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Die Zukunft einer Illusion

Sigmund Freud

Sprache:
Deutsch
Status:
Vollständiges Werk
Autorschaft:
Vom Autor verfasst
Zustand des Textes:
Sauberer Text · 1 unlesbare Passagen, von den Antworten ausgeschlossen
Umfang:
~23.200 Wörter · 110 Passagen
Dieses Werk zitieren
  • APASigmund Freud. (n.d.). Die Zukunft einer Illusion. SigPhi. https://sigphiai.com/de/works/sigmund-freud/die-zukunft-einer-illusion
  • MLASigmund Freud. "Die Zukunft einer Illusion." SigPhi, https://sigphiai.com/de/works/sigmund-freud/die-zukunft-einer-illusion.
  • ChicagoSigmund Freud. Die Zukunft einer Illusion. SigPhi. https://sigphiai.com/de/works/sigmund-freud/die-zukunft-einer-illusion.

Wovon es handelt

Die Zukunft einer Illusion (1927): die Religion als kindlicher Wunsch nach Schutz erklärt.

Kontext und Geschichte

Freud behandelt den Glauben als kollektive Neurose der Menschheit. Es ist der Text, der Romain Rollands Antwort über das «ozeanische Gefühl» hervorgerufen hat, die Freud im Unbehagen in der Kultur aufgriff. Text auf DEUTSCH: das Original, und die einzige Fassung im Katalog. Die englischen Übersetzungen von Strachey und Riviere **sind nicht gemeinfrei** und fehlen darum.

Redaktioneller Kontext, keine zitierfähige Quelle: anders als die Passagen des Werks lassen sich diese Angaben nicht am Korpus überprüfen.

Wie es beginnt
Wenn man eine ganze Weile innerhalb einer bestimmten Kultur gelebt und sich oft darum bemüht hat, zu erforschen, wie ihre Ursprünge und der Weg ihrer Entwicklung waren, verspürt man auch einmal die Versuchung, den Blick nach der anderen Richtung zu wenden und die Frage zu stellen, welches fernere Schicksal dieser Kultur bevorsteht und welche Wandlungen durchzumachen ihr bestimmt ist. Man wird aber bald merken, daß eine solche Untersuchung von vornherein durch mehrere Momente entwertet wird. Vor allem dadurch, daß es nur wenige Personen gibt, die das menschliche Getriebe in all seinen Äusbreitungen überschauen können. Für die meisten ist Beschränkung auf ein einzelnes oder wenige Gebiete not-"wendig geworden; je weniger aber einer vom Vergangenen und Gegenwärtigen weiß, desto unsicherer muß sein Urteil über das Zukünftige ausfallen. Ferner darum, weil gerade bei diesem Urteil die subjektiven Erwartungen des Einzelnen eine schwer abzuschätzende Rolle spielen; diese zeigen sich aber abhängig von rein persönlichen Momenten

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