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Totem und Tabu

ジークムント・フロイト

言語:
ドイツ語
状態:
完全な作品
著者性:
著者自身による
テキストの状態:
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分量:
約 71,400 語 · 339 節
この作品を引用
  • APAジークムント・フロイト. (n.d.). Totem und Tabu. Digital reproduction: SigPhi. https://sigphiai.com/ja/works/sigmund-freud/totem-und-tabu-german
  • MLAジークムント・フロイト. Totem und Tabu. Digital reproduction, SigPhi, https://sigphiai.com/ja/works/sigmund-freud/totem-und-tabu-german.
  • Chicagoジークムント・フロイト. Totem und Tabu. Digital reproduction, SigPhi. https://sigphiai.com/ja/works/sigmund-freud/totem-und-tabu-german.

収録版の書誌情報です。SigPhi はデジタル複製です。判明している刊行年・出版社・翻訳者を記載し、年が不明の場合は「n.d.」と示します。

何についての本か

『トーテムとタブー』(一九一三年)。原初の父殺しによって宗教と法の起源を説明しようとしたフロイトの試み。

背景と歴史

その土台となっている人類学は百年前から否定されており、それは言っておかねばならない。この文章が重要なのは別のことによってである。精神分析が文化を説明するために診察室を出た最初の場所であり、のちにフランクフルト学派がしたことのすべてはここから来ている。 ドイツ語の本文。原文であり、目録にある唯一の版である。ストレイチーとリヴィエールの英訳はパブリックドメインではないため、ここにはない。

これは編集上の背景であり、引用できる典拠ではありません。作品本文の一節とは異なり、これらの記述はコーパスで検証できません。

収録版からの抜粋
und Vertreter der früheren Menschen erblicken. Wir urteilen so über die sogenannten wilden und halbwilden Völker, deren Seelenleben ein besonderes Interesse für uns gewinnt, wenn wir in ihm eine gut erhaltene Vorstufe unserer eigenen Entwicklung erkennen dürfen. Wenn diese Voraussetzung zutreffend ist, so wird eine Vergleichung der »Psychologie der Naturvölker«, wie die Völkerkunde sie lehrt, mit der Psychologie des Neurotikers, wie sie durch die Psychoanalyse bekannt worden ist, zahlreiche Übereinstimmungen aufweisen müssen, und wird uns gestatten, bereits Bekanntes hier und dort in neuem Lichte zu sehen. Aus äußeren wie aus inneren Gründen wähle ich für diese Vergleichung jene Völkerstämme, die von den Ethnographen als die zurückgebliebensten, armseligsten Wilden beschrieben worden sind, die Ureinwohner des jüngsten Kontinents, Australien, der uns auch in seiner Fauna soviel Archaisches, anderswo Untergegangenes, bewahrt hat. Die Ureinwohner Australiens werden als eine besondere Rasse betrachtet, die weder physisch noch sprachlich Verwandtschaft mit ihren nächsten Nachbarn, den melanesischen, polynesischen und malaiischen Völkern erkennen läßt. Sie bauen weder Häuser noch feste Hütten, bearbeiten den Boden nicht, halten keine Haustiere bis auf den Hund, kennen nicht einmal die Kunst der Töpferei. Sie nähren sich ausschließlich von dem Fleische aller möglichen Tiere, die sie erlegen, und von Wurzeln, die ie graben. Könige oder Häuptlinge sind bei ihnen unbekannt, die Versammlung der gereiften Männer entscheidet über die gemeinsamen Angelegenheiten. Es ist durchaus zweifelhaft, ob man ihnen Spuren von Religion in Form der Verehrung höherer Wesen zugestehen darf. Die Stämme im Innern des Kontinents, die infolge von Wasserarmut mit den härtesten Lebensbedingungen zu ringen haben, scheinen in allen Stücken primitiver zu sein, als die der Küste nahewohnenden.…

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