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Воля к власти

Ницше

Язык:
немецкий
Статус:
Полное произведение
Авторство:
Написано автором
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Объём:
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  • APAНицше. (n.d.). Der Wille zur Macht Eine Auslegung alles Geschehens [Воля к власти]. Digital reproduction: SigPhi. https://sigphiai.com/ru/works/nietzsche/der-wille-zur-macht-eine-auslegung-alles-geschehens-german
  • MLAНицше. Der Wille zur Macht Eine Auslegung alles Geschehens [Воля к власти]. Digital reproduction, SigPhi, https://sigphiai.com/ru/works/nietzsche/der-wille-zur-macht-eine-auslegung-alles-geschehens-german.
  • ChicagoНицше. Der Wille zur Macht Eine Auslegung alles Geschehens [Воля к власти]. Digital reproduction, SigPhi. https://sigphiai.com/ru/works/nietzsche/der-wille-zur-macht-eine-auslegung-alles-geschehens-german.

Ссылка на воспроизведённое издание. SigPhi — цифровая репродукция. Год, издатель и переводчик указаны, если известны; «n.d.» означает неизвестный год.

О чём это

Немецкое издание «Воли к власти», и самое важное надлежит сказать сразу: это НЕ книга Ницше.

Контекст и история

Это подборка отрывков из его тетрадей, отобранных и расположенных после его смерти сестрою, Элизабет Фёрстер-Ницше, и её сотрудниками. Ницше замышлял сочинение под таким заглавием и оставил его; бумаги, им оставленные, суть рабочие заметки, иные отвергнутые, и порядка, приданного им здесь, они не имеют. Издание послужило тому, чтобы приблизить его к антисемитизму и немецкому национализму, на которые он прямо нападал и которые были убеждениями его сестры, а не его. Отрывки подлинны; книга — нет. Ссылаться следует на номер отрывка и указывать, откуда он. Английский перевод, с тем же изъяном, тоже есть в собрании.

Редакционный контекст, а не источник для цитирования: в отличие от отрывков самого произведения, эти сведения нельзя проверить по корпусу.

Отрывок из доступного издания
sie geben allem neue Werte, sie rechtfertigen die Welt einfach dadurch, daß sie da sind. Nicht ihre Leistung, ihr Sein ist das Wesentliche. Es geht hier mit dieser von Nietzsches Lehren wie mit anderen: in seiner grandiosen, übersteigenden Sprache klingen sie oft so weltfremd, so erfunden, so lebensunbrauchbar. Und doch drücken sie nur Wahrheiten aus, die sich in der Menschheit stets wieder als ganz natürliche Erlebnisse erweisen. Hat nicht die Erregung der Kriegszeit gezeigt, wie sehr die Menschen dazu neigen, sich Heroen zu schaffen, führende, herrschende Naturen, denen alle anderen gern, als ob es nicht anders sein könnte, sich unterwerfen! Willig folgen sie dem, der neue Werte aufstellt und beweist, daß er einen starken, langen Willen hat, der imstande ist, sich gegen eine Welt von Hindernissen durchzusetzen. Auf seinen Wink tun sie alles, leiden sie alles, opfern sie sich hin bis zum Aufgeben des Lebens. Eine ganze Nation erlebt dann plötzlich die Wahrheit der Lehre, daß es auf diese geborenen Führernaturen ankommt, daß sie herangezogen werden müssen, wenn die anderen nicht untergehen sollen. Dann sieht man auch deutlich, daß nicht Lust und Unlust, wenigstens nicht die Formen, von denen Optimismus und Pessimismus zu sprechen pflegen, großes Handeln des Menschen bestimmen. Das Glück dieser Großen liegt allein „in dem herrschend gewordenen Bewußtsein Macht und des Sieges.“ Darf man von ihnen die Moral des Mitleids, Rücksichtnahme, Milde verlangen -- oder wünscht nicht die Menge sie hart, unbeugsam, stark, Macht durch und durch? Groß sollen sie sein und vornehm -- die beiden Haupteigenschaften, die Nietzsche von „seinen“ Menschen verlangt.…

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