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Église et socialisme

Rosa Luxemburg

Langue:
allemand
État:
Œuvre complète
Paternité:
Écrite par l'auteur
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Étendue:
~12 800 mots · 61 passages
Citer cette œuvre
  • APARosa Luxemburg. (n.d.). Kirche und Sozialismus [Église et socialisme]. Digital reproduction: SigPhi. https://sigphiai.com/fr/works/rosa-luxemburg/kirche-und-sozialismus
  • MLARosa Luxemburg. Kirche und Sozialismus [Église et socialisme]. Digital reproduction, SigPhi, https://sigphiai.com/fr/works/rosa-luxemburg/kirche-und-sozialismus.
  • ChicagoRosa Luxemburg. Kirche und Sozialismus [Église et socialisme]. Digital reproduction, SigPhi. https://sigphiai.com/fr/works/rosa-luxemburg/kirche-und-sozialismus.

Référence de l'édition que reproduit SigPhi : SigPhi en est la reproduction numérique, pas l'éditeur. L'année de l'édition ne figure pas dans les métadonnées (d'où « n.d. ») et le traducteur n'apparaît que lorsqu'il est connu.

De quoi il s'agit

Église et socialisme (1905) : un pamphlet adressé aux ouvriers catholiques de Pologne.

Contexte et histoire

Luxemburg soutient, les Évangiles à la main, que les premiers chrétiens étaient communistes et que l'Église les a trahis. L'un des rares endroits où elle écrit pour convaincre des croyants au lieu de discuter avec des marxistes, et le changement de registre se voit. Texte en ALLEMAND : l'original. C'est la langue dans laquelle Luxemburg pensait et publiait, et celle qu'il faut citer.

Contexte éditorial, non une source citable : contrairement aux passages de l'œuvre, ces données ne peuvent pas être vérifiées dans le corpus.

Comment cela commence
Die damaligen Proletarier lebten, wie wir sahen, nicht von ihrer Arbeit, sondern von den Almosen der Regierung. Darum verkündeten die Christen die Forderung nach gemeinsamem Eigentum nicht hinsichtlich der Arbeitsmittel, sondern der Lebensmittel, das heißt sie forderten nicht, daß Ländereien, Werkstätten, überhaupt Arbeitswerkzeuge allen gemeinsam gehören sollten, sondern daß alle miteinander Wohnung, Kleidung, Nahrung und ähnliche fertige Gebrauchsgegenstände des Menschen teilen sollten. Woher diese Reichtümer kommen, darüber machten sich die christlichen Kommunisten keine Sorgen. Die Arbeit blieb Sache der Sklaven. Das Volk der Christen forderte nur, daß diejenigen, die Reichtümer besitzen, diese beim Übertritt zur christlichen Religion dem Eigentum der Allgemeinheit übergeben und daß alle brüderlich und in Gleichheit von diesen Reichtümern leben sollten. So richteten sich auch die ersten christlichen Gemeinden ein. „Für diese Leute“ – so beschreibt es ein Zeitgenosse – „bedeutet Reichtum nichts, dafür preisen sie sehr das gemeinsame Eigentum und es gibt keinen unter ihnen, der reicher wäre als andere. Sie halten sich an das Gesetz, daß alle, die in ihren Orden eintreten wollen, ihre Habe zum allgemeinen Eigentum aller abgeben müssen, darum findet man auch bei ihnen weder Not noch Überfluß, alle besitzen alles gemeinsam wie Brüder... Sie wohnen nicht abgesondert in irgendeiner Stadt, sondern haben in jeder Stadt ihre besonderen Häuser, und wenn Leute, die ihrer Religion angehören, aus der Fremde zu ihnen kommen, so teilen sie mit ihnen ihre Habe, über die diese wie über ihre eigene verfügen können. Diese Leute sind gegenseitig beieinander zu Gast, obwohl sie sich vorher nie gesehen haben, und verkehren so miteinander, als ob sie ihr ganzes Leben lang Freunde gewesen wären. Wenn sie über Land reisen, so nehmen sie nichts mit außer Waffen gegen Räuber. In jeder Stadt haben sie ihren Hofmeister, der Kleidung und Lebensmittel an die Ankömmlinge verteilt...…

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