Beobachtungen über das Gefühl des Schönen und Erhabenen
- Langue:
- allemand
- État:
- Œuvre complète
- Paternité:
- Écrite par l'auteur
- État du texte:
- Texte propre
- Étendue:
- ~22 500 mots · 107 passages
Citer cette œuvre
- APAEmmanuel Kant. (n.d.). Beobachtungen über das Gefühl des Schönen und Erhabenen. SigPhi. https://sigphiai.com/fr/works/immanuel-kant/beobachtungen-uber-das-gefuhl-des-schonen-und-erhabenen-german
- MLAEmmanuel Kant. "Beobachtungen über das Gefühl des Schönen und Erhabenen." SigPhi, https://sigphiai.com/fr/works/immanuel-kant/beobachtungen-uber-das-gefuhl-des-schonen-und-erhabenen-german.
- ChicagoEmmanuel Kant. Beobachtungen über das Gefühl des Schönen und Erhabenen. SigPhi. https://sigphiai.com/fr/works/immanuel-kant/beobachtungen-uber-das-gefuhl-des-schonen-und-erhabenen-german.
De quoi il s'agit
Le jeune Kant écrivant sur le beau et le sublime presque en essayiste, avec des observations sur les tempéraments et les nations.
Contexte et histoire
De 1764, bien avant la Critique de la faculté de juger, et dans un registre qui surprend qui ne connaît que le Kant de la maturité : il y est lisible et même pince-sans-rire. On y trouve aussi des jugements sur les peuples et sur les femmes qui se lisent mal aujourd'hui, et qu'il vaut mieux lire en le sachant. Ceci est la version ALLEMANDE : l'original. Le catalogue contient aussi une vieille traduction anglaise de la même œuvre ; les deux sont là pour être lues, mais les citations doivent suivre celle-ci.
Contexte éditorial, non une source citable : contrairement aux passages de l'œuvre, ces données ne peuvent pas être vérifiées dans le corpus.
Von den unterschiedenen Gegenständen des Gefühls vom Erhabenen und Schönen Die verschiedenen Empfindungen des Vergnügens oder des Verdrusses beruhen nicht so sehr auf der Beschaffenheit der äußeren Dinge, die sie erregen, als auf dem jedem Menschen eigenen Gefühle, dadurch mit Lust oder Unlust gerührt zu werden. Daher kommen die Freuden einiger Menschen, woran andre einen Ekel haben, die verliebte Leidenschaft, die öfters jedermann ein Rätsel ist, oder auch der lebhafte Widerwille, den der eine woran empfindet, was dem andern völlig gleichgültig ist. Das Feld der Beobachtungen dieser Besonderheiten der menschlichen Natur erstreckt sich sehr weit und verbirgt annoch einen reichen Vorrat zu Entdeckungen, die ebenso anmutig als lehrreich sind. Ich werfe für jetzt meinen Blick nur auf einige Stellen, die sich in diesem Bezirke besonders auszunehmen scheinen, und auch auf diese mehr das Auge eines Beobachters als des Philosophen. Weil ein Mensch sich nur insofern glücklich findet, als er eine Neigung befriedigt, so ist das Gefühl, welches ihn fähig macht, große Vergnügen zu genießen, ohne dazu ausnehmende Talente zu bedürfen, gewiß nicht eine Kleinigkeit. Wohlbeleibte Personen, deren geistreichster Autor ihr Koch ist und deren Werke von feinem Geschmack sich in ihrem Keller befinden, werden bei gemeinen Zoten und einem plumpen Scherz in ebenso lebhafte Freude geraten, als diejenige ist, worauf Personen in edeler Empfindung so stolz tun.…