nicht mehr die Bestimmung einer _Substanz_, sondern eines _Objekts_; das Kausalitäts-Verhältniß ist im Begriffe untergegangen; die Ursprünglichkeit einer Substanz gegen die andere hat sich als ein Schein, ihr Wirken als ein Übergehen in das Entgegengesetzte gezeigt.
Dieß Verhältniß hat daher keine Objektivität. Insofern daher das eine Objekt in der Form der subjektiven Einheit als wirkende Ursache gesetzt ist, so gilt dieß nicht mehr für eine _ursprüngliche_ Bestimmung, sondern als etwas _Vermitteltes_; das wirkende Objekt hat diese seine Bestimmung nur vermittelst eines andern Objekts.--Der _Mechanismus_, da er der Sphäre des Begriffs angehört, hat an ihm dasjenige gesetzt, was sich als die Wahrheit des Kausalitäts-Verhältnisses erwies; daß die Ursache, die das An- und Fürsichseyende seyn soll, wesentlich ebenso wohl Wirkung, Gesetztseyn ist. Im Mechanismus ist daher unmittelbar die Ursachlichkeit des Objekts eine Nichtursprünglichkeit; es ist gleichgültig gegen diese seine Bestimmung; daß es Ursache ist, ist ihm daher etwas Zufälliges.
--Insofern könnte man wohl sagen, daß die Kausalität der Substanzen _nur ein Vorgestelltes_ ist. Aber eben diese vorgestellte Kausalität ist der _Mechanismus_, indem er dieß ist, daß die Kausalität, als _identische_ Bestimmtheit verschiedener Substanzen, somit als das Untergehen ihrer Selbstständigkeit in dieser Identität, ein _bloßes Gesetztseyn_ ist; die Objekte sind gleichgültig gegen diese Einheit, und erhalten sich gegen sie. Aber ebenso sehr ist auch diese ihre gleichgültige _Selbstständigkeit_ ein bloßes _Gesetztseyn_; sie sind darum fähig, sich zu _vermischen_ und zu _aggregiren_, und als _Aggregat_ zu _Einem Objekte_ zu werden. durch diese Gleichgültigkeit, ebenso wohl gegen ihren Übergang, als gegen ihre Selbstständigkeit, sind die Substanzen _Objekte_.
a. Der formale mechanische Proceß.
Der mechanische Proceß ist das Setzen dessen, was im Begriffe der Mechanismus enthalten ist, zunächst also eines _Widerspruchs_.
1. Das Einwirken der Objekte ergiebt sich aus dem aufgezeigten Begriffe so, daß es das _Setzen der identischen_ Beziehung der Objekte ist. Dieß besteht nur darin, daß der Bestimmtheit, welche bewirkt wird, die Form der _Allgemeinheit_ gegeben wird;--was die _Mittheilung_ ist, welche ohne Übergehen ins Entgegengesetzte ist.
--Die _geistige Mittheilung_, die ohnehin in dem Elemente vorgeht, welches das Allgemeine in der Form der Allgemeinheit ist, ist für sich selbst eine _ideelle_ Beziehung, worin sich ungetrübt _eine Bestimmtheit_ von einer Person in die andere _kontinuirt_, und ohne alle Veränderung sich verallgemeinert,--wie ein Duft in der widerstandslosen Atmosphäre sich frei verbreitet. Aber auch in der Mittheilung zwischen materiellen Objekten macht sich ihre Bestimmtheit auf eine ebenso ideelle Weise, so zu sagen, _breit_; die Persönlichkeit ist eine unendlich intensivere _Härte_, als die Objekte haben. Die formelle Totalität des Objekts überhaupt, welche gegen die Bestimmtheit gleichgültig, somit keine Selbstbestimmung ist, macht es zum Ununterschiedenen vom andern, und die Einwirkung daher zunächst zu einer ungehinderten Kontinuirung der Bestimmtheit des einen in dem andern.
Im Geistigen ist es nun ein unendlich mannigfaltiger Inhalt, der mittheilungsfähig ist, indem er in die Intelligenz aufgenommen, diese _Form_ der Allgemeinheit erhält, in der er ein Mittheilbares wird.
Aber das nicht nur durch die Form, sondern an und für sich Allgemeine ist das _Objektive_ als solches, sowohl im Geistigen als im Körperlichen, wogegen die Einzelnheit der äußeren Objekte, wie auch der Personen, ein Unwesentliches ist, das ihm keinen Widerstand leisten kann. Die Gesetze, Sitten, vernünftige Vorstellungen überhaupt, sind im Geistigen solche Mittheilbare, welche die Individuen auf eine bewußtlose Weise durchdringen, und sich in ihnen geltend machen. Im Körperlichen sind es Bewegung, Wärme, Magnetismus, Elektricität und dergleichen--die, wenn man sie auch als Stoffe oder Materien sich vorstellen will, als _imponderable_ Agentien bestimmt werden müssen,--Agentien, die dasjenige der Materialität nicht haben, was _ihre Vereinzelung_ begründet.
2. Wenn nun im Einwirken der Objekte auf einander zuerst ihre _identische_ Allgemeinheit gesetzt wird, so ist ebenso nothwendig das andere Begriffs-Moment, die _Besonderheit_ zu setzen; die Objekte beweisen daher auch ihre _Selbstständigkeit_, erhalten sich als einander äußerlich, und stellen die _Einzelnheit_ in jener Allgemeinheit her. Diese Herstellung ist die _Reaktion_ überhaupt.
Zunächst ist sie nicht zu fassen, als ein _bloßes Aufheben_ der Aktion und der mitgetheilten Bestimmtheit; das Mitgetheilte ist als Allgemeines positiv in den besondern Objekten und _besondert_ sich nur an ihrer Verschiedenheit. Insofern bleibt also das Mitgetheilte, was es ist; nur _vertheilt_ es sich an die Objekte, oder wird durch deren Partikularität bestimmt.--Die Ursache geht in ihrem Andern, der Wirkung, die Aktivität der ursachlichen Substanz in ihrem Wirken verloren; das _einwirkende Objekt_ aber wird nur ein _Allgemeines_; sein Wirken ist zunächst nicht ein Verlust seiner Bestimmtheit, sondern eine _Partikularisation_, wodurch es, welches zuerst jene ganze, an ihm _einzelne_ Bestimmtheit war, nun eine _Art_ derselben, und die _Bestimmtheit_ erst dadurch als ein Allgemeines gesetzt wird.
Beides, die Erhebung der einzelnen Bestimmtheit zur Allgemeinheit, in der Mittheilung, und die Partikularisation derselben oder die Herabsetzung derselben, die nur Eine war, zu einer Art, in der Vertheilung, ist ein und dasselbe.
Die _Reaktion_ ist nun der _Aktion_ gleich.--Dieß erscheint _zunächst_ so, daß das andere Objekt das ganze Allgemeine in _sich aufgenommen_, und nun so Aktives gegen das Erste ist. So ist seine Reaktion dieselbe als die Aktion, ein _gegenseitiges Abstoßen_ des _Stoßes_. _Zweitens_ ist das Mitgetheilte das Objektive; es _bleibt_ also substantielle Bestimmung der Objekte bei der Voraussetzung ihrer Verschiedenheit; das Allgemeine specificirt sich somit zugleich in ihnen, und jedes Objekt giebt daher nicht die ganze Aktion nur zurück, sondern hat seinen specifischen Antheil. Aber _drittens_ ist die Reaktion insofern _ganz negative Aktion_, als jedes durch die _Elasticität seiner Selbstständigkeit_ das Gesetztseyn eines Andern in ihm ausstößt, und seine Beziehung auf sich erhält. Die specifische _Besonderheit_ der mitgetheilten Bestimmtheit in den Objekten, was vorhin Art genannt wurde, geht zur _Einzelnheit_ zurück, und das Objekt behauptet seine Äußerlichkeit gegen die _mitgetheilte Allgemeinheit_. Die Aktion geht dadurch in _Ruhe_ über.
Sie erweist sich als eine an der in sich geschlossenen gleichgültigen Totalität des Objekts nur _oberflächliche_, transiente Veränderung.
3. Dieses Rückgehen macht das _Produkt_ des mechanischen Processes aus. _Unmittelbar_ ist das Objekt _vorausgesetzt_ als Einzelnes, ferner als Besonderes gegen andere, drittens aber als Gleichgültiges gegen seine Besonderheit, als Allgemeines. Das _Produkt_ ist jene _vorausgesetzte_ Totalität des Begriffes nun als eine _gesetzte_. Er ist der Schlußsatz, worin das mitgetheilte Allgemeine durch die Besonderheit des Objekts mit der Einzelnheit zusammengeschlossen ist; aber zugleich ist in der Ruhe die _Vermittelung_ als eine solche gesetzt, die sich _aufgehoben_ hat, oder daß das Produkt gegen dieß sein Bestimmtwerden gleichgültig und die erhaltene Bestimmtheit eine äußerliche an ihm ist.
Sonach ist das Produkt dasselbe, was das in den Proceß erst eingehende Objekt. Aber zugleich ist es erst durch diese Bewegung _bestimmt_; das mechanische Objekt ist _überhaupt nur Objekt als Produkt_, weil das, was es ist erst _durch Vermittelung eines Andern_ an ihm ist. So als Produkt ist es, was es an und für sich seyn sollte, ein _zusammengesetztes vermischtes_, eine gewisse _Ordnung_ und _Arrangement_ der Theile, überhaupt ein solches, dessen Bestimmtheit nicht Selbstbestimmung, sondern ein _gesetztes_ ist.
Auf der andern Seite ist ebenso sehr das _Resultat_ des mechanischen Processes _nicht schon vor ihm selbst vorhanden_; sein _Ende ist nicht_ in seinem _Anfang_, wie beim Zwecke. Das Produkt ist eine Bestimmtheit am Objekt als _äußerlich_ gesetzte. Dem _Begriffe_ nach ist daher dieß Produkt wohl dasselbe, was das Objekt schon von Anfang ist. Aber im Anfange ist die äußerliche Bestimmtheit noch nicht als _gesetzte_. Das Resultat ist insofern ein _ganz anderes_, als das erste Daseyn des Objekts, und ist als etwas schlechthin für dasselbe zufälliges.
b. Der reale mechanische Proceß.
Der mechanische Proceß geht in _Ruhe_ über. Die Bestimmtheit nämlich, welche das Objekt durch ihn erhält, ist nur eine _äußerliche_. Ein ebenso Äußerliches ist ihm diese Ruhe selbst, indem dieß die dem _Wirken_ des Objekts entgegengesetzte Bestimmtheit, aber jede dem Objekte gleichgültig ist; die Ruhe kann daher auch angesehen werden, als durch eine _äußerliche_ Ursache hervorgebracht, so sehr es dem Objekte gleichgültig war, wirkendes zu seyn.
Indem nun ferner die Bestimmtheit eine _gesetzte_, und der Begriff des Objekts durch _die Vermittelung hindurch zu sich selbst zurückgegangen_ ist, so hat das Objekt die Bestimmtheit als eine in sich reflektirte an ihm. Die Objekte haben daher nunmehr im mechanischen Processe und dieser selbst ein näher bestimmtes Verhältniß. Sie sind nicht bloß verschiedene, sondern _bestimmt unterschiedene_ gegen einander. Das Resultat des formalen Processes, welches einer Seits die bestimmungslose Ruhe ist, ist somit anderer Seits durch die in sich reflektirte Bestimmtheit die _Vertheilung des Gegensatzes_, den das Objekt überhaupt an ihm hat, unter mehrere sich mechanisch zu einander verhaltende Objekte. Das Objekt, einer Seits das Bestimmungslose, das sich _unelastisch_ und _unselbstständig_ verhält, hat anderer Seits eine für andere _undurchbrechbare Selbstständigkeit_. Die Objekte haben nun auch _gegen einander_ diesen bestimmteren Gegensatz der _selbstständigen Einzelnheit_ und _unselbstständigen Allgemeinheit_.--Der nähere Unterschied kann als ein bloß _quantitativer_ der verschiedenen Größe der _Masse_ im körperlichen, oder der _Intensität_, oder auf vielfache andere Weise gefaßt werden. Überhaupt aber ist er nicht bloß in jener Abstraktion festzuhalten; beide sind auch als Objekte _positive_ Selbstständige.
Das erste Moment dieses realen _Processes_ ist nun wie vorhin die _Mittheilung_. Das _Schwächere_ kann vom _Stärkeren_ nur insofern gefaßt und durchdrungen werden, als es dasselbe aufnimmt und Eine _Sphäre_ mit ihm ausmacht. Wie im Materiellen das Schwache gegen das unverhältnißmäßig Starke gesichert ist (wie ein in der Luft freihängendes Leintuch von einer Flintenkugel nicht durchschossen; eine schwache organische Receptivität nicht sowohl von den starken als von den schwachen Reizmitteln angegriffen wird), so ist der ganz schwache Geist sicherer gegen den starken als ein solcher, der diesem näher steht; wenn man sich ein ganz Dummes, Unedles vorstellen will, so kann auf dasselbe hoher Verstand, kann das Edle keinen Eindruck machen; das einzig konsequente Mittel _gegen_ die Vernunft ist, sich mit ihr gar nicht einzulassen.--Insofern das Unselbstständige mit dem Selbstständigen nicht zusammengehen und keine Mittheilung zwischen ihnen Statt finden kann, kann das Letztere auch keinen _Widerstand_ leisten, d. h. das mitgetheilte Allgemeine nicht für sich specificiren.--Wenn sie sich nicht in Einer Sphäre befänden, so wäre ihre Beziehung auf einander ein unendliches Urtheil, und kein Proceß zwischen ihnen möglich.
Der _Widerstand_ ist das nähere Moment der Überwältigung des einen Objekts durch das andere, indem er das beginnende Moment der Vertheilung des mitgetheilten Allgemeinen, und des Setzens der sich auf sich beziehenden Negativität, der herzustellenden Einzelnheit, ist. Der Widerstand wird _überwältigt_, insofern seine Bestimmtheit dem mitgetheilten Allgemeinen, welches vom Objekte aufgenommen worden, und sich in ihm singularisiren soll, nicht _angemessen_ ist. Seine relative Unselbstständigkeit manifestirt sich darin, daß seine _Einzelnheit_ nicht die _Kapacität für das Mitgetheilte_ hat, daher von demselben zersprengt wird, weil es sich an diesem Allgemeinen nicht als _Subjekt_ konstituiren, dasselbe nicht zu seinem _Prädikate_ machen kann.--Die _Gewalt_ gegen ein Objekt ist nur nach dieser zweiten Seite _Fremdes_ für dasselbe. Die _Macht_ wird dadurch zur _Gewalt_, daß sie, eine objektive Allgemeinheit, mit der _Natur_ des Objekts _identisch_ ist, aber ihre Bestimmtheit oder Negativität nicht dessen eigene _negative Reflexion_ in sich ist, nach welcher es ein Einzelnes ist. Insofern die Negativität des Objekts nicht an der Macht sich in sich reflektirt, die Macht nicht dessen eigene Beziehung auf sich ist, ist sie gegen dieselbe nur _abstrakte_ Negativität, deren Manifestation der Untergang ist.
Die Macht, als die _objektive Allgemeinheit_ und als Gewalt _gegen_ das Objekt, ist, was _Schicksal_ genannt wird;--ein Begriff, der innerhalb des Mechanismus fällt, insofern es _blind_ genannt, d. h.
dessen _objektive Allgemeinheit_ vom Subjekte in seiner specifischen Eigenheit nicht erkannt wird.--Um einiges Weniges hierüber zu bemerken, so ist das Schicksal des Lebendigen überhaupt die _Gattung_, welche sich durch die Vergänglichkeit der lebendigen Individuen, die sie in ihrer _wirklichen Einzelnheit_ nicht als Gattung haben, manifestirt.
Als bloße Objekte haben die nur lebendigen Naturen wie die übrigen Dinge von niedrigerer Stufe kein Schicksal; was ihnen widerfährt, ist eine Zufälligkeit; aber sie sind in _ihrem Begriffe als Objekte sich äußerliche_; die fremde Macht des Schicksals ist daher ganz nur ihre _eigene unmittelbare Natur_, die Äußerlichkeit und Zufälligkeit selbst. Ein eigentliches Schicksal hat nur das Selbstbewußtseyn; weil es _frei_, in der _Einzelnheit_ seines Ich daher schlechthin _an und für sich_ ist, und seiner objektiven Allgemeinheit sich gegenüberstellen, und sich gegen sie _entfremden_ kann. Aber durch diese Trennung selbst erregt es gegen sich das mechanische Verhältniß eines Schicksals. Damit also ein solches Gewalt über dasselbe haben könne, muß es irgend eine Bestimmtheit gegen die wesentliche Allgemeinheit sich gegeben, eine _That_ begangen haben. Hierdurch hat es sich zu einem _Besondern_ gemacht, und dieß Daseyn ist als die abstrakte Allgemeinheit zugleich die für die Mittheilung seines ihm entfremdeten Wesens offene Seite; an dieser wird es in den Proceß gerissen. Das thatlose Volk ist tadellos; es ist in die objektive, sittliche Allgemeinheit eingehüllt und darin aufgelöst, ohne die Individualität, welche das Unbewegte bewegt, sich ein Bestimmtheit nach Außen, und eine von der objektiven abgetrennte abstrakte Allgemeinheit giebt, womit aber auch das Subjekt zu einem seines Wesens Entäußerten, einem _Objekte_ wird, und in das Verhältniß der _Äußerlichkeit_ gegen seine Natur und des Mechanismus getreten ist.
c. Das Produkt des mechanischen Processes.
Das Produkt des _formalen_ Mechanismus ist das Objekt überhaupt, eine gleichgültige Totalität, an welcher die _Bestimmtheit_ als _gesetzte_ ist. Indem hierdurch das Objekt als _Bestimmtes_ in den Proceß eingetreten ist, so ist einer Seits in dem Untergange desselben die _Ruhe_ als der ursprüngliche Formalismus des Objekts, die Negativität seines Für-sich-bestimmtseyns, das Resultat. Anderer Seits aber ist es das Aufheben des Bestimmtseyns, als _positive Reflexion desselben_ in sich, die in sich gegangene Bestimmtheit oder die _gesetzte Totalität des Begriffs_; die _wahrhafte Einzelnheit_ des Objekts.
Das Objekt, zuerst in seiner unbestimmten Allgemeinheit, dann als _Besonderes_, ist nun als _objektiv Einzelnes_ bestimmt; so daß darin jener _Schein von Einzelnheit_, welche nur eine sich der substantiellen Allgemeinheit _gegenüberstellende_ Selbstständigkeit ist, aufgehoben worden.
Diese Reflexion in sich ist nun, wie sie sich ergeben hat, das objektive Einsseyn der Objekte, welches individuelle Selbstständigkeit,--das _Centrum_ ist. _Zweitens_ ist die Reflexion der Negativität die Allgemeinheit, die nicht ein der Bestimmtheit gegenüberstehendes, sondern in sich bestimmtes, vernünftiges Schicksal ist,--eine Allgemeinheit, die sich _an ihr selbst besondert_, der ruhige, in der unselbstständigen Besonderheit der Objekte und ihrem Processe feste Unterschied, das _Gesetz_. Dieß Resultat ist die Wahrheit, somit auch die Grundlage des mechanischen Processes.
C. Der absolute Mechanismus.
a. Das Centrum.
Die leere Mannigfaltigkeit des Objekts ist nun erstens in die objektive Einzelnheit, in den einfachen selbst bestimmenden _Mittelpunkt_ gesammelt. Insofern zweitens das Objekt als unmittelbare Totalität seine Gleichgültigkeit gegen die Bestimmtheit behält, so ist diese an ihm auch als unwesentliche oder als ein _Außereinander_ von vielen Objekten vorhanden. Die erstere, die wesentliche Bestimmtheit macht dagegen die _reelle Mitte_ zwischen den vielen mechanisch auf einander wirkenden Objekten aus, durch welche sie _an und für sich_ zusammen geschlossen sind, und ist deren objektive Allgemeinheit. Die Allgemeinheit zeigte sich zuerst im Verhältnisse der _Mittheilung_ als eine nur durchs _Setzen_ vorhandene; als _objektive_ aber ist sie das durchdringende, immanente Wesen der Objekte.
In der materiellen Welt ist es der _Central-Körper_, der die _Gattung_, aber _individuelle_ Allgemeinheit der einzelnen Objekte und ihres mechanischen Processes ist. Die unwesentlichen einzelnen Körper verhalten sich _stoßend_ und _drückend_ zu einander; solches Verhältniß findet nicht zwischen dem Central-Körper und den Objekten Statt, deren Wesen er ist; denn ihre Äußerlichkeit macht nicht mehr ihre Grundbestimmung aus. Ihre Identität mit ihm ist also vielmehr die Ruhe, nämlich das _Seyn in ihrem Centrum_; diese Einheit ist ihr an und für sich seyender Begriff. Sie bleibt jedoch nur ein _Sollen_, da die zugleich noch gesetzte Äußerlichkeit der Objekte jener Einheit nicht entspricht. Das _Streben_, das sie daher nach dem Centrum haben, ist ihre absolute, nicht durch _Mittheilung_ gesetzte Allgemeinheit; sie macht die wahre, selbst _konkrete_, nicht _von Außen gesetzte Ruhe_ aus, in welche der Proceß der Unselbstständigkeit zurückgehen muß.--Es ist deswegen eine leere Abstraktion, wenn in der Mechanik angenommen wird, daß ein in Bewegung gesetzter Körper überhaupt sich in gerader Linie ins Unendliche fortbewegen würde, wenn er nicht durch äußerlichen Widerstand seine Bewegung verlöre. Die _Reibung_, oder welche Form der Widerstand sonst hat, ist nur die Erscheinung der _Centralität_; diese ist es welche ihn absolut zu sich zurückbringt; denn das, woran sich der bewegte Körper reibt, hat allein die Kraft eines Widerstands durch sein Einsseyn mit dem Centrum.--Im _Geistigen_ nimmt das Centrum und das Einsseyn mit demselben höhere Formen an; aber die Einheit des Begriffs und deren Realität, welche hier zunächst mechanische Centralität ist, muß auch dort die Grundbestimmung ausmachen.
Der Central-Körper hat insofern aufgehört, ein bloßes _Objekt_ zu seyn, da an diesem die Bestimmtheit ein Unwesentliches ist; denn er hat nicht nicht mehr nur das _An-sich-_, sondern auch das _Für-sichseyn_ der objektiven Totalität. Er kann deswegen als ein _Individuum_ angesehen werden. Seine Bestimmtheit ist wesentlich von einer bloßen _Ordnung_ oder _Arrangement_ und _äußerlichen Zusammenhang_ von Theilen verschieden; sie ist als an und für sich seyende Bestimmtheit eine _immanente_ Form, selbst bestimmendes Princip, welchem die Objekte inhäriren, und wodurch sie zu einem wahrhaften Eins verbunden sind.
Dieses Central-Individuum ist aber so nur erst _Mitte_, welche noch keine wahrhaften Extreme hat; als negative Einheit des totalen Begriffs dirimirt es sich aber in solche. Oder: die vorhin unselbstständigen sich äußerlichen Objekte werden durch den Rückgang des Begriffs gleichfalls zu Individuen bestimmt; die Identität des Central-Körpers mit sich, die noch ein _Streben_ ist, ist mit _Äußerlichkeit_ behaftet, welcher, da sie in seine _objektive Einzelnheit_ aufgenommen ist, diese mitgetheilt ist. Durch diese eigene Centralität sind sie, außer jenem ersten Centrum gestellt, selbst Centra für die unselbstständigen Objekte. Diese zweiten Centra und die unselbstständigen Objekte sind durch jene absolute Mitte zusammengeschlossen.
Die relativen Central-Individuen machen aber auch selbst die Mitte _eines zweiten Schlusses_ aus, welche einer Seits unter ein höheres Extrem, die objektive _Allgemeinheit_ und _Macht_ des absoluten Centrums, subsumirt ist, auf der andern Seite die unselbstständigen Objekte unter sich subsumirt, deren oberflächliche oder formale Vereinzelung von ihr getragen werden.--Auch diese Unselbstständigen sind die Mitte eines _dritten_, des _formalen Schlusses_; indem sie das Band zwischen der absoluten und der relativen Centralindividualität insofern sind, als die letztere in ihnen ihre Äußerlichkeit hat, durch welche die _Beziehung auf sich_ zugleich ein _Streben_ nach einem absoluten Mittelpunkt ist. Die formalen Objekte haben zu ihrem Wesen die identische _Schwere_ ihres unmittelbaren Central-Körpers, dem sie als ihrem Subjekte und Extreme der Einzelnheit inhäriren; durch die Äußerlichkeit, welche sie ausmachen, ist er unter den absoluten Central-Körper subsumirt; sie sind also die formale Mitte der _Besonderheit_.--Das absolute Individuum aber ist die objektiv-allgemeine Mitte, welche das Insichseyn des relativen Individuums und seine Äußerlichkeit zusammenschließt und festhält.--So sind auch die _Regierung_, die _Bürger-Individuen_ und die _Bedürfnisse_ oder _das äußerliche Leben_ der Einzelnen drei Termini, deren jeder die Mitte der zwei andern ist.
Die _Regierung_, die _Bürger-Individuen_ und die _Bedürfnisse_ oder _das äußerliche Leben_ der Einzelnen drei Termini, deren jeder die Mitte der zwei andern ist. Die _Regierung_ ist das absolute Centrum, worin das Extrem der Einzelnen mit ihrem äußerlichen Bestehen zusammengeschlossen wird; ebenso sind die _Einzelnen_ Mitte, welche jenes allgemeine Individuum zur äußerlichen Existenz bethätigen, und ihr sittliches Wesen in das Extrem der Wirklichkeit übersetzen. Der dritte Schluß ist der formale, der Schluß des Scheins, daß die einzelnen durch ihre _Bedürfnisse_ und des äußerlichen Daseyn an diese allgemeine absolute Individualität geknüpft sind; ein Schluß, der als der bloß subjektive in die anderen übergeht, und in ihnen seine Wahrheit hat.
Diese Totalität, deren Momente selbst die vollständigen Verhältnisse des Begriffes, die _Schlüsse_, sind, worin jedes der drei unterschiedenen Objekte die Bestimmung der Mitte und der Extreme durchläuft, macht den _freien Mechanismus_ aus. In ihm haben die unterschiedenen Objekte die objektive Allgemeinheit, die _durchdringende_ in der _Besonderung_ sich _identisch_ erhaltende Schwere, zu ihrer Grundbestimmung. Die Beziehung von _Druck, Stoß, Anziehen_ und dergleichen, so wie _Aggregirungen_ oder _Vermischungen_, gehören dem Verhältnisse der Äußerlichkeit an, die den dritten der zusammengestellten Schlüsse begründet. Die _Ordnung_, welches die bloß äußerliche Bestimmtheit der Objekt ist, ist in die immanente und objektive Bestimmung übergegangen; diese ist das _Gesetz_.
b. Das Gesetz.
In dem Gesetze thut sich der bestimmtere Unterschied von _ideeller Realität_ der Objektivität gegen die _äußerliche_ hervor. Das Objekt hat als _unmittelbare_ Totalität des Begriffs die Äußerlichkeit noch nicht als von dem Begriffe unterschieden, der nicht für sich gesetzt ist. Indem es durch den Proceß in sich gegangen, ist der Gegensatz der _einfachen Centralität_ gegen eine _Äußerlichkeit_ eingetreten, welche nun _als_ Äußerlichkeit bestimmt, d. i. als nicht An- und Für-sich- seyendes _gesetzt_ ist. Jenes Identische oder Ideelle der Individualität ist um der Beziehung auf die Äußerlichkeit willen ein _Sollen_; es ist die an- und für-sich bestimmte und selbstbestimmende Einheit des Begriffs, welcher jene äußerliche Realität nicht entspricht, und daher nur bis zum _Streben_ kommt. Aber die Individualität ist _an und für sich das konkrete Princip der negativen Einheit, als solches_ selbst _Totalität_; eine Einheit, die sich in die _Bestimmten Begriffsunterschiede_ dirimirt, und in ihrer sich selbst gleichen Allgemeinheit bleibt; somit der innerhalb seiner reinen Idealität _durch den Unterschied erweiterte_ Mittelpunkt.
--Diese Realität, die dem Begriffe entspricht, ist die _ideelle_, von jener nur strebenden unterschieden; der Unterschied, der zunächst eine Vielheit von Objekten ist, in seiner Wesentlichkeit und in die reine Allgemeinheit aufgenommen. Diese reelle Idealität ist die _Seele_ der vorhin entwickelten, objektiven Totalität, _die an und für sich bestimmte Identität_ des Systems.
Das objektive _An- und Für-sichseyn_ ergiebt sich daher in seiner Totalität bestimmter als die negative Einheit des Centrums, welche sich in die _subjektive Individualität_ und die _äußerliche Objektivität_ theilt, in dieser jene erhält und in ideellem Unterschiede bestimmt. Diese selbstbestimmende, die äußerliche Objektivität in die Idealität absolut zurückführende Einheit ist Princip von _Selbstbewegung_; die _Bestimmtheit_ dieses Beseelenden, welche der Unterschied des Begriffes selbst ist, ist das _Gesetz_.
--Der todte Mechanismus war der betrachtete mechanische Proceß von Objekten, die unmittelbar als selbstständig erschienen, aber eben deswegen in Wahrheit unselbstständig sind, und ihr Centrum außer ihnen haben; dieser Proceß, der in _Ruhe_ übergeht, zeigt entweder _Zufälligkeit_ und unbestimmte Ungleichheit, oder _formale Gleichförmigkeit_. Diese Gleichförmigkeit ist wohl eine _Regel_, aber nicht _Gesetz_. Nur der freie Mechanismus hat ein _Gesetz_, die eigene Bestimmung der reinen Individualität oder _des für sich seyenden Begriffes_; es ist als Unterschied an sich selbst unvergängliche Quelle sich selbst entzündender Bewegung; indem es in der Idealität seines Unterschiedes sich nur auf sich bezieht, _freie Nothwendigkeit_.
c. Übergang des Mechanismus.
Diese Seele ist jedoch in ihren Körper noch versenkt; der _nunmehr bestimmte_, aber _innere_ Begriff der objektiven Totalität ist so; so freie Nothwendigkeit, daß das Gesetz seinem Objekte noch nicht gegenüber getreten ist; es ist die _konkrete_ Centralität als in ihre Objektivität _unmittelbar_ verbreitete Allgemeinheit. Jene Idealität hat daher nicht die _Objekte selbst_ zu ihrem bestimmten Unterschied; diese sind _selbstständige Individuen_ der Totalität, oder auch, wenn wir auf die formale Stufe zurücksehen, nicht individuelle, äußerliche _Objekte_. Das Gesetz ist ihnen wohl immanent und macht ihre Natur und Macht aus; aber sein Unterschied ist in seine Idealität eingeschlossen, und die Objekte sind nicht selbst in die ideelle Differenz des Gesetzes unterschieden. Aber das Objekt hat an der ideellen Centralität und deren Gesetze allein seine wesentliche Selbstständigkeit; es hat daher keine Kraft, dem Urtheile des Begriffs Widerstand zu thun, und sich in abstrakter, unbestimmter Selbstständigkeit und Verschlossenheit zu erhalten. Durch den ideellen, ihm immanenten Unterschied ist sein Daseyn eine _durch den Begriff gesetzte Bestimmtheit_. Seine Unselbstständigkeit ist auf diese Weise nicht mehr nur ein _Streben_ nach dem _Mittelpunkte_, gegen den es eben, weil seine Beziehung nur ein Streben ist, noch die Erscheinung eines selbstständigen äußerlichen Objektes hat; sondern es ist ein Streben nach dem _bestimmt ihm entgegengesetzten Objekt_; so wie das Centrum dadurch selbst auseinander, und seine negative Einheit in den _objektivirten Gegensatz_ übergegangen ist. Die Centralität ist daher jetzt _Beziehung_ dieser gegen einander negativen und gespannten Objektivitäten. So bestimmt sich der freie Mechanismus zum _Chemismus_.
Zweites Kapitel. Der Chemismus.
Der Chemismus macht im Ganzen der Objektivität das Moment des Urtheils, der objektiv gewordenen Differenz und des Processes aus.
Da er mit der Bestimmtheit und dem Gesetztseyn schon beginnt, und das chemische Objekt zugleich objektive Totalität ist, ist sein nächster Verlauf einfach, und durch seine Voraussetzung vollkommen bestimmt.
A. Das chemische Objekt.
Das chemische Objekt unterscheidet sich von dem mechanischen dadurch, daß das letztere eine Totalität ist, welche gegen die Bestimmtheit gleichgültig ist; bei dem chemischen dagegen gehört die _Bestimmtheit_, somit die _Beziehung auf Anderes_, und die Art und Weise dieser Beziehung, seiner Natur an.--Diese Bestimmtheit ist wesentlich zugleich _Besonderung_, d. h. in die Allgemeinheit aufgenommen; sie ist so _Princip_--die _allgemeine Bestimmtheit_, nicht nur die des _eines einzelnen Objekts_, sondern auch die des _andern_. Es unterscheidet sich daher nun an demselben sein Begriff, als die innere Totalität beider Bestimmtheiten, und die Bestimmtheit, welche die Natur des einzelnen Objekts in seiner _Äußerlichkeit_ und _Existenz_ ausmacht. Indem es auf diese Weise _an sich_ der ganze Begriff ist, so hat es an ihm selbst die _Nothwendigkeit_ und den _Trieb_, sein entgegengesetztes, _einseitiges Bestehen_ aufzuheben, und sich zu dem _realen Ganzen_ im Daseyn zu machen, welches es seinem Begriffe nach ist.
Über den Ausdruck: _Chemismus_, für das Verhältniß der Differenz der Objektivität, wie es sich ergeben hat, kann übrigens bemerkt werden, daß er hier nicht so verstanden werden muß, als ob sich dieß Verhältniß nur in derjenigen Form der elementarischen Natur darstellte, welche der eigentliche sogenannte Chemismus heißt. Schon das meteorologische Verhältniß muß als ein Proceß angesehen werden, dessen Parthien mehr die Natur von physikalischen als chemischen Elementen haben. Im Lebendigen steht das Geschlechtsverhältniß unter diesem Schema; so wie es auch für die geistigen Verhältnisse der Liebe, Freundschaft u. s. f. die _formale_ Grundlage ausmacht.
Näher betrachtet ist das chemische Objekt zunächst, als eine _selbstständige_ Totalität überhaupt, ein in sich reflektirtes, das insofern von seinem Reflektirt-Seyn nach Außen unterschieden ist, --eine gleichgültige _Basis_, das noch nicht als different bestimmte Individuum; auch die Person ist eine solche sich erst nur auf sich beziehende Basis. Die immanente Bestimmtheit aber, welche seine _Differenz_ ausmacht, ist _erstlich_ so in sich reflektirt, daß diese Zurücknahme der Beziehung nach Außen nur formale abstrakte Allgemeinheit ist; so ist die Beziehung nach Außen Bestimmung seiner Unmittelbarkeit und Existenz. Nach dieser Seite geht es nicht _an ihm selbst_ in die individuelle Totalität zurück; und die negative Einheit hat die beiden Momente ihres Gegensatzes an zwei _besonderen Objekten_. Sonach ist ein chemisches Objekt nicht aus ihm selbst begreiflich, und das Seyn des Einen ist das Seyn des Andern.
--_Zweitens_ aber ist die Bestimmtheit absolut in sich reflektirt, und das konkrete Moment des individuellen Begriffs des Ganzen, der das allgemeine Wesen, die _reale Gattung_ des besondern Objekts ist.
Das chemische Objekt, hiermit der Widerspruch seines unmittelbaren Gesetztseyns und seines immanenten individuellen Begriffs, ist ein _Streben_, die Bestimmtheit seines Daseyns aufzuheben, und der objektiven Totalität des Begriffes die Existenz zu geben. Es ist daher zwar gleichfalls ein unselbstständiges, aber so, daß es hiergegen durch seine Natur selbst gespannt ist, und den _Proceß_ selbstbestimmend anfängt.
B. Der Proceß.
1. Er beginnt mit der Voraussetzung, daß die gespannten Objekte, so sehr sie es gegen sich selbst, es zunächst eben damit gegen einander sind;--ein Verhältniß, welches ihre _Verwandtschaft_ heißt. Indem jedes durch seinen Begriff im Widerspruch gegen die eigene Einseitigkeit seiner Existenz steht, somit diese aufzuheben strebt, ist darin unmittelbar das Streben gesetzt, die Einseitigkeit des andern aufzuheben, und durch diese gegenseitige Ausgleichung und Verbindung die Realität dem Begriffe, der beide Momente enthält, gemäß zu setzen. Insofern jedes gesetzt ist, als an ihm selbst sich widersprechend und aufhebend, so sind sie nur durch _äußere Gewalt_ in der Absonderung von einander und von ihrer gegenseitigen Ergänzung gehalten. Die Mitte, wodurch nun diese Extreme zusammengeschlossen werden, ist _erstlich_ die _ansichseyende_ Natur beider, der ganze beide in sich haltende Begriff. Aber _zweitens_, da sie in der Existenz gegeneinander stehen, so ist ihre absolute Einheit auch ein _unterschieden_ von ihnen _existirendes_, noch formales Element;--das Element der _Mittheilung_, worin sie in äußerliche _Gemeinschaft_ miteinander treten. Da der reale Unterschied den Extremen angehört, so ist diese Mitte nur die abstrakte Neutralität, die reale Möglichkeit derselben;--gleichsam das _theoretische Element_ der Existenz von den chemischen Objekten, ihres Processes und seines Resultats;--im Körperlichen hat das _Wasser_ die Funktion dieses Mediums; im Geistigen, insofern in ihm das Analogon eines solchen Verhältnisses Statt findet, ist das _Zeichen_ überhaupt, und näher die _Sprache_ dafür anzusehen.
Das Verhältniß der Objekte ist als bloße Mittheilung in diesem Elemente einer Seits ein ruhiges Zusammengehen, aber anderer Seits ebenso sehr ein _negatives Verhalten_, indem der konkrete Begriff, welcher ihre Natur ist, in der Mittheilung in Realität gesetzt, hiermit die _realen Unterschiede_ der Objekte zu seiner Einheit reducirt werden. Ihre vorherige selbstständige _Bestimmtheit_ wird damit in der dem Begriffe, der in beiden ein und derselbe ist, gemäßen Vereinigung aufgehoben, ihr Gegensatz und Spannung hierdurch abgestumpft; womit das Streben in dieser gegenseitigen Ergänzung seine ruhige _Neutralität_ erlangt.
Der Proceß ist auf diese Weise _erloschen_; indem der Widerspruch des Begriffes und der Realität ausgeglichen, haben die Extreme des Schlusses ihren Gegensatz verloren, hiermit aufgehört, Extreme gegeneinander und gegen die Mitte zu seyn. Das _Produkt_ ist ein _neutrales_, d. h. ein solches, in welchem die Ingredienzien, die nicht mehr Objekte genannt werden können, ihre Spannung und damit die Eigenschaften nicht mehr haben, die ihnen als gespannten zukamen, worin sich aber die _Fähigkeit_ ihrer vorigen Selbstständigkeit und Spannung erhalten hat. Die negative Einheit des Neutralen geht nämlich von einer _vorausgesetzten_ Differenz aus; die _Bestimmtheit_ des chemischen Objekts ist identisch mit seiner Objektivität, sie ist ursprünglich. Durch den betrachteten Proceß ist diese Differenz nur erst _unmittelbar_ aufgehoben, die Bestimmtheit ist daher noch nicht als absolut in sich reflektirte, somit das Produkt des Processes nur eine formale Einheit.
2. In diesem Produkte ist nun zwar die Spannung des Gegensatzes und die negative Einheit als Thätigkeit des Processes erloschen. Da diese Einheit aber dem Begriffe wesentlich, und zugleich selbst zur Existenz gekommen ist, so ist sie noch vorhanden, aber _außer_ dem neutralen Objekte getreten. Der Proceß facht sich nicht von selbst wieder an, insofern er die Differenz nur zu seiner _Voraussetzung_