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Discursos a la nación alemana

Johann Fichte

Idioma:
alemán
Estado:
Obra completa
Autoría:
Escrita por el autor
Estado del texto:
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Extensión:
~88.000 palabras · 418 pasajes
Cita esta obra
  • APAJohann Fichte. (n.d.). Reden an die deutsche Nation [Discursos a la nación alemana]. Digital reproduction: SigPhi. https://sigphiai.com/es/works/johann-fichte/reden-an-die-deutsche-nation-german
  • MLAJohann Fichte. Reden an die deutsche Nation [Discursos a la nación alemana]. Digital reproduction, SigPhi, https://sigphiai.com/es/works/johann-fichte/reden-an-die-deutsche-nation-german.
  • ChicagoJohann Fichte. Reden an die deutsche Nation [Discursos a la nación alemana]. Digital reproduction, SigPhi. https://sigphiai.com/es/works/johann-fichte/reden-an-die-deutsche-nation-german.

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De qué trata

Discursos a la nación alemana (1808): catorce conferencias dadas en Berlín bajo ocupación francesa.

Contexto e historia

Fichte las leyó con las tropas de Napoleón en la ciudad, sosteniendo que la regeneración de Alemania vendría de una educación nueva. Es a la vez un hito de la pedagogía moderna y uno de los documentos fundacionales del nacionalismo cultural europeo, con todo lo que vino después. Se lee mejor sabiendo las dos cosas. Texto en ALEMÁN: el original, y la versión que hay que citar.

Contexto editorial, no una fuente citable: a diferencia de los pasajes de la obra, estos datos no se pueden comprobar contra el corpus.

Cómo empieza
befinde, und durch die einmal erlangte Klarheit seiner Sache gewiß ist, dagegen der andre, ohne festen Leitfaden, und ohne sichere Gewißheit blind und träumend herumtappt. Warum sollten wir denn auch uns scheuen vor dieser Klarheit? Das Uebel wird durch die Unbekanntschaft damit nicht kleiner, noch durch die Erkenntnis größer; es wird nur heilbar durch die letztere; die Schuld aber soll hier gar nicht vorgerückt werden. Züchtige man durch bittere Strafrede, durch beißenden Spott, durch schneidende Verachtung die Trägheit und die Selbstsucht, und reize sie, wenn auch zu nichts Besserem, doch wenigstens zum Hasse und zur Erbitterung gegen den Erinnerer selbst, als doch auch einer kräftigen Regung, an -- solange die notwendige Folge, das Uebel, noch nicht vollendet ist, und von der Besserung noch Rettung oder Milderung sich erwarten läßt. Nachdem aber dieses Uebel also vollendet ist, daß es uns auch die Möglichkeit auf diese Weise fortzusündigen benimmt, wird es zwecklos, und sieht aus wie Schadenfreude, gegen die nicht mehr zu begehende Sünde noch ferner zu schelten; und die Betrachtung fällt sodann aus dem Gebiete der Sittenlehre in das der Geschichte, für welche die Freiheit vorüber ist, und die das Geschehene als notwendigen Erfolg aus dem Vorhergegangenen ansieht. Es bleibt für unsre Reden keine andre Ansicht der Gegenwart übrig, als diese letzte, und wir werden darum niemals eine andre nehmen. Diese Denkart also, daß man sich als Deutschen schlechtweg denke, daß man nicht gefesselt sei durch den Schmerz, daß man die Wahrheit sehen wolle, und den Mut habe ihr ins Auge zu blicken, setze ich voraus, und rechne auf sie bei jedem Worte, das ich sagen werde, und so jemand eine andre in diese Versammlung mitbrächte, so würde derselbe die unangenehmen Empfindungen, die ihm hier gemacht werden könnten, lediglich sich selbst zuzuschreiben haben.…

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