SigPhi · Johann Gottfried von Herder

Abhandlung über den Ursprung der Sprache

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•fpimmrt gebmmen? 2Bo jfl er and) nur migt Urfj? *) — -,, Unö für iocooo (Beuttbe, unb „Ttfutogien, unb 2Vtt>effe von brr (Eenefui ober Spwcbe in ber mcufdjüdjen Serif, narf) »ben rmnfd?Itd?cn Sinnen/ unb Begatten! » 23n* für ^eroeife von ber ^orrwanbeung ber »Sprache mit ber Vernunft/ unb ifjrer i£m/ »ttnflung (uts berfelben unter aürn l?3l6crn/ »TKMtgurrelu unb UmfiÄitben! „ SJddjeS Of)r ijl/ bae biefe Allgemeine Stimme ber 3latiw neu nidjtfjöLC?

Unb boeb >et) Itfi mit 33envunbrung, bc@ Jpr, Sttpmildj |tcf) tviföer mit mir begegne unb auf öem 3Begc OjiVtfidje Orbmmg pnb?/ r>o id) bje öffermenfd)lid)|ie entberfe. “) „bap man nod> }ur "Seit ferne <8prf(d)e entbeft f>at/ Me ganj jutttm* »ften unb 20lfienfd)aften iingefebift gemefen» ivas * cugt beim ba* auberU/ als öap feine Spraye vier>i|ä>/ ’’ Sit Btfie "i bhan&f un-T, eie icp U6rr t tr fc Sf.ifttit ftntif, Ifl^ tllU’5 liiijjljitivrj: t'ur yj divi>ie & tiipccn uttui ton- ceivcd by wirb thrr:?t natural and human Lt-nd.

by tMe jutiior of i he piütedurc, extern and li^m of Muman nndcirtaniinj.

**) €?üfimUcU u victyfd), baß fie «Bc “Jßenfdilid) finb??Bo bat man beim einen Sfötnfeben entbcft, bcc ganj ja SAnften unb ffiiffeufcfjaftm ungefüllt müre, unb mar bas ein 3Bunber? Ober md>t eben bie?,c< tttei ufte 0aebe, roetl er fOttnfd) mar? Ttitc „aDiiiilonamn Ijakn mir fcen unlbcjten SÖf-ltan „ icbcn unb fie überzeugen Wroicn: bas tonnte „ ofjne 04>lßlTe unb Okünbe m$t geicbeben: it)U „0prad)ill mustert Citfo Termin« abftraäos ent» „galten u. f. ip. unb wenn bas, fo mar« gbtt* litl;c Orbnuug? Ober roar cs nidjt eben btc menfdj' tici^te ®ad)c, fid) 3Bo«c ju ftb|kal)iren, »o man fie brauste? Unb tveldjes 58olf I)at je eine eiltjlge UlbftcaEclon in ferner 0prad)e gehabt, bie es ftd> nid)t fclbft enterben? Unb mären beim bei rillen SOblEeru gleidjttd? Sonnten ble SRIßienarien fid) abevafl gletd) le;ri;t ausbrurten, ober bot man iucf)t bas ©egentbell aus allen 21>eltt&etlen geiefeti? Unb wie bruEten fie fid) beim au$, als baß fit ifjrc neuen begriffe ber ®prad)C nadi Analogie berfelbeu anbogen? Unb gefd)a()e bies überall auf gleicbe 3tct? — lieber bas 5<tf tum märe fo tiel, fo viel »u fugen! ber öebfuß lagt gftt tw fregem tf)ei(.

tt>eU. „(Jbm »eil bie menfcfolicije Vernunft itidjt ».ohne ^ibliraitton ihn farm, unb;eöc Jb» „flrafron nicht ohne ^pradje »Irb: (s£o mug «bl« ^prad^raudj in jförm ®cl??lHfräf ionro enthalten, bas t|t, ein 2fbörn.f ber V rmmft fr »,fenti/ von ber |tc ein Xpert uutg <irn*f*en. „ »2Sie aber jeöe nur fi> viel enthält, als tu* ^JolE •. bar madK» Mimen, iwb feine cinrigc, Me »ohne 9inne gemahn träte, als roeldve it>r »ucfprflitgliifi finnllder 3iu*bnuf *eiat: lotfliur- ••genbs gftttUcfje Orfuung yi fefjen, als |o feen *. Die tSptarite tnircfran* ITienfdjIid? iff.

V r. Cnbltd) „ba jobe ©ranmtonl nur eine *}>[ji* ,.lo]bp[)te über bie ^pradje, unb eme *B'e* ».tliobe ihres ßiebraudjs ift: fo tmijj je un „Iprilnijlicbfr bie ©ptad)e, befto roeniger „(Jirainmatif in Ihr jepn, unb bie AI teile 1(1 u Mos bas wmitjjewtgte 5ß6rterbnd> ber Olcu »tur! „ 3d) tetfjc einige ©teigetungen ab. t) ipeHinatfenert unb Coniugat ihnen finb nichts anbers, als 33etrAr|ungeii unb Se|Hmnutnr gen besßiebraiidjSberNomtmim unö Verborura nod) 3*t>l/ 3fitunb litt, unb ‘J)erfbn? <> ‘°&tr ot|t> 3 eine eine Sprache, fcejto uitrcaclma^tqer ift fie in bter tu GefUtnmungen, uu& ^ctgt bet jebem Sdjrmc bet* (Mjikj ber menfd liditit SJerminft. Jpintcnan o^ue $unft bet» CiVfcraudjs, ijt fie fimples üSÖmrbud?.

2 ) üßie Vtrbft einet Sprache eher fm&, als bie von Ihnen runb a^lrabuten Nomina: jo and) Jinfangs um fo mehr cfonuigattcnen, je ujcj nigec man25cgti|fc untre einander ju ccDnei* gelernt bat. Sßie viel haben bie ‘JDiorgenlÄnbec! unb bid> jinbs el 3 ftitlid) teinc, beim \w$ giebttf nod) Immer für Sßcrpflatijungen uuö llmmerfimgeu brr Verb« rum aus üeujugatio» In <£onjugation! 5>te Sach« ift ganj nattklith, Sa nichts be» SßJmfchcn fo angeht, unb recnlgjfeitS fo fpradjar* tig U)n tri ft, als was ec et*&l;!cn feil, 'ifjaten, Jfwnbhtngen, Gegebenheiten: fo müflen fid) ut* fpriiugUd) eine fpidje 3Kcnge Cbaten unb ^ege* benbettrn tammein, baft faft für jebett 3u(lanb ein neue» Verbum wirb. „3n ber huronifd^en „Sprache roub alles conjugt«. £ine Äiuift, „bie nicht faim erfliret »erben, lajjtbarinn uoti „ben Seum&rtern, bie 3knn* bie /für < bie 3m ,,»6iter unterfd) eiben. Ste einfachen geitrefirttc „ haben „ haben „^abcii eine bopp.'lte (Eoitjugation, (fine für firf> », imb Sine, bie fleh auf anbre ©inqe bfjltfjet. n Die brüten Perfcnen Ijabcn bie beibeu » rer. 5ßa« bie Tempora anbetrifr, fmbet man » bie feinen Umrrfefilebc, Me man \ S. im Wcte* ,,d)ifcf>en bem.ifet; ja trenn man Me SrgdFjiung »einer Steife tljuit mlü, fo brflft man ftdj vcrfdjie/ »beit au«, «senil mau fie f/anbe uitb ju -Gaffer » ttetfjan E)ar, Die Aetiva pernieiralfigcn fiel» ft) »oft a(« re <3acfjen flieht, bie unter bas $hun ..fommen: ba« Sßort Sifen Perinbert fid) mit je* „bet ejjbaren 0a<f|e. Da«!fcf)uit einer befreiten ©adie trirb anfcerß aueg.brütt: al« einer um »befreiten. ejidi feine« imb bes Slgefitbutnrt bef »feit be bienen, mit bem mau rebet, foar zweierlei i,3f«?brutf u. f w. » ®?an benfe fld> alle biefe SBielh/it SOrt Verbis, Modi.«, Tcinporifcms, per, fönen, 3uftSnben, <$efdjleebrern u. f, tu. meleffe SSMje unb ftmtfr, ba« eimgermngen unter ein/ nnber ju bringen? 2fu« bem tpa* ganj Üfibrtetbmff mar, emigcnnafjeti ©rammarif ju matfjen? — ©e« p. iLeti ©rammatif brr Copfnambuec in aSrafiilcn jtigt eben baffelbe! — beim „wie ,,ba« erjle TT<5rterbudb t>er menfd)ltd)cii ©cele eine Menbige t£popee ber toncubrn, banbcln* „ öert tTatur mar: fo mar bie etlie U5ranunati£ „fall uid)t«, al« ein pbüoftpWfcbet VrMUdv „biefe <£popee?ut regelmÄrügern <Befd)id>t< „ju machen ©te Erarbeitet (leb alfo mit lauter Verbis, imb arbeitet tu einem (£l)«o«, rna* für bie JDi<t)tfüii|l unecfch&pfUtft, mefjr georbnet, febc reidi für ble&ejttmmung ber(Mc|‘djid)te;am fpitftai aber für ^tFtome uub ©emonflratlouen braudjbar i|l.

3 ) Sa« 5Bort, roas unmittelbar auf ben ©d) all ber Slatur, nadjatjmeub, folgte: folgte febon einem Vergangnen: „Fraetnita finö alfo „ ble ÄHitjeltt &er C erhör um, aber Praeteri- „ta, bie nod> fa(l für bie tBegentrart gelten. » A priori i(l ba« Saftum fonbevbar unb unerfl&rltd?/ ba bie gegenwärtige Jeit bie erjfe feim müßte/ wie fie e« aud> ln allen i'pätcrgebllbeten ©pradjen geworben; nad> ber CHefd)id)te ber ©praehener(w bung tonnte e« nicht anber« fepii. S>le Qjegeu* „wart jeigt man; aber ba« Vergangne muß man er ja bien. » Unb ba man bie« auf fo mel 2fot fonntf/ unb Anfangs im S&efcürfniß 2ßorte 2ßorte Sßorte |u finben tf fo vielfältig tljim mupt e: fo mürben „in allen alten v^pradien viel Praeterita, « aber nur ein aber fein I’raefeoi.,, Seifen batte fnt) nun in bea gebührtem 3eiten SM du Fünft unb (Befdriebte feljr; biePbüofepbie aber fcfjr wenig ju erfreuen, weil bie feinen oemirrcnben Vorrat!) liebt — d>Uc ftnb wieber *>uronen, Srafiliancr, ÜTJovcjefilÄfiöer, tmb (Srtccben gleich: überall Spuren wem tätige be« menfd)Hd>en Crteipes!

4 ) Title neuere pfjilofopfjtfcbc (Sprachen habe« baß Nomen feiner, ba« Verbum u'enigee, aber cti gcliuSpiget mobifüirt; beim bte®prad)e erwuchs mehr jur falten ©efcfjauimg taffen, was ba ift, „unb was geroefen ifr, als baß fie nod> ein unre- »ge(md|jig pammelnbeS @emtfrf) von bem, was „cta'a gewefen (P, geblieben wäre. „ fettes gei tüäbnte man ftd) nach einander ju lagen, unb alfo burd) Numeros ttttb Ärtifel unb Cafus u, f. n>, ju beplmmett; die alten (Erfinder tucllren <51. „les auf (Einmal fagen •) nidjt Wo«, roas ge« ..tf>an wäre, fonbem Wer es geiEjau? Sßenn?

6m ich bltt brffimmt unD \ „SBic? unö mp ti ctefd>ef>en? ©te bradjtm olfo „in bi« Nomina ij(ftd) bcn Suflanö: in jebe pep „Ton bes Vrrtü ijleid) bas ci< nui *. fie tttit«rfd>ie&en „flloid) burd) rra«*- m*b afTormatira, burd) af- utib „fulfixa: Verbum utib AJverbium, Verbum tttlb „Nomen unb alles floß jufaminen. „ 3e fpüiter, bi'|to niefjr trurbe untcrfdjieben ttub fjergejnljlt: au? ben £aud)tn nuuöen Tlrtifel, aua ben Ttw füllen prnotten, aus ten 3SorfÄ£en Modi ober Adverbia: ble ^fjetle ber?Rcbe fioffm aus einatu ber: min ronrb ailmäi)iic) tBtammatiP. ©o ift biefc Jxurtf? in reöen, biefe pl)itefopI)i< über bie ©pvadie erfl I ingfam unb ©d)rirt wor ^-cfiritr, ^at>r; tyunberte uttö Seiten tjmab «jcbilöet/ unb bet erfte .topf, ber an „eine trabte Philofopbie öcc „(BrammariP, an bie Stirtff tu teöen! „ ben ft, muß $ew>iß erft „ble Cßefcbiebte betfelbat öutdj V: fFec unö Ötuffen btnab „ ftberbadjt f)aben. Jpitten nur bod) eine foid'e ©efd)td)te! fte «fÄre mit aßen Äoit;iAtui«n unb TUuneidntn^en fine £f)#rte pp;t bet iQienfdilidifeit ber ©praefef.

5) Tibet mie ()at eine ©praefte gflnj of>ne ©lamtuattf befttfjeu ftnnen? Sin bloßer Sufanv rann menfhifj tum SN idem und (Empfindungen ohne 3 m fammenhang und S&eftlmmtmg? #ür beite trat qefcrgt: et? roar lebende Sprache. 2>a nab die große der (Erbet Jen gleich jam den und die Sphäre, wohin t$ gehörte; und der große XeKbtlrttm der SBeftimmun jen, terim£üi6r/ terbudj felbftlag, erfate die.ttunft der ©mmmatlf. (£,cl)ct die alte <^>cftrifr der SKerkaner! fte mahle« lauter i£injelue ©Über; 3ßo fein sBild in die S tirne fAIIt, haben jte fleh über Smd)e vereinigt/ und den SufAtiitn nbernct «i allem mußblefflMt geben, (u die eö geh&rt, aus der cs gweiffcflt wti d. ©leite XtJeiiragrmgebrmfr, aus tmtlnen 5 e£djcn Su* „fnmmenbong 5» rrtatben,, — mie wett £Aw neu ihn uod> mir (iin&elne Stumme und iEaubc treiben! und roenn diele Äunft fclbfl mit jur Spra* <he gehört, von 3119er d auf, als (Sprache, nur gelernt wird; roenn fte fith mit btr Tradition von (Jiei'd)led)tcm immer mehr erleichtert und vetnoU# fominnet: fo fetje ich nidjte unbegreiflid)f6 3e mehr fie aber erleichtert tvird, defio meljr nimmt fie ob » defto mehr tvird ©ramm aut — lind das i|i ©ruffcngmtg des menfdjlidjcn Q 5 el|te<!

.''toben, bavon flub *. <J. bee 14 Ücubcrc SRarfy richten von ber ^lantli^ cti 0prad)e: im« äbnttdj ift fte nod) bcm jjuj’.utitncnljanjje brr 33tOrgenlAn* ber, Infonberbit et>e burclj untere ©itbung nccb metjc von tbm bliiettiEam. Ser ©inmrc tritt lagen: „ roÄre id> ju Äiain, fo roÄre td> vcrgnftgt t„ unb fj.jt: „ 5Benn leb iron 0tabt 0mm; leb rocht »jdperj riet! — <£r wlti bas Vater Unter beten; wtb ninö lagen; „SBater, uns |Vtm Jjunniel! 3la* „tnen Öottetf rooilrn betliqen aber Ott u. f. ro. — rote morgenlÄubtlcb unb ur}Vriingtid) tft bas? ge* rabe fo iufammfiibaitgenb, als eine meritanijebe SBiIbencbaft! ober bas «Stammeln ber Ungelef>ri/ gm au« fremben Spradau!

6) 34 muß b**f m>4 eine ©onberbarfeit et* ftÄrcn, bte Id) auch In Jperrn 0u{jmild>s gfittlidjer örtmuttg mlßrciftaubcn felje; „nemltd? bie 33ian< „nid'faltigfeit ber ^ebeutungen eines 2Berte nach „bem Umetftbitbc fl. liier 2lrtifu(ationen!,. 34 ftnbc biefen Äunftgrijf fafi unter alten Sßilben, rote tf)n j. i£. (Buci(af]b öi Vegd von ben pennt* necn, tlrnötmtne von beu 2>cafili«mT», ia Äoubeto von ben Öiamefen, Sefoel von ben ben bin torbamerifouern anfö&tt. 3<*> finbe lt)n eben fo bei fcm alten ^praifcen, j. <£. ber <Ibirtc/ (; (cbm unb Den rttorgeni^rtinfeben, ueritlglnb ber <icbrdifcben, roo eltt ((einer Schall, 3fecenf, Jpmtd) Mc gatu« &<beu(utig Anbert, unb id> finbe bod> nidjts als etwas fe(jc Wt!ifd)Iid>f« in (fym, Suitfttgfeit unb JJeqiiemHdjPeit ber iEiftnD«:! Sie Ijjttm ein neues 2Borr n6tl)ig; unb ba bas müfTtge iferfüibeit aus leerem Äopf |b ftftroet t|i: fo nahmen fif ein Srbfilid?« mit Der V«3nöc* runrj rieUcidit mtr (Einen ^andjn. JDa« »ar ©efefj bet BpaeMmfeit ihnen Bnfarigi bet it)tm fid) öuedju>pbenöen (Befählen fei>r natärlicb unb bei iljrer midmgetn 3uafpradw{>erTl><ki tee nod) jiemlid) bequem; aber für einen Jrenv ben, ba fein Ohr nidjt »an 3ugenb auf baran gcmffmt f>it, unb bem bie Spradje je^t mit Weg* ma, reo ber Sd)all fjalb im SRmtftt bleibt, vorgcf 4ild)t wirb, tuadjt bies ©efe^ bet Sparfnmfelt unb S}ot£>burft bie Siebe unvemehttriidj unb unaus* fpred>iid>. 3e mef>r eine gefimbt (Brammatif? in bie Sptadjen ^auob^Uung eingrfü&rt; bcflo mim btr wirb biefe Kargheit tiit^ig — a!|b gerube bas ©egmthell, als ÄetUtjeicheti göttlicher (Etjutbimg, tvo ber <ft fintier f!ct> gewiß lehr fchlecht ju helfe* gewußt, wenn er fo etwa« nödjlg hat«.

7 ) Jim off. nbarfeett wirb enblidt ber.tfor «tätig Cer Sprpehc önreb öir Vernunft unb ber Vetf mm fr burch bie Sprache, „wenn birfe feben „ei nt ge Schritte getban, wenn ln ibc fdJOi» „Stftdfe öcc Kitnff j. iS. C^ebtchte, erfitiiten, „wenn Schrift erfimöen iff, wenn ftd) eine „(Sattting her Schreibart nach ber atiöeni autf* „bllbet...£)a tarnt fein Sdiritt gerinn, fein neue»' 3Bi>rt erfunbeu, feine nette glftflidje Äorm in ©Mtg gebradjt werben, m nicht aböruef twe menfebütben Seele Hege.!X>a fomnten burd) tEeöicbtc, Splbenntaalie, 3Babl ber fldrfltrn SBurte tttib färben, Orbmmg tmb Schwung ber SBilber: ba fotnrot bttrd) (befcbirfne, Uiiterf$icb ber 3 dten, Öwauigfelt bes 3ttti?bruefe: bflfommt ettb(id) burch bie XeCnet: bie »Mltg? SRunbung be$ Verloben in bie Sprache. So tuie nun por je* bem foichen jjufafe / 3Tlt4>tes bergbichen «erber in ber Sprache bo lag, aber edles öureb öie mmfdv liebe Seele bmemgebraebt würbe unb buteitige* v. bracht tmcf>t werben tonnte: rt>o tvlfl man tiefer «fpe ri vorbrmgung, tiefer firud?tbatFdt bringen festen? n>o will mau fageu; h irr fing bfe m endliche ©eele jui nmrtm an, aber d>er nlc^r? Jf>at fie bae fiel tu fie, tae 0cf)n?e tftc erfmbeu tbmicn, warum nicht taö l'ddneff e?.Konnte fie j« ©tonte bringen, warum nicht 33erfucl>e madjert, warum md)t au* fangen? (Denn was war bod> ter Anfang, als bie 'Prebuftlon eine« Gii^tgen SBort«, als Seiten bec Sßermmft, ttnb baß mußte fie, blinb unb ftumm in ihrem Innern, fo wahr fie 93etmmft befaß.

^jcf> bifbe mir ein, bai Kennen berCStfinburtg mcnfcldidjer Sprache fei mit bem, maß idj gefugt, von Innen au* ber menfdbtidbtn Seele; von 2lu^: ri auet ber (Drgamfärion beß iTCcnfchcn, unb aus bet Analogie aller Sprachen unb Voll Fer, tbrils in ten Z'efrcmöibeilen aller Xcöe, tbeils im ganjcn geofen,‘foctgartge ber 0pra» dje mit ber Vernunft fo beiviefen, baß tver betti SOienfcbtn tiid;t Vernunft abfpddjt, ober maß eben fo viel 1(1, wer nur weiß, maß Sßecuunft ifl: »et m fid> ferner je um Me Elemente ber ©pradie Pfoilo* fopbifd? befi'rnimtrr, wer t>a$u Me Söefdjajfenbcit unb Wefdjidjte ber ©pradjen auf betn tfrbbobm mit bem Äuge bes SeobudiCirs in 3uW|ld)t gc< nonunen; brr farm ntebe (Stnen “?in jeubltct jiveU fein, wenn Id) and) weiter fein üt' o rt tneljr fjmjiu fei«. Die @kn>fi« in ber menfd)li<&en ©cele ifl fo örmonltratiu, als irgenb ein pljilofopljifdjet ffieroeis, unb bie Außere Analogie aller Seiten, ©pradjen unb S341fcr, feld) ein Otvab ber XPabr» fd?emtid?fcit:, als bei ber gettiflcflen ©ad>e bet <M«fd)id)te mbglid) ijl. ^Ubeffen um auf mittler allen lElmveubungm por&ubnige u, unb beit ©afj gleldifam audj iitfeetUcf) fo gewiß ju madjen, MS eine pf)Hofopl)'fd)e SBa^rljeU fepti fatm: fo taflet uns nod) aus adett Äußern Utnfianbm unb aus ber ganjen Analogie ber ntenfdjlicftfu iftatut bewelfcn; «baß ber SDlenfcf) ftd) feine ©pradje f>af erfinbett » mäßen? unb unter a’rlcben Um (fänden et fr« „ftd? ftm füjjlid?ffett b«bc erfinden können?

auf ftc5 am fiitjlit&flen fyat uitö muffen?

ieSTCafur gibt feine Ärdfte irnifonfl ®fiiu fie nlfo betn 'Uienfcijm nidjt bbfj gÄfjtg» feiten gab, ßprndje ju erfinden, fcntxrn auch bufe $4l>iflfeit jum UnteriU'eibimgsdjaraftcr feine« 9Befen«„ und jnr Triebfeder feiner öerjilgi iidjeti SKIditung matzte: fp fain btefe Strafe titelt anders atts tcbeitö, au« ifjret Jpand, und fp formte fie nid>t anders, als in eine (2 p()Äre gcfejr fenn, »o (te würfen mußte. uns einige tiefer Umjidnbe und Anliegen feiten genauer betrauten; die fogleicf) den Elienfdjen, ba er mir der nddifie« Anlage fid) Sprache )tt bilden, in die Qßeft trat, fogletd) lut Sprache veranlagten, und da biefer Anliegenheiten viel find, fo bringe id) fie unter getvlITe djauprgefeije feiner SJiatur und feine« Qjcf$(e<ht*; £r|IeS Str 33lenfd> ift (in frelbrnfenbe«, t&Miif« Ü?« fen, tfficn drifte in ‘Progteffion fmrpticfon; baruin fei er em ©efd)6j>f ber ©pradje!

füll« nafte?, Inftin {tiefes I^ier betradjiet, i|t ber?>i?nfd) Bas elcnbefte Ber 'JBefen. Sa tfl fein buntler, «mitbobrncr Briefe, Ber il)ti in fein (Element, unb in feinen ©ilrfungtsfrei«, SU feinem Unterhalt tmb an fein ©efdjäfte seudjt. Sein ©erudj unb feine SBitterung, Bte i(>n au* Bi* SrAuter ^lnrei^e A barnit « feinen.Sun* ger fltile!.Sein Minber, medjamfdjer £ef)rm el- fter, ber ffir Ü)tt fein trieft baue! ©ebnend) unb unterliegenb, Bern Sivtfl ber (Elemente, bem junger, aßen ©efafjren, Ben Stauen aller ft&r* fern ^l)iere y einem taufenbfadjeu *$ obe uberlaflen, (lebet er ba! eitijam unb (Eimeln! efyne ben unmit« rei6aren Untmiebr feiner © djbpferimt, unb c^ne bie fidlere Leitung if)rer Jjaub, von allen ©eiten alfo verloren — — — ©cd) M5 ©cd) M5 33o<f> f o lebhaft bleö 'T>ilb ausgemaf)lt merbe: fo ift» nidit Oas 'T*tlö bes SÜienfdien — es i|t mir €lm 0ette feiner ÜberfUdye iwb aud) ble fleljeC Im falicficn flicht. 3ßetut Yerffanö unb 23efon. nenhf t bte ITatttegabe feiner (ßamittg iff; fo mrtgtc Hefe fiel) fogleidi duftem, t>a fid> bie |d)tt>4. djere ©Innltdtfeit unb alte ba« fliglidie feinet tfnfr beftrungen Alliierte. 2>.is Intimfrlofe, elend* tvas fo oerl affen au® beit JMitbert ber Olotur tarn, mar auch turnt erfien ^fugenbttde an, bas frmbStige rernönfnet* (kefdtfpf, bae fiefc felb|t helfen feilte, tiub nidit anbei®/ als tonnte ?Ule hänget unb ©ebflrfhlffe, als Ihtor, waten bringen Oe tfnldfje, ftdt mit allen.Ärdfien, als «DIenift »ii je i gen: fo wie Öieje tfrdfte ber Sfaift heit nldjt etwa Mo« |d)toad)e @chablosE)altuncien gegen öle tf> 11 benagten gtpjiern CfbfervoUfontmeii* fjeiten waten, tote untre neue l ]M)iloH>pf)ie, bte groge Qibtinerlntt ber Sinne! totQ: fonbern fie ttw» ren, ohne ©crglelcbung unb eigentliche Qiegenetw anbmmff mg ferne 2trr JDer üRittelpuntt ferner ©djtvere. Die ^auptrltfening feiner ©.efentttirEui* gen fiel fo auf biefen Verjianö, auf mtnfäjUcbe 2>efc rtnenbf it hin/ wie bei ber SJtcne foglcfd) auf* «Saugen unb dauert.

SPcnn e$ nun bewlefen t|t, baß ntdjt bie nt in* bcflc ^aitbtunß feine» 33etfhnbes, ofme 5Kcrf< ttort, gefdjehen fonnte: fo rcar and) öan erfte {Hemmt Oec 23eftnmtM0, tTTomait $u inttetec firtitffebung Oec Bpcacbe.

®lan lafle ihm ju tiefer er (teil beiitHthen $>e< fwiiung fo viel Seit, afg man irttl: 9)Ian (affe, nach XMiffeits Sanier (mir pf)ilofopf)ifci)er, a!e er ) bie« grroorbne Ütefdtfpf fiefj aUmäHig fammlrn: 9Kan vergrffe aber nicht, baß gleich »om erftrn Momente an fein Ztytv, fonbern ein «01e»fd>, jroar noch fei« ©efchrW von 23efumung aber febon von £»ef?nnent)eit in« Uni verfilm er* wad>e. tWicht rvie eine große, fftjn»cr{illige y um befullf iclje Oftafchine, bie grfoen foilte, unb mir flat reit QUiebem nicht g-benfamt: bie feiert, b&* ren, foften follte, unb mit ftarnn elften tmtfuge, mit verhärtetem Ohl* uitb nut verneinter 3uneje mchtfl von alle biefem faun — Seute, bfe Smei* fei ber 3lrt machen, fbllten buch bebenfen, baß hiefer ®etifcfj nicht au? pfatona Jg>öfe, au* vile nem nem nem fmjtern Serfer/ mo fr uon feinem erften 2fu< genblicf bre fiebern* eine Sieifoe »on 3 a hrm l)t«/ ohne t'scbt nnb 35 eiwg 11114 fidj mir ofnrn Tinge» blmb, unb mir gejunbiu (Hliebem niujelcnt gefrffat, fonbevti baß er au? ben $dt teu bet Statur, im frifdiefien Suftanbe, ferner drifte unb Säfte, unb mit 6er heften, näd fielt Tin läge Eam com e-titn 2tugcnblict'c ficb in entvüicEeln. lieber bie en freu Zemente ber Sammlung, muß freilid) bie frljaffmbe 'üorfidjt, gemattet haben * t t> od' bad ijl ntefjt 5 Beif bet *pt)itow>lfie bas fffitmberbare in biefeu Diotmmcn jii erflAmt; p loenig {tc feine ©etffpfmtq ertl&cn fanrt. 0ic nimmt ihn im erften Buftaabe bet fir.en iEbdtfgfrit, im erflen uclicn (Pefu[>! feine«; gefunden EMfepns, tmb erflSvt alfo bitfe 'Diemen re nur Wtenfcblidj.

Stirn Emm id) mich auf bad vorige bejleljfu, ©a hier feine metapl)iMi|d>e $renmmg ber Sittne (tau pnbet, ba Me gatije Diafdjme empfiuber, unb glcidj »om bunflen CHrfubl (feraafarbeiiet jur S&efinuutig, ba blefer ‘JTunft, bie <£mpfm&ung btis erften ocudiehm ffieKfmalu, eben auf bad <£el?&, ben mittler» Stirn iinfdjen 2f«ge unb trtft: fo tft bie QieiiefU bet Sprache ri n fo innere« Jjcingrtijg, n>ii ber ©rang bett £nv brt>on$ jtir Oieburt bei beut Moment feiner Steife, ©te gan*e 3}atur (türmt auf ben ^eufeben, um ferne <ömne ju numitlen, bi« er SJtenfcb fei. Unb rote von biefetn Sujtanbe bic «Sprache anfAngt, fo „i|i bie gante Kette von Suffänbcn in „ bet menfcblichen (3eele von öce 3rt, „öa£ jeher hie Bprache fortbtlöet, — (Dies große ©efefc ber Slatuterbnung rotll id) in* £itf)t | teilen.

$birre »erbinben ihre ©ebanfen/ bunEel, ober tlar/ aber ntd>t betulich. @o tote freiltdj bie ©attungen, bie nach Se&citeart unb Stemnbau bem SRenföen am nädjften fte()eit, bie Sfjiere bes Selbe*, oft »lei (Erinnerung, »tel (Beh&djtr nif?, unb in mannen gatten ein JiArfere* als ber SRenfd) {eigen: fo ifis nur immer fmuliche» ©cbAcbtnifi; unb (eine« b<u *><« Erinnerung je burd> eine JJwnblung betviefen, bafj es für fein ganten ©cfchledjt feinen Sufianö perbefjert, unb (Erfahrungen generalij'tret bAtte, um fie in her £olge tu nutzen. (Der Jjmnb faiin frei* lieb * lieb * ‘lieh Clo ©eberöe erfmnen, bie ii;n gefchlagen, unb •ft' Sud?* 6m unfidjern Ort, Wo ihm nacbgeftrilt »»urbe, fliehen; aber fein* »on beiben fid) eine allgemeine Xetferion auffldren, tele es blefer Wjlagbrohenben ©cbcrbc unb bitfet J£>mterli|l bet S^ger je auf immer entgegen ffunre. blieb atfo nur immer bet bem {Einzelnen fin niteben «falle hangelt, unfi fein ffieöidTntß rtmrbe du* «Seihe ö frier i'umlidien $&Ue, de ftd? pro 6 tu cicen tmb reproöueirert — aber nie „durch Ue< ,.beriegtmg„ verbunden; ein ‘SftmiuichfaUigeÄ cfjiie beutlidje (Einheit: ein T raum fel>r fmnltdjrr, ftarer, lebhafter SSorfcellimgen, oh ne ei« £aiiptgc< bei hellen 2Bod)ene, bai (liefen Traum orbne. Sreiltd) i(t unter biefen ©efdjlecbtmt unb <^at< tungeu n«h ein großer Unterfthteb. 3e enger ber Ärei«, je fldrfer bic Slmilicbfeit unb ber Trieb, je einförmiger bie ^unfif&htgfelt, unb bai ®etf be« Erben* ift; bc|io weniger ifl, menigftens für un«, bie geringße ^rogreftion burcf) Erfahrung merftid). T>ie ©iette bauet in ihrer Äittbi)elt fo, wie im hohen Tflter, unb wirb *u (Enbe ber ®elt fo bauen, a(* ltn Söegtnn bet Schöpfung. Sie £ 3 finb £ 3 finb flnb elnjelne ©unlte, leuditenfce ffunCett au« bem gjdjt ber ^olifommenlKtt ©otte«, bte ab«- immer cinjctn Imdjten. Gilt erfahrner Jud?« hingegen, uttterfdjtibet fidj fdion fcl>r von bem ertlcn Pe!)ttuiiJ e btt i^agb: et («inet föon title Äunjtgviffe »orauff, unb f.idjt ifjncn ju ent»eldi>eu » * aber «ob« front tt ne? unb wie (iicfjt er ihnen ju entweich«»? SSeil unmittelbar au* folgte Erfahrung Da? ©tfef$ tiefer JJianblung folg«. 3» feinem Salle roitrtc fccutlirbe Sifflcrion, beim werben mefjt immer bit flAgfteti Siidjfe nodi KM fo benifc, wie »om «■(len 3% (t in b fr ®elt? ©ei bem ^ni|cf)en waltet offenbar tin an&reß Shturgefch Met bte ©UtttfS Ion feiner 3&«u, ©cfomtenlKU: fte real* tit nod> felbjl im fmnlidiftm Buftanbc, nur mim ber merflid), bae unrolffenbfle ©efebtyff, wann er auf Die 'Belt fommt: aber fogleid) wirb er Ee^e* ling ber Sdatur auf eine SBeife wie fein Sble^ 1 Gm Sag nld)t bloß lefjrr ben anbem: fonbem jebe Minute bes Sage? bie anbre: jeber ©ebanfe bett anber«. ©er Äimflgrtff ift feiner 0«ie rotfmt» Ud) / ntd)t« für bie fett 2lugenblld *u lernen, fow btni alle«, tntwefcer an bas &u reifje» > wa« fie fdjon i 44A *♦ fdwn mußte, ober ftir bas, was fte Wnfttg baran *u fmipfen «ebenst: fie beredetet alfo iljreti ©o« vntfj, ben fie gcfammlet, ober nod) ju fcimuten ^ebnifr: unb fo wirb fie eine Kraft untwrrucft ni ßtmmfen. 0o!d) eine Slette gebet bis art beti Job fort, ©leid form nie ber game SRenfd): immer in (£ntn>lflung, im Fortgänge, iti SScr» vollfominmig. t£ine üBurfiamfeit bebt fid) burd) bie anbre: etne baut auf bie anbre: eine entroi* «fett fid) aus ber anbren. <£$ Werben ficbensalter, 'äpotf)«»/ bie Wir nur ttad) beu tStuffeii ber iDtetf' üdrtcit benennen, bie aber, Weil ber 9)irnfdj nie fäfjlt, wie er mädtfet: fonbern nur Immer wie er geroad)jeu i|T, fid) in ein uncnfcltd) tidneS tfycilm taffen. 22ir machten immer aus einer ÄinblKit, fc alt wir fegn migeu, fuib immer ltn ©äuge, un- ruhig, uugefStrigt; 3>aö 5J?efemlid)e tinfer« te# benS ift nie (Menny fonbern immer pogr einen, uub wir fiitb me üDleuftfan gewefen, bis nur — ju tinbe gelebt haben; bal)tngegeu bie 3>iene, ©lene war, a<# fie it)re elfte gelte bauete. 3« allen gelten Wirft fteifid) Öles ©efefj ber 'Uervoß' fommung, ber progrejjtou butd) ©ei'oiuienbeit.

St 4 nid)t St 4 nid)t nlrfjt glftd) metflld): i|t okr, beut tut über mrrf» lld)e, befj wegen nicht ba? im? raume, im Oie* bau f erträume, benft brr Eienfd' titdjr fo orbeutlld) imb beurlld), als readmib, befjroegen aber benft et nodjj immer al* eilt Eiernd) — als $)»cnfd> In einem Eilttclütiftank; me als ein völliges iijter. ©ei einem Cklimbm mi'iiTen feine 'XrÄume fo gut eine Siegel ber ©erbinbung faben, nie feine iva* djenbeu ©rbanfen; nur bajj es nick: öicfelbe Sie» ge( fcpii, ober biefe fo einförmig würfen fatm; felbfl blcfe ÄuSnabmett (engten rtlio oou ber ©ültlgfeit bes J£>aupfge{e|e6, uub bie offenbaren.ftranfljetten uub ittmatürilebcn 3iiftönbe, Ofmmaduen, ©er» rüctungm, «, f, rt\ geugen es uod) «tel)r. 9ii d>t jebf J^anbiuitg ber @ec!e tfl unmittelbar eine $>U ft t öec Xöcftnmmg; jebe aber eine 5°l£t* öo* JBefotmf nbeit: Steine, fo roiefie beim Eieufdjen gefdjU'kt, tön tue fidj Äußern, mann ber Eieitfö * nid>t Eiettfd) wire, uub nadj folgern Diaturge» fefc bö(f)te.

„konnte nun ber eeffe 3uflf.nb ber ©e(in» „ttutig bes Eienfrfjen n(d)t ofjne Xpert ber 0eeie „rcürflid) roerben: fo werben alle Juflänöe öee m 3efö nnmfw't m ibm ^pcacbm&flig: feine „Ärtte oon (Eeöanfcn unvö eine 2Settc oon tlpcrtm. „ 30iü ich botnir fagm, tafl ber ^enfdi jebc Smpfiubuttg feine« buiifd|?ett C-efüMs ju einem ^ orte m adieu? ober fte nicht anher«, als ml» reift eines Qßorts empftnben fJnne? Uttfum träte es, bifö;n jagen, ba aerobe untgeEet)« Mrotefrii i|l; „mas fid> Mos bureftö btwfle Gefühl anpfün „benläjjt, ifl feines 5ßort« frtr mtS fShi<}, »ft( es feines beutlicbm < 3KcrFmals fähig Ifl. „ ‘XMe S&ttfi« fcer SDJenfdifjcit i|i alfo, reetrn mit pon n>ilh fil!)dlcf)et Sprache reben, imausiprechlich.

&bct ifl bettn S&afte bic ejem?,e Sigut? ftußgeflefle bie gaiije i&tlbfäule? 3l? bet 'üKenfd) feiner gaiv jen illatnr nad), betin eine b(os Cunfel fühlen/ Öe 2fuffer? C aff- 1 uns alfo ben gamen.traben ferner OJebanfen nehmen — ba er von ^efennen- beit gerockt ifl; ba fiel» in ihm fein Jnflatib firn bet, fcer im (Manjeu genommen, nicht felbfl 2$et (Innung fei, ober hoch in J&efmrutng aufgeflArt roerbe» ffnne: ba bei ihm bas (Gefühl nicht hnm fefeor, fonbern bie ganje Glitte feiner Slatnr auf Ä s feinere Ä s feinere feinere ©Um?, ©cf.d>t unb ©ef>5r, fällt/ unb biefe iljm immer fort Sprache gc&crt: fo ffolqr, &afj im@fttijen genommen. „?ftnh tViri 3u(fanö „ln Oec numftbiidien ^celc ft*)?, fre nicht „toortfSbiflf e&ee trurFfirb Otird? U?orte Oec „cVelc bf Nimmt wetöe. „ mu|;tc ber btim (elfte Schwärmer ober ein ’l'iel) — 6t r ab|lra!re|te ©faterfcher, ober eine tiAumenbc Wonabe ft 911, ber gmi) of)tic SJorte bAdjte. llnb in ber nien|’d)luten Seele ift, mir mir fdbfl in *5 räumen unb bet 93n- rftften fe[>en, fern foicber Sufwub m&qltcf?. So fflftn e« fliuge fo Mt« waljr » 6 ec nTmfdj ein# pfmdet mit Ocm Vetliänöe un& fptidtt, in< öem er öenFct, unb inbem er nun im# mec fo fortbenfet, unb, wie mir ge fcf>en / jeben ©ebnnfen in ber Stille mit bem vorigen unb ber Sutunft jufammen Mit: fo muf „Oeoec Suffanö, Oer öurd? KcfL'jdon fo „ wrrFettet tff, helfet benfen, mithin mich „helfet fpreeben. „ Sofft iljm ben freien ©er brmid) feiner Sinne: ba ber ®HttdpuuFt blefctf ©e&mudjö in ©cftdjt unb ©r()&r fällt/ roo jene« ifctu 2Rertmal uub tiefe» Jon jum iSierfmale gl6t: fo Jo wirb mit jetem Webtet«, gefeü&etftn ©ebraueft Wefer (Stntte, Iftm ©praefte fortgetülOer. üaffec ihm kn freien C&ebraucft feiner BrelentTSfte.!Da ber i!)tcä ©ehraueft« auf 33efonnen* beit flUt, mithin nicht oijne ©pracbe ift, fo wirb mit jebew lelcfttern, gebtlbetcrn (Sebraudj ber 3?>e» founmftrit, it>m ©pwefte mehr gebildet. ftolg« lieft wirb,.bi« i’ctibilfcimg bet ©■prfidie dein tTTcnfcbe« fo natürlich, als feine Haute »i i n 25er tfi nun, kr kn Umfang kr ÄrÄfre einer tQienftftettfeele Een ne, weit« fie ftd) prnal I« at!a* 3(ti|irtiiijung gegen ©eftwtlrlgfeite« unö Ohfaftr«* Autler«? SB« ift, ber be« &rnb bet 5?oll!om* meuijeit ab wiege, p km fte burd) eine beftonbtge, innig vermittelte, ft) vtelfadje ^ottbilbung getan# gen fann? U«b ba alle« auf ©prad>e hinaus lAuff, wie anfeftn lieft, was ei« tSmjelner ’SÖLenfeft pr ©praefte fammlen muft! ÜRuftte ftd> (tyon öer SMtiiöe unb ©ttuttntr, auf feinem (infamen lanbe eine bflrftlge ©pradte fd) affen; ber 2ülenftft, bei* Üehrlittg aller ©fntte! ber Ceftrltng ber ganzen SBelt! wie wett rcldjer mu|l er werben! 2!$a$ fcl£ tc 9 ♦« tc 9 ♦« er genießen? — Sinne, Gnud?, UBirterung filr Me Är&uter, Me itjm gefunb; Tlbnftgtmg ft'ir bie, fo lf)m fdjÄbUdj finb, f)nt Me 9)amr ihm nldjt ge/ geben; et mujj alfo verfuchen, fdimccfen, um< Me Europäer in 3merifa beliebteren abfchen, tvatf eftbar fep? — Sieb nifo SSlcrfmale ber MrÄutcr, mithin Spradfe fammten! Er (>at nuf>t StMe genug, um bem Sbrvcn ju begegnen; er entweich? alfo ferne von Ujm, fenne if>ri von fern an feinem ©tbaüe, unö um ihm menfdjlitb unb mit S&ebacbt entweichen ju tönncu, lerne if>n unb ijunbect am bre fd)4bltd>e ^f>iere deutlich erlernten, mithin (ie nennen! 3* mebeer nun Erfahrungen fammlet, pcrfcbieöne JDtnge unb von oerfdiicbnen 0en ten fennen lernt, befto reichet wirb feine Spra» d>e 1 3« öfter er tiefe Erfahrungen flehet unb bie «Dlerfmale bei (Ich mieberholet, beflo feffer unb geläufiger wirb feine Sprache, 3e mehr er ««■' terfebeidet unb unter einander orbnet, beflo ordentlicher wirb feine Sprache! Sie« Saijre durch / i» einem muntern Sehen, ln fielen 3tbwed)/ felungen, iu heflAnMgem Äampf, mit Schwül rig* feiten unb Sftothburfr, mit beflänbiger 9leu()eit ber . " Gegen» CSfLjctijläiibe fartgefcjt: 1(1 6er Tftifaiut jur@pra* 4)c utibernidnlid)? UnC (lebe! e» ijt nur 04» ■Heben eine» (Emsigen JTTeufcbert!

fhuumee SDirnft, ln bei« 33fr(iatibc y wie c« ble Stnere fin5 / 6er auch nidjt in feiner «ceele iTorte benfeti fJunte, mire baö traurigfle, finit/ verladen fte <&cfd)6pf 6er &$6pfung: unb öer greife XDieötcfprud? mir fid; felbf J! Dm gonien Umvtrfum gteidjiam allein; an nid)ts ge« beftet un6 jür «lies ba, öurcfi indjts gefidjert, unb 6ureb (Id) fe(6(l nodj nmtöer, mug 6er ’3Jicii|cf) ent/ tuefccr unterliegen, ober über aBcei fimf-Vn, mit ^lan einet SiSeifllfeft, bereu fein $f)ter fällig i(t y von allem deutlichen s&rfilj nehmen, ober umfiMti/ men! ©ipmdt«, ober SDionard) bec ©diApfung burd) 93cr|tanb! 3ertrü;nmere, ober fdjoffe bir ©prodie. Unb mann fidj nun in bleiern anbiim genben Greife von SSebürfniflen alle (0eeleuhÄ|B (atranlen: wenn bie ganje üJJa>|ä)l>ie, üEßcutf }u tepit, t impfet — wie ruel fann erfunden, getban, geordnet werben!

ÖBir gtjeOrd>aftUd>en ffiienfäten benfett und tu einem folgen 3u|tanb nur immer mtt 3«tem Ijitv ein: ein: „ei, wenn bcr 'Ken)# fleh gegen alle« auf „fo innnfame, fchwadje, uuhUtrricfwnbe 2fvt cvfr „retten foli — 2>urd) Vernunft/ burdj Uebet (e/ ,,gtmg? wie langsam überlegt tiefe! m«b wie *, fd>ncü, wie anbringeub fmb feine SetürfnilTe? „fei:e oiefabrcn! » i fann biefer (Sinwurf frcilid) mit föelffrielett fef)r atitfiicfdjmntt weiten; er |lreitet aber immer gegen eine ganj <mbre ©ptye.— - t llnfre (Sefellfibaft, bi e viele SJtenfdjen jiifam'.nmgebrftcfct, baß fte mit ihren ftAbigteitrn unb Verrichtungen iiiiis fetjn faden, muß alio von 3ugcnb auf $4hUfetten umbeilen unb (Stiegen/ feiten auefpenben, baß (fine für bet aiibern gebih bet werbe. So wirb Cer l£ine Sleufd) für Cie ©efedidjaft gtcidjfam gern} 2Uge6rn, ganj Ver* nunft; fo wie fte am anöcvti biotf Jperj, üKutt) unb Sauft braucht: ber imu ü>r, baß er lein (Sc* nie unb t'icl Äletß: jener, baß er (Menie in Einern unb in «dem aubem nidits habe, 'JeicCv rab muß fein Verhältnis unb Stelle haben: fonji m machen fiefeln (Haui'6 einer 3Rafd)ine — 2löer baß man biefe Venf)efbuig ber Sedcnfrä fte, ba man ade anbre mcviltd) erftiEr, um in Witter aiv bre bw «ii fifeemeffen, nidjt ln bm guftaitD eilt« s 11 (utk («fielt?iici!fdjcti übertrage, @^ei «men Pl)fIofepf>en, in brr (-^efeU i'ctjaft geboren unb ec/ iogm, ber niclni «fff feinen,%>pf jti benfert unb ferne J>nö «um ®$reibm geübet, fe^tt tf>n mit Einmal ans allem ®$ufe unb gegenteiligen ©e< quemlldff rueu, bic tf>m bie €SejWlf<*><ift für ferne emfeittgeii 2ke»<|ie leidet, Ijinauö: er foil fid) felbft irt einem unbefannten Sattöe Unter!), ilt fudjen, unb gegen bie Siliere tämpfm, imb in allem eigner 0d)ubgott prpn — wie »erlegm! C£r ff.u baut mtt bet £rnne notf> JtrAfte, itocf) Uefcmutg in beiben! ©ielieidu Ijat er in bm 3rrgä»g*-n feiner 2fbffrof# tion, Qkrud) imb QJejid)t uttb Qieb&c, unb raftfje irrffnömtg^gabe — unb gtiuiß jenen flßutl), jette Kfjttcfie (fntjtjjlif^nng »erloI>rcn, bieftd) nur unter ©cfa!>reii bil&er tinb Aufkrt, bie in jltfer, neuer SBürffamfeu fepn roiH, ober fte entfefelÄfr. 5,1 er nun ui 3af)rnt, »t> ber SebeuögneU feiner Okifrer Idton ftille ftelit/ ober jti uertrofnen anfdngt: fo mirb ee freilidj eiuig ju tpit fhin, ifjn in btefm Äret« ()i nein bi (bat ju trollen — aber (|f bemt ba# ber gegebne Jall T TtUe bie Sßevfutfie jur epraefce, bie