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Possibilisme et opportunisme

Rosa Luxemburg

Langue:
allemand
État:
Œuvre complète
Paternité:
Écrite par l'auteur
État du texte:
Texte propre
Étendue:
~1 680 mots · 8 passages
Citer cette œuvre
  • APARosa Luxemburg. (n.d.). Possibilisme et opportunisme. SigPhi. https://sigphiai.com/fr/works/rosa-luxemburg/possibilismus-und-opportunismus
  • MLARosa Luxemburg. "Possibilisme et opportunisme." SigPhi, https://sigphiai.com/fr/works/rosa-luxemburg/possibilismus-und-opportunismus.
  • ChicagoRosa Luxemburg. Possibilisme et opportunisme. SigPhi. https://sigphiai.com/fr/works/rosa-luxemburg/possibilismus-und-opportunismus.

De quoi il s'agit

Possibilisme et opportunisme : la différence entre s'adapter au possible et y renoncer.

Contexte et histoire

Le noyau de sa polémique contre Bernstein, en quelques pages. Texte en ALLEMAND : l'original. C'est la langue dans laquelle Luxemburg pensait et publiait, et celle qu'il faut citer. Ceci est un article ou un discours de congrès, non un livre : sa taille au catalogue est la taille réelle de la pièce.

Contexte éditorial, non une source citable : contrairement aux passages de l'œuvre, ces données ne peuvent pas être vérifiées dans le corpus.

Comment cela commence
Genosse Heine hatte bekanntlich zum Parteitag eine Broschüre unter dem Titel Wählen oder nicht wählen? [1*] verfaßt, worin er für die Beteiligung an den preußischen Landtagswahlen eintritt. Es ist nicht dieses Hauptthema des Schriftchens, das uns gegebenenfalls veranlaßt, einige Bemerkungen auszusprechen, sondern zwei Worte, die er im Laufe seiner Beweisführung hat fallen lassen und auf die wir, infolge der bekannten Vorgänge in der Partei in der letzten Zeit, mit besonderer Empfindlichkeit reagieren: Possibilismus und Opportunismus. Heine meint, die ganze Abneigung der Partei gegen die genannten Richtungen beruhe auf einem Mißverständnis über die wahre sprachliche Bedeutung dieser Fremdwörter. Genosse Heine hat nun, ach! wie Faust, Juristerei, aber ach! nicht wie Faust, noch vieles andere durchaus studiert mit heißem Bemühn. Und im Geiste echter juristischer Denkweise sagt er sich: Im Anfang war das Wort. Wollen wir wissen, ob Possibilismus und Opportunismus der Sozialdemokratie schaden oder nützen können, so haben wir nur das Fremdwörterbuch nachzuschlagen, und in fünf Minuten ist die Frage gelöst. Das Fremdwörterbuch belehrt uns nämlich, daß der Possibilismus „eine Politik sei, die das unter den gegebenen Verhältnissen Mögliche anstrebt“, und Heine ruft dann aus: „Ja, ich frage alle vernünftigen Menschen, soll denn die Politik das unter den gegebenen Verhältnissen Unmögliche anstreben?“ [2*] Ja! antworten wir ihm als vernünftige Menschen, wenn die Lösung der Fragen der

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