Die Philosophie im tragischen Zeitalter der Griechen
- Sprache:
- Deutsch
- Status:
- Vollständiges Werk
- Autorschaft:
- Vom Autor verfasst
- Umfang:
- ~37.900 Wörter · 180 Passagen
Dieses Werk zitieren
- APANietzsche. (n.d.). Die Philosophie im tragischen Zeitalter der Griechen. Digital reproduction: SigPhi. https://sigphiai.com/de/works/nietzsche/die-philosophie-im-tragischen-zeitalter-der-griechen-german
- MLANietzsche. Die Philosophie im tragischen Zeitalter der Griechen. Digital reproduction, SigPhi, https://sigphiai.com/de/works/nietzsche/die-philosophie-im-tragischen-zeitalter-der-griechen-german.
- ChicagoNietzsche. Die Philosophie im tragischen Zeitalter der Griechen. Digital reproduction, SigPhi. https://sigphiai.com/de/works/nietzsche/die-philosophie-im-tragischen-zeitalter-der-griechen-german.
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Wovon es handelt
Die Philosophie im tragischen Zeitalter der Griechen (1873): die Vorsokratiker, von Thales bis Anaxagoras.
Kontext und Geschichte
Unvollendet und aus dem Nachlass. Es zeigt den Philologen Nietzsche, der Heraklit, Parmenides und Anaximander wie Zeitgenossen liest und in jedem eine Lebensweise sucht, kein System. Text im deutschen Original, nach der bei Alfred Kröner erschienenen Werkausgabe (Leipzig, 1917–1919). Er ersetzt eine englische Übersetzung, die noch nicht gemeinfrei ist.
Redaktioneller Kontext, keine zitierfähige Quelle: anders als die Passagen des Werks lassen sich diese Angaben nicht am Korpus überprüfen.
lenische Cultur und deren bisherige Einheit des Stils waren. Sie suchen in ihrer Art eine Erlösung, aber nur für die Einzelnen oder höchstens für nahestehende Gruppen von Freunden und Jüngern. Die Thätigkeit der älteren Philosophen geht, obschon ihnen unbewusst, auf eine Heilung und Reinigung im grossen; der mächtige Lauf der griechischen Cultur soll nicht aufgehalten, furchtbare Gefahren sollen ihr aus dem Wege geräumt werden, der Philosoph schützt und vertheidigt seine Heimath. Jetzt, seit Plato, ist er im Exil und conspirirt gegen sein Vaterland. Es ist ein wahres Unglück, dass wir so wenig von jenen älteren philosophischen Meistern übrig haben und