SigPhiSigPhi

Église et socialisme

Rosa Luxemburg

Langue:
allemand
État:
Œuvre complète
Paternité:
Écrite par l'auteur
État du texte:
Texte propre
Étendue:
~12 800 mots · 61 passages
Citer cette œuvre
  • APARosa Luxemburg. (n.d.). Église et socialisme. SigPhi. https://sigphiai.com/fr/works/rosa-luxemburg/kirche-und-sozialismus
  • MLARosa Luxemburg. "Église et socialisme." SigPhi, https://sigphiai.com/fr/works/rosa-luxemburg/kirche-und-sozialismus.
  • ChicagoRosa Luxemburg. Église et socialisme. SigPhi. https://sigphiai.com/fr/works/rosa-luxemburg/kirche-und-sozialismus.

De quoi il s'agit

Église et socialisme (1905) : un pamphlet adressé aux ouvriers catholiques de Pologne.

Contexte et histoire

Luxemburg soutient, les Évangiles à la main, que les premiers chrétiens étaient communistes et que l'Église les a trahis. L'un des rares endroits où elle écrit pour convaincre des croyants au lieu de discuter avec des marxistes, et le changement de registre se voit. Texte en ALLEMAND : l'original. C'est la langue dans laquelle Luxemburg pensait et publiait, et celle qu'il faut citer.

Contexte éditorial, non une source citable : contrairement aux passages de l'œuvre, ces données ne peuvent pas être vérifiées dans le corpus.

Comment cela commence
Rosa Luxemburg schrieb diese Broschüre unter dem Pseudonym Jozef Chmura während der Revolution von 1905. Die Übersetzung erfolgte nach der von Julian Marchlewski besorgten Ausgabe Moskau 1920 und findet sich in den polnischen Schriften Rosa Luxemburgs, die unter dem Titel: Internationalismus und Klassenkampf von J. Hentze 1971 in der Sammlung Luchterhand herausgegeben wurden. I Seit in unserem ganzen Land – ebenso wie in Rußland – die Arbeiter den unermüdlichen Kampf mit der zaristischen Regierung und den kapitalistischen Ausbeutern aufgenommen haben, hören wir immer häufiger, daß Priester in ihren Predigten gegen die kämpfenden Arbeiter auftreten. Besonders scharf wendet sich unsere Geistlichkeit gegen die Sozialisten, wobei sie sich mit allen Kräften bemüht, sie in den Augen der Arbeiter zu verunglimpfen. Immer häufiger geschieht es jetzt, daß gläubige Menschen, die an Sonn- und Feiertagen in die Kirche gehen, um Predigten zu hören und religiösen Trost zu finden, statt dessen eine scharfe, manchmal heftige Rede über Politik, über Sozialisten anhören müssen. Statt die durch ihr schweres Leben bekümmerten und verarmten Menschen, die gläubig zur Kirche kommen, zu stärken, wettern die Priester gegen die streikenden oder gegen die Regierung kämpfenden Arbeiter, reden ihnen zu, Not und Unterdrückung demütig und geduldig zu ertragen, und machen überhaupt aus Kirche und Kanzel einen Ort politischer Agitation. Jeder Arbeiter muß aus eigener Erfahrung zugeben, daß dieses kämpferische Auftreten der Geistlichkeit gegen die Sozialdemokraten ihrerseits durch nichts hervorgerufen wurde. Die Sozialdemokraten haben niemals den Kampf mit Kirche oder Geistlichkeit gesucht. Die Sozialdemokraten bemühen sich, die Arbeiter zum Kampf gegen das Kapital zu mobilisieren und zu organisieren, das heißt zum Kampf gegen die Ausbeutung der Unternehmer, die ihnen das Blut

Lire l'œuvre entière →

← Retour à Rosa Luxemburg