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Consideraciones intempestivas III: Schopenhauer como educador

Nietzsche

Idioma:
alemán
Estado:
Obra completa
Autoría:
Escrita por el autor
Estado del texto:
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Extensión:
~46.700 palabras · 222 pasajes
Cita esta obra
  • APANietzsche. (n.d.). Unzeitgemässe Betrachtungen III: Schopenhauer als Erzieher [Consideraciones intempestivas III: Schopenhauer como educador]. Digital reproduction: SigPhi. https://sigphiai.com/es/works/nietzsche/unzeitgemasse-betrachtungen-iii-schopenhauer-als-erzieher-german
  • MLANietzsche. Unzeitgemässe Betrachtungen III: Schopenhauer als Erzieher [Consideraciones intempestivas III: Schopenhauer como educador]. Digital reproduction, SigPhi, https://sigphiai.com/es/works/nietzsche/unzeitgemasse-betrachtungen-iii-schopenhauer-als-erzieher-german.
  • ChicagoNietzsche. Unzeitgemässe Betrachtungen III: Schopenhauer als Erzieher [Consideraciones intempestivas III: Schopenhauer como educador]. Digital reproduction, SigPhi. https://sigphiai.com/es/works/nietzsche/unzeitgemasse-betrachtungen-iii-schopenhauer-als-erzieher-german.

Referencia de la edición que reproduce SigPhi: SigPhi es su reproducción digital, no el editor. El año de la edición no consta en los metadatos (por eso «n.d.») y el traductor solo aparece cuando consta.

De qué trata

Schopenhauer como educador (1874): no es un libro sobre Schopenhauer sino sobre qué significa tener un maestro.

Contexto e historia

Nietzsche explica menos la filosofía de Schopenhauer que el efecto que le hizo encontrarla, y de ahí sale la pregunta que recorre toda su obra: cómo se llega a ser el que se es. Es también un ataque a la universidad como fábrica de eruditos inofensivos. Es una de las cuatro Consideraciones intempestivas (Unzeitgemässe Betrachtungen, 1873-1876), y en el catálogo están las cuatro en alemán, cada una por separado. Texto en el original alemán, de la edición de las obras publicada por Alfred Kröner (Leipzig, 1917-1919). Sustituye a una traducción inglesa que aún no es de dominio público.

Contexto editorial, no una fuente citable: a diferencia de los pasajes de la obra, estos datos no se pueden comprobar contra el corpus.

Cómo empieza
wusst nachahmen; noch weniger mit dem bewussteren Betrug von der Rednerbühne herab und mit den künstlichen Mitteln der Rhetorik. Sondern Schopenhauer redet mit sich: oder, wenn man sich durchaus einen Zuhörer denken will, so denke man sich den Sohn, welchen der Vater unterweist. Es ist ein redliches, derbes, gutmüthiges Aussprechen, vor einem Hörer, der mit Liebe hört Solche Schriftsteller fehlen uns. Das kräftige Wohlgefühl des Sprechenden umfängt uns beim ersten Tone seiner Stimme; es geht uns ähnlich wie beim Eintritt in den Hochwald, wir athmen tief und fühlen uns auf einmal wiederum wohl. Hier ist eine immer gleichartige stärkende Luft, so fühlen wir; hier ist eine gewisse unnachahmliche Unbefangenheit und Natürlichkeit, wie sie Menschen haben, die in sich zu Hause und zwar in einem sehr reichen Hause Herren sind: im Gegensatze zu den Schriftstellern, welche sich selbst am meisten wundern, wenn sie einmal geistreich waren, und deren Vortrag dadurch etwas Unruhiges und Naturwidriges bekommt. Ebensowenig werden wir, wenn Schopenhauer spricht, an den Gelehrten erinnert, der von Natur steife und ungeübte Gliedmaassen hat und engbrüstig ist und deshalb eckig, verlegen oder gespreizt daher kommt; während auf der anderen Seite Schopenhauers rauhe und ein wenig bärenmässige Seele die Geschmeidigkeit und fiöfische Anmuth der guten französischen Schriftsteller nicht sowohl vermissen als verschmähen lehrt und Niemand an ihm das nachgemachte, gleichsam übersilberte Scheinfranzosenthum, auf das sich deutsche Schriftsteller so viel zu Gute thun, entdecken wird. Schopenhauers Ausdruck erinnert mich hier und da ein wenig an Goethe, sonst aber überhaupt nicht an deutsche Muster. Denn er versteht es, das Tief-

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