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Versuch einer Kritik aller Offenbarung

Иоганн Фихте

Язык:
немецкий
Статус:
Полное произведение
Авторство:
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  • APAИоганн Фихте. (n.d.). Versuch einer Kritik aller Offenbarung. Digital reproduction: SigPhi. https://sigphiai.com/ru/works/johann-fichte/versuch-einer-kritik-aller-offenbarung-german
  • MLAИоганн Фихте. Versuch einer Kritik aller Offenbarung. Digital reproduction, SigPhi, https://sigphiai.com/ru/works/johann-fichte/versuch-einer-kritik-aller-offenbarung-german.
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Ссылка на воспроизведённое издание. SigPhi — цифровая репродукция. Год, издатель и переводчик указаны, если известны; «n.d.» означает неизвестный год.

О чём это

«Опыт критики всякого откровения» (1792): первая книга Фихте, вышедшая анонимно.

Контекст и история

Издатель не поставил имени автора, и половина читающей публики приняла книгу за ту критику религии, которой все ждали от Канта. Когда Кант объяснил, что она не его, Фихте за считаные месяцы перешёл из неизвестности на кафедру в Йене. Анекдот знаменит, но книга стоит и сама по себе: она спрашивает, при каких условиях откровение может быть приемлемо для самостоятельного разума. Текст на НЕМЕЦКОМ: подлинник, и это та версия, которую надо цитировать.

Редакционный контекст, а не источник для цитирования: в отличие от отрывков самого произведения, эти сведения нельзя проверить по корпусу.

Отрывок из доступного издания
Empfindung geschehne Bestimmung des Triebes wenigstens _aufzuhalten_, stillschweigend voraussetzen, weil ohne dies eine Vergleichung und Unterordnung des verschiedenen Angenehmen unter Verstandesgesetze, zum Behuf einer Bestimmung des Willens nach den Resultaten dieser Vergleichung, gar nicht möglich wäre. Dieses Aufhalten nemlich kann gar nicht durch die Urtheilskraft selbst nach Verstandesgesetzen geschehen; denn dann müßten Verstandesgesetze auch practisch seyn können, welches ihrer Natur geradezu widerspricht. Wir müssen demnach den obengesetzten zweiten Fall annehmen, daß dieses Aufhalten _unmittelbar_ durch die Spontaneität geschehe. Aber nicht nur dieses Aufhalten, sondern auch die endliche wirkliche Bestimmung des Willens kann nicht blos durch jene Gesetze vollendet werden; denn alles, was wir nach ihnen in unserm Gemüthe zu Stande bringen, geschiehet mit dem Gefühle der Nothwendigkeit, welches dem jedes Wollen characterisirenden Bewußtseyn der Selbstthätigkeit widerstreitet: sondern sie muß unmittelbar durch Spontaneität geschehen. Aber man beurtheile das hier gesagte ja nicht zu voreilig, als ob wir es uns hier bequem machten, und aus unserm Bewußtseyn der Selbstthätigkeit im Wollen unmittelbar auf die wirkliche Existenz dieser Selbstthätigkeit schlössen. Allerdings _könnte_ nicht blos dies Bewußtseyn der Selbstthätigkeit, oder der Freiheit, welches an sich und seiner Natur nach nicht anders als negativ (eine Abwesenheit des Gefühls der Nothwendigkeit) ist, blos aus dem _Nicht_bewußtseyn der eigentlichen erst aufhaltenden, dann bestimmenden Ursache entstehen; sondern wenn wir keinen anderweitigen Grund für Freiheit, d. i.…

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