Das unruhige Herz
Micha, der Koran, Augustinus, Anselm, al-Ghazali und Thomas von Aquin: drei Traditionen vor demselben Gott, zwischen Verlangen, Vernunft und Gnade.
Tag 1 von 7
„Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist; und was fordert der HERR von dir, als dass du gerecht handelst, Güte liebst und demütig wandelst mit deinem Gott?“
— Bibel, The Holy Bible (King James Version)
Tag 2 von 7
„Es gebe keinen Zwang in der Religion.“
— Koran, The Qur'an
Tag 3 von 7
„Du hast uns für Dich geschaffen, und unser Herz ist unruhig, bis es ruht in Dir.“
— Augustinus von Hippo, The Confessions
Tag 4 von 7
„Ein Wesen, über das hinaus nichts Größeres gedacht werden kann.“
— Anselm von Canterbury, Proslogium, Monologium, and Cur Deus Homo (Deane)
Tag 5 von 7
„Er soll die Vernunft als einen Monarchen betrachten, der auf dem Thron seines Herzens sitzt.“
— Al-Ghazali, Some religious and moral teachings of Al-Ghazzali Being brief extracts from his
Tag 6 von 7
„Das Herz hat seine Gründe, die die Vernunft nicht kennt.“
— Pascal, Pensées
Tag 7 von 7
„Da also die Gnade die Natur nicht zerstört, sondern vollendet, sollte die natürliche Vernunft dem Glauben dienen, wie die natürliche Neigung des Willens der Nächstenliebe dient.“
— Thomas von Aquin, Summa Theologica, Part I (Prima Pars)