SigPhi · Johann Gottfried von Herder

Abhandlung über den Ursprung der Sprache

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ftnn. Cr rctrb fo beweisbar, ale jener ©etwa ber dürfen »on ber (Sbitllcbfeit DM otcranö: „ wer anfeers ais Der prop&ct (Lottes tarnte fo ..febreiben?.. ltnb wer anbei S ale ein Propst (Hotte* fanii and) wiffen, baf; nur Der Propt)« (Hottee fo (Treiben fonnte? iVNcmanb, als (Hott, tonnte Die Sprache erfinben! Sltcinatib öle (Mott fanrt aber and) eiufcbcu, baßnieninnb, als ©Mt, fie erfinben fr nute! nnb n>eld)e $<uib fatm es tua; <jcn, nidjt blo$ etwa 0pta#c nnb Die menfd^ td)e Seele, fonbem Spracht unb 6?otri)dt öuä* junifflen?

t£ln l)6{)ffer llrfprnng f>at ntd)t* für (Id), fclbft nidit Da» jscuamij Der morgenlinbifd)en Sdjrtfr, auf Die er (I<f) beruft: Denn tiefe gibt eflenbar Der Sprache einen mcnfcblidjni 3fnfnng burd) fftametw Hetunmg Der Ducre. Die mcnfdjUdje i£t(tnt»ng bat alles für -' unb bm*d)aue metjes geqen fl#: Upefm Oec menfcblicben SSeele unb *£femenr örc Rpracbe; Analogie öcs menfcblirlwn (Be# fd?lrd)tn unb Analogie öet Fortgänge Öen (Sprache — ta;) grojie öcifpiel ßller Dotter, 3c Iren unö CEt>ei[e öec Upeltl Der fjbbere Urfprung ift, fo fromm er febeine, tmd)au' utnjbttli#: S&ei jrtem Sdjvtrte verfiel» nett er (Hott burd) bie nU&rlfltlen, unwolUommeiw ffen * ft.'ii 2rn?f)rüpoinorpl)len. ©et menfd>lid>e neigt fiott im grSftrftcn l'idjte: fein Ä>erf, «in« menfcblicbe Seele « burdj (ici> felbfi, eine Sprache fcbaffmD unb fortfdiaffe nb, ujciI ?e fein TDetü, eine menfcblicbe Seele iff. ©|e bauet fid) Dicfen Sinn ber Vernunft ni<c eine 0d;ityf«rlnn, als ein ©ilb feine# 2ßefeu#, ©et Urfpmng ber Sprache roltb alfo mir auf eine iviuöige 'Kn gfittlid}, fo fern er uenföltdj Ift.

©er Mlyere Urfpruug Ift 5" nicht# nii^e, uitb äufiiift fcljÄbltdj. (£r jwfWrt alle SMrffamfeft ber wfuftfylidyen 0eele/ crft&rt nldyt#, unb ni ad; t alle#/ aüe iVndjologie, tmö alle SBIflenföaften imerftir; iid> — beim mit ber (gpvadye fjabeu ja bie jäten alle 0ameu von ÄÄnntniflVn von C^ott em< pfangen? Hiebt* Ift alfo au* ber menfd>lld)rn 0celc? ©er 2lnfan<$ jeter Sunfi, VDilferu fdMft, unb Äanntnift alfo Ift immer unbfjjteiff lieb? ©er meufdftidye läf;t feinen Sdjritt tT>urt olyne ‘Mueficfytwi, uub bie frudjtbnrften tSrfiärmu gen m aüen gellen ber ^M)ilofopf)ie/ unb in allen (Gattungen unb SßortrAgen ber 0pcad)f. ©er SJetfaffer bat etnige lyier geliefert unb fann ba* von eine Stenge liefern <— r J « r J « Sßic »Arte er fu& freuen, wenn er mit tiefer ütbyaiifclung eine J)npo:bcfc werbrimie, Me von flllm Seiten b.-uradjtet, bem tnenfd)Htf)cn @el|t nur jum Diebel unb jttc lineare «fr» »nb es ju laiuie baju geroefen! <£r fjnt eben befiwegen ba# OJel'ot ber 2lf löemic Abertreten utib feine *3>’po* tbtfe geliefert: beim n»< trÄr’e, wenn eine J£typoil)efe bie anöre auf» ober gleitl) W&ge? unb rate pflegt man, was bie Sonn einer ^mpot^efe l)at, pi betrachten, als rcle pf)llofot>!Si:'d)en Slo* man, JJeii(T*uuS/ (tonöillacs unb nitbw? irr beflieg fiel) Urber,,>oe|re 2>ata aus öer menfdx „ [teben £5cete, Cer mcnßblicben dlrgamfatton, „ bem 23au aller alten un& wilöen v^pradjen „ unb Der gftnren <$ausbcltnng öes menfcblt* „eben (befd>!ecbte p fatnmleil, mit» feinen @al? fo p bewerfen, mit bie ve|letfe pbilofopbi* fd« Wahrte rt bemtefeii werben faim. (Tr glaubt alio tntt feinem Ungc!)or]atn ben SÜtilen ber Ufa; bemit ef)er erretdu p t)abeu, als ec ffd) |ou(l er* retdjm lieg