不合时宜的沉思 第一篇:大卫·施特劳斯
- 语言:
- 德语
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- 完整作品
- 作者归属:
- 作者本人所著
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- 篇幅:
- 约 45,100 词 · 214 个段落
引用本作品
- APA尼采. (n.d.). Unzeitgemässe Betrachtungen I: David Strauss [不合时宜的沉思 第一篇:大卫·施特劳斯]. Digital reproduction: SigPhi. https://sigphiai.com/zh/works/nietzsche/unzeitgemasse-betrachtungen-i-david-strauss-german
- MLA尼采. Unzeitgemässe Betrachtungen I: David Strauss [不合时宜的沉思 第一篇:大卫·施特劳斯]. Digital reproduction, SigPhi, https://sigphiai.com/zh/works/nietzsche/unzeitgemasse-betrachtungen-i-david-strauss-german.
- Chicago尼采. Unzeitgemässe Betrachtungen I: David Strauss [不合时宜的沉思 第一篇:大卫·施特劳斯]. Digital reproduction, SigPhi. https://sigphiai.com/zh/works/nietzsche/unzeitgemasse-betrachtungen-i-david-strauss-german.
这是 SigPhi 所复制版本的引用:SigPhi 是其数字复制品,不是出版者。元数据中没有版本年份(因此写作“n.d.”),译者只有在有记录时才列出。
内容简介
《不合时宜的沉思》第一篇(1873):驳大卫·施特劳斯。
背景与流传
对施特劳斯的攻击是最纯粹的尼采式论战:他争的不是神学而是文笔,而那幅「文化庸人」的画像——那种把自己喜欢的东西当成好东西的有教养的市民——至今仍然刺人。 这是四篇《不合时宜的沉思》(Unzeitgemässe Betrachtungen,1873-1876)之一,目录中四篇德文原文都有,各自单列。 德文原文,据阿尔弗雷德·克罗纳出版的著作集(莱比锡,1917-1919)。它取代了一个尚未进入公共领域的英译本。
这是编辑性背景,不是可引用的来源:与作品本身的段落不同,这些说明无法在语料库中核对。
Es fanden sich eigene darstellende Talente, welche das Glück, die Heimlichkeit, die Alltäglichkeit, die bäurische Gesundheit und alles Behagen, welches über Kinder-, Gelehrten- und Bauernstuben ausgebreitet ist, mit zierlichem Pinsel nachmalten. Mit solchen Bilderbüchern der Wirklichkeit in den Händen suchten die Behaglichen nun auch ein- für allemal ein Abkommen mit den bedenklichen Klassikern und den von ihnen ausgehenden Aufforderungen zum Weitersuchen zu finden; sie erdachten den Begriff des Epigonen-Zeitalters, nur um Ruhe zu haben und bei allem unbequemen Neueren sofort mit dem ablehnenden Verdikt „Epigonenwerk" bereit sein zu können. Eben diese Behaglichen bemächtigten sich zu demselben Zwecke, um ihre Ruhe zu garantiren, der Geschichte, und suchten alle Wissenschaften, von denen etwa noch Störungen der Behaglichkeit zu erwarten waren, in historische Disciplinen umzuwandeln, zumal die Philosophie und die klassische Philologie. Durch das historische Bewusstsein retteten sie sich vor dem Enthusiasmus, — denn nicht mehr diesen sollte die Geschichte erzeugen, wie doch Goethe vermeinen durfte: sondern**gerade die Abstumpfung ist jetzt das Ziel dieser unphilosophischen Bewunderer des nü admirari, wenn sie alles historisch zu begreifen suchen. Während man vorgab, den Fanatismus und die Intoleranz in jeder Form zu hassen, hasste man im Grunde den dominirenden Genius und die Tyrannis wirklicher Kulturforderungen; und deshalb wandte man alle Kräfte darauf hin, überall dort zu lähmen, abzustumpfen oder aufzulösen, wo etwa frische