いかに進むべきか?
- 言語:
- ドイツ語
- 状態:
- 完全な作品
- 著者性:
- 著者自身による
- テキストの状態:
- スキャンのノイズは検出されていません (全文に対する自動測定で、人の目では確認していません)
- 分量:
- 約 5,050 語 · 24 節
この作品を引用
- APAローザ・ルクセンブルク. (n.d.). Wie weiter? [いかに進むべきか?]. Digital reproduction: SigPhi. https://sigphiai.com/ja/works/rosa-luxemburg/wie-weiter
- MLAローザ・ルクセンブルク. Wie weiter? [いかに進むべきか?]. Digital reproduction, SigPhi, https://sigphiai.com/ja/works/rosa-luxemburg/wie-weiter.
- Chicagoローザ・ルクセンブルク. Wie weiter? [いかに進むべきか?]. Digital reproduction, SigPhi. https://sigphiai.com/ja/works/rosa-luxemburg/wie-weiter.
SigPhi が再現している版の参照です。SigPhi はそのデジタル再現であり、出版者ではありません。版の刊行年はメタデータにないため「n.d.」とし、訳者は記録がある場合のみ記します。
何についての本か
『これからどうするか』。敗北のあと、労働運動は何をすべきか。
背景と歴史
題にある問いは、ルクセンブルクが生涯問いつづけたものであり、答えはいつも同じだった。自分を慰めずに敗北を分析せよ。 ドイツ語の本文、すなわち原文である。ルクセンブルクが考え、発表するのに使った言語であり、引用はこれによるべきである。 これは本ではなく、論説あるいは大会での発言である。目録での分量は、この文章そのものの長さである。
これは編集上の背景であり、引用できる典拠ではありません。作品本文の一節とは異なり、これらの記述はコーパスで検証できません。
nicht ausbleiben, sofern sie dem Unternehmertum in den Kram passen. Das zeitliche Zusammenfallen dieser Aussperrungen mit einer großen politischen Bewegung kann nur die Wirkung haben, daß sie durch die allgemeine Hebung des Idealismus, der Opferwilligkeit, der Energie und Widerstandsfähigkeit des Proletariats auch für die partiellen Leiden jener Aussperrungen die Arbeiter widerstandsfähiger machen wird. Die wichtigste Rücksicht vom gewerkschaftlichen Standpunkt bleibt nach alledem die: eine große Massenstreikaktion ist in jedem Fall ein starkes Risiko für den Bestand der gewerkschaftlichen Organisationen und ihrer Kassen. Können und dürfen die Gewerkschaften ein solches Risiko übernehmen? Zunächst soll das Risiko selbst gar nicht bestritten werden. Aber welcher Kampf, welche Aktion, welcher rein wirtschaftliche Streik bringt für die Kampforganisationen der Arbeiter nicht ein Risiko mit sich? Sollte gerade der machtvolle Ausbau, die zahlenmäßige Stärke unserer deutschen Gewerkschaften ein Grund sein, auf solche Gefahren im Kampf mehr Rücksicht zu nehmen, als es schwächere Gewerkschaften in andern Ländern, zum Beispiel in Schweden, in Italien, tun, so wäre das ein gefährliches Argument gegen die Gewerkschaften selbst. Denn es liefe auf den seltsamen Schluß hinaus, daß, je größer und stärker unsere Organisationen, um so weniger aktionsfähig, um so zaghafter werden wir. Der Zweck selbst des starken Ausbaues der Gewerkschaften wäre damit in Frage gestellt, da wir doch der Organisationen als eines Mittels zum Zweck, als des Rüstzeugs zum Kampf, nicht als Selbstzweck bedürfen. Diese Frage kann aber zum Glück gar nicht auftauchen. In Wirklichkeit ist die Gefahr, das Risiko, das unsere Gewerkschaftsorganisationen laufen, nur ein äußerliches. In Wirklichkeit bewähren sich gesunde, kräftige Organisationen nur im scharfen Kampf und erstehen aus jeder Kraftprobe mit erneuten Kräften und