb wefentlid^ SefUmmnngen in ber;3bee be^ ®eifle^/ weld^e feft eintreten. SSir ffnb nM nun jwar btr (Sntwidtelung ber ^bee beurnft, il^re^ (Sauget wie il^rer 9Xomente/ beren:{:ctalitat ben 0eifl cün#ituiren: aber biefe 2:otaRtat ifl noi^ nid^t gefe^t^ fonbem on^gelafen in Vtomtnit, bte f(d^ nad^inanber in biefer '^plfän barfielfen.

2)a ber ^nl^aU noö^ nU^t in hm fttitn @cifi gefeft ifl/ hibem bie SB^omente noti^ nid^t in iit fub{ectit>e (Sinldett rffit«: mitt t^nb/ fo i^ er in utimittetbaret SBeife tmb in bie g0rm ber^latütUd^teit biftau^gekDOtfen: er tDirb in einem natfirlid^en 9S erlauf bargefiellt^ ber aber wefentUd^ M f^mbolifd^ seu>uf t iptrb^ nnb fomit nid^t nur fBcrlauf ber auf er<» tid^en 9latur^ fonbcm allgemeiner SSerlauf i% @egen ben @tanb))untt/ auf bem tDir bi^b^r nod^ flanben unb 190 nid^t ber ®eiü/ fonbern bie abfhacte ^Olad^t ba^ ^errfd^enbe ifl^ ift ba^ Stad^fte in ber ^ee bad 3Sftomtnt be^ Sonflictf.!£)er .@cttl i^ mefentUd^ bief / au^ feinem 9inUx^ft^n unb au^ ber Ueberu>inbung biefe^ Snber^fe^n^/ burd^ bie 9tegation ber 9ie* gation ju t^d^ fetbll ju tommen; ber ®eifi bringt f[d^ b^^^^* er mad^t bie (Sntfrembung feiner felbfi burd^. 3)a er' aber n^ nid^t al^ ®etti gefegt ifi, fo ill biefer äSerlauf ber eSnlfrembun^ unb ber StfidTtebr nod^ nicbt ibeell, at^ ailoment M @tifx^ gefe^t^ fonbcm unmittelbar unb borum in ber gorm frer Slatfirlid^teit.

2)iefe SSeftimmun^/ u>te mir ffe gefel^cn^ M ^i^ @efia(tung erl^alten in ber ))böni3ifd^en unb ben t)orberafiatifd^efi Steligionen überbautet ^n biefen Steligtonen ifl ber ^gei* gebene ^rojef entbalten: ba^ Unterliegen ^ bie (Sntfrembmig &otM unb ba^ Sßieberauferfleben bejfelben ifi t)omemttdb in ber p^cniii^öftn 9teligion l^erau^gel^oben.!2)ie S^orfiettung »om fJloni;: ifi betannt: e^ ifl ein SSogel^ ber ffdb fetbü t)erbreniit unb ou^ feiner Slfd^e gel^t ein funger ^l^önije in neuer ^taftig^ teit b^t^or, 3)er an^tl^u^ be^ Sboni^ iü fetbfl mit ber. gried^ifdj^en SDt^ti^ologie i^erbunben. 9lad^ biefer u>ar %p})tohiU bie SDlutter be^ 9ibmU, fie liielt iljin aH laxM ^inb in einem ^afid^en t)erborgen unb brad^te biefer gur 9ii6; ^txftp^ont tooütt bann ba^ Minh, tt^ie e^ bie ä]*lutter l^erlangte^ nid^t u>ieber berau^^ geben, geuf entfd^ieb ben @treit atfo^ baf febe ber btilbtn ®0ttinnen ben9boni^ ein!2)rittl^eil be^ ^al^re^ behalten burfte; ba^ lefte 2)rittl^eil war feiner eignen 3S$a^t ubertafen; er }og H bor, <LU^ biefe geit bei ber allgemeinen SDtutter unb ber (einigen, a|)|irobite, ju jubringen, g« bejiel^t fld^ jwar biefer 9}l$t]|^u^ nad) feiner nädtifien Su^tegung auf ben @amen unter ^ ber grbe^ ber bann l^eraufnuid^fL!&er SJ^^tfmtf Don ^afior unb ^oKuje, bie abwed^felnb t!d^ in ber Untermelt vnb auf ber Srbe aufl|ialten/ begielSit fid^ aud^ batauf. @eine ma|ire Se^ beutung ifi aber nid^t blof bie äJeranberung ber Statur, fonbem ber Uebergang ühttifanpt bon ber Sebenbigteit, bem aflirmatit^en @e^n )um Zoht, ber äflegatton unb tüieberum bie (Stl^ebung an^ btefer 9legation — bie abfolute SSertnittlung^ bie totUntlii) inm SSegrif be^ @etM flcfiott 2)iefer Uebergang jur geifiigen Stetigion entldält' )n>ar bie concrete Subjectibität in f!(^/ ifi aber ba^ Su^einanber^ getaffenfe^n biefer einfad^en Subjertibitat/ ifi bie (Sntmidelung berfelben^ aber eine fold^e^ bie^nod^ )ugleid^ wilb unb gäl^renb ifi, nod^ nid^t jur SSeru^igung, gur eigentlid^ in fid^ freien ©eifiigteit gefommen ifi.

3Bie im ^nbifd^en biefe @ntn)idtelung aU au^einanber^» gefallen war^ fo ifi l^ier bie aSefiimmtl^eit in il^irer So^^gebunben^ l^eit/ aber fo, baf biefe etementarifc^en 97läd^te be^ ®eifiigen unb 9latärlid^en wefentlid^ begogen f!nb auf bie Subjectibitat/ fo, baf e^ (Sin Subject ifi, ba^ biefe 3}^omente burd^läuft.

jDrmu)b l^at ben 9bi^^ii^<^n immer ^ gegeniU^r, e^t# jmar aucb bie SSorfidlung, baf am SnbeS^btimatt bejiottngen mer^e, unb £)rmu}b aBein t^txxid)t^ aber ba^ iü t|ir ol^tin gutänftige^ an^ge^rod^, ni<l^t aU tima ^räfente^. ®ott/ ^4 Sßefen, ber @eiti/ ba^ SOßabre muf gegenträrtig fe^n, nid^t in ber äSmrficttnng l^erlegt iverben in bie SSergangenbeit ober gtttunft. S)a^ @ute, bä^ ifi bie näd^fie ^rberung, muf aucb in ber Zi^at aU reale 97lad^t bx tid^ gefegt itnb »ie al6 allgemeine, fo al^ bie reale @ub{ectit)ität gefaft merben.

Z)iefe (Sinbeit ber ®ub|ectit){tät unb baf bur(b biefe utUer^ fcbiebenen SDlomente, bie ^Affirmation burd^ bie Stegation felbfi binburd^gebt unb mit ber StniU^t in fl(b unb äSerföbnung enbet •— ifi biefer @tanb))untt; aber fo, baf ba^ Zl^nn biefer @ubj[ectityität mebr nur bief ©ä^ren berfelben ifi, aU bie ®ubj[ectioität, bie ftd^ toixtliä) ooUtommen erreid^t unb fd^on \>oUenbet b<tt* (Sin S^ubject ifi biefer Unterftbieb, ein (Soncrete^ in fid^, &nt @ntu>idtelung. @o fubrt fEd^ biefe @ub|ectit)ität ein in t>xt entmid^elten äRäd^te, unb t)ereint fEe fii, baf f!e lo^gelafen 3>a^ iid^t gebt nicbt unter/ aber l^tee ifl e^ (Sin @ttbject/ ba^ t^cb felbfi entfrembet/ feflgebalten toixi in ber ^legatiDitat feinet/ aber in unb aui biefer ^ntfrembung ffd^ felb^ lieber berfteUt.!S>ai StefuUot ifi bte äSorfteUung be^ freien (Stiflti, aber no(b nidj^t al^ wabrbafte ^bealität/ }iinä4^ft nur bai$ ISrangen/ ben ^en^organg berfelben ^tt^cxitibtmim.

®^ tfl bieg bie le(te 93efiininmng ber ' Staturreligi^n in brefem £reife/ unb {war bie @tufe/ mel4^e ben Uebergang iu ber 9teIigion ber freien @ubj[ectit>ität mad^t. Sßmn mir bte @tufe be^ ^arfl^mu^ betraibteU/ fo ifi ^ bie Siefumtion be^ (Snblicben in bie in fl^ fe^enbe @inbeit/ in ml^tx fl^ ba4 @ute beflimmt. 2)ieg ®ute ifi aber nur an fldi coneret/ bie Sefiimmtbeit ifi einfad^ in ^äf, nod^ nidbt ba^ uianife#ivt ^t^ fiimmte/ 0ber e^ ifi nodj) bie ab^raete Subiectit^ttät/ nodb nid^t bie reale @ub|ectik>ität.:£)aber ba^ näd^fie iRomtui ifi, baf auger bem fütidf bu (8uUn bai^ Söfe befiimmt iDorben iji. 2)iefe Se^immtl^eit ifi aU einfacb/ nicbt enttoiiteU gefe(t/ fEe gilt nicbt aU Sefiimmtbeit/ fonbern nur aU Slllgemeinbeit/ unb barum ifi bie Sntwidtelung/ ber Unterf(bieb nodb nidbt bartn al^ unterfibieben t>orbanbett^ e^ fällt Dielmebr einer berfelben no^ auferbalb be^ @uten. S)ie 3)inge ffnb^nur gut aU it^ lid^tete^ nur nad|^ il^rer pofftiüen @eite/ nicbt aber audj) nad^ ber @eite ibrer 93efonberbeit äßir treten nun bem 93egrif nacb bem 9teid^ ber realen / t^irtUcben ®ubte(tiDität näber« (£^ feblt ba^ äRaterial ben 93efiimmungen nicbt, fonbern e^ finbet ^ befiimmt au^ in biefem conereten gelbe ein.!&er Unterfd^ieb ifi nur/ ob bie äD^omente ber:£otalitat auf ober^ fläd^Udbe/ augerli^ie SBeife t»oebanben finb; ober ob fle in bem jSittifrti/ SBefm^aften (cfle^eti/ b. ^., ei fit nur aU ohe?f{ac|^ ttd^e'^orm unb ®eflaU flnb ober al^ Se^itnmutig be^ ®t^ l^alU 0efe^ «nb fo gebac^t »etben: btef tnad^t ben tinge^ l^euren Unterfii^itb aui. SSSit ttctfen in ftOen SteUgionni mel^f ober trenitfv bie SBcife be^ SelbfibeiDuftff^n^/ femet ^rSbicate tm ®ott aU mmadit, 9(Umifenl^eit u. Sei ben ^nbiem nnb €l^inefen feigen n)iv ev|^abene!&arflenttn8^n)eifen ®üiM, fo baf l^ol^ere Steligionen in biefet 9lü(tf!4)t' nidj^t^ i^otanr j^aben^ e^ finb fogenonnte reine SSorfteOungen wn @ott(s. S. bei f^tieb^ ti4) i^on S^leeeri^ Sßei^l^eit ber^bier)^ bie aU Uebetvefie b^ i>oQtomnienen utf)^ntnglid^en Steligion beteadl^tet n^erben. 9n6) in ber Sid^treligion fe^en mit ba^ einzelne £ofe fdj^on ubtxaU anfgeboben. SnbjectioitSt fanben toit fd^on nbetaQ nnb iUiUidf in ber eoncreten Setiimmnng be^ Selbflbernnftfe^ntf. &d^on bie ganberei mar bie äRacbt be^ Selbfibemnftfe^n^ über bie 9latnr. ®ief mad^t benn freilid^ bie befonbere <3d^mierig^ teit in ber Setrac^tung ber Steligion^ baf mir ^itt nid^t mit reinen @ebantenbejiimmungen )u tbun b^^ben^ mie in ber Sogit, nod^ mit ejeiflirenben, voit in ber SRatnry fonbem mit fold^en/ benen^ ba fle ben fubiectit)en nnb obj[ectit)en @ei|l bereite burcb^ laufen bi^ben^ ba^ SDloment bed Selbfibemuftfe^n^z fiber^ bau))t bed enbU^en ©eifie^ nid^t feblt: benn bie Steligion iji felbH ba« eelbfibemuf tfe^n be« @ei|le« aber ffdj) felbji unb et maäft fUi t>it oerfcbiebenen^. ben ®eifi entmictelnben @tufen be« ®elb1ibemttftfe^n« felbH }ttm ©egenfianb be« 93emuftfe|^n«. 2)er 3nbalt be« @egenfianbe« ifi ©ott^ bie abfolute 2:ota^ tität; bie ganje äRannigfaltigteit be« @tofe« feblt a(fo nie. 9?lan ^at aber naber nad^ befümmten JSategotieen }u fud^en, bie bie Unterfd(^iebe ber 9leligionen bilben. man fud(^t ibn befonber« in bem ®d^ äffen be^SBefen«; biefe« ifiäberaU unb aud^ nid^t; femer barin^ ob ti @in @ott ifi ober nid^t; biefer Unterfd^ieb ifi ebenfo un)UDerlSff!g^ benn e« flnbet fld^ fogar &n @ott in ber inbifil^en Seligion; unb ber Unterfd^Ub ifi SBenn man ®ott fold^e ^väbicate giebt^ fo ifi et mit biefen SSefümmungen ntd^t rrtannt in feinet Statur. @^ f{nb fogat ^rabicate ttiiU^tx Statur^ ^itit ifl au^ mad^tig^ meife; miffenb Don @ott genommen mürben f^e nber betf enbU^en @tof erweitert bnr^ ba^ 910/ aber fo i^erlieren bie ^räbicate il^re bejltmmte SSebeutung unb flnb/'n)ie bie J2:rimurti im Sbxai^m, Derfd^minbenb. SBa^ mftnüiä^ i% ifi in bem (Sinen @ubfiantieUen / immanenten enti^alten/ e^ ifi toefentlid^e SSefiimmung/ bie al^ fold^e gefaft nnb gemuft n)irb/ bief f[nb ntc^t bie Stefiejrion^^^rabicate/ nid^t bie äufere ©efiatt/ fonbern S^tt.

SBir ^aben fo fd^on bie Beflimmung ber ®ubj[ectii>ität/ ber @elbfibefiimmttng gel^abt^ aber nur in oberflad^ltd^er ^orm^ nod^ nid^t bie Statur @otte^ confhruirenb. 3n ber Sid^tretigion war biefe Befiimmung abfiracte allgemeine ^erfoniftcation^ weit in ber ^erfon bie abfoluten SJlomente nid^t entwidtelt entl^alten finb. eubjectiDität nbcx^aupt ifl abfiracte ^bentitat mit f!d^/ ^nffdj^fe^U/ baief fld^ unterfd^eibet^ ba^ aber ebenfo StegatiDität biefen Unterfd^iebe^ ifl^ weld^e^ fld^ im Unterfc^iebe erhält, biefen nic^t aud fld^ entläft^ bie aRad^t beffelben bleibt ^ barin ifl^ aber barin für fld^ ifl/ ben Unterfd^ieb momentan in fld^ ^at.

1. SBenn wir bief in Betiel^ung auf bie nSd^fle gorm betrad^teu/ fo ifl bie @ubjectiDitat biefe fld^ auf f{d^ be}tel^enbe Stegatioitat unb ba^ 9legatit)e ifl nid^t mebr auf er bem ®uten/ e^ muf Dielmel^r in ber afflrmatit^en Se^iel^ung auf f!d^ felbfl entbalteu/ gefegt fe^n unb ifl fo freitid^ nid^t mebr ha^ 93ofe. S)a^ Stegatioe atfO/ ba6 Sofe^ barf |e$t nid^t melj^r auf er bem @uten falten; fonbern ba^ ®ute ifl gerabe bief an i^ feltfl/ hai Sofe ju fe^n^ »obuYil^ benti fvetlid^ hai 93öfe nt^^t b4i( 93öfe bleibt/ fonbem aU bo^ auf ffd^ felbfi ali$ Sofe bc^ iiebenbe Söfe fein 93öfefe^n aufliebt unb f{4> tum ®ttten coti:' fiitttirt 2)a« @ttte ifi^ bie negatiüe 93e)iel^ttiU0 auf ftd^ aU fein Slnbeve^^ ba^ Söfe ju fe(en/ fo n>ie biefe^ bie 93ett)e0un0^ fein 9legatit>fe9n aU ba^ Sttiatin )tt fe^en/ b. b- ottfiubeben.!&iefe itiopptltt SSet^egung ift bie ^ubjeetit^ttät &iefe ifi nidj^t melj^e ba«/ xoa^ S3tabm ifi; im SSrabtn t^er^ fd^winben nur biefe Unterfd^iebe^ obee infofem ber Unterfd^ieb flefeft ifi/ fo faUt tx aU felbfianbiger (Sott aii|ev ibm.

S)ie ee^e unb wefentlid^ allgemeine ®ttbiectit)i(ät ifi nid^t bie i^olltommen freie / rein geifiige @ubjectioität/ fonbem mirb nod^ t)on ber Statur afficirt unb ifi fo }ioar allgemeine ^ai^t, aber bie nur an ftd^ ft^enbe äVlad^t/ tcit loir f!e bi^lj^er batten; aU @ubj[ectioität ifi fle ^itlmt^t bie gefegte ma(^t, unb toirb fo gefaßt/ menn ffe aU au^fd^liegenbe ©ublecttot^ tat genommen tt)irb.

@^ ifi bief ber Unterfi^ieb/ bie äVlad^t an ffd^ unb info^ fem ffe ©ubjectioität ifi.!Z)iefe ifi gefegte äVlacbt/ i^ al^ für t!d^ fe^enbe 9)lad^t gefegt. Wla^t baben mir aui^ fd^on friiber in allen ©efialten gehabt. SIU erfie @runbbefiimmuttg ifi fle eine robe ^ad)t über ha6 nur @e$enbe/ bann ifi ffe nur ba^ innere unb bie Unterfcbiebe erfcbeinen aU felbfiänbige @;rifim)en auf er ibr^ 1)txuxitianitn iwax aud i^r^ aber auf er ibr felb^ fianbig unb infofem fie in ibr gefaft mürben / moren f!e i>er:* fdbmunben. SBie tit Unterfcbiebe in 93rabm t)erf(l^minbm/ in biefer ^bfiractipU/ tnbem ba^ @elbfibemuftfebn fagt/ i(b bin Srabm/ unb bi^^^mit alled @'6ttUi^t, aUU ®ute barin ux:f fcbmunben ifi/ fo bat bie Slbfiraction (einen ^nbolt/ unb info«: fern er auf er ibr ifi/ ifi er felbfiSnbig taumetnb. ^n ^tiiu bung auf bie befonberen @xifien}en.ifi tit Wlaä)t ba^ mirtmbe/ ber @runb/ aber ffe bleibt nur ta6 ^nnerlicbe / unb mirtt nur auf allgemeine äßetfe; ba^/ ma^ bie allgemeine SRad^t ^tt^x^ bringt/ rnfofem fle au fl^ i^, ift and^ h^MUitmtint, Me Slatutgefe^f/ biefe gel^ören bet an fl^ fe^enben SDlad^t an. Z)tefe maä^t wittt, iH m^^t an fld^, ilfx SSStrtnt ifl ebenfo an f!^/ ^e »irtt bemußtlo^ nnb bie Sjrifienien/ Gonne^ Sterne^ Wim, glüfe^ 9}lenfd^en/ Sl^im k. etfd^eimn oU felb^nbiflc @xttien}ett/ nur i|r ^nntretf ifl bur^ bie S^ad^t bellimmt. ^nfofem bie äRad^t in biefrt Sfpf^&tt erfd^eint, fo tonnfEe u nnr aU gegen bie Slatnrgefe^e nnb J^ter xoaxt benn bet £)vt ber SBnnbet. 93et ben ^nbietn giebt ei$ aber nod^ ttine äBun« bet/ benn fEe l^aben (eine Demfinftige i^etllänbige flatnt/ fle ^at (einen t)ertlänbigen gufammenl^ang/ e^ i$ attei^ ipnnberbar^^ ballet finb (eine äBunber. @ie tonnen erfl ba ft^n, wo ber @ott aU eubfect benimmt ifl nnb ol^ für fU^ fe^enbe fOtatl^t in ber SBeife ber @nbtectit»ität n>irft.

9Son biefer WtaÖit mnf bie reale tftaä^t nnterfd^ieben werben^ bief ifi bie@nbj[ectiDitat hierin flnb yrntif^aiipU bejiimnuingen }» bemerten.

^U er^e ifi, baf bai^ eubfect ibentifc^ mit fid^ i# nnb ittgleid^ beflimmte nnterfd^iebene SSefiimmungen in f i d^ f e< t. e in Subiect biefer Unterfd^iebe — SJlömente (£ine< @ubject^. ®ad @nü ifi fo bie allgemeine @etb|lbetiimmung, bie fo gan) allgemein ifi, baf e^ ben gleid^en nnterfd^ieb^lofen Umfang l^at mit bem äOSefen, bie 93efiimmnng ifi in ber Zkat nid^t ali SSeftimmung gefetzt. @^ gel^ört )ur @ubiectit)itat ©elbjibefiimmnng, fo baf bie Setiimmungen erfd^einen aH eine äRebrl^it Don Sefümmungen, baf fle biefe älealität l^aben gegen ben Segrif, gegen ba^ einfädle ^nfU^e^n bet @ttb(ertii>ität in fid^. Stter biefe Sejümmungen flnb iunid^fl 438 dufter Zitil Wäß. I. XXe 9?atitrreIidton.

nod^ in bev ^itH^ctit^Hat etneef^IotTen ^ ffnb innere SefUni^ mungen.

®a^ jmeite äRoment ifl^ baf ba^ Gubfect au^fdj^Itefenb ifi^ negatit^e Sesielj^ung feiner auf ffjd^ felbH^ n>ie bie Wtaö^t, aber gegen Slnberei^; btef Slnbere tann aud^ felbfiänbtg erfd^ei« nen^ aber e^ ifi gefe^t^ baf bie Selbfiänbigteit nur ein @d^ein i% ober ed ifi fo^ baf feine (SjeifienS/ feine ©ejialtnng nur ein 9legatii>e^ fe^ gegen bie SHaä^t ber Subjectibitat^ fO/ baf biefe ba^ ^errfd^enbe fe$. S)te abfolute Wtaöft ^mi^^t nx<l)t, im l^errfd^en gel^t bad Snbere unter / l^ier bleibt biefe^/ aber ge^^ Ijyord^t, bient aU muttl 2)ie SntiPidtetung biefer S^omentt l^aben »;ir n>eiter ju betrad^ten. l£)iefe ifl Don ber Slrt^ bag ffe innerl^alb gemiffer ©renken fiel^en bleiben muf / unb befonberd be^balb/ totil n>ir un^ erfi im Uebergang )ur @ubiectit>ität befinben^ biefe tritt ncäf nid^t frei^ mal^rl^aft ^tt^ot, ed ijll^ier nod^95ermifd^ung ber fubfiantiellen Sin^eit unb ber @ubjecttbitat. I£)te @ubiectit)ität Dereinigt einer eeit^ mo^l alle^^ lagt ober anbrer @eit^ ba^ Slnbere no4) ubrig^ tveil fit nod^ unreif ifi^ unb hit äSermifd^ung l^at bal^er nod^ ben äRangel befen^ n>o^ mit ffe nod^ bertPidtelt ifl^ ber Slaturretigion. SEßa^ alfo bie 3lrt unb äOßeife ber ©efialt betrift^ in meld^er ber @tift fein ®elbfiben)uftfe9n Aber f!d^ inm ©egenfianb feinet 93en>uftfe^n^ bat^ fo }etgt f!di^ bfefe @tufe al^ ber Uebergang ber frul^eren @eflalten auf bie l^öf^ere @tufe ber 9teligi0n. l£)ie @ubieeti^ t)ität ifl nod^ nid^t fiir f!d^ fe^enbe unb fomit freie, fonbem bie Wliitt in>ifd^en @ub<lan) unb freier @ubj[ectiDität 2)iefe @tufe ifl alfo Doller ^nconfequenjen unb e^ if} t>\t Aufgabe ber @ubj[ectit)ität, f!d^ }u reinigen, ed ifi bie 6tufe it€ mätbfeU.

3n biefer ©äl^rung tommen alle äRomente ux. @^ |^at bal^er biefen @tanb))untt ju betrachten tin befonbere^ ^ntereffe, n^eil |)ier beibe stufen, bie t>orf)ergel^enbe ber Slaturreligion utib Ut folgettbe ber freien @tt(|ectit)ttät / in il^ten ^aapU momenten t^ortommen^ beibe no^ nid^t gefonbett/ fo ifi bentt nut Stätl^feli^afte^ unb aSemitntng^ unb nur burd^ ben Se^ flvif ^at man Un gaben anjugeben^ auf tt)eld^et @eite fo heterogenem jufammentommt unb mläftm t)on beiben bie ^aupU momente angel^ören.

2)er ©Ott iH ^ier nod^ bie innere Statur, bie Wtaifyt an ffd^ unb btmtitn ifi bie ©eflalt für biefe maä^t {ufäUig, eine mUItürlid^e. 2)iefer nur an flä) fe^enben Wlad^t tann biefe ober |ene ©eflalt tint^ aRenfd^en, einem S^l^ierem t^erlieben merben. 2)ie fOlaifyt ifi bemuftlofe, tlj^ätige anteiligen}/ bie ntd^t geifttg ifi, nur 3bee, aber nid^t fubjectiDe 3bee, fonbem bewuftloft Sebenbigteit, bam geben uberbaU))t 2)ie0 ifi nidj^t @ub|ectit>i:' tat, ifi nid^t fe(bfl übtt^anpt, mnn aber bam geben im Wi^ gemeinen aU ©eflalt oorgefleUt merben foU, fo liegt am nad^flen ein Sebenbigem ju nehmen, ^nnerbalb bem Sebenm uberbatt|>l liegt eben Sebenbig^m; n>eld^em £ebenbige, totlä^t^ Zl^itt, n>eld^er aOtenfd^ ifi gleid^gultig. @o ifi benn 3:bierbienfl auf biefem @tanb)mn{t Dorbanben unb }ioar in größter äRanitigfaltigtett/ em koerben t)erfdj)iebene ZW^t in t)erfd^iebenen Socalitaten Derebrt. SBid^tiger bem SSegrif nad^ ifi, baf ta^ @ub|ect immanent in ffd& felbfl befiimmt ifi, in feiner «Reflexion in fTd^ ifi unb biefe Befitmmung nid^t mebr bam allgemeine ®ute ifi, jmar bafelbe ifi unb fo aud^ bam 93ofe ffd^ gegenüber bat. Slber bam SBeitere ifi, baß bie reale ©ubfectiDität Unterfd^iebe in ibre Seflimmung fe^t, baf ^itx t^erfd^iebenem ®utem gefegt ifi, ein innerer 3>tb<^It vtib biefer t)on beflimmten SSeflimmungen. ifi, nid^t bloß allgemeine Seflimmung l^at. 2)am (Subfect ifi erfi infofern realem @ttbj[ect, ober bie ^eibeit beginnt erfl bamit,