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Beantwortung der Frage Was ist Aufklärung

Immanuel Kant

Idioma:
alemán
Estado:
Obra completa
Autoría:
Escrita por el autor
Estado del texto:
Sin ruido de escaneo detectado (medición automática sobre todo el texto, no revisada a mano)
Extensión:
~3580 palabras · 17 pasajes
Cita esta obra
  • APAImmanuel Kant. (n.d.). Beantwortung der Frage Was ist Aufklärung. Digital reproduction: SigPhi. https://sigphiai.com/es/works/immanuel-kant/beantwortung-der-frage-was-ist-aufklarung-german
  • MLAImmanuel Kant. Beantwortung der Frage Was ist Aufklärung. Digital reproduction, SigPhi, https://sigphiai.com/es/works/immanuel-kant/beantwortung-der-frage-was-ist-aufklarung-german.
  • ChicagoImmanuel Kant. Beantwortung der Frage Was ist Aufklärung. Digital reproduction, SigPhi. https://sigphiai.com/es/works/immanuel-kant/beantwortung-der-frage-was-ist-aufklarung-german.

Referencia de la edición que reproduce SigPhi: SigPhi es su reproducción digital, no el editor. El año de la edición no consta en los metadatos (por eso «n.d.») y el traductor solo aparece cuando consta.

De qué trata

Las pocas páginas en que Kant responde qué es la Ilustración: «la salida del hombre de su minoría de edad, de la que él mismo es culpable».

Contexto e historia

Un texto corto y muy famoso, el más citado de todo Kant fuera de las Críticas. El sapere aude —atrévete a saber— está aquí, y también la distinción entre el uso público y el privado de la razón, que es la parte que se olvida y la que más da que pensar. Esta es la versión ALEMANA: el original. En el catálogo hay también una traducción inglesa antigua de la misma obra; las dos están aquí para leerse, pero al citar conviene seguir esta.

Contexto editorial, no una fuente citable: a diferencia de los pasajes de la obra, estos datos no se pueden comprobar contra el corpus.

Cómo empieza
Es ist also für jeden einzelnen Menschen schwer, sich aus der ihm beinahe zur Natur gewordenen Unmündigkeit herauszuarbeiten. Er hat sie sogar liebgewonnen und ist vorderhand wirklich unfähig, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen, weil man ihn niemals den Versuch davon machen ließ. Satzungen und Formeln, diese mechanischen Werkzeuge eines vernünftigen Gebrauchs oder vielmehr Mißbrauchs seiner Naturgaben, sind die Fußschellen einer immerwährenden Unmündigkeit. Wer sie auch abwürfe, würde dennoch auch über den schmalesten Graben einen nur unsicheren Sprung tun, weil er zu dergleichen freier Bewegung nicht gewöhnt ist. Daher gibt es nur wenige, denen es gelungen ist, durch eigene Bearbeitung ihres Geistes sich aus der Unmündigkeit herauszuwickeln und dennoch einen sicheren Gang zu tun. Daß aber ein Publikum sich selbst aufkläre, ist eher möglich; ja es ist, wenn man ihm nur Freiheit läßt, beinahe unausbleiblich. Denn da werden sich immer einige Selbstdenkende, sogar unter den eingesetzten Vormündern des großen Haufens finden, welche, nachdem sie das Joch der Unmündigkeit selbst abgeworfen haben, den Geist einer vernünftigen Schätzung des eigenen Werts und des Berufs jedes Menschen, selbst zu denken, um sich verbreiten werden. Besonders ist hiebei: daß das ublikum, welches zuvor von ihnen unter dieses Joch gebracht worden, sie hernach selbst zwingt, darunter zu bleiben, wenn es von einigen seiner Vormünder, die selbst aller Aufklärung unfähig sind, dazu aufgewiegelt worden; so schädlich ist es, Vorurteile zu pflanzen, weil sie sich zuletzt an denen selbst rächen, die oder deren Vorgänger ihre Urheber gewesen sind. Daher kann ein Publikum nur langsam zur Aufklärung gelangen.…

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