Philosophie des Geldes
- Sprache:
- Deutsch
- Status:
- Vollständiges Werk
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- Zustand des Textes:
- Sauberer Text
- Umfang:
- ~360.000 Wörter · 1.726 Passagen
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- APAGeorg Simmel. (n.d.). Philosophie des Geldes. SigPhi. https://sigphiai.com/de/works/georg-simmel/philosophie-des-geldes
- MLAGeorg Simmel. "Philosophie des Geldes." SigPhi, https://sigphiai.com/de/works/georg-simmel/philosophie-des-geldes.
- ChicagoGeorg Simmel. Philosophie des Geldes. SigPhi. https://sigphiai.com/de/works/georg-simmel/philosophie-des-geldes.
Wovon es handelt
Das Geld nicht als Gegenstand der Ökonomie betrachtet, sondern als Form: dasjenige, was Qualitäten in Quantitäten verwandelt und damit die Beziehungen zwischen Menschen umgestaltet.
Kontext und Geschichte
1900 erschienen. Simmel hält beide Seiten zugleich fest: Geld befreit — es löst die persönliche Abhängigkeit von Herrn, Zunft und Dorf — und es ebnet zugleich ein, weil es vergleichbar macht, was es nicht war. Es ist einer der Texte, in denen die Soziologie aufhört, Institutionen zu beschreiben, und beginnt, das moderne Leben anzusehen; Lukács und Benjamin sind daraus hervorgegangen.
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Unveränderter Nachdruck der 1930 erschienenen 5. Auflage Gedruckt 1958 bei fotokop G.m.b.H., Darmstadt. — Printed in Germany V orrede, Jede Forschungsprovinz hat zwei Grenzen, an denen die Denk¬ bewegung aus der exakten in die philosophische Form übergeht. Die Voraussetzungen des Erkennens überhaupt, wie die Axiome jedes Sondergebietes verlegen ihre Darstellung und Prüfung aus diesem letzteren hinaus in eine prinzipiellere Wissenschaft, deren im Unend¬ lichen liegendes Ziel ist: voraussetzungslos zu denken — ein Ziel, das die Einzelwissenschaften sich versagen, weil sie keinen Schritt ohne Beweis, also ohne Voraussetzungen sachlicher und methodischer Natur, tun. Indem die Philosophie diese Voraussetzungen darstellt und untersucht, kann sie solche doch auch für sich nicht völlig aufheben; nur ist es hier der jeweils letzte Punkt des Erkennens, an dem ein Machtspruch und der Appell an das Unbeweisbare in uns einsetzt, und der freilich vermöge des Fortschritts der Beweisbar¬ keiten nie definitiv festliegt. Zeichnet der Beginn des philosophischen Gebietes hier gleichsam die untere Grenze des exakten, so liegt dessen obere da, wo die immer fragmentarischen Inhalte des positiven Wissens sich durch abschließende Begriffe zu einem Weltbild zu ergänzen und auf die Ganzheit des Lebens zu beziehen verlangen.
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